Gediegenes Restaurant …

23. November 2015

… sehr gediegene Atmosphäre.
Da! Ein erfreutes Winken mit anschließendem Aufstehen um zum Nebentisch zu eilen.
‚Ja, Frau Willems! Sie Hier? Freut mich sehr, sie wieder zu sehen! Schätzen Sie auch diese wunderbare Kulinarik hier?‘
‚Ja wunderbar! Besonders die neuen Kreationen jetzt, lassen uns immer wieder neugierig an diesen herrlichen Tatort zurückkehren.‘
‚Ach, neue Kreationen? Wir schätzen eher die bewährte Qualität. Ach da kommt ja schon Ihr Essen. Da will ich nicht weiter stören. Ich wünsche guten Appetit‘.

Zu Ihrem Mann zurückgekehrt: ‚Stell Dir vor die Willems haben sich ganz verrückte Dinge bestellt. Keine Ahnung was das ist, irgendwie bunt …‘

Ober: ‚Bitte sehr! Die Vorspeise des Chef- Menüs. Wünsche wohl zu speisen, die Herrschaften‘
‚Sag, war das früher nicht immer etwas … wie soll ich sagen? – Bodenständiger?‘
‚Ja, schrecklich! Die meinen wohl, sie könnten uns jetzt auch schon mit so neumodischem Zeugs abspeisen!‘ erregte sich unser Gast.
‚Naja, vielleicht ist ihnen ja bloß die Vorspeise heute etwas danebengegangen …‘ wollte sie ihren Mann etwas beschwichtigen.

‚Hat alles gepasst, die Herrschaften?‘ fragte das Service.
‚Jaja‘ konnte der Mann nicht anders als höflich zu nicken …
‚Bitte sehr … es geht weiter mit dem Chef- Menü‘ servierte der geschniegelte ‚Pinguin‘ den nächsten Gang.
‚Das darf doch nicht wahr sein!‘ empörte sich die Frau.
Eilfertig ‚musste‘ ihr Mann sofort den Ober ordern: ‚Was soll das junger Mann!? Sie bekommen gutes Geld und wir erwarten dafür gutes Essen. Was sollen diese Experimente hier auf dem Teller?‘
‚Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Aber wir haben unsere Linie umgestellt. Es wurde immer deutlicher, dass die gängige Art zu kochen negative gesundheitliche Auswirkungen hat. Wir, um das Wohl unserer Gäste besorgt, servieren nun ausschließlich artgerechte Speisen, mit nur leicht modifizierter Geschmacksnote‘.
‚Was reden sie denn da!? Von wegen ‚leicht geändert‘! Wir wollen unser gewohntes Essen!‘.
‚Tut mir leid, der Herr, wir können unsere Gäste nicht weiter vergiften. Sie erhalten hier nun ein weitaus wertvolleres Menü. Unser ‚120- Jahre- Gesund‘- Menü. Wissenschaftliche Arbeiten haben zweifelsfrei gezeigt, dass normales, also gekochtes, gebratens. gebackenes Essen die Gesundheit beeinträchtigt und die Lebenserwartung um ca. 35 Jahre reduziert‘.
‚Das ist mir wurscht!‘ erregte sich der Stammgast. ‚Ich bin hier nicht beim Arzt! Ich will mein gewohntes Essen!‘
‚Aber mein Herr … ‚ war der Ober fassungslos, ‚Sie bekommen doch jetzt, mit den neuen Menüs weitaus mehr als früher! Völlig neue Geschmacksvarianten, mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, ein längeres Leben, eine schlankere Figur, mehr Fitness. Und das alles zum gleichen Preis‘.
‚Was erlauben Sie sich!‘ schrie nun der Gast wild gestikulierend aufspringend. ‚Was geht sie meine Figur an, Sie unverschämter Bengel! Und auf Ihre Gesundheit pfeif‘ ich!‘
‚Das tut …‘ stammelte der nun verschüchterte Ober.

