Unsere Intelligenz rottet uns aus!

29. November 2016

Wir sprechen oft so leichthin über Evolution, haben davon in der Schule gelernt, lesen oder hören immer wieder einmal darüber. Aber versetzen wir uns doch heute einmal in die Situation unserer Vorvorvorvorvorvor … vorvorfahren:

Wir sind ‚einfache Tierchen‘ und leben in einer Gruppe zusammen.
Es gibt Naturgesetze und die zwingen uns dazu sie einzuhalten:

redball Wer ganz schlimm gegen sie verstößt und z.B. von einer 100m- Klippe springt, stirbt sofort. Andere (der Gruppe) die das beobachtet haben, haben etwas gelernt! Von Ratten z.B. ist bekannt, dass sie den Geruch von vergifteten Ratten und damit den Geruch des Giftes kennen und fortan meiden.
redball Doch auch die Wahrscheinlichkeit, dass von kleineren Verstößen gegen die Naturgesetze gelernt wird, ist hoch. Bevorzugt z.B. ein Gruppenmitglied den Geschmack von Arsen und leckt es von Steinen oder er genießt die kurzfristig leistungssteigernde Wirkung dieses Giftes, wird er entweder seine Fortpflanzungszeit nicht mehr erleben und hat damit die Linie von Wesen mit dieser Geschmacksvorliebe beendet. Oder er gibt seinen Geschmackssinn noch weiter und diese Linie stirbt langfristig aus.
redball Doch kleine Naturgesetz- Verstöße werden auch gelernt! Wird jemand in der Gruppe z.B. besonders alt, haben die Gruppenmitglieder sehr wohl ein Gefühl dafür, wie der gelebt, was der bevorzugt hat. Umgekehrt ist dieser Eindruck auch Gruppenwissen, wenn jemand schwächlich ist, früh stirbt. Für die Gruppe ist es also einfach, ’nebenher‘ zu lernen und immer fitter zu werden.
Die Evolution basiert somit auf höchst einfachen Gesetzmäßigkeiten.

Wie sieht es bei uns heute aus!?
Wir lesen in der Zeitung ‚Der beliebte … hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren‘.
‚Na so eine Ungerechtigkeit!‘ denken Millionen von Menschen. Und es bildet sich ein ‚Tja, da kann man gar nichts machen. Es kommt eben wie es kommt‘ heraus, was völlig falsch ist. Die Menschen haben keine Ahnung mehr wie andere Leben verlaufen, beobachten das nicht mehr hautnah und können somit nichts davon lernen. Ja, ganz im Gegenteil! Wie wir oben sehen, lernen die Menschen sogar das Falsche!

Auch die Langzeitfehler unserer heutigen Gewohnheiten werden übersehen. Einerseits leben doch alle so (falsch!). Andererseits werden wir von Medizin, Nahrungsmittelindustrie und Medien derartig eingelullt und falschinformiert, dass keinem mehr auffällt wie wir uns in die Krankenhäuser und Gräber völlern.

Ganz schlimm wird es im Bereich der Medizin! Diese nimmt im Geschäftsinteresse den Patienten jegliche Verantwortung und damit auch jede Chance auf Erfahrungswissen ab.
Mehr dazu unter Ärztliche Diagnosen

evolution

 

 

 

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Als wärs von mir …

17. November 2015

 

Du wirst mehr in den Wäldern finden,
als in den Büchern.
Die Bäume und Steine werden dich Dinge lehren,
die dir kein Mensch sagen kann.

(Bernhard von Clairvaux)

Um diese gestern schon angekündigte Antwort noch zu verdeutlichen:
Die Natur/ die Evolution zeigt höchst eindrucksvoll, dass ganz Wunderbares ganz ohne Planen, Zurechtbiegen oder mit Druck oder Zuckerbrot entsteht.
Jeder tut wozu er Lust hat und das Erbebnis ist perfekter als alle Menschenplanung je hervorgebracht hat.

