Die Natur ist nicht unser Feind!

29. April 2020

Ganz im Gegenteil! Die Natur hat uns hervorgebracht, hat uns groß und hochkomplex gemacht.
Wir sind Kinder der Natur!
Sieht man sich unsere Stellung in der ganzen Schöpfung an, muss man sogar sagen: Wir sind die Lieblingskinder der Natur.
Und sieht man sich diese Natur genauer an, muss man auch Viren, Bakterien, …, alle Erreger dazuzählen.
Erst unser denaturiertes Denken hat aus normalen, vielleicht sogar notwendigen oder nützlichen Mitwesen ‚Erreger‘ oder aus Viren ‚Auszurottendes‘ gemacht.

Doch sie alle sind Teil dieser Natur, vermutlich sogar unverzichtbarer Teil der Natur!
Dieses Wissen, diese Einstellung gehört wiederverpflanzt in unsere Köpfe!
All diese menschengeschaffenen Feindbilder sind ‚der eigentliche Virus‘! DAS ist der immer stärker um sich greifende Virus!
Er hat uns soweit in die heutige ‚Gesamtheits- Blindheit‘ getrieben bis wir uns aktuell als ‚Alles-, Alle- und JedeN- Bekämpfer‘ wiederfanden.
Damit muss Schluss sein!
Das ist nun hinter uns!
Wir sind dankbarer Teil der Natur und können diese Geborgenheit und dieses Vertrauen in sie genießen. Wir müssen nimmer ständig Feinde erforschen, Gegenmittel und Impfungen erfinden, uns von lächerlichen Notstandsverordnungen entmündigen lassen, ständig in Angst leben, ständig tun, beten und bangen …
Es ist bereits alles für uns getan!
Wir haben uns bloß an ein paar simple Regeln zu halten und schon haben wir das Paradies zurück!
Mit einigen wenigen – Merksätzen haben wir unsere ‚alte Lebens- Oberhoheit‘ auch schon wieder zurück und können in jedem Zweifelsfall selber entscheiden.
– Anstatt uns von Regierungen, Lobbyisten und Profiteuren herdenmäßig herumscheuchen lassen zu müssen.
In diesem Sinne:
Hab ein gutes Leben mit

 

 

 


Wer kämpft hat schon verloren

5. Mai 2016

Für die, die obige Überschrift für nicht so ganz selbsterklärend und selbstlogisch halten:

Das Bertolt Brecht zugeschriebene Zitat:

‚Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren‘

ist m.E. grottenfalsch, zumindest aber vorgestrig.
kämpfenEs wird aber wie viele andere Zitate und vorgebliche Weisheits- Sprüche gedankenlos wieder- und wiederverwendet. Damit unsere Fehlprogrammierungen nur ja möglichst lange aufrecht gehalten werden … 😉

2000 Jahre mit Geschichtchen dieses Herrn aus Nazareth sollten uns eigentlich schon etwas nähergerückt haben an Feindesliebe und ‚andere Backe hinhalten‘. Nicht nur diesem Jesus zuliebe, sondern aus purem Eigennutz!

Denn: ‚Wer kämpft hat eindeutig verloren‘!

Warum?
ball_red Wenn er verliert, hat er verloren.
ball_red Wenn er siegt hat der Andere verloren und damit auch der Sieger. Denn wir alle sind eins. Kein Schmerz der Welt, der nicht irgendwann den Weg auch zu vielen anderen fände …
ball_red Und verloren auch, weil er keinen friedlichen, konstruktiven Weg zum Anderen probiert, erlernt, gefunden hat …
ball_red Zuletzt der vielleicht wichtigste Punkt: Wer kämpft KANN nicht gewinnen! Denn wer kämpft sagt seinem Unterbewusstsein, das uns alles ausführt was wir ihm sagen: ‚Ich muss kämpfen um zu gewinnen. Also habe ich noch nicht gewonnen. Ich steh im Nichtgewonnenhaben‘. Und dort versucht das Unterbewusstsein uns wunschgemäß zu behalten.