Da trat der Geschäftsführer neben ihn: ‚Ach Herr Grazer! Ich begrüße sie! Alles zu Ihrem Besten?‘
‚Zu meinem Besten!?‘ echauffierte sich der Aufgebrachte. ‚Ich soll hier zwangsbeglückt und vergesundet werden, obwohl wir nur eine nette Genuss- Stunde wie immer genießen wollten …‘
‚Wir haben bloß von ehedem ungesund auf topgesund umgestellt. Sie bekommen sozusagen aufpreislos einen enormen Mehrwert‘ erwiderte der Geschäftsführer.
Jetzt war es gänzlich aus und vorbei mit der Fassung des vermeintlichen Gourmets: ‚Stecken Sie sich Ihre Gesundheit, Ihre dämlich neuen Geschmäcker wohin Sie wollen! Mir sind Ihr 120 Jahre … mir ist Ihr gesundes Menü völlig egal. Ich will mein Happahapp … äh, meine gewohnte Qualität wie immer!‘
Essen gehen‚Es tut mir unendlich leid, aber wir können unseren Gästen nicht wissentlich Schaden zufügen …‘

‚Schaden! Scha … Scha …‘ stammelte der Gast, griff sich an die Brust, röchelte und brach zusammen.
Sofort wurde der Notarzt gerufen, der aber nur mehr den Tod feststellen konnte.
Beim Hinausbegleiten seiner Frau war noch schluchzend von ihr zu hören: ‚Sie, Sie, Sie … sind Schuld an seinem Tod! Es hat ihm immer so gut geschmeckt hier und er hat immer gesund gelebt … und jetzt das …‘

 

 

 


Die Weisheit des Körpers

11. August 2014

Unglaublich worüber wir uns Gedanken machen, uns den Kopf ‚zerbrechen‘!!!
Zum Lachen!
Zum Haare- Raufen!
Körperhirn
Wir Zivilisations- Verkopfte meinen, alles mit dem Kopf, alles durch Nachdenken, durch logisches Schließen, durch Lernen, Denken, Wissenschaft lösen zu müssen.
Kaum eine Frage, die wir nicht gedanklich lösen möchten!
Das alles ist wunderbar und gut.

BLOSS: Es geht doch im Leben primär um unser Wohlbefinden, um unser aller Wohlbefinden.
Und das können wir nicht gedanklich, sondern nur körperlich, gefühlsmäßig erleben!
Wir brauchen also unseren Körper! Nicht nur, um denken zu können. Nein, unser ganzes Erleben und Empfinden, unser sinnliches Wahrnehmen, unser Glück kann nur mit dem Körper erlebt werden.
Wen also sollten wir wohl am besten fragen, wie wir das erreichen?!
Den Körper natürlich!

Und [Trommelwirbel!] dieser beantwortet auch verlässlichst und bestens jede unserer Fragen!
Ja, wir brauchen ihn nichtmal zu fragen! Er spricht ständig zu uns!
Er gibt uns auf jede unserer Taten prompt Rückmeldungen und Antworten!

BLOSS, wir horchen nicht hin!
Wir ignorieren seine verlässlichen Anweisungen und Kommentare.
Wir werden von klein an auf derartig falsches Leben getrimmt, dass wir die Körperantworten darauf gar nicht mehr merken. Wir halten so viele Warnsignale des Körpers für völlig normal, dass es fast unglaublich ist!
Wir essen falsch, wir gehen falsch, wir schlafen falsch, wir atmen falsch, wir lieben falsch, wir kommunizieren falsch, wir bewgen uns falsch, wir denken falsch, ….. wir leben von Grund auf falsch!

Das glaubst Du nicht?!
Ich sag Dir einige Beispiele:

redball Wir ernähren uns so falsch, dass wir

    greenball unseren Schweißgestank für normal halten
    greenball unseren Ausscheidungsgestank für normal halten
    greenball unsere Erkrankungen für normal halten
    greenball unsere viel zu frühen Tode für normal halten
    greenball unsere Altersgebrechlichkeiten für normal halten
    greenball unsere Altersverdummungen für normal halten
    greenball

redball Wir gehen so falsch, dass wir

    greenball unsere Bandscheibenschäden für normal halten
    greenball unsere Gelenkprobleme für normal oder für ‚Abnützung‘ [prust! ablach] halten
    greenball unsere Fußdeformierungen für normal halten
    greenball unsere Warzen, Fußsporen und Hühneraugen für normal halten
    greenball unseren schmerzlich harten ‚Stechschritt‘ für normal halten
    greenball unser Schuhetragen nicht nur für normal, sondern sogar für gut halten!
    greenball

Oder noch konkreter und unerkannter:

redball Wir haltes es für völlig normal, dass ältere Männer irgendwann mehr oder weniger impotent werden, dass ältere Frauen beim Sex mehr oder weniger Probleme mit trockener Scheide haben.

    greenball Das gilt aber nur für und in langjährigen Exklusivpartnerschaften! Hier will uns unser Körper zeigen, dass wir dafür nicht geschaffen sind. Aus jedem ‚alten Kracher‘ wird bei einer neuen Liebe ein Hengst. Jede ‚ergraute Frau‘ zerfließt beim neuen Kavalier oder Lover.

