Aus ganzem Herzen

2. September 2021

Ich könnte auch sagen: ‚Mit Leib und Seele‘ und meinte nichts anderes als ‚Im Hier und Jetzt‘ oder ‚Gannz bei der Sache sein‘.
Klar ist das ein Idealzustand, der am Besten immer gelebt würde. Doch zu sehr stecken wir meistens in unserem dualen und schnelllebigen Zivilisationsleben fest.
Doch wenn wir uns hier schon einmal auf ‚paradise your life‘ mit starkem Rohkost- Einschlag treffen, sehen wir uns dieses ‚Aus ganzem Herzen‘ doch einmal in puncto Essen an:

Ja klar, sollen wir Gesundes essen, möglichst wenig verarbeitet und vermischt, möglichst biologisch und regional gewachsen und rohköstlich, gut gekaut, langsam und genussvoll.
Doch seien wir doch ehrlich: Das Ganze ist doch sehr verkopft, sehr aus dem Intellekt, oder?
Ok, vermutlich geht es in dieser Zivilisationswelt nicht anders. Denn zu raffiniert sind die Tricks der geschäftstüchtigen Essensanbieter, die sogar Schädliches überaus schmackhaft zubereiten und anbieten.
Und uns damit auf dem ‚uralten‘ Fuß erwischen. Nämlich dem Erbe unserer Ururur… vorfahren aus dem damaligen Paradies, die noch bedenkenlos und damit ‚aus ganzem Herzen‘ essen konnten, was ihnen schmeckte. Ja, es war damals von der Natur sogar so eingerichtet, dass nur das gut Schmeckende auch bekömmlich und gesund war.
Dieses Ur- und Paradies- Bedürfnis schlummert immer noch in uns allen und lässt uns – siehe oben – gewissen Schlitzohren auf den Leim gehen.
Also, was tun?

Mir sagte einst ein sehr kluger Mann, zu einem anderen Thema:

Erst alles lesen und lernen, was Dich interessiert und dann das alles vergessen und intuitiv handeln.

Ich hab seither diesbezüglich viel beobachtet und ausprobiert: Es dürfte da tatsächlich was dran sein.
Also Interessier Dich für alles Wissenswerte bezüglich Ernährung. Das ist natürlich alles sehr dualistisch. Manches dürfen wir nicht , manches sollen wir wieder. Doch für beide Seiten gibt es gute Gründe, die wir alle kennen(lernen) sollten.
Danach: Weg mit all diesem Kopf- Krempel und bewusst und intuitiv essen.

‚Bewusst‘, da wir dabei wieder oder nocheinmal lernen, u.z. auf einer etwas tieferen, auf einer Körperebene. Wenn wir nämlich nicht gedankenlos und Sinn- los, sondern bewusst und achtsam essen, nehmen wir mehr vom Geschmack, vom Duft, von der ‚Ausstrahlung‘ des Essens wahr und der Körper registriert auch die Wirkung dieses Essens und verbindet es mit dem Eindruck. So wirst Du im Laufe der Zeit immer konkretere Wünsche und Bedürfnisse Deines Körpers wahrnehmen und diese werden immer präziser die richtigen sein.

Deshalb auch das ‚intuitiv‘. Dein Essen wird immer intuitiver und damit immer (Körper-/ Bedürfnis-)richtiger werden. Du wirst mit immer minimalerem Aufwand immer mehr (an Gesundheit und Wohlbefinden) erreichen.
Doch zuvor noch ein paar Anregungen für den Kopf und zum Beginnen:

