Zu ‚Allerheiligen‘ …

1. November 2015

… weiß Wikipedia, dass es ein Feiertag ist ‚zu dem aller Heiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden − sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott‘.

Da mir das Denken der Menschen immer schon etwas ‚zu kurz‘ war, möchte ich auch heute an diese letzte, völlig unbeachtete und für ‚Gläubige‘ vermutlich sogar als Ungläubige eingestufte Gruppe erinnern. An die, ‚um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott‘!

Ganz zu Beginn dieses blogs hab ich einmal von der ‚Wannenkurve‘ geschrieben.
Sie zeigt, wie Menschen ‚ticken‘: Erst machen sie in ihrem Eifer alles zu verbessern, zu rationalisieren, alles kaputt. Danach treten sie dann als große Reformatoren, Retter, Rückbauer und auch Heilige auf.

Vom heiligen Martin z.B., zu dessen Feier demnächst wieder tausende wunderschöne unschuldige Gänse ermordet werden ‚müssen‘, wird ehrfürchtig berichtet, dass er seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Davon, dass er aber aus ‚bestem Hause‘ stammend zuvor anderen soviel weggenommen hatte, dass es Bettler überhaupt erst gab, spricht niemand.
Das ist ein Beispiel der Wannenkurve, der Zivilisation. Erst sündigen, dann beichten. Erst ruinieren, dann aufbauen. Erst sich krank essen/ leben, dann zum Doc rennen. Erst Streit vom Zaun brechen, dann es bedauern. Erst Kriege erklären, dann die Gefallenen beweinen …

Hl. RehDas Gute: Die Wesen die sich so blöd verhalten machen global ohnehin nichtmal 0,01% aus! Es sind die Menschen, – mit all ihren Heiligen! 😉

Die, die erst gar nix kaputt machen, die ihr Leben so leben wie Gott/ wie die Evolution es für sie vorgesehen hat, kommen in unserer Denkwelt kaum vor. Es sind aber genau die Heiligen ‚von deren Heiligkeit nur Gott weiß‘.
Es sind all die Tiere und Pflanzen und die fast schon gänzlich ausgerotteten, missionierten, zivilisierten ‚einfach lebenden Ethnien‘.

An sie und daran WIE einfach, unkompliziert und paradiesisch auch unsere Leben sein könnten, möchte vielleicht heute, zu Allerheilige‘ die/ der eine oder andere denken …

 

 

 


„Komm“ sagte Gott

20. August 2015

‚Lass un eine Runde drehen über meiner Schöpfung‘.

‚Kein Interesse‘ sagt der Mensch. ‚Ich bin doch eine der Kronen Deiner Schöpfung. Wir sind zivilisiert, haben nahezu Unglaubliches erdacht und realisiert. Wir haben Möglichkeiten die zuvor niemand hatte. Und wir sind selber Götter, sagt der payoli immer. Also zisch alleine ab, Alter!‘

‚Oooooch schade‘ spielte Gott auf Mitleid. ‚Ich wär so gerne einmal in einer so großartigen Gesellschaft, würde mir so gern einmal Euren Zweig meiner Evolution zeigen lassen. Komm … Sei kein Spielverderber. Erklär mir das Leben!‘

‚Na gut, wenn man schon mal von einem Gott gebeten wird …‘ platzte dem Menschen fast die Brust vor Stolz.
Flug über die Schöpfung‚Na hallo!‘ staunt der Mensch beim Hochfliegen. ‚Was hast Du denn da wieder getrickst? Das sieht ja völlig anders aus als unsere Landkarten, als aus unseren Flugzeugen!‘

‚Tja, für mich und jetzt uns beide da heroben gibt es weder Zeit noch Raum! Wir können sozusagen Zeit wie auch Raum ‚raffen‘ oder ’slow motion‘ wie Ihr es nennt.‘

‚Heeee! Geil! Was ist denn das da unten das sich da schlängelt und verzweigt wie der Zeitraffer eines Flusses der sich sein Bett sucht?‘ ist der Mensch fasziniert.

‚Da hast Du treffsicher zu allererst bemerkt, was auch mich immer wieder begeistert und … ich sags ganz ehrlich: Mir entglitten ist‘.

‚Na was jetzt? Bist Du Gott oder nicht?‘ stichelte der Mensch Richtung seines Schöpfers.

‚Ja, die Idee, der erste Impuls, die kamen natürlich von mir. Aber wie es sich weiterentwickelte unterhält, begeistert und überrascht selbst mich immer wieder. Das müsstest Du ja wissen. Ihr glaubt doch auch nicht mehr an das 7 Tages- Märchen in dem ich alles erschaffen haben sollte, sondern sprecht ja selber von Evolution‘ antwortete Gott.

‚Jetzt weiß ich aber noch immer nicht was sich da unten so bunt und bizarr verzweigt und immer weiter ausbreitet!‘ maulte der nun schon ungeduldige kleine Gott.

‚Das ist so ein typischer Entwicklungs- Ast einer Art die sich selber erschaffen hat und sich immer noch weiterentwickelt und immer wieder neu erschafft‘.

‚Ja und wohin wuchern all diese Äste?‘ war nun Mensch etwas verwirrt.

‚Das weiß auch ich nicht! Platz gibt es genug. Die können ewig so weitermachen und alle Formen und Erfahrungen machen die sie wollen …‘ grinste Gott sichtlich zufrieden über die Grenzenlosigkeit seines Werkes.

