Kleiner Nachtrag …

6. Dezember 2017

… zum Uran- Artikel
Ich habe zu der dort kurz angesprochenen Absurdität von Grenzwerten, eben Daten aus dem Mobilfunk- Bereich erhalten. Sie sind, da es sich ja überall um Menschen handelt, an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten.
Oder sollte man besser von der Bankrotterklärung der Wissenschaft und/ oder der Skrupellosigkeit des Politik- Wirtschafts- Zwillings sprechen?

In der damaligen UdSSR galten 4000 uW/m2, die im späteren Russland auf 100000 uW/m2 angehoben wurden. Also ‚bloß‘ um das 25fache! Versuch doch mal das 25-fache zu essen, zu trinken oder 25-mal so schnell zu laufen!
Doch ‚unsere‘ EU empfielt 9000000 uW/m2! Also ‚bloß‘ das mehr als 2000-fache!

Jetzt ernsthaft: Diese Leute, die das, mit unserem Geld bezahlt, über unsere Köpfe hinweg, tun, kannst Du noch immer ernst nehmen!?

 
PS: Wem nach dem o.g. gestrigen Uran- Beitrag noch nicht schlecht war, kann sich seine Dosis gerne mit diesem Film erhöhen:

 

 

 

 

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Wir sind überfordert!

8. November 2017

Leopold Kohr der große Österreicher hat es gesagt und wissenschaftlich bearbeiet und untermauert:
Small is beautiful.
Zahllose kleinräumige Strukturen funktionieren in aller Welt bestens. Ich, der nach wie vor begeisterte ‚Wir sind immer noch Affen‘- Postulierer empfahl immer wieder Kleinstrukturiertes.
Und wie geht der Trend in unseren Gesellschaften?
Genau umgekehrt!

Hat der, selbst aufmerksame und gebildete Österreicher früher schon nie wahlwichtige staatspolitische Details verstanden, so ist er heute mit der EU- Dimmension völlig überfordert.
Den Menschen wird Demokratie vorgespielt, dabei stimmen sie mit maximal Hausverstand etwas ab, was von diesem nie und nimmer verstanden werden kann.
Es ist aber nicht so, dass staatspolitische Themen so überaus kompliziert wären. Es ist nur die Bandbreite für die Menschen zu groß. Sie können nicht alle Fragen von ihrem kleinräumigen sozialen Umfeld, über ihren Beruf, über Kommunalpolitik, bis zu Staats- und EU- Politik überblicken.
Da dürfen dann schon einmal Populisten Zuwandererpanik verbreiten die fern der Realität ist, ohne aufzufliegen. Da darf ein Donald Trump in den großen USA schon mal von der Errichtung von Grenzmauern, als Arbeitslosen- Maßnahme schwadronieren, ohne dass die Menschen wissen, dass längst mehr Mexikaner aus- als einwandern.
Da dürfen sich schon mal EU- Bürger über diesen genialen Türkei- deal der uns alle Emigranten fernhält, ohne zu sehen, dass uns das ein Vermögen kostet und ausschließlich negativ gecastete Syrer und Millionen von Türken bringt, wundern.
Durchschnittsmensch KANN das nicht alles wissen und verstehen! Und diese Themen kontrolllos unseren Politikern zu übergeben ist einfach verrückt!

Wir haben uns Jahrmillionen an kleinstrukturierte Gemeinschaften gewöhnt, wurden in ihnen sozialisiert, haben uns an sie angepasst. Wir sind darin perfekt!
Warum leben wir nicht, was wir gut können, für das wir ‚ausgelegt‘ sind und in dem wir uns wohlfühlen?
Warum lassen wir uns, mit unseren Familien, Gemeinschaften, Dörfern und Grätzeln in Staaten oder noch größer zusammenfassen!?
Es wird uns damit Entscheidungsmacht genommen, Sand in die Augen gestreut. Wir führen damit ‚die Mächtigen‘ in unverantwortliche Versuchungen und haben deren ‚Ausrutscher‘ bis Sauereien zu bezahlen.

Detto Firmen!
Ein Tischler, ein Mauer, der schlampt ist in ’small- town‘ bald entlarvt und weg vom Fenster. Was uns Multis reinwürgen, können wir nur höchst aufwändig analysieren und entdecken’s meist erst Jahre zu spät, wenn überhaupt.

Detto das Bildungswesen, die Medizin, die Wissenschaft …!