Nicht allzusehr im Kopf sein, sich (später dann) nichts versagen
Eine günstige, ungestörte Essenszeit wählen.
Dein Körper irrt nicht, im Gegensatz zum Geist     
Vergiss fixe Essenszeiten und Gewohnheiten, horch auf die Bedürfnisse Deines Körpers!
Frag Dich vor jedem Essen: ‚Habe ich tatsächlich Hunger? Warum will ich jetzt essen?‘
Schalte anfangs jede Ablenkung (Musik, Gespräche …) aus, schließe ev. die Augen und spüre den ersten Bissen noch vor dem ‚Zubeißen‘
Mit immer mehr ‚Kopf- Ausschalten‘ werden auch Fehler gemacht, doch auch daraus lernt der Körper
Auch die Körperhaltung beim Essen ist sehr wichtig (aufrecht, Kiefer waagrecht). – Allein dazu könnte ich mehr als einen eigenen Beitrag schreiben!
Erlebe, zelebriere jeden Bissen! Nicht Im Kopf! Ohne Erwartungen. Einfach mit allen Sinnen rein- und nachspüren.
Natürlich gut kauen und auch da beobachten wie sich die Konsistenz, der Geschmack, das Gefühl mit jedem Kauvorgang verändern. Allein schon der evolutionsgeschichtlich wichtige Aggressionsabbau durch kräftige Bisse ist nicht unerheblich!
Das Tempo des Kauens ist auch ein nicht zu unterschätzender ‚Taktgeben‘ für die Verdauung und den ganzen Körper!
Jede Unachtsamkeit verlangt automatisch nach Mehr!!
Beobachte auch Deine auftauchenden Gedanken. Lass sie aber unbedacht vorüberziehen und wende Dich wieder der Wahrnehmung in Mund und Körper zu.
Spüre vor jedem nächsten Bissen in Dich rein, ob Du ihn noch brauchst/ willst. Achte auch auf geschmackliche Veränderungen, die Dich von einer ‚himmlischen Phase‘ wegführen und ev. eine ‚Sperre‘ ankündigen.
Du wirst verblüfft sein wie wenig Du bisher von Deinem Essen wahrgenommen hast     
Stell Dir Deinen Aufmerksamkeits- Fokus wie einen Suchscheinwerfer vor, den Du abwechseln auf Zunge, Zähne, Schlund, Schluckreiz, Nahrungskonsistenz, Sättigungsgrad, Wohlbefinden … richtest.
Spüre auch nach dem Essen noch in aller Stille Deinen Körpersignalen nach
und löse Dich dann zufrieden von dieser Essens- und Wahrnehmungssituation.
Auch danach wäre eine gewisse Achtsamkeit günstig, um die Auswirkungen dieses Essens zu registrieren (Wohlbefinden, Leichtigkeit, Schwere, Stuhlkonsistenz, Harngeruch, ev. Schmerzen, Hautausschläge, Geschmack im Mund, etc.)

Nachdem Du diese ‚Kopf- Merksätze‘ verinnerlicht hast, kannst Du die oben beschriebe nächste, die Körper- Lernebene aufsuchen indem Du nach ‚Lust und Laune‘ isst.
So kommst Du in immer mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit und entspannt himmlisches ‚Paradiesessen‘ …


 
 
 


Übergewichtige sind ‚unschuldig‘!

13. Mai 2021

Ja, es klingt unglaublich, doch die überwiegende Mehrheit der Übergewichtigen kann nichts für ihr Gewicht. Die Ursachen sind vielfältig:

Da wären einmal die armen Kinder, die schon von ihren Eltern dick gefüttert werden.

Auch gibt es die, denen gelernt wurde Essen als Ersatz, meist Liebesersatz zu verwenden.

Dann sind da die Missbrauchsopfer, die sich ‚gerne‘ einen Schutzpanzer anessen.

Und dann gibt es die perfideste Form des Dickmachens: Die durch die Nahrungsmittel- Industrie! Wer sich unbewusst und vielfach auch billig ernährt hat praktisch schon die Garantie für Übergewicht und Krankheiten.

