Gleich noch ein Goldkörnchen …

14. November 2019

… aus dem Friedensevangelium der Essener, nachdem das letzte so gefallen hat:

…und als sie gereinigt waren, sagten sie: „Sag uns, welches sind die Sünden, die wir vermeiden sollen, damit wir niemals wieder krank werden?“
Und Jesus antwortete: „Es wurde ihnen in alter Zeit gesagt, ‚Du sollst Deinen Himmelsvater und Deine Erdenmutter ehren und ihre Gebote achten, auf dass Du lange lebst auf Erden‘.
Und als nächstes wurde dieses Gebot gegeben, ‚Du sollst nicht töten,‘ denn Leben wird allein von GOTT gegeben, und das, was GOTT gegeben hat, darf der Mensch nicht wegnehmen…
Aber ich sage Euch, tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung, die Euer Mund aufnimmt.
Denn wenn Ihr lebendige Nahrung esst, wird sie Euch beleben, aber wenn Ihr Eure Nahrung tötet, wird Euch die tote Nahrung ebenfalls töten.
Denn Leben kommt nur von Leben, und vom Tod kommt immer nur Tod.
Denn alles, was Eure Nahrung tötet, tötet auch Euren Körper. Und alles, was Eure Körper tötet, tötet auch Eure Seelen.
Und Eure Körper werden, was Eure Nahrung ist, so wie Euer Geist das wird, was Eure Gedanken sind.
Esst darum nichts, was Feuer oder Frost oder Wasser zerstört hat. Denn gekochte, gefrorene und verfaulte Nahrung wird Euren Körper ebenso verbrennen, erfrieren und verfaulen lassen.
Seid nicht wie der dumme Bauer, der auf seinem Feld gekochten, gefrorenen und verfaulten Samen aussäte. Und der Herbst kam und seine Felder trugen nichts. Und seine Not war groß.
Sondern seid wie der Bauer, der lebendige Saat auf seine Felder säte und dessen Felder lebendige Weizenähren trugen, die ihn hundertfältig für den Samen belohnten, den er ausgesät hatte.
Denn wahrlich, ich sage Euch: Lebt nur durch das Feuer des Lebens und bereitet Eure Speisen nicht mit dem Feuer des Todes, das Eure Nahrung tötet, Eure Körper und Eure Seelen auch…

 

 

 


Die Bibel ist eine Fälschung!

7. August 2019

Ja, die Bibel wurde mit höchster Präzision als Fälschung entlarvt!

Schon in den 1920er- Jahren entdeckte Edmond Bordeaux Szekely in einer Vatikanbibliothek das ‚Friedensevangelium der Essener‘. Es ist ein selten schönes Stück herzerwärmender Frühkultur aus Jesu Leben und wurde dementsprechend umgehend von kirchennahen Seiten, mitsamt seinem Entdecker und Veröffentlicher, als Fälschung, desavouiert.

Nun ist aber seit 10 Jahren, durch die Trilogie von Johanne T. G. Joan, lückenlos bewiesen, dass die Bibel eine erfundene ‚Komposition‘, basierend auf diesem Friedensevangelium ist.

Nach siebenjähriger akribischer Forschung war ihr klar, dass das gesamte Neue Testament und wichtige Teile des Alten Testaments, das Produkt einer Verfälschung der authentischen Evangelien ist.
Sie schreibt dazu im Vorwort Ihres vierten Buches:

Meine Forschung beginnt mit dem Hohelied der Liebe, aus dem Korintherbrief des Neuen Testaments.
1989 schenkte mir meine Schwiegermutter das gesamte Evangelium der Essener. Eine Predigt im Essener Evangelium, die ich aus dem Brief Paulus an die Korinther unter dem „Hohelied der Liebe“ kannte, stimmte mich nachdenklich: Die Texte waren nicht identisch.

    „Und wenn ich alle meine Güter hergebe, um die armen zu ernähren, und all mein Feuer, das ich von meinem Vater erhalten habe, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts….“

Ich verglich den Vers mit dem Korintherbrief den Paulus geschrieben hatte und ich wunderte mich, dass der Satz:

    „…all mein Feuer, das ich von meinem Vater erhalten habe…“, eine Ergänzung, die die Verfasserschaft „Jesus“ bewies, denn nur Jesus sprach von seinem Vater, im Korintherbrief aber, nicht vorkam: „Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung ‚der Armen‘ austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts. (1Kor 13,3)“