‚Ja aber es gibt doch noch mehr solcher Entwicklungen. Vermutlich unendlich viele! Die können doch nicht alle so wildwuchern! Dafür kann doch nun wirklich nicht genug Platz sein!‘

Da schüttelte es den Alten vor Lachen. ‚Ich hab schon gewusst warum ich Dich mitnehm! Sehr unterhaltsam Deine Kleinsicht!‘
‚Vielleicht klappts ja mit Deiner Göttlichkeit doch noch nicht so ganz‘ musste er verschmitzt noch einen draufsetzen. ‚Aber im Ernst! Um Platz musst Du Dir bei mir und auch bei Euch absolut keine Sorgen machen! Ich denke und arbeite in Unendlichkeiten!‘

‚Ja aber wenn sich nun zwei solcher Äste kreuzen, berühren sich nahekommen! Da krachts doch!‘ beharrte der Zivilisationsgeformte.

‚Ja, bei Euch krachts! Wenn Ihr einer dieser Zweige seid, dann gibts Kampf und Krieg! Ihr habt das Kämpfen, das Gegeneinander erfunden und perfektioniert! In meiner Schöpfung ist vor Euch immer alles harmonisch geflossen, da alle in der göttlichen Fülle und Unendlichkeit lebten. Erst Ihr habt die Mangel- Angst in die Welt gebracht.‘

‚Da! Da schau!‘ rief der Mensch aufgebracht. ‚Da hast Du so ein Beispiel, dass es nicht immer geht, dass nicht immer genug für alle da ist! Da ist doch statt eines vorwärtsstrebenden ‚Flusses‘ so eine Art Blase in der sich alle auf die Zehen steigen.‘

‚Ja, auch das gehört zu meiner Fülle. Jeder kann die Erfahrung machen, die er will und braucht.‘ gab sich Gott jovial.

‚Schau nur was da los ist!‘ konnte der Mensch sich gar nicht einkriegen. ‚Da pulsiert ja das Leben so richtig. Da ist was los! Das ist ja wie in unseren Vergnügungsvierteln!‘

‚Ja die Energiedichte ist hier hoch. Doch eher nicht aus Lust am Leben, aus Vergnügungsfreude, sondern die müssen!‘ nahm Gottes Gesicht einen Hauch von Bekümmertheit an.

‚Ah ja! Hat Deine Unendlichkeit also doch Grenzen. Sag bloß Du hast die in ihrer Sackgasse eingesperrt!?‘ starrte der Mitflieger Gott nun fassungslos aber gespannt an.

‚“Sackgasse“ war schon einmal gut und richtig. Eingesperrt stimmt auch. Aber nicht ich. Sie selber haben sich begrenzt und begrenzen sich immer noch‘

‚Ach papperlapapp!‘ spottete Mensch. ‚Wer begrenzt sich schon selber wenn er diese Weiten, die wir von hier heroben so schön sehen können, nutzen könnte!?‘

‚Du! Du und Deine Spießgesellen!‘ tippte Gott dem Menschen gegen die Brust. ‚Sieh genau hin! Ihr seid die, die da in dieser selbstgebauten Blase strampeln und hampeln und an Weite nicht mehr schaffen, als immer wieder mal eine kleine Ausbuchtung der Blase.‘

‚Bitte, wir strampeln und hampeln nicht! Wir entwickeln uns weiter!‘ opponierte die Schöpfungskrone, ‚Sozusagen ganz in Deinem Sinne!‘

‚Schon wieder diese, sich in alle Schöpfungsweiten schlängelnden ‚Flüsse‘ vergessen?‘ grinste Gott. ‚Ihr habt einmal eine ‚falsche Abzweigung‘ genommen und Euch in der Folge abgeschlossen von der Hauptstraße auf der noch immer das Gro des wirklichen, des lebendigen Lebens vorbeipulst um sich immer neue Seitengassen zu erschließen und zu bauen. Ihr habt Euch so sehr ‚verrannt‘, dass Ihr gar nicht mehr auf die Idee kommt, da wieder rauszugehen!‘.

‚Dann müssten da drinnen doch alle resignieren, wenn’s so wäre wie Du daherschwadronierst‘ beharrte der Mensch.

‚Ihr merkt es einfach nicht mehr in Eurer selbstgewählten Abgeschlossenheit! Warte! Wir zoomen uns näher. Da! Guck! Da sitzen sie in ihren Büros und fabrizieren Zeitungen und Schlagzeilen, die außerhalb dieser Gummi- Sackgasse niemanden interessieren würden! Da erfinden und bauen sie Geräte die man nur in dieser Blase brauchen kann, die nur dort scheinbaren Sinn machen‘.

‚Stopp! Stopp! Stopp! Was soll denn das nun wieder heißen!? Als hätten unsere Autos, Flugzeuge und Computertomographen keinen Sinn!‘

‚Hätten sie auch nicht, wenn nicht erst Ihr ihnen Sinn andichten würdet!‘ rutschte Gott etwas ins Belehrende, ‚Sieh doch, alle, alle gehen wohin sie wollen. Alle können alles sehen. Nur ihr arbeitet um des Arbeitens willen und stehlt Euch damit die Zeit Euer Leben zu genießen, meine Unendlichkeit zu durchwandern‘

‚Jetzt reichts aber! Von wegen ‚arbeiten um des Arbeitens willen‘! Was sollen wir essen wenn niemand arbeitet. Wer heilt die Kranken, wenn niemand arbeitet? Hm? Jetzt fehlen Dir die Worte, gell!‘ triumpfierte der kleine Gott.