Gerade dieser Punkt geht ‚tief‘, da wir von klein an und seit Jahrmillionen in unser Innerstes eingepflanzt kriegten, dass Essen Liebe ist, dass Essen von unseren Liebsten kommt, dass Essen Opfer- und Liebesgaben unserer Eltern sind. Die Muttermilch ist Teil der Mutter, den sie gibt. Doch auch das Atzen, also das, was schon einmal im Mund, Schnabel, Kropf war, wieder rauszuwürgen ist eine selten selbstlose Leistung, die nur die ermessen können, die das schon einmal probiert haben (allein schon, nur beim Schmauen- Üben den Schluckreflex zu überwinden ist gar nicht so einfach).
Und dann stellt die rein profitorientierte Nahrungsmittel- Industrie das alles auf den Kopf und die Kunden werden betrogen nach Strich und Faden!

Mittlerweile muss man leider auch noch diese absurde Plandemie zu den Adipositas- Faktoren dazunehmen.

Die gute Nachricht jedoch ist, dass jedermensch abnehmen kann.

Ein vernünftiger, erster Schritt wäre, sich bewusst zu werden, dass nur wir, gut zu uns sein können.

Dabei ist aber ein langfristiges ‚Gut‘ im Auge zu behalten! Denn, klar tut uns auch irgendeine schnell oder auch geplant eingekaufte ‚Sünde‘ gut. – Aber nur kurzfristig!

Langfristig gesehen, haben wir dafür zu bezahlen, mit Gesundheitsproblemen und Gewichtsplus!

Häufig wissen die Menschen gar nicht wieviele Genüsse es gibt, die uns kurzfristig und auch langfristig gut tun.

– Es könnte nur sein, dass man eine gewisse Umgewöhnungszeit dazu vorsehen sollte.

Doch man muss ja nichts überstürzen. Jeder kleine Schritt in die richtige, im Sinne von naturrichtigerer Richtung ist ein wichtiger Schritt für Dich und zu Dir …

In diesem Sinne: Wllkommen im Universum des


 
 
 


Das Totalversagen

6. April 2021

Ich weiß es von

Alkoholikern
von Rauchern
Drogenabhängigen
von workohilics
von Sexsüchtigen
von Medikamentenabhängigen

Ihnen allen kann, trotz all dem Mediengetrommel nicht wirklich geholfen werden.

Ja, sie werden sogar in immer neue – für die Profiteure einträgliche! – Abhängigkeiten, seien es Medikamente oder auch jahrelange Therapien, gedrängt!

Und warum dieses Desaster?

Es wird ausschließlich GEGEN ein Problem gearbeitet!
Nie wird nach der Ursache gesucht!
Geschweige denn die Ursache beseitigt!

‚Und was ist die Ursache?‘, könntet Ihr fragen.

Ich sag’s Euch!

Das Fehlen unseres Paradieslebens!

Ja! Auch wenn wir es vordergründig nicht wissen: Wir alle haben tief in uns noch immer Ur- Bedürfnisse und Sehnsüchte nach unseren alten Paradieszeiten.

In ihnen gab es kein ‚Nein‘, kein ‚Gegen‘, keine Beschränkungen.

Alles was war, war einfach. Und so war es gut!
Und es war die Fülle!

Und heute? Tja, das überleg Dir lieber selber, was Dich von dieser uralten Pardieswelt trennt …

Ganz im Sinne von      



PS: Bis vor kurzem zeigte Google unter ‚Paradies‘ noch viele Paradies- Gemälde. Jetzt eben war es schon sehr schwierig unter all den Kommerz- und Business- Anzeigen zumindest EIN Pardiesbild zu finden. Und DIESE Leute werden größer und größer durch UNS! Und hauen genau durch unsere Daten, genau UNS, sowas von in die Pfanne!


 
 
 


Kasperl- Welt

18. Februar 2019

Was sonst früher die Kinder spielten, nämlich alles ‚auf den Kopf‘ zu stellen, alles spaßeshalber umzudrehen und zu verkehren, ist heute unsere tagtägliche Realität. – Und keiner merkt es!

