Das ist kein Rohkost- Blog mehr

28. Dezember 2015

pchViele mails bekomme ich, die sich in dem Satz ‚Dein blog ist kein Rohkost- blog mehr‘ zusammenfassen lassen.

1. Ja, das ist richtig!
Nein, das ist nicht richtig, denn Rohkost ist weit mehr als nur Rezepte auszutauschen.

2. Rohkost endet nie! Rohkost führt ins Paradies.
Man kann auch mit vielen Seminaren und Arbeit an sich selber dorthin gelangen. Aber logischer, stringenter gehts über eine rohköstliche Ernährung

3. Vielen eröffnen sich allein durch eine Ernährungsumstellung schon völlig neue Welten, denen sie bloß nachzugehen brauchen. Für andere wieder ist es nützlich parallel dazu immer wieder ’schöne‘, weiterführende Bücher zu lesen, entsprechende Videos anzugucken, Vorträge anzuhorchen, etc.
Das ist so ein bisserl wie über Fitness zu lesen ohne zu trainieren. Da wird auch nix ‚weitergehen‘.

4. Rohkost allein ist m.E. gar nichts! Ich hab Instinktos kennengelernt, die einfach in ihrer Ego- Suppe steckengeblieben sind und sich ‚ewig‘ weiter nur mit Gleichgesinnten darüber austauschen, was ihnen nützt, was wie bei ihnen wirkt. Das ist für mich eine ähnliche Sackgasse wie die Zivilisation, die auch nur um immer neue Egomanien kreist.

5. Rohkost ist ein erster Schritt zurück in unser altes Paradies, auf das wir ein Anrecht haben. Rohköstliche Ernährung sollte und kann die Liebe, die Einfachheit, die Harmonie und Gemeinsamkeit aller, eine völlig neue Klarheit, einen kritischeren, als auch ‚weicheren‘ Blick in unser Leben zurückholen …

6. Mach mit diesen 5 Punkten was immer Du willst. Ich würd mich aber sehr freuen, Dich irgendwann in diesem wunderwunderbaren Paradies, das ich erleben darf begrüßen zu dürfen ….     🙂

 

 

 

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Muskel- Feinheiten

28. April 2014

Ich trommle zwar ständig die 4 Säulen von ‚paradise your life‘ vernachlässige aber immer wieder den Bewegungsteil.
Irgendwie kommt er mir so selbstverständlich vor, dass ich gar nicht glauben kann, dass dazu jemand meine Tipps brauchen könnte.
Noch dazu ist gerade das Bewegungs- Abgebot durch Sportvereine, Fitnesscenter, (Marathon-)Läufe, Wanderungen, Qi Gong-, Yoga-, Judo- Karate- und, und, und Angebote mehr als ausreichend.
– Möchte man meinen!
Doch, möchte ich heute auf zwei Punkte aufmerksam machen die gerne übersehen werden:

greenballDie allermeisten Sportarten trainieren nur die wenigen Hauptmuskeln!
Wir verfügen aber über mehr als 650 Muskeln!
Und ALLE wollen bewegt und trainiert werden!
Sie alle tragen zu unserem Allgemeinbefinden, zu unserer Fitness, zu unserer Attraktivität, zu unserem So- Sein bei.
Wir erreichen und aktivieren sie durch Grimassieren, Schütteln, Händig- und Füßigkeit wechseln, heftigeres Gestikulieren, ungewohnte Bewegungen, Verkehrtgehen, Baumklettern, Herumtollen, Raufen, etc.

Tanzgreenball Freude!
‚Körperertüchtigung‘ ertüchtigt den Körper, trainiert die Muskeln. Aber es wäre weit mehr möglich!
Bewegung sollte auch Freude machen, unseren Mental- Teil ‚mittrainieren‘.
Einfaches, begeistertes, bejaendes ‚Ja, ja, ja!‘ bei jedem Schritt, bei jeder Übung, bei jedem festen Zugriff … kann uns schon enorm beflügeln.
Oder beim Wandern! Die Betrachtung, das Begeistern über die wunderbare Natur, ist Mentaltraining, das auch wieder rückwirkt auf das reine Muskeltraining, pur.
Oder Tanzen! Bewegen zu Musik!
Sie verstärkt viele unserer inneren Antriebe!
Oder die Dynamische Meditation nach Osho! Wunderbar! Am Morgen zum Beispiel!
Lass Deine Fantasie spielen! Du kannst Bewegung überall einbauen!
In Schulen beim Vokabeltraining, beim Mathe- Wiederholen …
Praktisch alles Lernen funktioniert auch besser, um nicht zu sagen, NUR mit Bewegung, wie man aus Baby- Beobachtungen weiß.

Also
redball mehr, viiiiel mehr, bewegen (das heißt nicht unbedingt, mehr Sport!) und
redball ‚richtig‘ im Sinne von artgerecht und vielfältig bewegen!