Milde lächelnd nahm ihn der Alte um die Schultern: ‚Unendlich!‘ flüsterte er ihm liebevoll ins Ohr. ‚Unendlichkeit und Fülle! Das sind die Inkredienzien meiner Schöpfung! Siehst Du bei den Myrriarden von Wesen die sich rund um Euer Kleinterritorium tummeln irgendjemanden säen, ernten, pflügen, schuften? Es ist genug und vor allem für alle das genau Richtige da! Das wäre auch für Euch da! Aber ihr wollt es nicht. Ihr wollt es besser machen und habt deshalb jede Menge Arbeit die die anderen nicht haben.
Und mittlerweile habt Ihr förmlich eine Lawine losgetreten. Ihr habt mit Eurem Besserseinwollen so viele Fehler gemacht, so viele Katastrophen ausgelöst, dass diese Euch wiederum Arbeit bereiten. Sieh doch genau hin! Ihr arbeitet doch nur mehr um alte Fehler zu reparieren!‘

‚Und Du willst Gott sein!?‘ empörte sich der Mensch. ‚Du bist ein Kleinkrämer! Ja, ein kleiner neidischer Kleinkrämer, der uns nichtmal unsere Weiten die wir uns durch unsere Flugzeuge erarbeitet haben, gönnt. Der neidisch ist auf unsere medizinischen Erfolge, auf unsere Rationalisierungen, auf … Ach was! Ich will da raus!‘

Kaum gesagt – tja, neben einem Gott sollte man sich seine Worte doppelt gut überlegen – sah Gott seinen Mitflieger auch schon wieder in seinem Zivilisations- Gewurrle verschwinden. Im Abdrehen sah er in der hochlebendigen Zivilisationsblase noch die Warteschlangen vor den Check- In’s und die vollen Krankenhäuser. Dann war er schon mit einem übermütigen Looping zwischen all den freifliegenden Vögeln, überflog und staunte auch heute wieder über die Evolutionsweiten voller Wesen die nie erkrankten und dachte grinsend bei sich: ‚Das gefällt mir besonders gut! Dass sie alle, alle, auch die absurdesten Erfahrungen machen können …‘

 

 

 


Systemische Therapie

18. Juni 2014

Seit Jahrzehnten schon gibt es in Psychologie, Sozialarbeit, Organisation, Therapie, etc. den systemischen Ansatz. Das heißt nichts anderes als: Kein Mensch lebt, verhält, reagiert, ist für sich alleine so wie er ist. Wir alle stehen in ständigem Austausch mit unserer Mitwelt, beeinflussen uns gegenseitig, bilden Systeme.
Betrachtet man nicht nur den Einzelnen, den ‚Problemträger‘ sondern sein ganzes System, spricht man von einem systemischen Ansatz.

So weit, so wunderbar!
Nur so wirkliche, ganzheitliche Rundum- Erfolge werden damit dennoch nie erzielt werden können. Denn, und jetzt komme ich zum ‚paradise your life‘- Thema. Denn zur wirklichen Befreiung, echten Heilung und restlosen Befriedigung des Menschen, fehlt im System, fehlt in der ganzen Gesellschaft, fehlt ein ganz entscheidender Teil!

Trotz systemischem Ansatz köcheln diese Menschen dennoch immer nur ‚in ihrem eigenen Saft‘. Ohne diesen wichtigen Teil, ohne diesen Input und neuen Ansatz, ohne ’neues Gewürz‘, ohne der Tür in den nächsten Raum, wird die Sauce immer denselben Durchschnittsgeschmack haben, werden sich alle ‚Systemiker‘ immer nur im selben Raum bewegen.
Konkret übersetzt auf diese (Problem-) Gesellschaft:

Pfeil Was bleibt den Systemikern anderes übrig, als im Krankheitsfall einen Doc aufzusuchen? Bei dessen Versagen zum nächsten, der allerdings aus derselben ‚Schmiede‘ kommt und auch keinen wirklich anderen Ansatz verspricht, zu laufen?
Pfeil Wie sollte oder könnte jemand sehen, in welcher Bescheuklappung er steckt, wenn doch alle dasselbe tun, dasselbe Verhalten zeigen, dieselben Denmuster, Krankheiten und Probleme haben?
Pfeil Wohin sollte sich jemand mit einem bestimmten Bedürfnis wenden, als an eine der bekannten Firmen, Geschäfte, Institutionen, die aber allesamt Teil dieses krankmachenden Systems sind und deshalb wieder keine Lösung werden anbieten können?
Pfeil Wie könnte ein Systemischer Therapeut jemandem helfen, solange er selber noch in diesen gesellschaftlichen Denk- und Gefühlsmustern, in diesem System, steckt!?
Pfeil

systemmobileDeshalb brauchen wir einen völlig neuen, und zwar einen Evolutions- systemischen Ansatz!

Die Leser dieses blogs wissen, dass dieser neue Ansatz zugleich der allerälteste, weil verlässlichste, bewährteste und erprobteste ist.
Wie Einstein schon erkannte kann aus dem System, das Probleme verursacht, nicht die Lösung derselben kommen. Wir müssen uns lösen aus dieser Gesellschaft, aus unseren Denkmustern! Aber nicht irgendwohin, sondern in die Richtung, für die wir genetisch, bedürfnisorientiert angelegt sind.

Wir alle verleugnen tagtäglich unsere Ur- Bedürfnisse, die wir am Besten noch im Verhalten von freilebenden Primaten beobachten und auch tief in uns nachspüren können.
Auf diese Inputs, auf dieses Verhalten haben wir ein Anrecht, ein Geburtsrecht! Nur dieses Ur- Verhalten kann unsere Ur- Bedürfnisse befriedigen.