Ich stellte mir die Frage, warum Paulus, der laut dem Neuen Testament, sogar für seinen Herrn Jesus sein Leben hingegeben hätte, sich mit fremden Federn schmückte, indem er eine offensichtliche Jesus – Predigt, als sein Eigenes angab.
Ich ging der Sache nach und stellte Texte aus dem Neue Testament, Texte aus dem Essener Evangelium, die eine Affinität aufwiesen gegenüber. Ich erkannte schließlich nach und nach, in Predigten aus dem Neuen Testament, die verschlüsselten Predigten des Essener Propheten wieder, und zwar, quer durch das ganze Neue Testament. Da wurde mir sofort klar, dass dieser Umstand der Beweis war, dass das Neue Testament aus einer und derselben Quelle stammen musste, und dass das Neue Testament ein raffiniert verändertes Plagiat des Essener Evangeliums ist.
Ich konnte mehrere Tage die Vorstellung eine 2000 jährige Verschwörung aufgedeckt zu haben schwer verwinden. Das Motiv war mir nicht bekannt und ich stelle mir die Frage: warum sollte jemand einen derartigen Aufwand mit Schriften des Neuen Testaments, betreiben, um eine harmlose Ernährungslehre zu verfälschen?
Die Antwort darauf kam leichter und schneller als ich vermutet hatte, denn, durch die Gegenüberstellung der Texte aus dem Essener Evangelium und die des Neuen Testaments, konnten ich anhand der Abweichungen ein bestimmtes Motiv erkennen, das sich durch das ganzen Neue Testament wiederholte, das gezielt gewieft gegen die Lehre des Essener Propheten gerichtet war, die für die römische Macht offensichtlich eine Bedrohung darstellte.
Es kristallisierte sich eine Konstante heraus, in der immer dasselbe Motiv und verschiedene Strategieformen zu erkennen waren. Die Verfälschung war derart clever und verzwickt, dass es sich hier nur um eine Einbahnstraße handeln konnte, bzw. dass eine Rückwärtsverfälschung, von Neuen Testament zum Essener Evangelium nicht möglich war. Es dämmerte mir, dass, falls das Neue Testament eine Verfälschung wäre, das Plagiat demnach sich nicht ausschließlich auf die Schriften des Neuen Testaments beschränkte, sondern auf sämtlichen christlichen Schriften, die die christliche Lehre stützen.
Als es an die Verfälschungsstrategie keine Zweifel mehr gab, konnte ich nicht länger ignorieren, dass meine Entdeckung eine tickende Zeitbombe war, die die Lehre des Christentums früher oder später auflösen würde, und dass ich es in der Hand hatte, diese Bombe zu zünden.
Nach einem langen Kampf, wusste ich, dass ich die Pflicht hatte, meine Entdeckung bekannt zu geben. Die Forschung dauerte sieben Jahre, und entwickelte sich zu einer Jagd durch die Vergangenheit, auf der Suche nach Thesen und Antithesen, zu einem Schachspiel gegen mich selbst, in dem ich allein die Regeln kannte.
Als ich nach Jahren die Auswirkung dieser 2000 jährigen Lüge in Bezug auf die Umwelt, auf die Gesellschaft, auf den Stellenwert der Frauen, auf die Medizin, auf die Gesundheit, auf die Ernährung, auf die Tierwelt und auf die Weltreligionen klar vor Augen sah, gab es für mich keine Zweifel mehr, dass ich diese Erkenntnis über meine Entdeckung nicht für mich behalten durfte, dass mein Wissen mich verpflichtete die Verantwortung zu übernehmen. 90 Jahre nach der Veröffentlichung des Essener Evangeliums war diese Verfälschung niemandem aufgefallen, wie viele Jahrhunderte würden noch vergehen, bis jemand diesen Betrug entdecken würde? Ob überhaupt?
Das Evangelium der Essener stellte sich als die Hauptquelle dar, mit dem der Verfälscher das Neue Testament komponiert hatte …

Seit 90, bzw. jetzt wieder 10 Jahren bekannt!
Und hast Du etwas davon erfahren/ gewusst!?
Doch was Merkel, Macron oder Trump tagtäglich absondern füllt sehr wohl die Medien!

Nun wurde 2018 sogar noch von einem Gremium US- amerikanischer und kanadischer Theologie- Professoren die Richtigkeit dieser Entlarvungs- Trilogie bestätigt.
Klar schweigt die Offizialkirche dazu. Zu peinlich sind die Motive der Fälschungen. Wir alle würden längst paradiesisch leben, Sünde gäbe es nicht, die Frauen wären seit 2000 Jahren nicht nur gleichberechtigt, sondern die Herzen und Seelen der Menschheit und eigenverantwortliches Selbstbewusstsein wäre nie durch Entmündigung ersetzt worden.