Oder soll ich’s wieder mal kurz sagen! 😉
Ja!?
Ok!:
paradise your life

 

 

 


Warum sterben wir?

19. Oktober 2012

Oder besser gesagt: Warum stirbt unser Körper?

Du hast sicherlich schon einmal einen Toten, oder zumindest ein totes Tier gesehen. Was macht den Unterschied zwischen 1 Minute vor und 1 Minute nach dem Tod?
Der Mensch, das Wesen ist doch genau dasselbe. Seine Haut, sein Gesicht, seine Haare, sein ganzer Körper, wenn wir sie sehen könnten auch seine Organe, sein Blut, seine Lymphe … alles gleich! Vor und nach dem Tod!

Den Unterschied macht die An- bzw. Abwesenheit der Lebensenergie. Du kannst es auch Seele, Chi, Prana oder sonstwie nennen.

Nun gibt es aber Abstufungen dieser Lebensenergie. Sie ist nicht einfach da oder weg. Sie kann auch kräftig oder geschwächt sein.
Sieh Dir ein kleines Kind an! Die können keine Sekunde ruhig sitzen! Sie strotzen nur so vor Lebensenergie.
Und dann sieh Dir eineN durchschnittlichen 70-jährigeN an!
Was für ein Unterschied! Wie sehr doch die Lebensenergie abnehmen kann im Laufe der Zeit …

Oder sollten wir sagen ‚abgenommen wird‘!?
Ich denke, das trifft es schon eher. Denn es gibt – leider immer seltener – sehr wohl hyperdynamische, lebenssprühende ältere Menschen.

Wenn Du so jemanden kennst, kannst Du Dich glücklich schätzen. Denn er kann Dir zu einem ebenso dynamischen Leben verhelfen.

Sieh Dir solche Leute genau und möglichgst oft an, fühl Dich in sie hinein, spüre deren Lebendigkeit auf! Imitiere sie hemmungslos! Horche auf deren Lebenseinstellung, deren Lebenssicht!

Du hast durch diesen blog hier eine sensationell gute Basis für ein dauergesundes, langes Leben! Doch es ist Theorie und es kommt auch auf die Kleinigkeiten und vor allem auf das gelebte Beispiel an.

Nichts ist so lehrreich wie vorgelebte Beispiele!
Nichts steht unserem gesunden Altwerden so sehr im Wege als der Nichtglaube daran!

Für beides wirken uns bekannte topfite Alte als wunderbares Gegenmittel!
– Und Du kriegst sie sogar rezeptfrei und kostenlos! 😉

Natürlich sind solche Vorbilder nicht die einzige Möglichkeit. Kreative können sich beliebige Visionen ausmalen und in sie mit ganzem Herzen und vollster Überzeugung ‚hineingehen‘. Sie werden sich erfüllen!
Zu bedenken ist dabei bloß, dass wir in der Regel und durch die vielen schlechten Beispiele praktisch immer zu ‚klein‘ denken.
Du kannst sozusagen nie zu groß denken und visionieren!
– Und nicht zu oft! 😉

 


Willi Dungl

15. Juli 2012

Das Leben geht schon manchmal seltsame Wege, um nicht zu sagen mäandert oft völlig wirr umher …
Wertigkeiten werden von seltsamsten Faktoren, am liebsten von Prominenten, bestimmt.

Gestern wurde in Gars am Kamp in Niederösterreich ein Denkmal für den vor 10 Jahren verstorbenen ‚Gesundheits- Guru‘ und ‚Fitness- Papst‘ Prof. Willi Dungl enthüllt.

Die Büste ruht auf 3 Säulen die für die drei Arbeitsschwerpunkte Dungls stehen:

Ernährungsverbesserung
Eine etwas seeeehr ‚weiche Sache‘! Eine von Dungls Ernährungs- Prämissen lautete ‚Verbote sind verboten‘. Im Prinzip geht es um Vollwert- Ernährung mit TCM- Einschlag

richtige Bewegung
Prof. Dungl war lange Jahre Sportler- Betreuer, u.a. des österreichischen Nationalteams und hat im Bewegungs- Bereich sicherlich seine Stärken gehabt

Stress- Abbau
Stress ist nur eine von vielen möglichen Mental- Schwächen. Für mich eine etwas sehr eingeschränkt, punktuelle Sicht

Eine Säule fehlt! In dieser Disziplin war Dungl ‚unschlagbar‘: Er war immer in der Nähe von Promisportlern und Kameras anzutreffen und hat damit viel am Gesundheits- Bewusstsein der Menschen verändern können.
Auch sein Satz ‚Man muss den Menschen die Wunder zeigen,. die sie selbst vollbringen können‚ gefällt mir ausnehmend gut.