 

 

 


Paradiesischer Sex

9. November 2015

Sexualität erfuhr in unserer ganzen Kulturgeschichte, in allen Kulturen immer wieder Beschränkungen und Tabuisierungen. Nicht immer nur aus religiösen Gründen!
Geistesgrößen wie Kant zum Beispiel sprachen von ‚viehischer Beiwohnung‘!

Krone der SchöpfungWarum das so ist, ist leicht beantwortet: Die Sexualität ruft uns in ihrer animalischen Wildheit immer wieder ins Gedächtnis, dass wir Tiere sind. Das aber können und wollen wir ‚Kronen der Schöpfung‘ nicht wahrhaben!
Im Gegenteil, wir können uns gar nie edel und abgehoben genug darstellen. Wir schufen einen überirdischen Gott um uns in seinem Licht zu sonnen und immer wieder unsere Nähe zu und Ähnlichkeit mit ihm zu betonen. Die Aristokratie entblödetet sich nicht einmal ihre Frauen ungeachtet aller quälenden Erschwernis, ‚himmelwärts‘ gebären zu lassen.

WIE hoch der Preis ist für diese unsere Präpotenz wird nicht nur klar, wenn wir uns ansehen wie unverkrampft und selbstverständlich Tiere mit ihren Körpern und ihrer Sexualität umgehen, sondern auch in der vielen, vielen Arbeit die wir uns antun, um nur ja nicht animalisch/ natürlich zu erscheinen.

Die irrwitzig hohen Erkrankungsraten mit denen wir heute einmalig dastehen in der globalen Artenvielfalt und in der gesamten Evolutionsgeschichte, hervorgerufen durch dieses unser, nicht artgerechte Verhalten, setzen da noch ein gerütteltes Maß an Leid, Schmerz und frühe Ableben oben drauf.

Da fallen nicht nur die Rauchen- Lungenkrebs- und Fleischessen und Dickdarmkrebs- Zusammenhänge auf. Sondern wir ‚glänzen‘ auch mit neurotischem Liebes- und Sexulaverhalten und sicher nicht zufälligen Brust- und Prostata- Krebsen, die bei freilebenden Tieren nie beobachtet wurden …

 

 

 


Zu ‚Allerheiligen‘ …

1. November 2015

… weiß Wikipedia, dass es ein Feiertag ist ‚zu dem aller Heiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden − sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott‘.

Da mir das Denken der Menschen immer schon etwas ‚zu kurz‘ war, möchte ich auch heute an diese letzte, völlig unbeachtete und für ‚Gläubige‘ vermutlich sogar als Ungläubige eingestufte Gruppe erinnern. An die, ‚um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott‘!

Ganz zu Beginn dieses blogs hab ich einmal von der ‚Wannenkurve‘ geschrieben.
Sie zeigt, wie Menschen ‚ticken‘: Erst machen sie in ihrem Eifer alles zu verbessern, zu rationalisieren, alles kaputt. Danach treten sie dann als große Reformatoren, Retter, Rückbauer und auch Heilige auf.

Vom heiligen Martin z.B., zu dessen Feier demnächst wieder tausende wunderschöne unschuldige Gänse ermordet werden ‚müssen‘, wird ehrfürchtig berichtet, dass er seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Davon, dass er aber aus ‚bestem Hause‘ stammend zuvor anderen soviel weggenommen hatte, dass es Bettler überhaupt erst gab, spricht niemand.
Das ist ein Beispiel der Wannenkurve, der Zivilisation. Erst sündigen, dann beichten. Erst ruinieren, dann aufbauen. Erst sich krank essen/ leben, dann zum Doc rennen. Erst Streit vom Zaun brechen, dann es bedauern. Erst Kriege erklären, dann die Gefallenen beweinen …

Hl. RehDas Gute: Die Wesen die sich so blöd verhalten machen global ohnehin nichtmal 0,01% aus! Es sind die Menschen, – mit all ihren Heiligen! 😉

Die, die erst gar nix kaputt machen, die ihr Leben so leben wie Gott/ wie die Evolution es für sie vorgesehen hat, kommen in unserer Denkwelt kaum vor. Es sind aber genau die Heiligen ‚von deren Heiligkeit nur Gott weiß‘.
Es sind all die Tiere und Pflanzen und die fast schon gänzlich ausgerotteten, missionierten, zivilisierten ‚einfach lebenden Ethnien‘.