Unser Geist ist bekanntlich Überlichtgeschwindigkeits- schnell, doch unser Körper hat noch dieselben Bedürfnisse wie vor Millionen Jahren! Unsere Zellen sogar die Bedürfnisse wie vor hunderten Millionen Jahren!
Wir sind in diesen Ur- Zeiten entstanden, haben uns in diesen Zeiten in die damaligen Gegebenheiten perfekt hineinentwickelt und angepasst.
Die genetische, die Körper- Evolution ist aber NICHT gedankenschnell, sondern Körper-, Generationen- und Jahrmillionen- langsam.

Jedes Neugeborene zeigt noch die Reflexe und Bedürfnisse die auch bei den Menschenaffen zu beobachten sind. Wir haben unsere Kleinen nicht allein in Betten zu legen! Sie brauchen den Körperkontakt! Wir haben ihnen nicht hochmoderne Fertignahrung einzufüllen, die ihr ‚alter‘ Körper als Fremdstoff sieht! Sie brauchen Muttermilch und unverarbeitete Naturprodukte! Mensch braucht nicht klimatisierte Büros, Fabrikshallen, Explusivpartnersvchaften, Fitnesscenter, und, und, und! Mensch braucht zu seinem Glück einfaches Sein in einer vertrauten Umgebung und Gruppe in freier Natur!

Die Liste unserer Zivilisations- ‚Fehler‘, unserer unbewussten Selbstverletzungen, ließe sich hier endlos weiterführen. Manchmal denke ich sogar, es gibt nichts, was wir NICHT falsch machen 😉
Wir sind nahezu besessen vom Gedanken uns alles ‚untertan‘ machen zu müssen.
Es wird Zeit zu erkennen, dass wir damit immer an den Ästen gesägt haben, auf denen wir saßen.

In solch einer Situation kann auch die bestgemeinte Systemische Therapie nicht helfen.
Wir brauchen dringendst den Evolutions- systematischen Ansatz!

So wunderbar die Erweiterung von punktfokussierten Methoden auf die Sicht des Gesamtsystems war, so heilsam wird die weitere Erweiterung auf den Evolutions- systemischen Ansatz sein!
Und keine Panik, gell! Sooooo neu ist dieser Ansatz auch wieder nicht. Er ist sozusagen ‚bloß‘ die sytemische Erweiterung auf unsere Geschichte, auf unsere Urzeiten und (genetisch angelegten) Urbedürfnisse.

Also, in diesem Sinne:
Auf die Plätze, fertig, los!
paradise your life ! 😉

 

 

 


Es funktioniert!

12. Juni 2014

Wir Menschen sind echt süße Wichtel! 😉
Erst versuchten wir, uns die Schimpansen von unserer ‚Krone der Schöpfung’ fernzuhalten, indem wir behaupteten, dass nur wir Werkzeuge gebrauchen. Später dann als man beobachtet hatte, dass auch die Affen Werkzeug benutzen verlegten wir uns auf die Sprache, als vermeintlich einziges Wesen mit Sprache.

TierkommunikationIch frag Dich jetzt aber: Wie bitte funktioniert die ganze Welt? Wie bitte funktioniert Fanatstillionen- faches Leben!?
Wie formte sich all das, was wir in dieser Welt genießen und bestaunen dürfen?
Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Tier und Tier, zwischen Pflanzen, zwischen Tier und Pflanze?
Wie kann ein Tier wissen, was giftig ist? Wie können Pflanzen sich organisieren? Wie konnte all diese Vielfalt an Leben sich völlig sprachlos organisieren? Obwohl wir Menschen schon für einfaches Autofahren z.B. Wälzer von – sprachlichen – Gesetzestexten brauchen!

Und was sagst Du dazu, dass wir selber bzw. unsere Vorfahren sprachlos durch die Jahrmillionen kamen?! 😉

Ich kann Dir nicht erklären wie es funktioniert. Manche reden von Frequenzen, von Schwingungen, Resonanzen, andere von göttlichen Führungen, wieder andere von Intuition und Instinkten. Ich weiß es nicht!
ABER, es MUSS funktioniert haben! Denn sonst hätten wir uns an Tollkirschen zu Tode gefressen, wären Kreuzotter- zerbissen, oder mangels BRAVO- intensivem Fortpflanzungswissen, ausgestorben.

Wir verdanken also unser Leben einem Gefühl, einer Frequenz, einem Zufall oder einer Fähigkeit, die wir heute nimmer kennen.

– Oder doch!?

Müssen wir über Hunger, Fortpflanzung, übers Atmen und Blutzirkulieren nachdenken?
Nein?
Warum glaubst Du dann, über Deine Essenszusammenstellung, über Dein tägliches Übungsprogramm, über Deine Zukunft, über die Erziehung Deiner Kinder, über den Umgang mit Deiner Partnerin, etc. nachdenken, nachlesen zu müssen!?

Lass Dich nicht verwirren!        😉
All das müssen wir eh nicht!

Unser ‚altes’ Gefühl, unsere ‚Uralt’- Intuition funktioniert noch immer so perfekt wie sie während unserer gesamten, höchst erfolgreichen Entwicklungsgeschichte funktionierte.
ALLE unsere ‚alten’ Fähigkeiten, wie Atmen, Herzschlag, Spontanreaktionen, wortlose Kommunikation, etc. funktionieren noch!

Unser Problem ist bloß, dass wir neben unserem lauten ‚Gedanken- Blasorchester’ die zarte ‚Intuitions- Violine’ nimmer hören!