Oder nochmal zum Essen:
redball Was gibt es da nicht alles an Irrglauben!

    greenball Wir ’neigen‘ eben zu Sodbrennen! Dabei will der Körper nur sagen: ‚Heee! Du übersäuerst Dich doch mit Deinem Fraß!‘
    greenball Da laufen wir wegen Allergien zum Doc, in der Meinung, der verrückte oder defekte Körper müsse repariert werden. Dabei will er uns bloß sagen; ‚Iss endlich mal was Ordentliches/ Artgerechtes! Mein Immunsystem ist an seiner Grenze!‘
    greenball usw.

Ich garantiere Dir, es gibt keinen Lebensführungs- Fehler, den uns unsere Körper NICHT sofort oder nach einiger Zeit mitteilen!

Das Einzige, was wir tun oder wiedererlernen müssen, ist, sensibler zu werden, besser hinzuhorchen, besser in uns reinzuspüren!
UND, hier schließe ich den Kreis, auch ‚richtig‘ denken! Hier ist kritisches Denken, genaues Beobachten sehr wohl angebracht!

Im Prinzip brauchst Du also nur zwei Dinge:
greenball Ein neues Bild Deines Körpers: Dein Körper ist absolut perfekt! Er macht nichts ohne Ursache, ohne Grund. Unser Körper stinkt und schmerzt nicht. Er funktioniert perfekt, ist schön, wach und gesund.

greenball Die Bereitschaft alle Signale des Körpers wahr- und ernst zu nehmen. Jede Abweichung von einem ‚perfekten Bild‘ will uns etwas sagen.

In diesem Sinn: Mit Hilfe Deines körpers:
paradise your life! 😉

 

 

 


Wir eressen uns unsere Weltpolitik!

12. Mai 2014

Jaja, ‚eressen‘!
Du hast schon richtig gelesen!
Ob ich übergeschnappt bin?
Nein, bin ich nicht. Es gibt in der Tat einen, nochdazu mehr als offensichtlichen Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und der Weltpolitik bzw. besser gesagt unseren Krisen.

redball Dass wir mittlerweile mehr Krisen als vernünftige und bedachte Politik vorfinden in allen Regierungen ist ja wohl mehr als offensichtlich …
Politik eressenredball Auch, dass immer mehr Staaten gegen die eigenen Bürger vorgehen wird sogar ganz frech in den Medien gezeigt.
Die Zeiten in denen die Menschen noch einem Kaiser zujubelten, der durch die Straßen fuhr, sind längst vorbei. Heute werden ganze Stadtteile oder Inseln hermetisch abgeriegelt wenn die G(roßkopferten)8 oder andere Polit- Clowns sich zusammensetzen wollen.
redball Auch werden die arbeitenden Menschen praktisch nur mehr als willfährige Melkkühe der marodierenden Regierungen, der prunksüchtigen Minister, der rücksichtslosen Industriepläne, der Banken oder anderer Profiteure gesehen.

redball Kein Regierungsfehler, kein Bankencrash, keine Krise, keine Fehlspekulation, etc. die NICHT von den Bürgern bezahlt würden!

redball Dass unter dem Deckmäntelchen Schurkenstaaten, Terror- und Verbrechensbekämpfung die eigenen Leute ausspioniert werden, dass ihre Freiheiten immer weiter beschnitten werden, ist trauriger, aber mittlerweile tagtäglicher Fakt.

redball Dass (Umwelt-, Gesundheits-, etc.)Standards und Grenzwerte längst nicht mehr zum Schutz der Bevölkerung, sondern im Sinne der Profitinteressen der Mächtigen oder nach Maßgabe der derzeitigen Situation festgelegt werden, pfeifen längst die Spatzen von den Handymasten und AKWs.

Diese Aufzählung ließe sich leider noch beliebig fortführen. Doch ich denke, es reicht und Du weißt was ich mit ‚Weltpolitik‘ meine.

Aber, um zur Ausgangsfrage zurückzukommen, womit haben wir uns das verdient!?
In diesem Ausmaß kann doch der Wahrspruch ‚Jede Gesellschaft hat die Politik(er) die sie sich verdient‘ nicht stimmen! – Oder doch?

