Herzerkrankungsrisiko um 92% (!) reduzieren

4. Juni 2018

6 läppische Lebensstil- Änderungen Maßnahmen umzusetzen und frau hat ein stark reduziertes Risiko am Herzen (KHK) zu erkranken, schreibt das Journal of the American College of Cardiology (JACC). Mehr als 88.000 Frauen wurden für diese Studie über 20 Jahre beobachtet.

Zu diesen ‚großartigen‘ Veränderungen gehören:
nicht zu rauchen,
mehr als 2.5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche,
eine gesunde Ernährung,
ein normales Körpergewicht,
weniger als 1 alkoholisches Getränk/Tag und
weniger als 7 Stunden fernsehen/Woche

Angesichts dieser epochalen Erfolge durch diese paar läppischen Maßnahmen können payolis sich leicht ausmalen mit welchen wilden Tänzen, Reisen oder Festen sie topgesund ihren 120er begehen werden …

 

 

 


Wahr- TV

19. Dezember 2016

Endlich ein Fernseher der die Wahrheit sagt:

Wahrheits- TV

 

 

 


Solch wunderbare und klarsichtige …

3. Juni 2012

… Mitleser hat dieser blog:

David schrieb mir:

… Ich glaube – ein ganz wichtiger Punkt ist der: wenn man EINMAL damit beginnt, nachzudenken… und das „stringent“ macht, so wie du es immer ausdrückst…. dann beginnt man, nach und nach all die unlogischen Dinge zu erkennen, die die „Zivilisation“ so mit sich gebracht hat. Man erkennt die Verbrechen auf einmal. Man sieht klar und immer klarer.

Vielleicht ist das auch die Ursache, warum so viele Menschen sich gegen Rohkost stemmen – wer Rohkost isst, wird zum Nachdenken gezwungen. Wer Rohkost isst, fühlt sich ja schon im Angesicht all dieser Rezeptbücher, Koch-Sendungen im Fernsehen und riesiger Möbelhäuser mit brutalsten Einbauküchen unwohl. Man denkt nach und denkt immer weiter… und auf einmal ist man auf einem komplett anderen Weg wie alle anderen Menschen.

Das könnte der Grund sein, warum die Menschen so selten Rohkost essen. Sie werden anders. Und davor fürchten sie sich. Sie werden anders als ihre Eltern, als ihre Kinder, sie unterscheiden sich auf einmal von ihren Arbeitskollegen und von ihren Freunden….

Schade. Aber es gibt ja den Wilhelm, und dem Wilhelm werden einige Menschen folgen. Das ist das Gute. …

 


Sie sind unter uns!

4. Juli 2011

Sie sind nicht maskiert, schleichen nicht durch die Dunkelheit, haben den Mantelkragen nicht hochgeschlagen und sind dennoch Räuber!
Ganz gefährliche sogar!
Denn sie stehlen nicht Geld, Schmuck oder anderes Ersetzbare. Sondern unwiederbringliche Lebenszeit!
Die Zeiträuber!
Zu viel wird uns zugesandt, in Druckfarbe oder pixels, was wir ‚unbedingt‘ durchsehen ‚müssen‘. Zuviel an Banalitäten werden uns erzählt. Zu viele Probleme anderer ‚müssen‘ wir uns anhorchen. Zu viel unnötigen Krempel müssen wir lernen. Zu viele vorgeblich interessante oder unterhaltsame Sendungen müssen wir uns ansehen oder anhorchen.
Und auf der Strecke bleiben unsere Erfahrungen, Erlebnisse, Lebensüberraschungen.

Das soll jetzt nicht heißen, dass alles auf uns Einströmende böse oder nutzlos sein muss. Natürlich können wir auch von Plakaten, Zeitungen, Jammerern, TV- oder Radio- Sendungen, Rund- mails überrascht oder bereichert werden.
Doch wir sollten aufmerksam bleiben. Immer wieder abwägen bzw. uns fragen ‚Bringt mir das wirklich etwas?‘, ‚Will ich das wirklich?‘.
Und vor allem, allen Regelmäßigkeiten und Gewohnheiten sollten wir besonders kritisch gegenüberstehen!
Denn das Leben ist wunderschön, die Welt ist riesengroß und interessante Menschen und Wesen gibt es mehr als wir denken. Und alle wollen sie unsere Leben bereichern! 😉

 


Überlebenshilfe Fernsehen

30. März 2010

Ich war erschüttert, als ich kürzlich aus erster Quelle erfuhr, dass zwei sehr bekannte und angesehene Promis ihr ‚Leben’ hauptsächlich vor der Glotze verbringen.

Aber, genau besehen, was sonst bleibt einem Primaten, der wir genetisch und damit Urbedüfnis- mäßig noch immer sind, schon anderes übrig?

Wir sind von Natur aus, Evolutions- Jahrmillionen- lang auf, einerseits externe Highpower- Abenteuer und andererseits, innerhalb der Sippe, auf maximale ‚Kuschel- Harmonie’ programmiert.

Aber wo bitte, sollten diese Urbedürfnisse in der heutigen Gesellschaft noch befriedigt werden können?
Die Abenteuer wurden uns durch ein selten enges Rechts- Korsett verunmöglicht und Gruppen- Harmonie gibt es durch Zerschlagung erst der Groß-, bald darauf der Familien, nun auch schon der Partnerschaften ebenfalls nicht mehr.
Was in meiner Jugend noch als augenbezwinkerter Jugendstreich durchging, ruft bei meinen Kindern heute die Polizei auf den Plan.
Was früher eine Geschichte von der Oma war, ist heute ein Videoclip. Was einst das Herumtollen und Knuddeln mit Tieren am Bauernhof war, ist heute das vereinsamte Meerschweinchen im Käfig und die minutengenau getimte Reitstunde.
Heute erleben nur mehr die allerwenigsten Kinder mit, wie Eltern lieb zueinander und zu ihren Eltern sind …

All diese entgangenen Verhalten besorgen, nachdem der Spielraum eines jeden von uns immer enger (gemacht) wurde, nun Schauspieler, die stellvertretend für uns leben.
So sitzen Millionen vor einem Roman, im Kino oder vor dem TV- Schirm und erleben diese Stellvertreter- Leben als ihre eigenen.
Die einen heulen sich die Augen aus dem Kopf, wegen des Herzensbrechers, der in ihr Büro niemals kommen würde. Die anderen bespringen im Geist die Schönheit, die nie mit ihnen Überstunden machen würde.

Aber mit TV und ein bisserl Fantasie ist das Leben doch ganz wunderbar, gell

Eigentlich bedarf es bloß einer kleinen Neudefinition für ‚Leben’ bzw. ‚Lebendigkeit’:
Alles was atmet, sich noch (in Spuren) bewegt und tut (was der Chef oder die Modegazette sagt) ist lebendig.
Voila! That’s life! 😉