An sie und daran WIE einfach, unkompliziert und paradiesisch auch unsere Leben sein könnten, möchte vielleicht heute, zu Allerheilige‘ die/ der eine oder andere denken …

 

 

 


„Komm“ sagte Gott

20. August 2015

‚Lass un eine Runde drehen über meiner Schöpfung‘.

‚Kein Interesse‘ sagt der Mensch. ‚Ich bin doch eine der Kronen Deiner Schöpfung. Wir sind zivilisiert, haben nahezu Unglaubliches erdacht und realisiert. Wir haben Möglichkeiten die zuvor niemand hatte. Und wir sind selber Götter, sagt der payoli immer. Also zisch alleine ab, Alter!‘

‚Oooooch schade‘ spielte Gott auf Mitleid. ‚Ich wär so gerne einmal in einer so großartigen Gesellschaft, würde mir so gern einmal Euren Zweig meiner Evolution zeigen lassen. Komm … Sei kein Spielverderber. Erklär mir das Leben!‘

‚Na gut, wenn man schon mal von einem Gott gebeten wird …‘ platzte dem Menschen fast die Brust vor Stolz.
Flug über die Schöpfung‚Na hallo!‘ staunt der Mensch beim Hochfliegen. ‚Was hast Du denn da wieder getrickst? Das sieht ja völlig anders aus als unsere Landkarten, als aus unseren Flugzeugen!‘

‚Tja, für mich und jetzt uns beide da heroben gibt es weder Zeit noch Raum! Wir können sozusagen Zeit wie auch Raum ‚raffen‘ oder ’slow motion‘ wie Ihr es nennt.‘

‚Heeee! Geil! Was ist denn das da unten das sich da schlängelt und verzweigt wie der Zeitraffer eines Flusses der sich sein Bett sucht?‘ ist der Mensch fasziniert.

‚Da hast Du treffsicher zu allererst bemerkt, was auch mich immer wieder begeistert und … ich sags ganz ehrlich: Mir entglitten ist‘.

‚Na was jetzt? Bist Du Gott oder nicht?‘ stichelte der Mensch Richtung seines Schöpfers.

‚Ja, die Idee, der erste Impuls, die kamen natürlich von mir. Aber wie es sich weiterentwickelte unterhält, begeistert und überrascht selbst mich immer wieder. Das müsstest Du ja wissen. Ihr glaubt doch auch nicht mehr an das 7 Tages- Märchen in dem ich alles erschaffen haben sollte, sondern sprecht ja selber von Evolution‘ antwortete Gott.

‚Jetzt weiß ich aber noch immer nicht was sich da unten so bunt und bizarr verzweigt und immer weiter ausbreitet!‘ maulte der nun schon ungeduldige kleine Gott.

‚Das ist so ein typischer Entwicklungs- Ast einer Art die sich selber erschaffen hat und sich immer noch weiterentwickelt und immer wieder neu erschafft‘.

‚Ja und wohin wuchern all diese Äste?‘ war nun Mensch etwas verwirrt.

‚Das weiß auch ich nicht! Platz gibt es genug. Die können ewig so weitermachen und alle Formen und Erfahrungen machen die sie wollen …‘ grinste Gott sichtlich zufrieden über die Grenzenlosigkeit seines Werkes.

‚Ja aber es gibt doch noch mehr solcher Entwicklungen. Vermutlich unendlich viele! Die können doch nicht alle so wildwuchern! Dafür kann doch nun wirklich nicht genug Platz sein!‘

Da schüttelte es den Alten vor Lachen. ‚Ich hab schon gewusst warum ich Dich mitnehm! Sehr unterhaltsam Deine Kleinsicht!‘
‚Vielleicht klappts ja mit Deiner Göttlichkeit doch noch nicht so ganz‘ musste er verschmitzt noch einen draufsetzen. ‚Aber im Ernst! Um Platz musst Du Dir bei mir und auch bei Euch absolut keine Sorgen machen! Ich denke und arbeite in Unendlichkeiten!‘

‚Ja aber wenn sich nun zwei solcher Äste kreuzen, berühren sich nahekommen! Da krachts doch!‘ beharrte der Zivilisationsgeformte.

