Heilsames Nichtessen

28. Januar 2019

Mensch kann natürlich Matthäus 4,4 verstehen und sehen wie er will:

Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“

Ich höre da raus: ‚Esst nicht ständig, sondern lasst Euch nähren von all den unsichtbaren Geschenken, wie Luft, Licht, ‚Energien‘ und Zuversicht.
Und es funktioniert ganz wunderbar!

 

 

 


Essen wär genug da ;-)

5. November 2018

 

 

 


Die Unschuld des Essens

9. Juli 2018

Wir alle essen, müssen essen, essen für unser Leben gern.

Wir schlemmen, genießen, stürzen uns von einer Kulinar- Sensation ins nächste neue Brigitte- Rezept. Wir probieren die Küchen aller Länder, die Ideen aller Spitzenköche. Wir lassen uns erst von der Mama füttern, später von der Oma, noch später vom Mäcky ‚verwöhnen‘. Wir durchstreifen Märkte, Supermärkte, Spezialitäten- Läden auf der Suche nach immer neuen Gaumen- Kicks oder huldigen der gewohnt guten Hausmannskost; von bösen Zungen Mama- Happahappa genannt..

Doch wir haben auch so unsere Probleme, mit unserer Art zu essen. Irgendwann passt die Hose nimmer, hängt da etwas, wird dort etwas schlapp, schwabbelt es mehr als noch voriges Jahr …
Und immer wissen wir tief drinnen: Ich müsste …

Ach! Und erst diese ewigen Warner, Gesundheitsapostel und Ernährungswissenschafter! Ginge es nach ihnen dürften wir ohne E- Nummernschlüssel gar nimmer einkaufen gehen! Viele unserer Erkrankungen wären sogar angeblich angegessen, meinen die ganz Extremen. Doch auch der Doktor blickt fallweise den Kopf wiegend an uns runter. Die Stammtischrunde johlt auf, wenn wir aus dem Urlaub etwas Körperfett mitbringen. Der Freundinnenrunde fallen zum etwas mehr an Hüftgold immer ganz originelle Bemerkungen ein.

Und dann noch diese Vegetarier oder gar Veganer! Also was die an schlechtem Gewissen verbreiten sollte ja eigentlich unter Strafe gestellt werden! Neben solch einem Gandhi kann man ja nichtmal mehr sein Schnitzel genießen!

Dabei essen wir doch ohnehin praktisch nur Nutztiere! Wozu Nutztiere wenn wir sie nicht nutzen!?

Alles in allem aber gehts uns gut mit unserer Ernährungssituation! Ok, es ist erwiesen, dass uns unser Gekoche und Gebrate einige Lebensjahre kostet und uns mehr Krankheiten einbringt als einem Affen in seinem Dschungel. Aber was soll’s!? Wir sind eben nun einmal zivilisiert!

EINEN Punkt aber vergessen wir alle! Zu weit zurück in unserer Vergangenheit und Evolution liegt bereits das ‚unschuldige Essen‘.
Wir haben, das kann man drehen und argumentieren wie man will, die Unschuld unseres Essens längst verloren.

99,999% aller Wesen dieses Planeten brauchen nichts und niemanden, brauchen keinerlei Aufwändungen um sich zu ernähren. Sie alle lassen sich beschenken von der Natur, die freigiebig sich ‚verströmt‘. Kein Apfelbaum, kein Wildkraut braucht Pestizide, gutes Zureden, Arbeitseinsätze … sie wachsen einfach, fruchten, säen sich selber aus, düngen sich und andere von dem was übrigbleibt, völlig ohne Zutun irgendjemandes. Und die Wesen des ehemaligen Paradieses streifen heute noch durch unsere Restnaturen und genießen, was angeboten wird.

Wie sieht das bei uns Menschen aus!?

Wir essen nichteinmal mehr die Dinge die bereits genussfertig für uns wachsen, unverarbeitet! Hinter jedem unserer Bissen steht Tierleid, stehen Minderentlohnte, stehen Gifte, Verarbeitungsenergien, Transportwege, Flugstunden, steht das Leid Ausgebeuteter.

Alles, alles muss von der ‚Krone der Schöpfung‘ verarbeitet, denaturiert, entwertet, gewürzt, homogenisiert, pasteurisiert, aromatisiert, gefriergetrocknet, gedörrt, gekocht, gebraten, gegrillt, gepresst, püriert, gemahlen, und, und, und … werden. Man hat den Eindruck, egal was, es muss einfach verändert werden.