Doch mit einigermaßen ‚reinem Herzen‘ braucht es all diese Bücher und Beweise nicht. Ich kann mich erinnern, dass ich schon als Kind weder glauben konnte, dass jemand uns unsere Sünden abnimmt, indem er sich annageln lässt, noch, dass ein Gott, der Universen so locker erschaffen kann wie Gebirgszüge, Leben und Atome, Menschen- Autoren braucht, um ihm ein Buch zu schreiben.
Ich lese lieber in seiner Schöpfung direkt!
Schon eher spürte ich bei den ersten Seiten des Friedensevangeliums, dass ‚da was dran ist‘. Und auch wenn das ein fake sein sollte: Es hat eindeutig berührende Herzensqualität.
Ja, auch wenn es für viele unglaublich klingt: Jesus war ein Rohköstler!

Ich kann jedermensch, der sich ein Paradiesleben mit all seiner Menschen- und Tierliebe, mit seiner naturrichtigen und schöpfungskonformen Ernährungs- und Lebensweise noch immer nicht vorstellen kann, die Szekely- Bücher nur wärmstens empfehlen.
Vieles daraus findet man allerdings auch schon kostenlos im Netz.
Ich hab schon vor mehr als 20 Jahren diese Ausschnitte hier auf meiner NaturPur- Seite veröffentlicht.
Wenn Du es aber gern ‚atemlos‘ hast, kannst Du Dir auch ganze 53 Johanne Joan- Seiten kostenlos gönnen.

PARADISE YOUR LIFE !

 

 

 


Jesus Christus aktuell

14. Januar 2019

„Denn wahrlich, ich sage euch, der, der tötet, tötet sich selbst,
und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch:
Tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung, die euer Mund aufnimmt.
Denn wenn ihr lebendige Nahrung esst,
wird sie euch beleben, aber wenn ihr eure Nahrung tötet,
wird euch die tote Nahrung ebenfalls töten.“

Jesus Christus (im apokryphen „Evangelium der Essener“)

 

 

 


Einfach schön …

15. März 2015

bärlauchEs ist einfach nur schön, in so unberührter Natur sich sein Essen zusammenzufinden, zu entdecken, so viel zu sehen, zu riechen. Das Knacken hinten im Wald, das Gezwitscher der Vögel, das Huschen am Boden, die Spuren im weichen Boden …
Immer wieder mal zu kosten, sich vorzufreuen auf das Verfeinerte zu Hause. Das Klettern über umgefallene Bäume, das Bestaunen wie ehemals Lebendiges wieder zu Erde wird, die vielen verschiedenen Moose, Blütchen, Triebspitzen … Das Summen der ersten Bienen, das Blitzen der Sonne zwischen den Bäumen, der Nieselregen auf der Haut … Die wunderbar frische Luft die die Wangen streichelt und die Lungen füllt …
Es ist einfach nur schön in der Natur!

 

 

 


Jesus als Rohköstler

10. Dezember 2010

Immer wieder bin ich tief berührt von den liebevollen und klaren Worten Jesu im ‚Friedensevangeliums der Essener‘ das uns von Dr.E.B.Szekely zugänglich gemacht wurde:

… „Sag uns, welches sind die Sünden, die wir vermeiden sollen, damit wir niemals wieder krank werden?“ Und Jesus antwortete: „Es wurde ihnen in alter Zeit gesagt, ‚Du sollst Deinen Himmelsvater und Deine Erdenmutter ehren und ihre Gebote achten, auf dass Du lange lebst auf Erden‘. Und als nächstes wurde dieses Gebot gegeben, ‚Du sollst nicht töten,‘ denn Leben wird allein von GOTT gegeben, und das, was GOTT gegeben hat, darf der Mensch nicht wegnehmen…
Aber ich sage Euch, tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung, die Euer Mund aufnimmt. Denn wenn Ihr lebendige Nahrung esst, wird sie Euch beleben, aber wenn Ihr Eure Nahrung tötet, wird Euch die tote Nahrung ebenfalls töten. Denn Leben kommt nur von Leben, und vom Tod kommt immer nur Tod. Denn alles, was Eure Nahrung tötet, tötet auch Euren Körper. Und alles, was Eure Körper tötet, tötet auch Eure Seelen. Und Eure Körper werden, was Eure Nahrung ist, so wie Euer Geist das wird, was Eure Gedanken sind. Esst darum nichts, was Feuer oder Frost oder Wasser zerstört hat. Denn gekochte, gefrorene und verfaulte Nahrung wird Euren Körper ebenso verbrennen, erfrieren und verfaulen lassen. Seid nicht wie der dumme Bauer, der auf seinem Feld gekochten, gefrorenen und verfaulten Samen aussäte. Und der Herbst kam und seine Felder trugen nichts. Und seine Not war groß. Sondern seid wie der Bauer, der lebendige Saat auf seine Felder säte und dessen Felder lebendige Weizenähren trugen, die ihn hundertfältig für den Samen belohnten, den er ausgesät hatte. Denn wahrlich, ich sage Euch: Lebt nur durch das Feuer des Lebens und bereitet Eure Speisen nicht mit dem Feuer des Todes, das Eure Nahrung tötet, Eure Körper und Eure Seelen auch…