‚Ja, bei Euch krachts! Wenn Ihr einer dieser Zweige seid, dann gibts Kampf und Krieg! Ihr habt das Kämpfen, das Gegeneinander erfunden und perfektioniert! In meiner Schöpfung ist vor Euch immer alles harmonisch geflossen, da alle in der göttlichen Fülle und Unendlichkeit lebten. Erst Ihr habt die Mangel- Angst in die Welt gebracht.‘

‚Da! Da schau!‘ rief der Mensch aufgebracht. ‚Da hast Du so ein Beispiel, dass es nicht immer geht, dass nicht immer genug für alle da ist! Da ist doch statt eines vorwärtsstrebenden ‚Flusses‘ so eine Art Blase in der sich alle auf die Zehen steigen.‘

‚Ja, auch das gehört zu meiner Fülle. Jeder kann die Erfahrung machen, die er will und braucht.‘ gab sich Gott jovial.

‚Schau nur was da los ist!‘ konnte der Mensch sich gar nicht einkriegen. ‚Da pulsiert ja das Leben so richtig. Da ist was los! Das ist ja wie in unseren Vergnügungsvierteln!‘

‚Ja die Energiedichte ist hier hoch. Doch eher nicht aus Lust am Leben, aus Vergnügungsfreude, sondern die müssen!‘ nahm Gottes Gesicht einen Hauch von Bekümmertheit an.

‚Ah ja! Hat Deine Unendlichkeit also doch Grenzen. Sag bloß Du hast die in ihrer Sackgasse eingesperrt!?‘ starrte der Mitflieger Gott nun fassungslos aber gespannt an.

‚“Sackgasse“ war schon einmal gut und richtig. Eingesperrt stimmt auch. Aber nicht ich. Sie selber haben sich begrenzt und begrenzen sich immer noch‘

‚Ach papperlapapp!‘ spottete Mensch. ‚Wer begrenzt sich schon selber wenn er diese Weiten, die wir von hier heroben so schön sehen können, nutzen könnte!?‘

‚Du! Du und Deine Spießgesellen!‘ tippte Gott dem Menschen gegen die Brust. ‚Sieh genau hin! Ihr seid die, die da in dieser selbstgebauten Blase strampeln und hampeln und an Weite nicht mehr schaffen, als immer wieder mal eine kleine Ausbuchtung der Blase.‘

‚Bitte, wir strampeln und hampeln nicht! Wir entwickeln uns weiter!‘ opponierte die Schöpfungskrone, ‚Sozusagen ganz in Deinem Sinne!‘

‚Schon wieder diese, sich in alle Schöpfungsweiten schlängelnden ‚Flüsse‘ vergessen?‘ grinste Gott. ‚Ihr habt einmal eine ‚falsche Abzweigung‘ genommen und Euch in der Folge abgeschlossen von der Hauptstraße auf der noch immer das Gro des wirklichen, des lebendigen Lebens vorbeipulst um sich immer neue Seitengassen zu erschließen und zu bauen. Ihr habt Euch so sehr ‚verrannt‘, dass Ihr gar nicht mehr auf die Idee kommt, da wieder rauszugehen!‘.

‚Dann müssten da drinnen doch alle resignieren, wenn’s so wäre wie Du daherschwadronierst‘ beharrte der Mensch.

‚Ihr merkt es einfach nicht mehr in Eurer selbstgewählten Abgeschlossenheit! Warte! Wir zoomen uns näher. Da! Guck! Da sitzen sie in ihren Büros und fabrizieren Zeitungen und Schlagzeilen, die außerhalb dieser Gummi- Sackgasse niemanden interessieren würden! Da erfinden und bauen sie Geräte die man nur in dieser Blase brauchen kann, die nur dort scheinbaren Sinn machen‘.