Ok, auch das wäre noch ok, wenn man davon ausgeht, dass Zivilisation einfach ‚Sich-von-der-Schöpfung-abzuheben‘ bedeutet. Doch, und jetzt kommt echt DER Hammer!

Warum sitzt unsere Nase ausgerechnet überm Mund, befindet sich unser Geschmacksinn ausgerechnet direkt am Nahrungseingang?

Weil es die Natur ausgesprochen gut mit uns meinte!

Tier streift einfach umher, guckt sich um, chillt sozusagen durch die Landschaft. Kaum dringt ein verlockender Duft in seine Nase, sucht es die Duftquelle auf und beißt dort mal kurz hinein. Duftet es nicht nur gut, sondern schmeckt auch noch ist das unter Garantie genau das, was sein Körper im Moment braucht!

Ja! Unser Geruchs- und Geschmacksinn ändern sich mit den Körperbedürfnissen! Was wir am dringendsten brauchen, duftet und schmeckt am betörendsten.

Detto funktioniert dieses System, wenn für den Körper bereits genug ‚eingefüllt‘ wurde: Das eben noch Lukullische schmeckt nicht mehr, das Tier wendet sich ab und setzt sein walking chilling fort.

Wie präzise diese Instinkte arbeiten kann man an freilebenden Tieren, wenn es sich nicht eben um ‚Vielfresser‘ handelt, gut beobachten. Kein Hase z.B. frisst ein Kräutl für das er sich eben entschieden hat restlos auf!

Und wie sieht das bei uns Zivilisationsmenschen aus?

Unsere Sinne würden immer noch genauso funktionieren, werden aber durch Würzen, Verarbeiten und Aromatisieren nach Strich und Faden betrogen. Wir essen zwar auch noch immer nach Gusto. Doch körper bekommt durch diese Küchenkniffe praktisch nie mehr was er bräuchte.

Ein letztes verzweifeltes Aufbäumen der Natur kann man noch bei Schwangeren beobachten. Zum einen kotzen sie häufig um vom neuen Leben all den vorhandenen Müll fernzuhalten. Zum Anderen sind die ‚verrückten‘ Gustos Schwangerer bekannt. Das sind verzweifelte Versuche des Körpers doch noch ‚das Richtige‘ zu kriegen. Doch da hat er sich geschnitten! Wir sind schließlich zivilisiert und nichts mehr enthält das wonach es riecht oder schmeckt!

Man könnte also all den leidverursachenden und sich selbst ruinierenden Essern nicht ‚Alles Gute‘ oder ein ‚Wohl bekomm’s‘, sondern eine neue ‚Unschuld des Essens‘ wünschen …

 

 

 


Was fehlt uns?

8. März 2018

Ja! Was meinst Du, fehlt unserer Gesellschaft, fehlt uns allen?
Was wäre das Wichtigste für uns?
Was könnte unser aller Leben eine neue Qualität geben?

Mehr Geld?
Mehr Autos?
Mehr Klamotten?
Mehr Technik?
Mehr Sport?
Mehr Essen?
Mehr Bürokratie?
Mehr Gesetze?
Mehr Kosmetik?
Mehr TV- Kanäle?
Mehr social medias?
Mehr Handys?
Mehr …
                    

Stell Dir vor, Du wärst für einen Tag irgend ein Kanzler, Präsident, Minister …
Was würdest Du den Menschen schenken?
Was würdest Du als das dringendst Notwendige erachten?

Ich lass Dir Zeit zu überlegen …
Demnächst meine Meinung.

 

 

 


Alltagssüchte

8. Januar 2018

Als ich noch Kind war, waren die sogenannten Doppler, also ein Doppel- bzw. 2 Liter Wein bei allen Weinhauern der Gegend üblich und selbstverständlich. – Täglich getrunken natürlich!
Heute nennt man soetwas alkoholkrank.

Detto mit dem Rauchen. Männer meiner Kindheit die nicht rauchten waren seltene Ausnahmen. Oder noch eine Generation davor: Ein Bauer, der kein Pfeifchen im Mundwinkel hängen hatte, war kaum denkbar.
Heute, in Zeiten der Raucherverfolgung und dem vielen Wissen um die Krebsauslöser im Zigarettenrauch, kaum mehr vorstellbar

Bei der Sucht also wird die Absurdität und Tragik des Tuns deutlich sichtbar: Wir tun am intensivsten, was am meisten schadet.