Mehr daraus auf meiner Naturpur- Seite; der gesamte Text in den Büchern von Dr. Szekely.

 


Nackt …

10. August 2010

… in der Sonne rumzugehen oder liegen ist sooooo schön, hab ich mir heute an diesem heißen Nacktbade- Tag gedacht. … 🙂
Zum einen weil die Sonne so wohlig gut tut auf der Haut. Andererseits, weil der nackte Körper so schön ist.
Mich erinnern nackte Körper immer wieder daran, welche ‚Wunderwerke’ wir oft achtlos herumtragen. Immer wieder zuckt oder pulst es irgendwo, stellen sich Härchen auf, spannen sich Sehnen, atmet es, spannt sich schimmernde Haut über Knochen oder Rundungen.
Alle großen Kulturen verehrten die Sonne , hatten Sonnengötter und pflegten die gesellschaftlichen Zusammenkünfte, den Sport und den geistigen Austausch im Freien, in der Sonne, oft sogar nackt.
Unsere ‚Gymnastik’ leitet sich noch genauso vom Griechischen ‚gymnasion’ ab, wie unser ‚Gymnasium’. Das gymnasion war zentraler Freiplatz für Sport, geistigen Austausch, Gespräche und das Sonnenbad.
Der wunderbare Michael Aivanhov begrüßte mit seinen Anhängern tagtäglich genauso die aufgehende Sonne wie es in Indien die Surya- Yoginis tun.
Die Sonnen- Verehrung und Nutzung verschwand erst durch die Christianisierung, obwohl die Kirche sich sehr wohl noch der alten Sonnen- Tage bediente; z.B. Christi Geburt zur Wintersonnenwende.
Dass diese Religion uns all dieser Sonnen- Wunder und Heilungen beraubte, uns unsere Nacktheit austrieb ist insoferne besonders absurd, da gerade der Stamm Jesu, die Essener, bekannt dafür war besonders Natur- und damit Sonnen- nah gelebt zu haben, eine besonders robuste Gesundheit aufwies, als Heiler sehr gefragt waren und sehr hohe Alter erreichten.
Ich kann nur jedermensch die Essener- Schriften, die Szekely aus den Vatikanischen Bibliotheken gerettet und übersetzt hat, empfehlen. Sie sind wundervoll paradiesisch, naturnah und liebevoll. Ein paar kurze Ausschnitte hab ich auf meiner Natur pur- Seite.
Aber auch in unserer neueren Geschichte wurden immer wieder wunderbare Heilerfolge durch Luft und Sonnenlicht erzielt. Im 18 Jahrhundert schrieb z.B. Sylvester Graham:

    ‚ …wenn der Mensch immer gänzlich nackt sein könnte, so würde seine Haut in einem gesünderen und kräftigeren Zustand sein, die allgemeine Widerstandskraft würde gestärkt, der Stoffwechsel angeregt, der Kreislauf stimuliert, besonders in den feinen Blutgefäßen unter der Haut. Das Atmen fiele leichter, die Beweglichkeit wäre besser. Die Knochen wären fester und weniger von Deformation betroffen. Die Muskeln wären wohltrainiert und kräftig, die Körperproportionen würden gewinnen und die Entwicklung eines kräftigen und schön aussehenden, vollkommenen Menschen fördern. Die Sinne würden geschärft, der instinktive Appetit auf natürliche Nahrung würde zunehmen. Auch Geist und Phantasie würden profitieren …’

Unser tägliches Brot

6. April 2010

Ich gestehe: Ich war brotsüchtig!
Schon meine Mutter erzählte ihren Freundinnen: ‚Wenn unser Willi ein Stück Brot hat und ein paar Ameisen zum Beobachten, hört und sieht man ihn den ganzen Tag nicht‘ 😉

‚Und was ist so schlimm am Brot‘ könntest Du fragen.
Darüber gibt es zahllose Bücher, Untersuchungen und Fallbeispiele. Und nicht zuletzt meine eigenen Erfahrungen.
In unserer ‚paradise your life‘- Ideologie schielen wir ja immer so ein bisschen auf die Primaten und die Natur um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was unsere Ur- Ernährung gewesen sein, und wie unser Ur-Verhalten ausgesehen haben, könnte.