‚Stopp! Stopp! Stopp! Was soll denn das nun wieder heißen!? Als hätten unsere Autos, Flugzeuge und Computertomographen keinen Sinn!‘

‚Hätten sie auch nicht, wenn nicht erst Ihr ihnen Sinn andichten würdet!‘ rutschte Gott etwas ins Belehrende, ‚Sieh doch, alle, alle gehen wohin sie wollen. Alle können alles sehen. Nur ihr arbeitet um des Arbeitens willen und stehlt Euch damit die Zeit Euer Leben zu genießen, meine Unendlichkeit zu durchwandern‘

‚Jetzt reichts aber! Von wegen ‚arbeiten um des Arbeitens willen‘! Was sollen wir essen wenn niemand arbeitet. Wer heilt die Kranken, wenn niemand arbeitet? Hm? Jetzt fehlen Dir die Worte, gell!‘ triumpfierte der kleine Gott.

Milde lächelnd nahm ihn der Alte um die Schultern: ‚Unendlich!‘ flüsterte er ihm liebevoll ins Ohr. ‚Unendlichkeit und Fülle! Das sind die Inkredienzien meiner Schöpfung! Siehst Du bei den Myrriarden von Wesen die sich rund um Euer Kleinterritorium tummeln irgendjemanden säen, ernten, pflügen, schuften? Es ist genug und vor allem für alle das genau Richtige da! Das wäre auch für Euch da! Aber ihr wollt es nicht. Ihr wollt es besser machen und habt deshalb jede Menge Arbeit die die anderen nicht haben.
Und mittlerweile habt Ihr förmlich eine Lawine losgetreten. Ihr habt mit Eurem Besserseinwollen so viele Fehler gemacht, so viele Katastrophen ausgelöst, dass diese Euch wiederum Arbeit bereiten. Sieh doch genau hin! Ihr arbeitet doch nur mehr um alte Fehler zu reparieren!‘

‚Und Du willst Gott sein!?‘ empörte sich der Mensch. ‚Du bist ein Kleinkrämer! Ja, ein kleiner neidischer Kleinkrämer, der uns nichtmal unsere Weiten die wir uns durch unsere Flugzeuge erarbeitet haben, gönnt. Der neidisch ist auf unsere medizinischen Erfolge, auf unsere Rationalisierungen, auf … Ach was! Ich will da raus!‘

Kaum gesagt – tja, neben einem Gott sollte man sich seine Worte doppelt gut überlegen – sah Gott seinen Mitflieger auch schon wieder in seinem Zivilisations- Gewurrle verschwinden. Im Abdrehen sah er in der hochlebendigen Zivilisationsblase noch die Warteschlangen vor den Check- In’s und die vollen Krankenhäuser. Dann war er schon mit einem übermütigen Looping zwischen all den freifliegenden Vögeln, überflog und staunte auch heute wieder über die Evolutionsweiten voller Wesen die nie erkrankten und dachte grinsend bei sich: ‚Das gefällt mir besonders gut! Dass sie alle, alle, auch die absurdesten Erfahrungen machen können …‘

 

 

 


Systemische Therapie

18. Juni 2014

Seit Jahrzehnten schon gibt es in Psychologie, Sozialarbeit, Organisation, Therapie, etc. den systemischen Ansatz. Das heißt nichts anderes als: Kein Mensch lebt, verhält, reagiert, ist für sich alleine so wie er ist. Wir alle stehen in ständigem Austausch mit unserer Mitwelt, beeinflussen uns gegenseitig, bilden Systeme.
Betrachtet man nicht nur den Einzelnen, den ‚Problemträger‘ sondern sein ganzes System, spricht man von einem systemischen Ansatz.

So weit, so wunderbar!
Nur so wirkliche, ganzheitliche Rundum- Erfolge werden damit dennoch nie erzielt werden können. Denn, und jetzt komme ich zum ‚paradise your life‘- Thema. Denn zur wirklichen Befreiung, echten Heilung und restlosen Befriedigung des Menschen, fehlt im System, fehlt in der ganzen Gesellschaft, fehlt ein ganz entscheidender Teil!