Schalt ab Dein Denken! Schalt ab Deine Dualität! Verzichte auf Worte! Machs Dir gemütlich im Beobachten, Reagieren, machs Dir gemütlich im Sein! 😉

 

 

 


Emanzipation aus evolutionärer Sicht

13. März 2014

Frauen- powerFrauen- Emanzipation ist Teil unseres derzeitigen Lebens.
Notwendig bis überflüssig. – Je nach Sichtweise.
Dass Frauen für gleiche Arbeit ‚gleiches’ Geld bekommen müssen ist klar. Dass Schluss mit Ausbeutung, Ungleichheit oder gar Unterdrückung mehr als sein muss, noch klarer. – In allen Bereichen!

Doch ist es für Frauen generell vorteilhaft, alles gleichberechtigt können und machen zu dürfen oder gar zu müssen?
Dass Frauen so ziemlich alles können, was das Leben erfordert, haben sie in zahllosen Situationen schon bewiesen und sollte niemand bezweifeln. Sie waren es, die in allen Kriegszeiten zum Beispiel das Leben am Laufen hielten.

Aber so wirklich gut finde ich es, unabhängig vom Gender- Thema, dennoch nicht, wenn alle alles können und alles tun.
Denn, stell Dir vor, jeder Zulu und Inuit könnte Schuh platteln und jeder Franzose und Norweger perfekte Makis rollen. Wohin könnten wir dann fahren oder wandern um uns von fremden Kulturen überraschen und beschenken zu lassen?
Die Welt wäre einförmig gleich und in keinster Weise so wunderbar bunt und abwechslungsreich wie sie es – derzeit – noch ist.

Ähnlich sehe ich es in der Geschlechterfrage. Haben nicht die Frauen ebenso wie die Männer ihr Frau- bzw. Mann- Sein über Jahrmillionen kultiviert und perfektioniert? Und gibt das nun nicht genug Anlass die andere Seite zu bewundern, zu bestaunen, begeistert zu sein von ihr?

Ist es nicht schöner Andersartiges bewundern zu können als zu sagen ‚Was Du kannst, kann ich noch lange’?

Und, um noch zur Evolution zu kommen: Man kann alle Fragen, so auch die Emanzipationsfrage von vielen Seiten betrachten, wird vielerlei Antworten bekommen. Doch welche ist die ’richtige’?

Genau hier mag ich die Evolution sehr. Denn sie ist eine schöne Subsumierung aller Meinungen und Aspekte. Alles was für die jeweilige Gruppe von Menschen vorteilhaft war, bleibt bestehen. Alles was ungünstig war ist verschwunden.
Natürlich müssen derartige Entscheidungen und Weichenstellungen nicht für alle Zeiten stimmen und können sich auch wieder ändern oder können später noch revidiert werden.

Doch dieser Blick bewahrt m.E. vor der teilweise extremen Verschwörungstheorie ‚Frauen wurden unterdrückt’.
Denn, seien wir ehrlich, welcher männliche Unternehmer wäre so bescheuert eine weibliche Fachkraft oder Ideenbringerin die es einfach drauf hat, NICHT anzunehmen, einzustellen!?
Welcher Mann wäre so verrückt, seine Frau nicht Holzhacken lassen, wenn sie es besser könnte?
Damit meine ich, es hat schon einen vernünftigen und für alle Seiten befriedigenden Grund gegeben, warum sich unsere Spezies und Gesellschaft so und nicht anders entwickelte. – Ohne jemanden von etwas auszuschließen.

Klar wollen die, die etwas Neues begonnen haben und es zu einer gewissen Reife geführt haben, irgendwann unter sich bleiben und sich nicht ständig mit Neulingen und Quereinsteigern herumschlagen. Obwohl auch das natürlich wunderbare und unkonventionelle Ergebnisse zeitigen kann.
Nur denke ich, beschränkt sich so etwas auf Ausnahmefälle und kann nicht Quoten- geregelt werden.
Klar sollen die paar Frauen die das interessiert, zur Armee dürfen! Klar darf die Frau Merkel weiterhin den bessere Macho raushängen lassen. Aber das Gro der Frauen ist meines Erachtens besser beraten ihre angelegte und schon hochentwickelte Weiblich- und Fraulichkeit weiter zu entwickeln.

Wer würde sich nicht gern durch Leistung überzeugen lassen, dass jemand etwas besser kann?
Aber umgekehrt, wer verspürt nicht ein etwas unangenehmes Protektions- Gefühl wenn etwas Quoten- geregelt werden soll?

Nicht zuletzt die historischen Matriarchate haben gezeigt, dass Frauen auch wunderbare weibliche Welten erschaffen können, ohne die ‚besseren Männer’ sein zu müssen.

Zudem finde ich die derzeitige Männerwelt absolut nicht so attraktiv, um sie kopieren oder gar in diesem Sinn weiterführen zu müssen!
Warum dann, liebe Frauen, in diesen sterbenden Männer- Wahnsinn auch noch einsteigen wollen!?
Die paar ‚verrückten Weltbeherrscher’ werden sich sicher weder ‚entthronen’, noch Änderungen zu-, lassen.
Unsere jetzige Gesellschaft ist nun mal, evolutionär gesehen, sicher nicht zufällig und unbegründet, eine Männergesellschaft geworden (- von der auch Frauen in nicht eben geringem Maß profitieren).
Klar, dass sich deren Erschaffer da nicht gern ‚in die Suppe spucken lassen‘.

Gegen eine gelungene weibliche ‚Parallelwelt’ zu der die Menschen gern und freiwillig überlaufen, können sie aber nichts tun.
Und die weibliche Vision hätte dann auch noch ihren reality check mit Bravour bestanden, den sie mit den derzeitigen Emanzipationsbemühungen wohl nicht mehr schaffen wird …
– Oder eben nur die ‚Männer- Frauen‘.