So wie bei Krankheiten die Bedeutung umkehrt wurde. Also heilsame Ausscheidungs- und Gesundungsphasen wurden zu – zu bekämpfenden – Krankheiten gemacht.
Genauso wurde das Essen irriger Weise zu unserem Erhalt hochstilisiert. Dabei ist es eine Belastung und Gewohnheit für uns die nach immer mehr verlangt. Es geht nicht darum wieviel Nahrung wir brauchen, sondern wieviel wir ertragen, bevor wieder eine ‚Erkrankung‘ her muss!
Dafür wurde die Heilungs- unterdrückende Medizin zum Heilmittel gemacht!
Selbst sogenannte natürliche Heilmittel sind bloß Gifte, die der Körper umgehend ausscheidet, – und dabei ev. anderes Schadzeugs ‚mitnimmt‘.
Auch die ‚belebende‘ Wirkung des Kaffees beruht auf dessen Giftigkeit.
Keine Frage, dass auch sogenannte ‚Schönheitsmittel‘ bloß die Hautporen verstopfen, verspachteln, d.h. Probleme überdecken bzw. Ausscheidungen zurückdrängen.
Vergiftungssymptome werden als Mangelerscheinung gesehen, es wird umgehend ’nachgefüllt‘, damit die Ausscheidung unterbrochen, die ‚Beschwerden‘ sind weg, der Patient ‚geheilt‘ und der arme Körper muss sich neue Ausscheidungswege suchen! Doch das sind dann ‚andere Erkrankungen‘ die niemand in Zusammenhang mit dem Vor- Problem bringt …

 

 

 


Heilsames Nichtessen

28. Januar 2019

Mensch kann natürlich Matthäus 4,4 verstehen und sehen wie er will:

Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“

Ich höre da raus: ‚Esst nicht ständig, sondern lasst Euch nähren von all den unsichtbaren Geschenken, wie Luft, Licht, ‚Energien‘ und Zuversicht.
Und es funktioniert ganz wunderbar!

 

 

 


Essen wär genug da ;-)

5. November 2018

 

 

 


Die Unschuld des Essens

9. Juli 2018

Wir alle essen, müssen essen, essen für unser Leben gern.

Wir schlemmen, genießen, stürzen uns von einer Kulinar- Sensation ins nächste neue Brigitte- Rezept. Wir probieren die Küchen aller Länder, die Ideen aller Spitzenköche. Wir lassen uns erst von der Mama füttern, später von der Oma, noch später vom Mäcky ‚verwöhnen‘. Wir durchstreifen Märkte, Supermärkte, Spezialitäten- Läden auf der Suche nach immer neuen Gaumen- Kicks oder huldigen der gewohnt guten Hausmannskost; von bösen Zungen Mama- Happahappa genannt..

Doch wir haben auch so unsere Probleme, mit unserer Art zu essen. Irgendwann passt die Hose nimmer, hängt da etwas, wird dort etwas schlapp, schwabbelt es mehr als noch voriges Jahr …
Und immer wissen wir tief drinnen: Ich müsste …

Ach! Und erst diese ewigen Warner, Gesundheitsapostel und Ernährungswissenschafter! Ginge es nach ihnen dürften wir ohne E- Nummernschlüssel gar nimmer einkaufen gehen! Viele unserer Erkrankungen wären sogar angeblich angegessen, meinen die ganz Extremen. Doch auch der Doktor blickt fallweise den Kopf wiegend an uns runter. Die Stammtischrunde johlt auf, wenn wir aus dem Urlaub etwas Körperfett mitbringen. Der Freundinnenrunde fallen zum etwas mehr an Hüftgold immer ganz originelle Bemerkungen ein.

Und dann noch diese Vegetarier oder gar Veganer! Also was die an schlechtem Gewissen verbreiten sollte ja eigentlich unter Strafe gestellt werden! Neben solch einem Gandhi kann man ja nichtmal mehr sein Schnitzel genießen!

Dabei essen wir doch ohnehin praktisch nur Nutztiere! Wozu Nutztiere wenn wir sie nicht nutzen!?