Bitte, wozu die vielen, vielen Auszeichnungen und Ehrungen, das weltweite Ansehen Leopold Kohrs, wenn wir es nicht nutzen!?
Werden wir doch wieder small! Pfeifen wir doch auf die Bundesregierung. Lösen wir diesen Staat auf! Lasst doch jedem Schuldirektor seine Schule führen wie er will! Macht er’s schlecht wird er es zu spüren kriegen
Sieh doch einmal genau hin! Was hat uns all dieser Fortschritt, auch so ein Kind ‚der Größe‘, gebracht? Ok, vielleicht sieht die Arbeit heute leichter aus als vor 100 Jahren. Doch dafür sind wir seltene Schlaffis, anfälliger für Erkrankungen, gestresster, haben weniger Zeit …

 

 

 


Österreicher töten ihre Kinder

28. September 2017

Der Bewusstseins- newsletter vermeldet:

Uns fehlt die Luft zum Atmen
Greenpeace misst alarmierend hohe Luftschadstoffwerte vor Österreichs Schulen

Wien – Es ist unsichtbar, geruchlos und gefährlich: Stickstoffdioxid (NO2) greift die Atemwege an und kann Asthma und Bronchitis auslösen. Besonders gefährdet sind Kinder. Greenpeace hat NO2-Messungen vor vier Schulen in Wien, Graz und Innsbruck vorgenommen: Fast alle Ergebnisse liegen deutlich über den gesetzlichen EU-Grenzwert.

Mit einer spektakulären Aktion beim Maria-Theresia-Monument in Wien hat Greenpeace am Dienstag in 20 Meter Höhe auf die alarmierenden Ergebnisse von jüngst durchgeführten Luftschadstoff-Messungen hingewiesen. Ausgestattet mit modernsten Messgeräten hat Greenpeace über den Zeitraum von einer Schulwoche im Halbstundentakt die Stickstoffdioxid-Werte vor vier Schulen in Wien, Graz und Innsbruck getestet und mit den Messungen der offiziellen Messstellen verglichen. Alle Schulen lagen an verkehrsreichen Straßen. Die Ergebnisse sind schockierend: „ Bei fast allen Standorten lagen die NO2-Werte deutlich über dem gesetzlich erlaubten EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft“, sagt Adam Pawloff, Klima- und Mobilitätssprecher von Greenpeace in Österreich: „Dieses aggressive Gemisch müssen unsere Kinder tagtäglich einatmen, ob sie wollen oder nicht.“

Stickstoffdioxid ist eine geschmack- und geruchlose gasförmige Verbindung, die vor allem bei der Verbrennung von Dieselkraftstoffen anfällt. NO2 greift die Atemwege an und kann Bronchitis und Asthma auslösen. „Stickoxide in der Luft zu akzeptieren, ist wie eine Schar von Kettenrauchern um das eigene Kind zu akzeptieren“, betont die Lungenfachärztin Robab Breyer-Kohansal vom Ludwig Boltzmann Institut für COPD und pneumologische Epidemiologie am Wiener Otto Wagner Spital.

Laut Weltgesundheitsorganisation führt die Schadstoffbelastung durch den Straßenverkehr in Österreich pro Jahr zu 21.000 zusätzlichen Fällen von Bronchitis und 15.000 zusätzlichen Asthma-Anfällen bei Kindern. Und laut der Europäischen Umweltagentur sterben jährlich 8.200 Menschen in Österreich frühzeitig infolge der Luftverschmutzung – 910 davon aufgrund von Stickstoffdioxid.

Wegen der andauernden Überschreitungen des EU-Grenzwerts für Stickstoffdioxid, hat die Europäische Kommission bereits im Februar ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich eingeleitet. „Wir fordern auf die jeweilige Region zugeschnittene Maßnahmen, die den öffentlichen Verkehr, Radfahren und Zu-Fuss- Gehen attraktiver machen als das Auto“, so Pawloff. In Gebieten, wo es derzeit nicht möglich ist auf das Auto zu verzichten, muss die Elektromobilität ausgebaut werden.

Die Ergebnisse im Detail: Vor der Schule am Wiener Margaretengürtel lagen die Ergebnisse, hochgerechnet auf den Jahresmittelwert, um 73 Prozent über dem EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³). Im Messzeitraum lagen die Greenpeace-Daten immer noch um knapp 40 Prozent über jenen der offiziellen Messstation am Hietzinger Kai. Auch bei der zweiten Schule in Wien und bei jener in Innsbruck lagen die Greenpeace-Messungen über den offiziellen Messdaten. Nur in Graz lagen sie leicht darunter – hochgerechnet zwar knapp unter dem von der EU erlaubten Jahresmittel, aber dennoch deutlich über den niedriger gelegenen Österreich-Grenzwert von 30 µg/m³.