Ja, doch!
greenball Sieh Dir einmal die Fleisch- und Milch- Verzehr- Statistiken an!
Da stehen Mitwesen dahinter! Mitwesen, die ermordet wurden!
Mitwesen, die, wie die heutige Verhaltensforschung längst weiß, ebenso leidensfähig, sensibel, sozial, lebenstüchtig … wie wir Menschen sind!
Halt! Nein! Falsch!
Sind wir ja gar nicht!
Kein Schwein, kein Huhn kam je auf die Idee einen Menschen zu schlachten! 😉

Soweit, so schlecht! Das war aber erst der Ethik- Teil.
greenball Wir alle, Konsumenten, wie Schlachter, Verarbeiter, Verkäufer, verrohen durch diese Art von Brutalität! Und das wieder beeinflusst generell unser Verhalten, unsere Sensibilität, unsere Empathie, unser Leben.
Oder kannst Du Dir einen mitfühlenden, zärtlichen Schlachter oder eine nach dem hundertsten eingeschweißten Filet noch zartfühlende, kreative Supermarktkraft vorstellen?

greenball Und dieser Punkt ist der massivste, aber auch unverstandenste. Ich kann’s Dir weder erklären noch deutlich genug beschreiben.
Versuchs einfach!
Versuch zumindest für ein paar Wochen auf Fleisch, Milch und Eier und deren Produkte zu verzichten und beobachte Deine Sinne!
Du wirst staunen, was Du plötzlich alles wahrnimmst, spürst, empfindest. Wie fein Deine Sinne werden werden, wie sensibel Du bald sein wirst. Du wirst vermehrt mit dem Herzen ‚denken‘, Dich werden Dinge anrühren, die Du früher nichteinmal wahrgenommen hast.
Noch verstärken kannst Du diese neue Erleben, wenn Du Dir einiges Deiner Nahrung selber suchst in der Natur …

Lass es auf solch einen Versuch ankommen. Und dann unterhalten wir uns nochmal darüber, ob wir all diesen offiziellen Wahnsinn nicht vielleicht doch ‚verdienen‘ bzw. selber erschaffen … 😉

 

 

 


Die payoli- Nase

27. Januar 2014

payoli- NaseGerade an der Nase spiegelt sich unsere zivilisierte und überhebliche Einstellung zum Körper und zur Natur ganz besonders stark. Gilt doch unser Riechorgan als das animalischte, oft sogar als ein niederer Sinn. Dabei haben wir es mit einem Wunder unvorstellbaren Ausmaßes zu tun!

Unsere Nase besitzt 30 Millionen (!) Riechzellen die allesamt wöchentlich erneuert werden.
Diese Vielzahl an Geruchsrezeptoren teilt sich in 350 Typen auf. Man könnte sagen, unser Riech- Alphabet besteht aus 350 Buchstaben und jeder Geruch setzt sich aus einem, wenigen oder vielen dieser Buchstaben zusammen.
Unser Geruchssinn ist 24 Stunden am Tag – auch im Schlaf – aktiv.

Leider aber haben wir das Riechen völlig verlernt.
Nicht nur, dass es durch Umwelteinflüsse und nicht artgerechte Ernährung abgemindert wurde, trainieren wir das Riechen auch nicht mehr.

Beobachtet man Tiere, sieht man, dass praktisch alles, immer aber die Nahrung genauestens berochen wird. Das trainiert und verbessert den Geruchsinn!
Wie jeder Somelier weiß, ist Riechen und Schmecken erlern- und trainierbar nach der einfachen Formel: Je mehr wir bewusst riechen und schmecken, desto mehr Geruchs- und Geschmacksbilder werden eingespeichert und desto feiner und treffsicherer werden diese Sinne.
Das beste Gehirntraining ist also weder Kreuzworträtsel noch Sudokas zu lösen, sondern bewusst zu schnüffeln.

Frauen haben den besseren Geruchssinn und wählen damit sogar ihre Partner aus. Dabei riechen sie sozusagen die männliche DNA und wählen deshalb als Geschlechtspartner immer Männer mit einer möglichst weit von der eigenen abweichenden DNA. Damit beugte die Evolution der Inzucht vor, da nahe Familienangehörige mit ähnlicher DNA für die jeweilige Frau unatraktiv riechen.
Man konnte sogar zeigen, dass dieses Auswahl- Muster nur vor einer Schwangerschaft gilt. Kaum ist die Frau schwanger findet sie ähnliche Gerüche und damit DNAs anziehender, was sie näher zu ihrer Familie rücken lässt und damit dem werdenden Kind mehr Sicherheit im Familienverband beschert.
Interessant ist auch, dass sich Geruchsrezeptoren überall im Körper, z.B. im Darm, in der Vorsteherdrüse, in der Haut, etc. befinden und dort zwar nicht riechen, aber dennoch auf bestimmte Gerüche reagieren.