 

 

 


Von den ‚Feinden‘ lernen

8. Juni 2011

Wir sollen laut diesem Herrn aus Fernost ja unsere Feinde lieben. Ich setz da einen drauf und sage: ‚Wir wären dumm sie NICHT zu lieben!‘
Denn von niemandem können wir so viel lernen, wie von Leuten die uns reingelegt haben, die uns über sind, die uns ‚Böses’ getan haben.
Freunde die uns immer Recht geben oder gar nach dem Mund reden tun fallweise zwar dem vielleicht angeschlagenen Seelchen gut, aber lernen können wir nur wenig daraus. – Außer vielleicht lieb zu anderen zu sein.
Die Wirtschaft, die Firmen sind in unserem Denken natürlich keine wirklichen Feinde. Guckt man aber genau hin, werden wir doch größtenteils von ihnen über den Tisch gezogen, mit raffinierter Werbung ‚eingewickelt’, mit immer neuen Versprechungen geködert.
All die Teile der Wirtschaft, die Firmen die wir kennen, sind zweifellos erfolgreich. Also können wir von ihnen lernen, erfolgreich zu sein!
Sehr auffällig ist meines Erachtens, dass Werbung immer positiv bis visionär ist.
Hätte Henkel seine Persil- Werbung so negativ gestaltet, wie z.B. das Gro der Tierschutz- Organisationen sich verhält, gäbe es bis heute keine Waschmittel.
Hätten Röstereien ihren Kaffee so missionierend beworben wie viele Rohköstler ihre Familien und Bekannten überzeugen wollen, könnte selbst George Clooney keine sündteuren Kaffee- Kapseln verkaufen.
Mit diesen Beispielen will ich sagen, dass mit Gewarne vor, und dem Verteufeln von Bestehendem nichts gewonnen werden kann.
Wenn ich jemandem sage dass er schmutzig oder herzensverroht ist, wird er sich vor uns verschließen und nicht neugierig werden auf neue Waschmittel oder vegetarische Köstlichkeiten.

Ja, richtig!
Ertappt!
Ich hab hier auch schon Negatives aufgezeigt und werde es weiterhin machen 🙂
Denn ich spreche primär Selberdenker, Eigenverantwortliche und Selbstbewusste an, denen ich Argumente liefern möchte und ihnen ihre Entscheidungen lieber selber treffen lasse. Die ‚breite Masse’ würde ich so nicht erreichen …
Und zudem gehören die Gefahren und ‚blinden Flecken’ natürlich schon auch angesprochen.

Werbung aber will uns nicht ÜBERZEUGEN, sondern überrennen, uns etwas einhämmern, mit unfairen Mitteln unser Bauchgefühl erreichen. DAMIT sind die Massen erreichbar!

Wer also seine Lebensweise vielen Menschen schmackhaft machen möchte, sollte eher seine Rezepturen perfektionieren und Leute zum Essen einladen, sich einen selbstbewussten Umgang mit seiner Lebensweise zulegen und in der Öffentlichkeit ausleben, als ‚missionierend durch die Lande zu ziehen’.
Allein die Rohernährung beinhaltet so viele Benefits, die wert wären transportiert zu werden.
Auch ‚unser’ anderes, das ‚paradise your life’- Denken, die natürliche Bewegung und ein ursoziales Verhalten könnten anderen Appetit darauf machen, wenn es selbstverständlich ausgelebt und ev. angeboten würde.