Alles in allem aber gehts uns gut mit unserer Ernährungssituation! Ok, es ist erwiesen, dass uns unser Gekoche und Gebrate einige Lebensjahre kostet und uns mehr Krankheiten einbringt als einem Affen in seinem Dschungel. Aber was soll’s!? Wir sind eben nun einmal zivilisiert!

EINEN Punkt aber vergessen wir alle! Zu weit zurück in unserer Vergangenheit und Evolution liegt bereits das ‚unschuldige Essen‘.
Wir haben, das kann man drehen und argumentieren wie man will, die Unschuld unseres Essens längst verloren.

99,999% aller Wesen dieses Planeten brauchen nichts und niemanden, brauchen keinerlei Aufwändungen um sich zu ernähren. Sie alle lassen sich beschenken von der Natur, die freigiebig sich ‚verströmt‘. Kein Apfelbaum, kein Wildkraut braucht Pestizide, gutes Zureden, Arbeitseinsätze … sie wachsen einfach, fruchten, säen sich selber aus, düngen sich und andere von dem was übrigbleibt, völlig ohne Zutun irgendjemandes. Und die Wesen des ehemaligen Paradieses streifen heute noch durch unsere Restnaturen und genießen, was angeboten wird.

Wie sieht das bei uns Menschen aus!?

Wir essen nichteinmal mehr die Dinge die bereits genussfertig für uns wachsen, unverarbeitet! Hinter jedem unserer Bissen steht Tierleid, stehen Minderentlohnte, stehen Gifte, Verarbeitungsenergien, Transportwege, Flugstunden, steht das Leid Ausgebeuteter.

Alles, alles muss von der ‚Krone der Schöpfung‘ verarbeitet, denaturiert, entwertet, gewürzt, homogenisiert, pasteurisiert, aromatisiert, gefriergetrocknet, gedörrt, gekocht, gebraten, gegrillt, gepresst, püriert, gemahlen, und, und, und … werden. Man hat den Eindruck, egal was, es muss einfach verändert werden.

Ok, auch das wäre noch ok, wenn man davon ausgeht, dass Zivilisation einfach ‚Sich-von-der-Schöpfung-abzuheben‘ bedeutet. Doch, und jetzt kommt echt DER Hammer!

Warum sitzt unsere Nase ausgerechnet überm Mund, befindet sich unser Geschmacksinn ausgerechnet direkt am Nahrungseingang?

Weil es die Natur ausgesprochen gut mit uns meinte!

Tier streift einfach umher, guckt sich um, chillt sozusagen durch die Landschaft. Kaum dringt ein verlockender Duft in seine Nase, sucht es die Duftquelle auf und beißt dort mal kurz hinein. Duftet es nicht nur gut, sondern schmeckt auch noch ist das unter Garantie genau das, was sein Körper im Moment braucht!

Ja! Unser Geruchs- und Geschmacksinn ändern sich mit den Körperbedürfnissen! Was wir am dringendsten brauchen, duftet und schmeckt am betörendsten.

Detto funktioniert dieses System, wenn für den Körper bereits genug ‚eingefüllt‘ wurde: Das eben noch Lukullische schmeckt nicht mehr, das Tier wendet sich ab und setzt sein walking chilling fort.

Wie präzise diese Instinkte arbeiten kann man an freilebenden Tieren, wenn es sich nicht eben um ‚Vielfresser‘ handelt, gut beobachten. Kein Hase z.B. frisst ein Kräutl für das er sich eben entschieden hat restlos auf!

Und wie sieht das bei uns Zivilisationsmenschen aus?

Unsere Sinne würden immer noch genauso funktionieren, werden aber durch Würzen, Verarbeiten und Aromatisieren nach Strich und Faden betrogen. Wir essen zwar auch noch immer nach Gusto. Doch körper bekommt durch diese Küchenkniffe praktisch nie mehr was er bräuchte.