So gesehen haben wir eigentlich in weiten Teilen bereits diese beiden Welten. Hie die technische, rationale und effiziente Männerwelt. Da die gefühlsbetonte, angenehme Wohlfühlwelt der Frauen …

Doch, so ganz persönlich und privat: Ein wirklich frauliches Matriarchat würde mich seeeehr interessieren und ich könnte mir gut vorstellen, der erste ‚Überläufer‘ zu sein. Doch ich seh in der ganzen Emanzipationsbewegung nichts davon! – Überall bloß bessere weibliche Männer! 😦

 

 

 


… und nicht vergessen …

24. Februar 2014

das leben ist schon3
Wenn wir es uns und anderen schön machen.

Das Leben meint es selbst dann gut mit uns, wenn es fallweise auch völlig anders für uns aussieht. Die Botschaften oder Lernaufgaben oder auch nur das Gute im Unglück erschließen sich uns häufig erst später.
Oder wie Erich Fried es so wunderbar ausdrückt:

Es ist wie es ist, sagt die Liebe …

… was aber nichts mit Fatalismus zu tun hat. Denn strebend uns bemühen, erfreut nicht nur die Goethe’schen Götter sondern auch uns selber.
Aber ‚gelenkt‘ wird dennoch auf ‚weitreichenderer‘ Ebene.
Diese wiederum beschenkt uns mit unendlicher Zuversicht.
– Wir brauchen sie bloß anzunehmen …
‚Unendliche Zuversicht‘, da uns z.B. die nicht menschengemachten Wunder der Natur oder die Weisheit und Zuverlässigkeit der Evolution nichts anderes zeigen, als dass alles gut ist, wie es ist (siehe z.B. auch ‚Wir alle sind Geschwister‘.

In diesem zuversichtlichem Sinne:
paradise your life ! 😉

 
PS: Da das Schicksal auch in meinem Umfeld fallweise schmerzliche Haken schlägt, wollte ich den für heute vorgesehenen, schon einigen angekündigten Schwangerschafts- Beitrag nicht veröffentlichen. Er folgt demnächst.

 

 

 


Glücklich ohne Denken

23. Januar 2014

Dieser Titel ist natürlich scherzhaft gemeint, enthält aber ein Körnchen Wahrheit über das ich heute erzählen möchte.
Ich versuch sozusagen nochmal die Quadratur des Kreises. Ich versuche mit (logischem) Denken für’s Nichtdenken zu werben 😉

Wer ‚Katastrophen in Folge‘ nicht gelesen hat oder es noch immer nicht glauben kann: Wir sollten uns mit unserer Fähigkeit zu Denken nicht privilegiert, sondern fast schon gestraft fühlen. Denn kaum eine Erfindung, eine Idee, eine Errungenschaft hielt dauerhaft, was wir uns von ihr erwartet hatten.
Ganz im Gegenteil! All diese Errungenschaften wurden zu Selbstschüssen, die bloß viele noch immer nicht als solche erkennen.
Deshalb postuliere ich:
Je weniger wir denken, desto mehr SIND wir, und desto besser ist das für uns, – und die Mitwelt!
Das kannst Du vermutlich nicht sofort so annehmen, denke ich.

Ich geb Dir zwei Beispiele:
Du kennst doch sicherlich auch den Effekt, dass einem oft ein Begriff, ein Wort, ein Name nicht und nicht einfallen will. Wir zermartern uns das Hirn, durchforsten es, denken und denken. Aber es will uns partout nicht einfallen.
Dann gehen wir aufs Klo oder befassen uns mit etwas anderem und – zack! – das Wort ist da!
Es ließ sich also durch Denken nicht hervorholen, war aber durch Nicht(daran)denken sofort da. Ist nun das Denken gut oder das Nichtdenken zielführender!?

urzeitbierZweites Beispiel:
In inserer ganzen Jahrmillionen langen Evolutionsgeschichte wurde nie geplant, gedacht. Kein Einzeller wünschte sich je mit anderen Einzellern zusammen ein höheres Wesen zu bilden oder an Land zu gehen. Dennoch passierte es!
Kein Saurier dachte je: ‚Es müsste schön sein, sich zu einem süßen, fiederflauschigen Zwitscher- Vogerl zu entwickeln‘. Dennoch passierte es!
Kein mausähnliches Säugetier dachte je ‚Wie nur, kann ich zu einem Primaten oder gar zur ‚Krone der Schöpfung‘ werden?‘. Dennoch passierte es!
Und frag alle Wissenschafter, einigermaßen Denkenden und Sehenden! Sie alle werden Dir bestätigen, dass es nichts besseres, effizienteres und genialeres als die so entstandene Natur gibt.
War nun das Denken der Antrieb für all diese größten Naturwunder dfie wir kennen oder das Nichtdenken!?

Oder die alte Weisheit eine Entscheidung ‚zu überschlafen‘! Denken oder Nichtdenken?
Oder all die erfolgreichen (Geist-)Heiler, die sich nicht zufällig als Kanal einer höheren Kraft fühlen! Sie alle wissen: Je mehr sie sich zurücknehmen, je weniger sie denken, je weniger sie sich vorstellen, sich wünschen, um so besser funktionieren die ‚Höheren Mächte‘.

Demnächst verrat‘ ich Dir einen weiteren seeeehr wichtigen Grund, warum wir nicht denken sollten.