Auch den Visionären Teil vieler professioneller Werbebotschaften könnten wir uns zu eigen machen. Denn eine Welt in der alle lebenslang dauergesund sind, sich alle lieben und weder Zeit, noch Geld, noch Menschenleben an Negatives, Böses, Kriege verschwenden wollen, ist nicht so weit entfernt wie viele denken …
Ein wenig das Denken, Fühlen, Essen und Bewegen umstellen und es könnte ganz wunderbar laufen.
Wir missionieren nicht, sondern gehen voran! 🙂

 


Hilfe schwächt

3. August 2010

Jesus schon, hat gesagt, dass man seine Feinde lieben soll. Was von vielen mit einem ‚Toc! Toc! Toc!’ abgetan wird erweist sich bei genauerer Betrachtung als echtes Geschenk, dass einem selber am allermeisten nützt. Denn nur von Kritikern und ‚Feinden‘, nie von schmeichelnden Freunden, kann man lernen und sich damit weiterentwickeln.
Der Ex- Rennfahrer und Fluglinien- Eigner Niki Lauda hat einmal über seine Anfänge im Fluggeschäft gesagt: ‚Wenn mir damals nicht die AUA so viele Steine in den Weg gelegt hätte, würde ich heute noch mit einer Einmotorigen rumfliegen’. So aber war der Genehmigungsaufwand gleich für eine ganze Fluggesellschaft auch nicht viel höher als die damaligen Schikanen.

Auch Hilfen von Geräten, Maschinen, Computern schwächen uns (siehe Kampf den Rolltreppen). Was uns Maschinen abnehmen, verlieren wir an Muskeln, Fitness und Eigenständigkeit.
Was sich das Handy an Nummern merkt verblöden wir. Was uns der Rechner, das Internet, abnimmt, werden wir unselbständiger.

Was uns der Chirurg rausschneidet, um das müssen wir uns keine Gedanken mehr machen. Wogegen wir das Medikament des Doc schlucken, das wären unsere Lernaufgaben gewesen.

Ja, aber sollen wird denn zurück auf den Baum, in die Höhle, wieder alles mühsam selber machen?
Nein! Aber alles bewusst machen!
Das heißt,

    a) hinter jeder Hilfe den Aufwand sehen, den wir anderen durch unsere Bequemlichkeit aufhalsen. Andere Leute, die uns unsere Geräte bauen, Pullover stricken, Bananen karren würden auch lieber in der Hängematte liegen. Und das Argument, dass sie die Arbeit BRAUCHEN ist genau besehen ja wohl das Unverschämteste was uns je reingewürgt wurde!

    b) Danach sorgfältig abwägen, ob sich diese elektrische Salzmühle wirklich dafürsteht.

    c) Wenn ‚Ja’, sich wirklich und ohne schlechtem Gewissen daran erfreuen.

    d) Wenn ‚Nein’ sich auch freuen, dass man ein weiteres Stück Vielfalt und Unabhängigkeit in sein Leben holen konnte.
    Und letztendlich

    e) Wenn wir Hilfen in Anspruch nehmen primär DEN Aspekt sehen, dass uns dadurch Zeit geschenkt (naja, nicht wirklich!) wurde, die wir gefälligst sinnvoll zu nutzen haben und die nicht vertrödelt werden will.
    Am deutlichsten wird das bei medizinischen Hilfen. Obwohl mir kaum noch Erkrankungen einfallen, die NICHT unwissend selbstverursacht sind und damit auch durch einfache Änderung der Lebensweise in Ordnung gebracht werden könnten, kann ich dennoch gewissen medizinischen Interventionen etwas abgewinnen:
    Den Menschen wird dadurch ein Zeit- Puffer geschenkt, der so zu nutzen wäre, die Erkrankungs- Ursache zu finden und zu beseitigen.
    Die Schattenseite dieser Intervention ist natürlich, dass, wenn ‚alles wieder gut ist’, auch die Vorsätze schnell vergessen sind. Das ergibt dann diese verhehrend wenigen Prozent, die 5 Jahre nach einer Krebsbehandlung z. B. noch am Leben sind.

Hilfe also, kann Fluch oder Segen sein.
DU entscheidest!