Als payoli, sieht man genau diesen Effekt nicht nur bei den ‚offiziellen‘ Süchten sondern allerorten. Die Menschen hängen an ihren schädigenden Gewohnheiten, die sie krank machen und ihnen Lebenszeit rauben in einer echt absurden Form und Intensität.
Egal ob es die Kochkost, fastfood oder der Bewegungsmangel ist, der Handy- oder Auto- Gebrauch, der Arbeits- oder Schulstress. Wir tun so, als ob es ohne diese Dinge nicht ginge …

Bleibt nur zu hoffen, dass auch dieses absurde Tun in einigen Jahren oder Jahrzehnten ähnlich ‚dumm dastehen‘ wird, wie für uns heute die ‚alten Süchte‘ …

 

 

 


Martini- Gansl

11. November 2017

Und wieder einmal ist heute ein Bedenktag, an dem mit verharmlosenden Begriffen, Katholen- Legenden, geschönten Bildern, Berufung auf Traditionen, Qualität, Bio, Kulinarik, etc. verschleiert wird, dass ‚Zivilisation’smensch just for Gaumenkitzel Millionen wunderbarer Wesen erst quält und dann ermordet …
Vielleicht mag ja jemand zu seinem heutigen Ganslessen ‚Das Gänsekind Martina‘ des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, der mit der Beobachtung und Erforschung dieser wunderbar liebenswerten Wesen sein Leben verbrachte, als Beilage mitnehmen …

 

 

 


Wir fressen uns zu Tode …

3. November 2016

… titelte schon vor Jahren die russische Ärztin, Kosmonautenbereuerin und Autorin Galina Schatalowa. Jetzt viele Jahre und Krankengeschichten und ‚Schicksale‘ später kann ich nur sagen: ‚Es ist noch weitaus schlimmer!‘.
Wir fressen uns nicht nur zu Tode, – der Tod kommt ‚bloß‘ einige Jahre bis Jahrzehnte früher. Wir essen uns um unser Leben!
Und niemand merkt es!
fettAlle stecken in derselben Irrtums- Sackgasse. Arzt- und Zahnarztbesuche halten wir für ebenso normal wie schnell mal eingeworfene Pillen, Unpässlichkeiten, stinkende Klos, üble Launen, Hautprobleme, Allergien. Keine Familie mehr ohne Krebsfall. Allergieraten steigen einfach … Tja, so ist das eben!
Mit dieser Aufzählung will ich absolut nicht auf ungesundes Essen verweisen. Absolut nicht!
Das Verrückte ist, dass kaum jemand noch gutes, wirklich gutes, im Sinne von befriedigendem, vitalisierendem Essen kennt.
Essen und Geschmack beruht auf Gewohnheiten. Die Aborigines- Kinder freuen sich auf gebratene Engerlinge ebenso wie Ami- kids auf den Burger! Alles nur Gewohnheit.
Uns westlichen Menschen, nein besser gesagt der Nahrungsmittelindustrie ist es gelungen unsere Lebensmittelqualität auf der Genussseite ebenso runterzufahren wie in puncto Gesundheit.

Nochmal ganz langsam: Wir essen den letzten, billigsten aber teuer verkauften Mist, ruinieren uns damit unsere Gesundheit, verkürzen unsere Leben und sind überzeugt von unserem hohen Lebensstandard!

Dabei ist es höchst einfach:
Unser Geist ist kreativ, wendig und blitzschnell. Doch unsere Körper sind verlässlich, weise, aber ‚unendlich‘ langsam in ihrer Anpassungsfähigkeit. Wir brauchten beispielsweise für das läppische ca. 1% das uns von den Primaten genetisch unterscheidet, 6 Millionen Jahre!
Dennoch dachten wir, wir könnten unsere, ehedem perfekt an die Natur angepasste, Ernährung innerhalb weniger Jahrzehnte bis Jahrhunderte völlig umkrempeln.
Ok, wir haben es getan und sehen nun den ‚Erfolg‘. 90- 95% all unserer Erkrankungen sind Zivilisationserkrankungen, in der gesamten (freilebenden) Tierwelt unbekannt, von uns selber verursacht und wären somit auch locker vermeidbar.
Doch das sagt uns kein Arzt, kein Wissenschafter, kein Medium. Zu groß ist bereits der Kuchen von dem all diese Leute naschen. Und wir sind nicht nur die Blöden und Kranken. Wir sind die Kuchenbäcker! 😉