 

 

 


Die Tochter der Lüge

22. Juli 2013

Wir haben uns hier bereits mehrfach die Herkunft der Ehre und Ehrlichkeit angesehen … (‚Lüge, Lüge, Lüge‘)

Schwindeln und Lügen sind natürlich und sogar bei einigen Tierarten bereits nachgewiesen. Es ist eine Art der Intelligenz, die eventuelle körperliche Mankos ausgleichen, das Überleben sichern kann und somit ein Teil unserer Evolutionsgeschichte ist.
In unserer näheren Geschichte versuchten die Herrschenden, diese starken Werkzeuge der Menschen zu eliminieren indem sie sie zur Unsitte oder Sünde erklärten. Es wurde sozusagen den Menschen ihre legitime Gegenwehr gegen die Herrschenden und die Herrschafts- Kirche von ebendiesen verunmöglicht, indem man das Lügen minderschätzte bis kriminalisierte, zur Sünde machte und Ehrlichkeit und Ehre, an die sich die Oberen natürlich nicht hielten, hochstilisierte.

KniggeDie Folge davon war, eine noch verlogenere Welt, in der sozusagen jedermensch mehrere Wahrheiten und Parallelwelten in sich trug und pflegte.
In dieser verlogenen Zeit entstanden unsere heutigen – natürlich ebenfalls verlogenen – Höflichkeiten und Umgangsformen. – Knigge lässt grüßen!
Diese Umgangsformen, gepaart mit dem ‚Der Mensch ist die Krone der Schöpfung’s- Wahn ergaben unser heutiges Kommunikations-, Höflichkeits- und Umgangs- System, das verlogener nicht sein könnte.

Natürlich ist es nett, dem Gegenüber nicht direkt zu sagen, dass dieser ungepflegt, langweilig, überheblich oder dumm wirkt. Natürlich schont derartig höfliche Zurückhaltung des Gegenübers Ego und uns – recht egoistisch – vor Gegenschlägen. Natürlich ziehen solche Höflichkeitslügen weitere Lügen, auch wieder höchst diplomatische Höflichkeitslügen, nach sich …
Man verklausuliert dann eben seine Meinung hochkompliziert und unverfänglich in der Hoffnung, dass das Gegenüber den verdeckten Wink erkennt und einlenkt. Oder man lügt ganz unverhohlen indem man mittels Ausflüchten solch unangenehme Menschen künftig meidet.

Was aber so höflich und zuvorkommend wirkt, ist auch höchst unfair. Denn das Gegenüber wird damit völlig im Dunkeln über seine wahre ‚Wirkung‘ gelassen. Menschen werden belogen, um ihnen nur ja nicht ein faires feedback geben zu müssen, das ihnen aber helfen könnte, sich ihrer Umgebung besser anzupassen, ihr Verhalten nachzubessern, sich selbst besser kennezulernen.

Frag Dich doch mal! Ist es also wirklich gut für uns, uns nur mit Ja- Sagern zu umgeben, um nur ja nicht unser Ego verletzt zu sehen? Um nur ja nicht sehen zu müssen, wie wir bei anderen wirklich ankommen? Um unreflektiert weitermachen zu können wie bisher? Und ev. noch andere, die uns unseretwegen wiederum belügen müssen, zu langweilen, zu brüskieren, zu übervorteilen, zu manipulieren, zu erschrecken, unangenehm zu berühren, etc.?

Es gibt aber diese Menschen, die alles sagen können ohne dass man ihnen bös‘ ist!
Wie machen die das? Wie verhalten sich diese? Wie drücken die all dieses ‚Unsägliche‘ aus?
Sie sind absolut Liebende, die jede Facette des Menschseins mögen und annehmen können. Das drücken sie auch aus, in Worten oder Mimik, Gesten oder Körpersprache.

Wer kritisiert und nicht gut damit ankommt, ist entweder an ‚Unverbesserliche‘ geraten oder sollte an seiner Menschenliebe bzw. an sich arbeiten.

Denn – und jetzt wird’s endgültig kompliziert – es steht genau genommen niemandem zu, andere zu kritisieren!
Alles für uns unangenehme Sein eines Anderen spiegelt uns nur UNSERE eigenen Unzulänglichkeiten.

Ups! Jetzt ist ja alles plötzlich völlig umgedreht!
Jeder unverschämte Dieb spiegelt uns ja bloß unsere Habgier, unseren Geiz!
Jeder rücksichtslose Dauerredner spiegelt uns ja bloß unser eigenes Reden- Wollen oder Wahrgenommen- Werden!
Jeder Lügner spiegelt uns ja bloß unser egoistisches ‚Ernst-genommen-werden-wollen‘!
Jeder nervige Jammerer spiegelt uns ja bloß unsere mangelnde Empathie!
Jeder angenehm Großzügige spiegelt uns ja bloß unsere Sehnsucht nach angenommen, anerkannt, geliebt zu werden!
Jedes schmeichelnde Kompliment spiegelt uns ja bloß unsere Bedürftigkeit nach angenommen, beachtet, geliebt zu werden!

Also was nun!?
Sollen wir den Leuten sagen wie sie auf uns wirken? Mit der Gefahr zu verletzen?
Oder sollen wir alles runterschlucken, ‚gute Miene zum bösen Spiel‘ machen und an uns arbeiten, um all das Unangenehme irgendwann locker sehen bzw. annehmen zu können?

Hier entscheidest ausschließlich DU!
Was Du selber ‚wegbaggern‘ kannst bring in Ordnung und entlaste damit andere. – Und bereichere Dich damit!
Was Dir absolut gegen den Strich geht, sage schonend und ermögliche damit anderen eine Weiterentwicklung … – Und lerne dadurch eventuell ‚von der anderen Seite‘!

