Zeit- Diebstahl …

17. November 2014

zeitdiebstahl… ist weder ein gängiger Begriff noch ein strafbarer Tatbestand.
Geld- oder Gut- Diebstahl dagegen sind uns geläufig und können auch rechtlich verfolgt werden.

Diese beiden Tatsachen zeigen, wie Kopf unsere Gesellschaft steht!
Denn was bitte, ist schon Geld!?
Und was Lebenszeit!?

Letzteres ist ein unwiederbringliches Geschenk!
Alle Geldwerte dagegen sind vergänglich, unwichtig und banal.
Sieh Dir an, die Müllhalden, Sperrmülldepots und vollgerammelten Dachböden und Abstellkammern! Voll mit vergessenem, verstaubtem, unwichtigem einstmals soooo Wertvollem!
Leben, Lebendigkeit, Lebenszeit dagegen sind Genuss, Freude, Geschenk und Lebensqualität.

Aber Zeit ist doch Geld, könntest Du einwerfen.
Mit Verlaub, ‚Zeit ist Geld‘ ist einer der dümmsten und grottenfalschesten Sprüche!
Natürlich aus Amerika, dem Land das uns auch den (Haifisch-)Kapitalismus bescherte!
– Übrigens, die letzten Finanzkrisen zeigten, wie instabil die Schnellen (Banken, Börsen) sind und sich letztendlich von den Langsamen (Gesellschaften, Demokratien) retten lassen müssen.

Zu keiner Zeit wäre ein Bewusstsein für Zeitdiebstahl wichtiger und notwendiger gewesen als heute. Wie viele nutzlose Werbezusendungen, hohle TV- Sendungen, wieviele falsche Werbeversprechungen, so unendlich viele mails und web- Seiten mit falschen oder irreführenden Versprechungen …

All das frisst unsere Lebenszeit, die uns für weitaus wichtigeres geschenkt wurde:
redball Um lebendig zu sein,
redball uns des Lebens und andere zu erfreuen und
redball Liebe in die Welt zu setzen!

Oder kurz und bündig, um all die Zivilisationsschäden wieder rückzubauen mit einem begeisterten
paradise your life‚! 😉

 

 

 


paradise your life …

3. November 2014

… auf amerikanisch, reißerisch, überwiegend negativ, aber wahr, interessant und gut gemacht. 4 Minuten, die es in sich haben!:

PS: Interessant immer wieder die Kurzsicht der Menschen. Auch hier wird bloß 60 Jahre zurückgeblickt und erzählt, wie wunderbar da alles lief. Dass paradiesisches Naturleben mit noch weniger Arbeit, noch weniger Umweltverschmutzung, noch weniger Problemen, noch mehr Gesundheit, noch mehr Zufriedenheit und Harmonie schon Jahrmillionen lang möglich war und jederzeit wieder möglich ist, liest man nur bei

paradise your life       😉

 

 

 


Keine Angst um den EURO

24. September 2012


Falls auch Du Dich verunsichern hast lassen von diversen Finanzkrisen:

Du brauchst keine Angst um Dein Geld, um Deine Euros zu haben!

Das Geld ist nicht eines Tages weg.

Es ist nicht verschwunden!

Geld kann nicht einfach verschwinden!

Es ist bloß bei jemand anderem!

           🙂 🙂 🙂

 


Österreichs AAA ist weg

14. Januar 2012

S&P hat nun neben Frankreich auch Österreich auf AA+ abgestuft.

Ich bin in puncto Finanzfragen zweifellos einer der Uninteressiertesten und Uninformiertesten. Doch auch ich mach mir natürlich so meine Gedanken.
Vielleicht sondere ich jetzt gleich den größten nur denkbaren Unsinn ab. Doch ich denke mir, wenn eine schlechtere Bonität heißt, dass Kredite teurer werden, kann das doch für einen Verschuldeten nur gut sein, um nicht zu sagen, das Beste, was ihm nur passieren kann.
Wenn jemand, wenn ein Staat so hoffnungslos überschuldet ist, dass er seine Kreditwürdigkeit einbüßt, sollte er doch endlich von sich aus so weit sein, mit dem Schuldenmachen Schluss zu machen! Wenn er das nicht tut und dazu gezwungen werden muss, ist das meiner bescheidenen Meinung nach doch ein Segen.
Solch ein Staat muss nun endlich das machen, was jeder kleine Haushalt, jede Hausfrau, jeder Gewerbetreibende, ja sogar jedes Kind weiß und kann: Mit dem ihm zur verfügung stehenden Geld auszukommen!
Warum sollte es eine solche Katastrophe sein, wie es von Politikern und den Medien dargestellt wird, wenn man aufhören muss, hemmungslos Schulden über Schulden zu machen?