Wer isst in der freien Natur (Brot-) Getreide?
Vögel und Nagetiere, aber sicher keine Primaten!
Noch dazu gibt es Getreide in der uns bekannten (Zucht-)Form erst seit einigen tausend Jahren, die für biologische Veränderungen viel zu kurz sind, um sich daran anzupassen.
Zuvor war unser Getreide Grassamen, der erst von uns auf Größe selektiert und gezüchtet wurde.
Wer schon mal Grassamen gekostet hat, weiß, dass es kaum Unattraktiveres gibt und dass das sicher nie unsere Nahrung war.
Dazu kommt, dass durch die Hitze des Backens völlig neue chemische Verbindungen entstehen die für unseren Körper fremd und damit belastend sind, kaum abgebaut werden können, überall im Körper zu finden sind und uns mordsmäßig verschleimen.
Einigermaßen verträglich wird Getreide, wenn es angekeimt, und damit ein Stück zum Gemüse hin weiterentwickelt, wird.
Das ‚Tägliche Brot‘ war zu Jesu Zeiten etwas völlig anderes als heute. Das sogenannte Essener- Brot wird

    a) aus angekeimtem Getreide gemacht und
    b) nur (schonend bei niedirigen Temperaturen) getrocknet und nicht gebacken.

Wirklich ‚artgerechte‘ Rohkost sollte möglichst ohne Brot auskommen, da wir aber alle mit Brot sozialisiert wurden und dieses Satt- und Völlegefühl durch (unnatürlich) dichte Speisen gewohnt sind und liebgewonnen haben, kann man natürlich schon auch rohköstliches Brot zubereiten und in Maßen essen.

Ein sehr einfaches Rezept sind die sogenannten Cracker.
Das Grundrezept besteht aus Leinsamen und etwas weniger als doppelt soviel Wasser. Das ergibt nach einigen Stunden eine Pudding- artige Masse, die man 2- 3mm- dick ausstreichen und unter 45° in der Sonne, in einem Trockner oder Umluft- Backrohr trocknen kann.
Für den Geschmack und die Abwechslung mixe ich jeweils meine Gemüsereste und Presssaft- Trester und mische dieses mit noch anderen Samen, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, Mohn, Sesam, Buchweizen oder angekeimtem gequetschtem Getreide zur ‚Puddingmasse‘.
Auch gemixte Zwiebeln und getrocknete Tomaten, fein geschnittener Lauch oder geraffelten Sellerie, hab ich schon probiert mit reinzumischen. Alles sehr lecker und interessant!
Gestern hab ich meine ersten Bärlauch- Cracker gemacht. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber letztendlich sehr interessant und very powerful!

 

 
So hat die Teigmasse ausgesehen

 

 
hier bereits auf Folien ausgestrichen

nach ein paar Trockenstunden werden sie gewendet, die Folie abgezogen und nachgetrocknet. Fertig!

Das Rezept:
300g Leinsamen
200g Buchweizen
500g Wasser
200g Bärlauch
1 EL Salz
ergibt 5 Backbleche mit 30 Knäckebrot- großen Crackern

 
Und hier noch einige verschiedene Cracker die ich in letzter Zeit gemacht hab:
(v.l.n.r.)Leinsamen ganz, Mais- Leinsamen, Leinsamen- Poree, Karotten-Trester- Leinsamen- Sonnenblumenkerne, Goldleinsamen- Mohn- Sellerie, Leinsamen- Rote Rüben-Trester- Sonnenblumenkerne- Kürbiskerne, Bärlauch- Leinsamen- Buchweizen, Leinsamen- Buchweizen, gemahlener Leinsamen

 

 

 

 

 
PS: Wer sich damit versuchen und selbständig machen will, kann sicherlich gut leben davon, denn m.E. gäbe es bereits genug Interessenten für solche Brote.

 
Ergänzung 2017: Mittlerweile hab ich die oben beschriebenen Cracker sowohl olfaktorisch als auch gesundheitlich weiter verbessert. Ausgelöst durch meine Fermentations- Experimente stoppte ich auch nicht vor dem Crackerteig und ließ ihn vor dem Formen und Dörren einige Tage warm stehen.
Einfach genial, was das für einen herrlichen Duft entwickelt!
Und die Milchsäurebakterien verdauen auch schon etwas vor, was uns Verdauungsarbeit spart.
Unbedingt zur Nachahmung empfohlen!