Unsere Zukunft

5. Mai 2012

In was oder wem sollte unsere Zukunft sonst liegen als in unseren Kindern?

Um so trauriger oder bedenklicher, wenn man sich den Artikel in der neuesten INWIEN ansieht. Hier wird berichtet, dass Australische Volksschüler glauben, dass Joghurt auf Bäumen wächst und Nudeln ein Fleischprodukt sind …
Naja, bei uns glauben sie wenigstens’nur‘,dass Kühe lila sind 😉

Ein eben Vater gewordener Starkoch wollte diese Horrormeldungen nicht glauben und lud kurzerhand vier Kinder zur Vergleichsverkostung von Fertigprodukten und von ihm selber Zubereitetem.

Ein Honig-gesüßtes Naturjoghurt mit frischen Erdbeeren wurde von allen Vieren abgelehnt. Als er die Kiddies dennoch von der Frischequalität überzeugen wollte indem er mit dem Löffel eine Erdbeere rausfischte prallten diese entsetzt zurück und riefen: ‚Igiiiitt! Was ist denn das?‘
Erst nachdem er seine Kreation ‚zugezuckert‘ hatte wurde sie zumindest von 2 Kindern doch noch angenommen.

Ähnlich verlief der Vergleich zwischen frisch zubereiteter Gemüse- und einer fertigen Packerl- Suppe. Die Kids befanden, dass die vermutlich – wie üblich – übersalzene Fertigsuppe ‚würziger‘ und damit besser schmeckte.
Kein Wunder! Bei der Frage nach ihren Lieblingsspeisen scholls wie aus einem Mund: Grillhenderl und Pizza!

Selbst Jamie Olivers ‚Kampf‘ gegen die Fertig- Schuljause in England soll bereits mehr oder weniger verloren sein. Zu viele Eltern geben ihren Kindern demonstrativ Burger mit um zu zeigen, dass sie sich in puncto Kinderernährung nicht bevormunden lassen wollen …

Gute Nacht, Abendland!

 


Der Supermarkt- Killer

27. April 2010

Einige Zeit war es ein stilles Spielchen für mich, mir vor der Kasse des Supermarktes die Einkaufswagen- Inhalte der Leute anzugucken, mich zu wundern und zu freuen, was ich alles NICHT brauche 😉
Da dieses Spiel aber niemandem nützt außer meiner Unterhaltung, möchte ich es in abgewandelter Form anregen und empfehlen.
Guck Dir doch, bevor Du Richtung Ausgang gehst, noch mal Deinen Wagen- oder Korb- Inhalt bewusst und nach ‚paradise your life’- Kriterien an. Frag Dich bei jedem Teil,

    ob er wirklich notwendig ist,
    ob er Dir wirklich Freude macht,
    ob er Deiner Gesundheit zuträglich ist,
    ob er Dein Leben bereichert oder ob Du ihn nur aus

    Gedankenlosigkeit
    Unbewusstheit
    alter Gewohnheit
    Gier oder
    Sucht mitgenommen hast.

Du solltest bedenken, dass ‚Sünden’ beim Einkauf weit einfacher abwendbar sind als zu Hause.
Ich habe das jahrelang praktiziert in einem rohköstlich völlig cleanen Haushalt zu leben. Wenn Dich die Schokolade, der Käse und Wein nicht ‚anlachen’ bzw. solange auf Dich warten, bis Du mal schwach wirst, geht einem dieses Zeugs überhaupt nicht ab.
Die 5 oder 10 Minuten des Einkaufens sind locker überstehbar, Wochen neben einer gutgefüllten Naschlade aber kaum!

Bei mir sieht es so aus, dass ich im Supermarkt praktisch nur mehr Obst, Gemüse, Sämereien, Nüsse, Gewürze und (sehr wenig) Klopapier und Waschmittel kaufe.
Fertiggerichte waren immer schon tabu für mich,
all die Grieße, Mehle, Teigwaren will ich längst nicht mehr, weil ich weiß, wie sehr sie verschleimen (siehe ‚Leben ohne Brot‘). Wenn ich wirklich mal unendliches Verlangen nach Spaghetti oder Lasagne kriegen sollte, geh ich einfach essen.
Ebenso ist der ganze Milchprodukte– Bereich für mich ein Schnelldurchgang. Die Liste der schädigenden Wirkung der Milchprodukte ist ellenlang und wurde von mir bereits ausreichend leidvoll durchlebt.


Sowohl die Süßigkeiten– Meile als auch der Chips & Co– Gang können mich nicht locken, da mit einem rohköstlich wiederhergestelltem Geschmackssinn ersteres unangenehm klebrig und viel zu süß und das andere unerträglich salzig schmeckt.
Hinter den Fleisch– Angeboten sehe ich das Tierleid, die Metzger- Rohheit und die absolute Gesundheitsbeeinträchtigung und nichts davon will ich.
Auf Konserven– Dosen und Gläser können die Firmen ‚Bio’ draufschreiben soviel sie wollen. Ich weiß, dass dieses Zeugs töter als tot, und absolut keine artgerechte Nahrung, sondern eine reine Zumutung, ist.
Öl und Essig verwende ich nicht bis selten und dann nur in Spuren.
Geschirrspülmittel brauche ich dadurch genauso wenig wie einen Geschirrspüler, samt Betriebsstoffen, da Fett- loses unbebratenes Geschirr mit Wasser bestens und einfachst sauber zu halten ist.
Dass Leuten unvermeidbare Spülmittelrückstände lieber, als mikroskopische Spuren Ihrer Essensreste, sind, hab ich übrigens noch nie verstanden 😉
Deos, Duschgels, Shampos, etc. brauch‘ ich als reiner Wasser- Schwitzer nicht und erspare meiner Haut gerne die Parfüm- und Tenside- Belastungen. Für die seltenen Fälle wo ich mit Schmiere oder ähnlich heftigem Schmutz in Berührung komme liegt eine, seit Jahren kaum kleiner werdende, Seife bereit 😉
Auch die Zahnpasta wartet nur auf die seltenen Momente, wenn ich vom ‚Sündigen’ heimkomme. Rohköstliches Essen bedürfte gar keines Zähneputzens, aus alter, gutgedrillter Gewohnheit tu ich’s aber mit Wasser.
Ja, und zuletzt, ich hab’s schon hier beschrieben, ich brauche kaum Klopapier.

Also, sieh Dir nach diesen Gesichtspunkten wirklich mal Deine Einkäufe durch …
Sollte Dir das damit übrig gebliebene Geld zuviel werden, verrate ich Dir gerne Quellen für sündteure – aber topgesunde – Roh- Köstlichkeiten 😉