Dass die größte Ansammlung von Geruchsrezeptoren sich aber direkt beim Nahrungs- ‚Eingang‘ befindet, sollten wir als Aufforderung oder Garant sehen. ‚Aufforderung‘ unsere Lebensmittel mehr und besser zu beriechen und ‚Garant‘ dafür, dass wir allein mit diesem Geruchs- Check bestens durch die Jahrmillionen der Evolution kamen.
Gewöhn Dir an, alle Nahrung zu beriechen, Deine Nahrung nach dem Geruch auszuwählen.
Auch während des Essens sollte man immer wieder Nachspüren, Nachriechen und sofort zu essen aufhören, wenn die Speisen nicht mehr so verlockend schmecken. Für die Instinktos, das sind Anhänger einer Rohernährungsart nach G.C. Burger, ist diese Art zu Essen essentieller Teil ihrer Ideologie.

Ein gut trainierter Geruchssinn könnte uns auch viele Vergiftungen und Belastungen ersparen. Denn die Nase ist ein hochsensibles Organ, das es in puncto Genauigkeit mit besten Analysgeräten aufnehmen kann.
Wer z.B. den penetrant stechenden Geruch von Diabetikern kennt, kann ermessen, wie sehr wir diesen wunderbaren Sinn NICHT nutzen. Absurderweise werden Diabetiker- Kindern teilweise schon Diabetes- Hunde zur Seite gestellt, die vorm gefürchteten Hypo warnen sollen, anstatt mit Kindern öfter ihren Geruchssinn zu trainieren.
Also ‚ermächtige‘ Deine Nase, Dir durch’s Leben zu helfen und es Dir unendlich zu bereichern!

 

 

 


Wir konditionieren … tra ri ralala

14. Oktober 2013

pissWohl viele werden den Effekt kennen, dass beim Hören von plätscherndem Wasser Harndrang einsetzt.
Das ist eine Konditionierung die entstanden ist, weil wir es immer beim Pinkeln Plätschern hören. Dabei werden zwei Ereignisse unbewusst zusammengekoppelt, sodass beim Auftreten von einem davon auch das andere erinnert wird.

Das passiert aber nicht nur beim Wasserlassen bzw. Plätschern- Hören sondern tagtäglich.
Die schlechte Nachricht: Wir können uns, wenn wir nicht achtgeben recht unangenehme Konditionierungen aneignen oder sogar anderen, besonders Kindern damit schaden.
Die gute Nachricht: Wir können uns ‚frei programmieren‘!

So gibt es Menschen, die sich öfter schnäuzen als notwendig, die öfter aufs Klo gehen als erforderlich, die schneller essen als gut ist. Es gibt Konditionierungen, die bereits knapp an Tics heranreichen, wie zum Beispiel an keinem Spiegel vorbeigehen können ohne hineinzusehen, sich öfter kratzen als es juckt, ständig an der Kleidung herumzuzupfen, sich in die Haare greifen und viele, viele unnötige Bewegungen und Gewohnheiten.

Wir sollten uns klar darüber sein, dass Konditionierungen darin bestehen, dass alle Wiederholungen sich irgendwann verselbständigen.
– Und z.B. aufhören zu räuspern wenn die Verkühlung/ Verschleimung vorbei ist.

Besonders wichtig ist, Kindern keine schlechten oder unnötigen Gewohnheiten anzutrainieren. Alles Einschmieren, Kämmen, ständige Trinken, schnelle Essen, übertriebenes Poputzen, Rücken geraderichten, Füße geradestellen, etc. wird nur all zu oft zur Manie.