Trotz systemischem Ansatz köcheln diese Menschen dennoch immer nur ‚in ihrem eigenen Saft‘. Ohne diesen wichtigen Teil, ohne diesen Input und neuen Ansatz, ohne ’neues Gewürz‘, ohne der Tür in den nächsten Raum, wird die Sauce immer denselben Durchschnittsgeschmack haben, werden sich alle ‚Systemiker‘ immer nur im selben Raum bewegen.
Konkret übersetzt auf diese (Problem-) Gesellschaft:

Pfeil Was bleibt den Systemikern anderes übrig, als im Krankheitsfall einen Doc aufzusuchen? Bei dessen Versagen zum nächsten, der allerdings aus derselben ‚Schmiede‘ kommt und auch keinen wirklich anderen Ansatz verspricht, zu laufen?
Pfeil Wie sollte oder könnte jemand sehen, in welcher Bescheuklappung er steckt, wenn doch alle dasselbe tun, dasselbe Verhalten zeigen, dieselben Denmuster, Krankheiten und Probleme haben?
Pfeil Wohin sollte sich jemand mit einem bestimmten Bedürfnis wenden, als an eine der bekannten Firmen, Geschäfte, Institutionen, die aber allesamt Teil dieses krankmachenden Systems sind und deshalb wieder keine Lösung werden anbieten können?
Pfeil Wie könnte ein Systemischer Therapeut jemandem helfen, solange er selber noch in diesen gesellschaftlichen Denk- und Gefühlsmustern, in diesem System, steckt!?
Pfeil

systemmobileDeshalb brauchen wir einen völlig neuen, und zwar einen Evolutions- systemischen Ansatz!

Die Leser dieses blogs wissen, dass dieser neue Ansatz zugleich der allerälteste, weil verlässlichste, bewährteste und erprobteste ist.
Wie Einstein schon erkannte kann aus dem System, das Probleme verursacht, nicht die Lösung derselben kommen. Wir müssen uns lösen aus dieser Gesellschaft, aus unseren Denkmustern! Aber nicht irgendwohin, sondern in die Richtung, für die wir genetisch, bedürfnisorientiert angelegt sind.

Wir alle verleugnen tagtäglich unsere Ur- Bedürfnisse, die wir am Besten noch im Verhalten von freilebenden Primaten beobachten und auch tief in uns nachspüren können.
Auf diese Inputs, auf dieses Verhalten haben wir ein Anrecht, ein Geburtsrecht! Nur dieses Ur- Verhalten kann unsere Ur- Bedürfnisse befriedigen.

Unser Geist ist bekanntlich Überlichtgeschwindigkeits- schnell, doch unser Körper hat noch dieselben Bedürfnisse wie vor Millionen Jahren! Unsere Zellen sogar die Bedürfnisse wie vor hunderten Millionen Jahren!
Wir sind in diesen Ur- Zeiten entstanden, haben uns in diesen Zeiten in die damaligen Gegebenheiten perfekt hineinentwickelt und angepasst.
Die genetische, die Körper- Evolution ist aber NICHT gedankenschnell, sondern Körper-, Generationen- und Jahrmillionen- langsam.

Jedes Neugeborene zeigt noch die Reflexe und Bedürfnisse die auch bei den Menschenaffen zu beobachten sind. Wir haben unsere Kleinen nicht allein in Betten zu legen! Sie brauchen den Körperkontakt! Wir haben ihnen nicht hochmoderne Fertignahrung einzufüllen, die ihr ‚alter‘ Körper als Fremdstoff sieht! Sie brauchen Muttermilch und unverarbeitete Naturprodukte! Mensch braucht nicht klimatisierte Büros, Fabrikshallen, Explusivpartnersvchaften, Fitnesscenter, und, und, und! Mensch braucht zu seinem Glück einfaches Sein in einer vertrauten Umgebung und Gruppe in freier Natur!

Die Liste unserer Zivilisations- ‚Fehler‘, unserer unbewussten Selbstverletzungen, ließe sich hier endlos weiterführen. Manchmal denke ich sogar, es gibt nichts, was wir NICHT falsch machen 😉
Wir sind nahezu besessen vom Gedanken uns alles ‚untertan‘ machen zu müssen.
Es wird Zeit zu erkennen, dass wir damit immer an den Ästen gesägt haben, auf denen wir saßen.