Guckt man mal in die Natur, wirkt das Tun der heutigen Menschen und Staaten noch absurder: Wenn jemand in Not ist, ist es völlig klar, dass man ihm hilft. Sobald er wieder ‚auf den Beinen‘ ist, wird er sich bei seinen Kreditgebern revanchieren.
Aber bitte, wir sind Lichtjahre entfernt von ‚in Not sein‘>! Wir gehören zu den reichsten Ländern der Welt, leben in der reichsten aller Zeiten und flennen uns weg, wenn uns der Kreditkorb geringfügig höher gehängt wird!
‚Bitte, geht’s denn noch!?‘, frage ich Euch da etwas sehr verwirrt 😉

 


Paradies oder Schlaraffenland?

6. März 2010

Was ist der Unterschied?

Das Paradies ist – je nach Sicht – von Gott, von der Evolution, von der Natur geschaffen, seit unvorstellbar langen Zeiten bestens erprobt und in seiner Fülle, Großzügigkeit und Genialität unerreicht. Wir bzw. unsere Ururur…- Ahnen haben Jahrmillionen in diesem Paradies, das wir heute Regenwald oder Tropen nennen, ganz wunderbar, eben paradiesisch gelebt. Für alle ihre Bedürfnisse war gesorgt. Wir waren perfekt an diese Gegebenheiten angepasst. Dieses Paradies war und ist die Natur. In Spuren ist sie auch heute noch vorhanden und es bedarf bloß unserer Entscheidung wieder dorthin zurückzukehren, was aber nicht heißt wie die Affen zu leben!
Zu einem großen Teil besteht dieses Paradies in unserem Kopf. Aber auch in den wunderschönen Bildern von Landschaften, Himmelsformationen, in den wunderbaren Menschen, den knuffigen bis interessanten Tieren, den herrlichen Früchten, Gemüsen, Wildkräutern, Nüssen und Samen und den unendlichen Weiten und Zeiten die uns geschenkt sind (und die wir uns leider selber begrenzen).

Das Schlaraffenland ist sozusagen ein menschenerdachtes Paradies, das wir in unserem Zivilisations- Bestreben offensichtlich errichten wollen. Die Energie soll aus der Steckdose, das Geld unbegrenzt aus dem Bankomaten kommen. Wir wollen nicht gehen sondern von Autos, Liften und Rolltreppen transportiert werden. Maschinen und Roboter sollen unsere Arbeit tun, Filme sollen für unsere Unterhaltung sorgen.
Kälte soll von Heizungen vertrieben, warme Räume sollen von Klimaanlagen gekühlt, werden. Das Essen soll aus der Mikrowelle, die Gesundheit aus Pille und Klinik kommen.

Funktioniert das wirklich so, wie wir uns das erträumt haben? Oder blättert der Glanz unserer Visionen bereits ab? Zeigen uns Finanzkrisen nicht bereits, was jedes Kind weiß? Dass Geld nicht arbeitet und sich nicht vermehren, sondern nur anderen etwas wegnehmen, kann.
Zeigen uns unsere, trotz immenser Gesundheitsausgaben, steigenden Erkrankungsraten, immer jünger an Krebs erkrankende Kinder, zunehmende Allergie- Raten und zahllose Zivilisationserkrankungen nicht die Grenzen unserer Träumereien auf?
Arbeiten wir trotz angeblich so toller Rationalisierungen nicht immer mehr? Verelenden trotz steigendem Wohlstand nicht immer mehr Menschen?

Wollen wir all das tatsächlich?
Wollen wir wirklich weiterleben in diesem Schlaraffenland, in dem wir für Autos, Pestizide und Raketen bezahlen müssen in bar oder mit Leib und Leben, während das Wachsen in der Natur uns geschenkt wird?