 

 

 


Schon 1952 …

18. September 2017

… wusste und schrieb Jean Monnet, einer der Gründungsväter der EU, an einen Freund:

„Europas Nationen sollen in Richtung eines Superstaats geführt werden, ohne dass die Menschen verstehen, was eigentlich vor sich geht. Dieses Ziel kann Schritt für Schritt erreicht werden, vordergründig scheint jeder Schritt nur einem wirtschaftlichen Zweck zu dienen, zusammen werden sie jedoch unaufhaltsam und unumkehrbar zur Förderation führen.“

 

 

 


Krebs- versus Fritten- Kultur

1. September 2017

Man fasst es einfach nicht!
Seit den 1930er- Jahren ist wissenschaftlich eindeutig die Schädlichkeit von Koch- gegenüber Rohkost belegt.
Und jetzt – 2017! – läuft diese unsägliche ÖVP Sturm gegen eine EU- Verordung, die

Nein! Nicht, die Kochkost abschaffen will!
Nein! Auch nicht bloß die allerverbranntesten Nahrungsmittel verbieten will!

Nein, die EU möchte bloß zu dunkle Pommes verhindern!
Also eine Maßnahme die kaum noch den Hauch einer ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘- Einstellung mitbringt.
Selbst DAGEGEN zu sein und von Pommes- KULTUR(!) zu schwadronieren, disqualifiziert sich m. E. von selbst. Die Wähler mögen uns demnächst von derartiger ‚Kultur‘ bewahren …

Also, alles beim Alten! Es wird weiterhin profitabel behandelt, operiert, chemosiert und um Jahre zu früh gestorben.
Ach, ist das schön, von sooo ‚revolutionären Neuerungen‘ nicht verunsichert zu werden …
Mahlzeit!

 
PS: Lesern denen diese Wahnsinnsdosis noch zu gering war, kann ich gern ein paar Zähne zulegen. Ich hab da ein wirklich unglaubliches G’schichterl das demnächst erscheint …

 

 

 


Glyphosat + 10 Jahre

23. Mai 2017

Als die Europäische Union noch EWG hieß, war das zumindest noch ehrlicher. Es prangte schon im Namen dass es einzig um die Wirtschaft ging.
Heute wird verlogen auf Union gespielt. Doch es geht immer noch und immer nur um die Wirtschaft und die Konzerne.

Glyphosat ist ein Herbizid dem von genug aufhorchend machenden Studien Toxizität und Kanzerogenität attestiert wird. Wie immer gibt es ähnlich viele Unbedenklichkeits- Studien.

Die EU der Konzerne aber, missachtet selbst das simple ‚Im Zweifelsfall für die Gefährdeten‘ und denkt daran, dieses Giftzeugs für weitere 10 Jahre zuzulassen.

Und warum dieses? Geht es vielleicht um’s Überleben der Europäer? Muss Nahrungsknappheit abgewendet werden? Droht Europa von ‚Unkräutern‘ überwuchert zu werden?
Nein, es geht schlicht und einfach um die Gewinnmaximierung der Konzerne und der Agro- Industrie!
Die Größten der Großen sollen wieder einmal begünstigt werden, zu Ungunsten der Schwächsten!
Nicht genug, dass

landwirtschaftliche Massenprodukte immer Inhaltsstoff- ärmer werden,
kaum noch als Lebensmittel bezeichnet werden können,
weit überwiegend als Viehfutter dienen,
die Menschen ob der Billigkeit dieser Wertlosprodukte sie zu Massen in die Mistkübel werfen und
wir mit unseren exportierten Billigüberschüssen die Märkte und Menschen der Dritten Welt ruinieren,

soll dieser Boden- und Menschen- Missbrauch jetzt auch noch verlängert werden!

Leute, gutes Leben braucht gute Lebensmittel!
Es ist doch völlig klar, dass diese wertlose NPK- gedüngte Mangelware (3, anstatt 82 Elemente!!!) schleunigst durch hochwertige Qualität aus gesunden, lebendigen Böden ersetzt werden muss.

Auch ist aus vielen Bereichen bekannt, dass sogenannte Schädlinge sich ihren Giften anpassen und immer höhere Dosen erforderlich machen. Wir müssen also ohnehin baldigst die Weichen hin zur – vermutlich wieder kleinräumigeren – Qualitäts- und Spezialitäten Landwirtschaft stellen. Wann bitte, wenn nicht jetzt!?