In solch einer Situation kann auch die bestgemeinte Systemische Therapie nicht helfen.
Wir brauchen dringendst den Evolutions- systematischen Ansatz!

So wunderbar die Erweiterung von punktfokussierten Methoden auf die Sicht des Gesamtsystems war, so heilsam wird die weitere Erweiterung auf den Evolutions- systemischen Ansatz sein!
Und keine Panik, gell! Sooooo neu ist dieser Ansatz auch wieder nicht. Er ist sozusagen ‚bloß‘ die sytemische Erweiterung auf unsere Geschichte, auf unsere Urzeiten und (genetisch angelegten) Urbedürfnisse.

Also, in diesem Sinne:
Auf die Plätze, fertig, los!
paradise your life ! 😉

 

 

 


Es funktioniert!

12. Juni 2014

Wir Menschen sind echt süße Wichtel! 😉
Erst versuchten wir, uns die Schimpansen von unserer ‚Krone der Schöpfung’ fernzuhalten, indem wir behaupteten, dass nur wir Werkzeuge gebrauchen. Später dann als man beobachtet hatte, dass auch die Affen Werkzeug benutzen verlegten wir uns auf die Sprache, als vermeintlich einziges Wesen mit Sprache.

TierkommunikationIch frag Dich jetzt aber: Wie bitte funktioniert die ganze Welt? Wie bitte funktioniert Fanatstillionen- faches Leben!?
Wie formte sich all das, was wir in dieser Welt genießen und bestaunen dürfen?
Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Tier und Tier, zwischen Pflanzen, zwischen Tier und Pflanze?
Wie kann ein Tier wissen, was giftig ist? Wie können Pflanzen sich organisieren? Wie konnte all diese Vielfalt an Leben sich völlig sprachlos organisieren? Obwohl wir Menschen schon für einfaches Autofahren z.B. Wälzer von – sprachlichen – Gesetzestexten brauchen!

Und was sagst Du dazu, dass wir selber bzw. unsere Vorfahren sprachlos durch die Jahrmillionen kamen?! 😉

Ich kann Dir nicht erklären wie es funktioniert. Manche reden von Frequenzen, von Schwingungen, Resonanzen, andere von göttlichen Führungen, wieder andere von Intuition und Instinkten. Ich weiß es nicht!
ABER, es MUSS funktioniert haben! Denn sonst hätten wir uns an Tollkirschen zu Tode gefressen, wären Kreuzotter- zerbissen, oder mangels BRAVO- intensivem Fortpflanzungswissen, ausgestorben.

Wir verdanken also unser Leben einem Gefühl, einer Frequenz, einem Zufall oder einer Fähigkeit, die wir heute nimmer kennen.

– Oder doch!?

Müssen wir über Hunger, Fortpflanzung, übers Atmen und Blutzirkulieren nachdenken?
Nein?
Warum glaubst Du dann, über Deine Essenszusammenstellung, über Dein tägliches Übungsprogramm, über Deine Zukunft, über die Erziehung Deiner Kinder, über den Umgang mit Deiner Partnerin, etc. nachdenken, nachlesen zu müssen!?

Lass Dich nicht verwirren!        😉
All das müssen wir eh nicht!

Unser ‚altes’ Gefühl, unsere ‚Uralt’- Intuition funktioniert noch immer so perfekt wie sie während unserer gesamten, höchst erfolgreichen Entwicklungsgeschichte funktionierte.
ALLE unsere ‚alten’ Fähigkeiten, wie Atmen, Herzschlag, Spontanreaktionen, wortlose Kommunikation, etc. funktionieren noch!

Unser Problem ist bloß, dass wir neben unserem lauten ‚Gedanken- Blasorchester’ die zarte ‚Intuitions- Violine’ nimmer hören!

Schalt ab Dein Denken! Schalt ab Deine Dualität! Verzichte auf Worte! Machs Dir gemütlich im Beobachten, Reagieren, machs Dir gemütlich im Sein! 😉