Wie immer … wir alle sind hier um
a) es uns gut gehen zu lassen und
b) um zu lernen. – Das aber nur, weil wir noch viel zu viel Unfug in uns tragen, der uns nicht erlaubt es uns gut gehen zu lassen … 😉

Und? Wie lautet die Kurzformel für solch ein Tun?

Ja, richtig!:

paradise your life ! 😉

 


Wie Bäume denken

3. Oktober 2012

Was unser Verstand uns so ‚antut‘ ist oft wirklich unglaublich …
So war ich mir die längste Zeit meiner Kindheit absolut sicher, dass verscheuchte Insekten auf stechende Rache sinnen würden, was natürlich völliger, bösdenkender Menschen- Blödsinn ist.
Lange Erwachsenen- Jahre versuchte ich zu ergründen wie Bäume sich an ihre Umgebung anpassen, da ich immer wieder beobachtete wie geschickt sie Schatten und Gegenständen auswichen.
Jeder Haustierbesitzer ist felsenfest davon überzeugt, dass sein Tier ihn versteht.
Sogar Natur- Dokus strotzen nur so vor menschlichen Interpretationen dessen was und warum Tiere etwas tun.
Menschen denen zufällige Pixelmuster vorgelegt werden sehen darin immer wieder gerne – nichtvorhandene – Strukturen.

Alles sinnlose Denk- Produkte!

Nur wir Menschen denken in dieser Form! Und laufen damit immer und immer wieder in unsere eigenen Fallen.

Tiere und Pflanzen leben im Augenblick. Das heißt, sie denken nicht zielgerichtet, sondern reagieren auf Außenreize. – Völlig ‚geistlos‘, aber streng ereignisorientiert, oder besser gesagt Ereignis- demokratisch!

Und das Interessante: Sie fahren damit sehr gut, um nicht zu sagen, besser als wir Denkenden.

Ein Baum zum Beispiel passt sich an seine Umgebung an, indem er dort wo Licht hinfällt, ein Ästchen wachsen lässt. Je mehr Licht, desto mehr Wachstum. So einfach entstehen im Laufe der Jahre Baumformen, die perfekt an das Umfeld angepasst sind. – Ohne viel zu planen und (zielgerichtet) zu denken.

An das erinnere Dich vielleicht, wenn Deine Gedanken wieder mal wie eine wilde Affenhorde durch Deinen Kopf rasen … 😉

 


Liebe, Tiere und Ernährung

6. August 2012

Vieles steckt in diesem heutigen Titel. Bloß eines will ich NICHT ansprechen: Die heutige, vermeintliche Tierliebe, bei der die sogenannten Tierfreunde ihren Lieblingen eingedoste Tierleichen kredenzen, während anderswo Kinder verhungern …

Was ich hier ansprechen will ist ein oft schon beobachtetes Missverständnis:
Ich zeige hier zwar an immer neuen Beispielen, was ich unter ‚paradise your life‘ verstehe, wie man es lebt und worauf es beruht. Nämlich auf die extreme Kurzformel gebrachte einfache Überlegung, Beobachtung und Erfahrung, dass man am besten, gesündesten und zufriedensten lebt, indem man sich wie ein (teilzivilisierter) Affe verhält.

DAS nehmen mir viele krumm! DAS kommt vielfach nicht gut an!

Affe ist bei vielen negativ besetzt. Zu oft wurde uns eingebläut, zu tief sitzt der Unsinn, dass wir Menschen etwas besseres sind, dass wir über der Schöpfung stehen, ja, dass wir sogar die Krone der Schöpfung sind.
Dieses Wunderwesen Mensch entwickelten sich von seinen Urahnen weg, entwickelte und entwickelt sich noch immer höher und höher.
Zuletzt jetzt in unserer heutigen reichen Zeit brüsten wir uns sogar damit, die Liebe neuformuliert zu haben. In zahllosen Seminaren und Sachbüchern wird von der allumfassenden Liebe geschwärmt und so getan, als wär das unserer Weisheit letzter Schluss.

In Wahrheit gab es nie ein bestialischeres Raubtier auf diesem Planeten, als den Menschen. In Wahrheit sucht unsere Erd- und Menschen- Ausbeutung an Brutalität ihresgleichen. In Wahrheit heißt der Raubtier- Kapitalismus, an dem in irgendeiner Form fast jeder von uns bereits beteiligt ist, nicht zufällig so.
In Wahrheit, haben wir uns nicht kontinuierlich hochentwickelt. In Wahrheit sind wir von unserem ehemaligen Tier- Status ins Bodenlose abgesackt und haben diesen rücksichtslosen ‚Siegeszug‘ Zivilisation genannt.

In Wahrheit ist wirkliche Liebe bei den Tieren, bei den Pflanzen, in der Natur angesiedelt. Es wurde uns bloß die Natur lange und intensiv genug als brutal und grausam hingestellt.

Wer sich jedoch mit der Natur ernsthaft auseinandersetzt, Tiere beobachtet, sich in Pflanzen einfühlt, wird erkennen, dass nur sie die allumfassende Liebe leben.

So gesehen, ist ein Lernen von den Affen/ essen wie die Affen, nichts anderes, als sich für einen liebevolleren Umgang mit der Welt/ für eine liebevollere Beziehung zur Ernährung zu öffnen. Oder noch kürzer gesagt:
Die Liebe im Leben und (auch) in der Ernährung zu leben.

Bitte das so und nicht anders, geschweige denn ‚üblich abwertend‘ zu sehen bzw. zu bedenken, wenn ich wieder mal sehr verkürzt vom ‚Werden wie die Affen‘ sprechen sollte 😉