Auch völlig absurd, in Zeiten der aufkommenden Wildkräuter- Begeisterung, dem fast schon durchgängig bekannten Wissen um die Inhaltsstofffülle der sogenannten Unkräuter gegenüber den inhaltsarmen Nutzpflanzen, dennoch von Unkräutern zu sprechen und diese mit Giften zu bekämpfen!
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen! Das Gesundheitssystem erstickt förmlich an den krankmachenden Auswirkungen der landwirtschaftlichen Massen- und Tierprodukte. Doch für den Getreide-, Zucker- und Futtermittelanbau werden aufwändigst und giftigst Kräuter zu Tode gespritzt, die genau die Lösung all dieser Probleme wären!

Doch selbst wenn man diese unsägliche Agro- Industrie weiterführen wollte, gäbe es in einer Zeit, in der mittels high tech- Elektronik- und Mechanik beliebige Stoffe und Materialien erkannt und getrennt werden können, weitaus bessere Techniken, als mit Breitband- Giftkeulen zu arbeiten. Schon in den 1980er- Jahren waren Kreisfelder mit Millimeter- genauer vollautomatischer Bodenbearbeitung umsetzungsfertig.
Vollautomatisches ‚Unkraut‘- Jäten wäre heute, egal ob mit Drohnen, mit GPS oder mit optischer Erkennung gelenkten kleinen Selbstfahrern, technisch längst kein Problem mehr.

Doch um das alles durch- und umzusetzen bräuchte es mündige Konsumenten und starke Politiker. Beide seh ich nirgends …

 

 

 


Brexit psychologisch

1. Juli 2016

Ich bin absolut nicht für diese EU der Konzerne. Ich hätte gerne eine EU der Menschen.
Dennoch halte ich den Austritt der Briten für falsch.

Ein kleiner Gehirn-/ Gefühls- Exkurs:
Alle unsere Begriffe/ Wörter kann man als Blätter eines Baumes sehen. Jedes Blatt hängt an einem Ästchen, jedes Ästchen an einem Ast, jeder Ast am nächststärkeren Ast usw. Bis wir beim Stamm angelangt sind der alle Blätter versorgt.
In unserem Gehirn läuft es sehr ähnlich. Jeder Begriff, jedes Wort das wir hören lässt nicht nur die entsprechende Synapse ‚anschwingen‘ sondern auch deren ‚Wurzel‘.
Unser aller ursprünglichste Wurzel ist: Geht es mir gut/ Geht es mir nicht gut?
Schon die nächstkomplexere Wurzel, die aber praktisch bei jedem Gedanken mitaktiviert wird, ist: ‚Fühl ich mich angenommen/ Fühl ich mich abgelehnt‘.

So gesehen ist jede Trennung kontraproduktiv,
jede Nichtzusammenarbeit schlecht.
Jede Ablehnung schwächt. Ob wir es wahrnehmen können oder nicht.
Jeder Kinesiologe weiß, dass selbst ein schlichtes ‚Nein‘ schon schwächt. Auch mittels Bio- Feedback ist das mess- und nachweisbar.
Und interessanter Weise schwächt jede Ablehnung, jedes Nicht- Annehmen alle Beteiligten!

Das Dabeibleiben und um Veränderung bemühte Mitwirken ist selbst in ‚Loser- Vereinen‘ und verfahrenen Situationen günstiger als das Ablehnen/ Austreten.
Dieses Prinzip gilt immer! Es gilt für Beziehungen, Freundschaften, Vereine, für Länder, Unionen und es gilt für ALLE Beteiligten.
Jedermensch kann das leicht nachprüfen: Wie fühlt es sich an, wenn jemand sagt ‚Mit Dir nicht!‘, ‚Verschwinde aus meinem Leben‘ oder auch nur ‚Sie hören von uns‘ o.Ä.
Und wie fühlt sich an: ‚Ich geh mit Dir durch dick und dünn‘, ‚Ja, ich will!‘, ‚Lass es uns nochmal probieren‘ oder ‚Wir freuen uns, Sie zu einem Gespräch einladen zu dürfen‘ o.Ä.

BritenJemanden ablehnen oder auszugrenzen verursacht immer Leid!
Für den Abgelehnten sowieso. Doch langfristig auch für den Ablehner. Wir bekommen immer zurück was wir ausgesandt haben …
Deshalb sende ich Euch allen aus ganzem Herzen Liebe 🙂
– Auch den Briten! 😉