Anfang und Ende

4. Juli 2013

Anfang - EndeGuck Dir diese beiden Worte mal genau an!
Nichts Besonderes dran, gell!

Sieh Dir Silvester an!
Sieh Dir Geburtstage an!
Sieh Dir Mittagspausen an!
Sieh Dir den ersten Schultag an!

Sieh Dir noch weitere Anfänge und Enden an!

Alles menschengemachte Anfänge die es nicht wirklich gibt.
– Genauso wenig wie es Enden, Schlüsse, Tode gibt …

Die Jahreszeiten wechseln kontinuierlich ohne einen Silvester zu kennen!
Wir werden kontinuierlich älter, reifer, erfahrener, faltenreicher … ohne Stichtag!
Wir kriegen Hunger, essen, sind satt, kriegen Hunger … ohne festgesetzte Zeiten!
Wir lernen ein Leben lang, ohne ernstzunehmenden Schulstart!

Wann beginnt Leben!? Mit der Geburt, mit dem ersten Atemzug, mit der Zeugung, mit der Menarche der Mutter, mit der Geburt der Mutter, mit der Geburt deren Mutter … ?
Wann endet das Leben? Mit der Ideen- oder mit der Interessenlosigkeit, mit der körperlichen Unbeweglichkeit oder mit der Querschnittslähmung? Mit unserer Kinderlosigkeit, mit dem Tod unserer Kinder, mit dem Erlöschen oder Vergessen unserer Patente, mit dem Verbrennen unserer Bücher … ?

Das sind nur WENIGE Beispiele für die vielen unnötigen Unsinne, die der Mensch sich ausgedacht hat, sich tagtäglich ausdenkt …

Und damit künstliche Grenzen schafft, die es nicht gibt. Irreale Welten und Begrenzungen schafft, die es nicht gibt.
Damit verändern wir unser Denken, unsere Vorstellungen, unsere Bilder von der Welt und damit unsere Welt und mit ihr unser Schicksal! Denn dieses Denken schafft Ängste, macht klein und begrenzt.

Für die Natur, für Pflanzen, für all die Tiere gibt es keinen Tod! Für sie gibt es keine Begrenzungen, kein Ende, keine Enge, keine Ängste!
All diese Klein-mach- Instrumente gibt es nur für uns!
Wir selber haben sie uns geschaffen!

Wir wollten uns nicht als Teil eines ewigen Seins und damit unsterblich sehen. Nein, wir wollten uns begrenzen. Wir wollten uns identifizieren mit diesem einen Leben, mit diesem einem, unseren Körper!
Wir wollten nicht die wunderbare Größe, diese Unendlichkeit des Seins und damit auch unseres Seins sehen. Wir wollten uns in Kleinheit üben, uns vor dem Tod fürchten. Uns beendet sehen.
Wir wollten uns nicht in unseren Kindern und Ideen, in unseren Arbeiten weiterleben sehen. Nein, wir wollen enden und uns begrenzen!

Ewige SpiraleOder? Wollen payolis das nicht?
Können sie ev. diese wunderbare Unendlichkeit erkennen? Dieses ewige Immer-wieder-Ergrünen? Dieses ewige Kinder-von-Kindern-von-Kindern-von …

Liebe Leute, ich wünsch Euch dieses Wunder, diese wunderbare Erkenntnis von ganzem Herzen! Diese herrliche Unbegrenztheit, diesen Blick fürs Ganze.
Nicht nur ein langes, langes payoli- Leben, sondern auch das Bewusstsein für Euer ‚Ewig- Sein‘.

 


Was Attersee von den Tieren lernte

10. September 2010

Sagte doch der Maler Christian Ludwig Attersee kürzlich, er habe von den Tieren gelernt ewig zu leben.
Ja! Du hast richtig gelesen!
Wir sind tatsächlich von der Natur aus daraufhin ausgelegt ewig und dauerglücklich zu leben!
Kein Tier weiß von seinem Ende, kennt Sünden, verhält sich Gesundheits- schädigend, macht sich Sorgen.
Das alles haben wir Menschen uns erfunden!
Das war unser Fall aus der Harmonie, aus der Einheit in die Dualität, ins Denken und damit ins Sich- Sorgen.
Diese Dualität haben wir im Laufe der Zeit bis zu unseren heutigen Detailverliebtheit und Benennbarkeit – die auch ich hier verwende – ausgebaut.
Nun sehen wir, wohin uns das gebracht hat! Wir können Dissertationen schreiben und lesen, beneiden aber junge Hunde ob ihrer Unbeschwertheit.
Das war sozusagen unser Ausflug in die Dualwelt, um Erfahrungen zu machen bzw. um Erfahrungen machen zu können, die uns die Harmonie verunmöglicht hätte.
Mit Hilfe dieser wunderbar exakten Sprache aber, können wir- wenn wir das wollen – auch wieder zurück in die Harmonie. Wir wissen ganz genau, was wir wie, wieder verlassen wollen und könnten.
Wir können uns von Lehrern sprachlich genau erklären lassen, wie wir dieser Sorgenwelt wieder entfliehen können.
Wir können weitergeben, wie man meditiert, wie man Gedanken, Sorgen vorbeiziehen lassen kann, wie man Liebe sonnengleich verstrahlen kann, wie man dauerglücklich und dauergesund leben kann.
Oder wie man ewig leben kann.
Christian Ludwig Attersee sagte im o.g. Interview:
„Ich lebe ewig! – Bis ich sterbe!
Das hab ich von den Tieren gelernt.“
Das kannst auch Du! 😉