Jeder, der heute noch vorm Weggehen aufs WC muss, seinen Teller aufessen muss, zu fixen Zeiten oder im Sitzen essen muss, hatte eine Mutter, die sich ihr Leben vereinfachen wollte. Doch all diese und viele Dinge mehr haben heute keinen Sinn mehr! Es sind bloß alte Konditionierungen, die über Bord geworfen gehören.
Oder auch die Restaurants sind nur deshalb immer voll, weil wir von klein an daran gewöhnt wurden, das Essen serviert zu bekommen.
Stell Dir eine Familie vor, die immer gemeinsam und mit viel Spaß sich das Essen sucht oder zubereitet. In solch einer Umgebung aufgewachsenen Menschen wäre es ein Gräuel in einem Lokal still sitzen zu müssen bis endlich eine seltsam verkleidete Person erscheint, wissen will was man essen möchte, wieder verschwindet und nach noch längerer, langweiligerer Zeit Essen, das man noch nie gesehen hat, vor einen hinstellt! 😉

Doch auch als Erwachsene sollten wir immer wieder unsere Gewohnheiten auf Unsinniges abklopfen. Vielleicht ist die knappe Mittagspause längst Geschichte und wir essen immer noch zu schnell. Vielleicht sind die Zeiten des Stress und des Hasten- Müssens längst vorbei und wir sehen immer noch ständig auf die Uhr, gehen zu schnell, springen morgens auf …
Vielleicht verlangt unsere Haut längst nicht mehr nach Cremen und wir schmieren immer noch. Vielleicht fetten unsere Haare längst nicht mehr wie früher und wir waschen sie dennoch noch immer alle paar Tage. Vielleicht durchwühlen wir immer noch die Angebots- Kisten obwohl unser Kasten bereits aus allen Fugen platzt. Vielleicht bestellen wir in Restaurants immer noch automatisch ein Getränk, auch wenn wir nicht durstig sind. Vielleicht …

 


Gemütliche Dicke …

26. September 2013

Dickerl… kennt wohl jeder. Auch lustige Dicke.
Klar sind nicht alle Übergewichtigen gut drauf, aber sehr viele von ihnen sind gesellschaftlich sehr gut integriert und sehr gesellige und umgängliche Menschen.
Umgekehrt habe ich schon von sehr vielen Ex- Dicken gehört, dass es die ‚Hölle‘ war.

Dennoch fallen mir zwei Dinge ein, die wir von runderen Menschen lernen könnten:

redball Ausgeglichene Dicke lassen mich annehmen, dass gutes Essen sehr gut ist für die Laune. Vielleicht sogar das ‚Immer-und-überall-Essen‘, was vermutlich ein paradiesisches Relikt ist, das noch in allen von uns schlummert.
Blöd nur, dass diese Gesellschaft bloß Dinge anbietet, die einen über kurz oder lang in die Grube oder aufs Krankenlager bringen, wenn wir sie in solch einem paradiesischem Ausmaß verzehren …
Lernen wir also,

    greenball unsere Rohköstlichkeiten nicht zu spartanisch, sondern lieber üppiger ausfallen zu lassen und

    greenball möglichs allgegenwärtig zu halten.

redball Der typische gemütliche Dicke nimmt das Leben so wie es kommt. – Besonders mit seinen angenehmen Seiten! 😉
Das sollten auch wir tun! Gerade uns payolis stünde diese absolute Zuversicht ja absolut zu 😉

 


Mist!

27. Juni 2012

Jetzt hab ich meine Ernährung auf die gesunde Rohkost umgestellt und nun ist das Essen, was zuvor absolut kein Thema war plötzlich Hauptthema und tägliche Mühe.‘ hörte ich kürzlich von einer Freundin.

Ja, das ist leider und glücklicher Weise so.

‚Leider‘, weil unsere Wirtschaft uns ‚das Sündigen‘, uns unsere Schädigung bis Zerstörung, leichter macht als unsere genussvolle Gesunderhaltung.

‚Glücklicher Weise‘, weil es schön ist, bewusst zu leben, bewusst zu genießen, sein Leben bewusst zu lenken und zu gestalten.

Klar, ist es wunderbar, keinen Gedanken an so Selbstverständliches wie Essen verschwenden zu müssen. Klar genießen wir soetwas. Klar sehnen wir uns danach.
Das sind uralte Erinnerungen an unsere Paradieszeiten, in denen wir alles Vorhandene bedenkenlos essen konnten und jederzeit alles Erforderliche vorfanden.

Vielleicht gelingt es uns ja noch einmal, uns unsere Wirt- und Gesellschaft wieder soweit und dahingehend umzugestalten …
Bis dahin ist allerdings etwas Planen, Mitdenken, Selbsterziehen und etwas Kreativität und Flexibilität gefordert …

 


Minuten- Meditation

28. Februar 2012

WAS lenkt uns eigentlich?
Wer oder was bestimmt, wer wir sind und werden? Wer oder was bestimmt, was wir denken?
Seeehr interessante Fragen …

Und eine seeehr einfache Antwort:
Wir sind das Produkt, die Summe, der Mittelwert all unserer Eindrücke und Erfahrungen.
Und wir werden die werden, als die wir uns derzeit gestalten, durch das, was wir konsumieren, ansehen, anhorchen, was wir denken …
So klar, so einfach!