Ein letztes verzweifeltes Aufbäumen der Natur kann man noch bei Schwangeren beobachten. Zum einen kotzen sie häufig um vom neuen Leben all den vorhandenen Müll fernzuhalten. Zum Anderen sind die ‚verrückten‘ Gustos Schwangerer bekannt. Das sind verzweifelte Versuche des Körpers doch noch ‚das Richtige‘ zu kriegen. Doch da hat er sich geschnitten! Wir sind schließlich zivilisiert und nichts mehr enthält das wonach es riecht oder schmeckt!

Man könnte also all den leidverursachenden und sich selbst ruinierenden Essern nicht ‚Alles Gute‘ oder ein ‚Wohl bekomm’s‘, sondern eine neue ‚Unschuld des Essens‘ wünschen …

 

 

 


Was fehlt uns?

8. März 2018

Ja! Was meinst Du, fehlt unserer Gesellschaft, fehlt uns allen?
Was wäre das Wichtigste für uns?
Was könnte unser aller Leben eine neue Qualität geben?

Mehr Geld?
Mehr Autos?
Mehr Klamotten?
Mehr Technik?
Mehr Sport?
Mehr Essen?
Mehr Bürokratie?
Mehr Gesetze?
Mehr Kosmetik?
Mehr TV- Kanäle?
Mehr social medias?
Mehr Handys?
Mehr …
                    

Stell Dir vor, Du wärst für einen Tag irgend ein Kanzler, Präsident, Minister …
Was würdest Du den Menschen schenken?
Was würdest Du als das dringendst Notwendige erachten?

Ich lass Dir Zeit zu überlegen …
Demnächst meine Meinung.

 

 

 


Alltagssüchte

8. Januar 2018

Als ich noch Kind war, waren die sogenannten Doppler, also ein Doppel- bzw. 2 Liter Wein bei allen Weinhauern der Gegend üblich und selbstverständlich. – Täglich getrunken natürlich!
Heute nennt man soetwas alkoholkrank.

Detto mit dem Rauchen. Männer meiner Kindheit die nicht rauchten waren seltene Ausnahmen. Oder noch eine Generation davor: Ein Bauer, der kein Pfeifchen im Mundwinkel hängen hatte, war kaum denkbar.
Heute, in Zeiten der Raucherverfolgung und dem vielen Wissen um die Krebsauslöser im Zigarettenrauch, kaum mehr vorstellbar

Bei der Sucht also wird die Absurdität und Tragik des Tuns deutlich sichtbar: Wir tun am intensivsten, was am meisten schadet.

Als payoli, sieht man genau diesen Effekt nicht nur bei den ‚offiziellen‘ Süchten sondern allerorten. Die Menschen hängen an ihren schädigenden Gewohnheiten, die sie krank machen und ihnen Lebenszeit rauben in einer echt absurden Form und Intensität.
Egal ob es die Kochkost, fastfood oder der Bewegungsmangel ist, der Handy- oder Auto- Gebrauch, der Arbeits- oder Schulstress. Wir tun so, als ob es ohne diese Dinge nicht ginge …

Bleibt nur zu hoffen, dass auch dieses absurde Tun in einigen Jahren oder Jahrzehnten ähnlich ‚dumm dastehen‘ wird, wie für uns heute die ‚alten Süchte‘ …

 

 

 


Martini- Gansl

11. November 2017

Und wieder einmal ist heute ein Bedenktag, an dem mit verharmlosenden Begriffen, Katholen- Legenden, geschönten Bildern, Berufung auf Traditionen, Qualität, Bio, Kulinarik, etc. verschleiert wird, dass ‚Zivilisation’smensch just for Gaumenkitzel Millionen wunderbarer Wesen erst quält und dann ermordet …
Vielleicht mag ja jemand zu seinem heutigen Ganslessen ‚Das Gänsekind Martina‘ des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, der mit der Beobachtung und Erforschung dieser wunderbar liebenswerten Wesen sein Leben verbrachte, als Beilage mitnehmen …