Was also ist zu tun?
Wollen wir der Spielball Fremder sein? Wollen wir uns tagtäglich manipulieren, beeinflussen, hypnotisieren lassen durch Außeneinflüsse, die wir uns ‚reinziehen‘?
Wollen wir kritiklos das Produkt anderer werden oder wollen WIR festlegen, was und wer wir werden wollen?

Da wir nun bereits wissen (siehe Demokratie im Körper) , dass in uns streng demokratisch zwischen allen ‚Inputs‘ abgestimmt wird, können wir uns nur lenken und beeinflussen durch die Auswahl und Festlegung dessen, was wir denken, sehen, hören.

Also kritisch und bewusst unsere Außenreize auswählen
UND: BEWUSST denken!

Wunderbar eignet sich dazu die Minuten- Meditation, die noch dazu uns schnelllebigen West- Menschen sehr entgegenkommt.
Denn wer kennt das nicht, dass man sich durch ‚endloses‘ Sitzen und Meditieren quält? …

So funktioniert die Minuten- Meditation:

    a) Such Dir einige, in ihren Aussagen, Dir wichtige Bilder oder (Wort-)Formeln.

    b) Überleg Dir einige in Deinem Tagesablauf immer wiederkehrende Situationen

    c) Verbinde a) und b)

Also stell Dir z.B. immer beim Kauen Deines Essens ein Bild der unendlichen Dankbarkeit über das Beschenktwerden durch die Natur vor.
Oder denke bei jedem Aufwachen für ein, zwei Minuten an das glanzvolle Bild des folgenden freud-, licht- und liebevollen Tages.
Oder ‚verumständliche‘ Deine Essenszubereitung um in keinen rationellen Trott zu verfallen, sondern der zubereiteten Nahrung liebevolle Gefühle entgegenzubringen (Du erinnerst Dich an die Emoto- Überlegungen!?)
Oder segne im Geist jeden Dir entgegenkommenden Menschen und sieh in ihm ein göttliches Wesen.
Oder, oder, oder …

Das ist Minuten- Meditation!
Sie strengt nicht an, kostet keine zusätzliche Lebenszeit, nutz Deinen Tag besser aus, beschert Dir mehr Lebensqualität, verfeinert Deine Achtsamkeit …
Sie ist ganz einfach wunderbar! 🙂

Du brauchst sie nur zu tun! 😉

 


Und? Was tust DU?

11. August 2011

Viele paradise your life- Beiträge waren hoffentlich gut und schön. Doch was davon ist in die Praxis eingeflossen?
Ich mache ja nicht gern konkrete Vorschläge, sondern rege lieber zum Selberdenken und Selber- Beobachten (der Natur) an.
Die Fragen die ich bekomme zeigen aber dennoch immer wieder, dass die Menschen gerne ‚Bedienungsanleitungen’ haben wollen.
Deshalb hier jetzt im Schnelldurchgang und nur stichwortartig einige Beispiele in welchen Bereichen man was verändern könnte/ sollte.
Vorausgeschickt: Wir stecken so tief in der Zivilisation und damit im Irrtum, im Sinne von naturfern, dass praktisch JEDER Lebensbereich nachgebessert gehörte.
Beginnen wir mit dem Aufwachen:

• Ohne Wecker von alleine aufwachen (in einem gut belüfteten, Elektrosmog- und Gift- freien Schlafzimmer oder im Freien), erste freudvolle Gedanken
• Im Badezimmer (kühles) Wasser und Bürsten an Haut und Zähne (keine chemischen Produkte und Seifen, mit rohköstlicher Lebensweise gibt es ohnehin keinen Körpergeruch), ev. Erde
• Frühstücken möglichst wässrig und roh (ohne Gekochtem, Dichtem, Gebrühtem, Tierischem, Hochverarbeitetem) oder ev. (barfuß) frisch selbstgesammelt (z.B. Wildkräuter für einen green smoothie) und in netter Gesellschaft
• Weg zur Arbeit ohne Auto, ev. gemeinschaftlich
• Nur Arbeiten verrichten und annehmen, die gesellschaftlich wertvoll und ökologisch ok sind
• Liebevoller Umgang mit den Mitmenschen
• Zwischenwege möglichst ohne Lift-, Rolltreppen, etc. Benutzung zurücklegen
• Immer wieder Pausen in frischer Luft mit ausreichender Bewegung einlegen
• Auch während der Arbeit nebenher immer wieder Muskelübungen (und sei es nur des PC- Muskels*) einbauen
• Immer wieder mit der Aufmerksamkeit zu sich zurückkehren bzw. bei sich bleiben
• Essen ev. unabhängig von fixen Zeiten und nur bei Hunger
• Im Hunger bleiben (Essen hinauszögern und sich nicht satt essen)
• WC- Bedürfnissen sofort nachkommen!
• Immer wieder mal ‚meditativ Abschalten’ (ev. mit Augen- Palmieren)
• Einkauf von möglichst ökologisch und fair produzierten, möglichst wenig verarbeiteten Produkten in Rohkost- Qualität
• Essenszubereitung und Essen gemeinsam mit netten Menschen
• möglichst geringfügige Lebensmittel- Verarbeitung; immer wieder mal Fasten-, Rohsaft- oder Mono- Tage einlegen
• Geschirr spülen ohne Chemie (Rohes ist wasserlöslich und in frischem Zustand leicht abspülbar)
• Anregende Gespräche, Spiele, Bewegung, Körperkontakt, Spaß, Gemeinsamkeiten in einer liebevollen, harmonischen Gruppe (ev. auch mit Tieren)
• Natürliche Lichtverhältnisse nutzen (nicht die Nacht zum Tag machen)

Wie bereits erwähnt können hier nur einige wenige Beispiele gegeben werden. Praktisch alle Bereiche müssen kritisch ‚abgeklopft’ werden (Bekleidung, Möbel, Innenanstriche, Putz- und Waschmittel, Geschirr, Spielzeug, Beleuchtung, etc.)
Oder wer sich selber auf die Suche machen will und sich alles kritisch ansehen und in Richtung artgerechter verändern will, dem lege ich die vier wichtigen Bereiche ans Herz:

• Ernährung – in Richtung unverarbeiteter, roh, tierleidfrei, natürlicher, weniger, dankbarer
• Bewegung – in Richtung Freude, Vielfalt, Gemeinschaft, in frischer Luft
• Denken – in Richtung Nichtdenken, Intuition, unzielgerichtet, empathischer
• Soziales in Richtung mehr Kontakte, mehr Verbundenheit, mehr Körperkontakt, mehr Liebe

 
*) PC meint nicht ‚Personal Computer‘, sondern ‚Musculus pubococcygeus‘ (lat. Schambein-Steißbein-Muskel)

 

 


Wieder mal …

24. Juli 2011

… die Erinnerung unser Essen gut, – wirklich gut, zu kauen!
Nimm Dir Zeit!
Genieße jeden Bissen!

‚Es ist nur so lange gut, solange es im Mund ist!‘

Warum schlucken wir so schnell und bringen uns damit um viel Genuss?
Weil der Schluckreflex durch häufig zu hastiges Essen falsch antrainiert wurde.
Du kannst ihn ganz einfach wieder umtrainieren, indem Du bewusster isst, ev. sogar die Kaubewegungen zählst und anfangs ev. den Kopf nach vorne neigst um das unbewusste Schlucken zu erschweren.
Wir sollten nur völlig verflüssigte Bissen schlucken und vor dem nächsten Bissen den Mund völlig leer und sauber machen.
Auch ein liebevoll positives, dankbares Gefühl und Denken während des Essens ist einer guten Verdauung und Verarbeitung sehr förderlich!
Besonders bei den ersten Bissen einer Mahlzeit ist es wichtig sich richtig einzustimmen und besonders acht- und sorgsam zu kauen.
Selbst Flüssiges/ Cremiges sollten wir kauen und damit gut einspeicheln!
Du wirst sehen, dass sich das Kauen, hat man erst einmal damit begonnen, sich darauf zu konzentrieren und es zu genießen, immer weiter ‚ausbreitet’.
Erschrick nicht, wenn Du nach Wochen vielleicht wieder einmal Deine Kaubewegungen zählst und irgendwo bei 200 landest … 😉

PS: Nicht zuletzt für die Festigkeit unserer Zähne ist das Trainieren der Zahnhaltemuskulatur durch eifriges Kauen unerlässlich!