Dass die Denkmalenthüllung natürlich oberpeinlich war, dass sich da alle Politiker und Adabeis ins Bild drängten, die sonst mit Gesundheit nichts am Hut haben, ist trauriger Alltag aber üblich.
Meines Erachtens hätte dieser Gesundheits- Pionier ein schöneres Denkmal verdient …
Dass Prof. Dungl mit nur 65 Jahren verstarb spricht nicht gerade für die Wirksamkeit seiner drei Säulen.
Dass Gesundheit trotz, oder vermutlich sogar wegen, Dungl, immer noch diesen ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘- Touch hat, wurde mir jetzt wieder durch die Berichterstattung dieses Ereignisses bewusst und ist ein Skandal sondergleichen, der zweifellos viele, viele (profitinteressierte) Väter hat.

Aber zumindest Ihr hier habt ja paradise your life 😉

 


Peter Kraus ist ein payoli …

14. November 2011

… und weiß es nicht! 😉

Oft schon hab ich mich hier eher gegen Sport und Fitness- Center ausgesprochen und dafür plädiert, Bewegung nicht zu einem Kampf(spiel) oder Muss- Termin zu machen, sondern freudvoll ins Alltagsleben einzubauen.
Ich hab das empfohlen, weil ich ein großer Natur- Bewunderer und Beobachter bin und weder übergewichtige Eichhörnchen oder Bonobos, noch sie je bei sinnentleerten Turnübungen, gesehen habe.

Wie Peter Kraus, der ja mit seinem Aussehen im Verdacht steht, ein Jungbrunnen- Dauernuckler zu sein, auf sein ‚Geheimnis’ kam weiß ich nicht. Aber er ist zweifellos ein verdeckter payoli. Denn in einem Interview nach seiner Jung-bleib- Strategie befragt, meinte er, er mache um Fitness- Tempel einen großen Bogen, wäre aber ständig in Bewegung.
Als Beispiel nannte er das Zähneputzen mit Beintraining, das auch hier schon angeregt wurde.

Also, lass Dir jedes ‚In-den-Sessel-plumpsen’, jedes ‚Auf-die-Couch-fletzen’, jedes ‚Still- Sitzen/ Stehen’ verdächtig erscheinen. Bleib bei allem in Bewegung, swinge und tanze durchs Leben und damit
paradise your life ! 😉

 


Sonntags- Rasenmäh- Verbot

22. Mai 2011

So umgeht man nicht nur das Wochenend- Rasenmähverbot, sondern verbraucht weder Strom noch Benzin, hält sich fit, es macht keinen Lärm, stinkt nicht und macht auch noch Spaß 😉
Danach gibt’s ein Stamperl Grassaft und in den nächsten Tagen herrlichen Heuduft …!

 


Einfach verrückt …

30. März 2011

… diese Welt!
Irgendwie ist es ‚denen’ gelungen, uns einzureden, dass Fortschritt immer gut und Neueres besser als Altes ist.


Dass es in den allermeisten Fällen genau umgekehrt ist, fällt mir immer wieder auf.
Jetzt gerade beim Plündern meiner Nusskörbe:
Ich kenne bzw. habe derzeit 5 Sorten von Haselnüssen zur Verfügung.
• Geschälte Supermarktware
• die von meinen teuer, von einer Baumschule, gekauften Büsche
• die von den Uraltbüschen meines gekauften Hauses,
• eine Wildform, die ich beim Radfahren entdeckt habe und
• Nüsse einer Baumform aus einem Wiener Park

• Mit Abstand die schlechteste Qualität (geschmacklich) ist die aus Kanada stammende Supermarktware.
• Die nächst bessere Sorte sind meine eigenen Haselnüsse, die zwar für eine gekaufte Zuchtform auffallend klein, aber doch einigermaßen wohlschmeckend sind.
• Die nächstbessere Form sind die alten, großen, aber leider mit ‚Weichholzbast’ überzogenen und deshalb etwas mühsam essfertig zu bekommenden Haselnüsse des Uralt- Busches.
• Eindeutig besser sind die zwar kleinen und dickschaligen Park- Haselnüsse.
• Die mit Abstand besten aber, sind die großen, dünnschaligen und wohlschmeckenden Nüsse des zufällig entdeckten ‚wilden’ Strauches.

Diese Gesetzmäßigkeit beobachte ich immer wieder.
Die Leute mähen und entsorgen z.B. ihren Rasenschnitt samt wertvollster Wildkräuter, kaufen sich aber teuer wertlosestes fast food- Zeugs, kaufen sich kernlose Trauben aus der Türkei, zuungunsten der heimischen, robusten Kernsorten und meiden generell die (kleineren) Wildformen.

Detto in anderen Bereichen:
Anstatt z.B. a la Jesus einfach wieder ‚wie die Kinder’ zu denken und zu handeln, werden immer mehr Seminare besucht und auf die Wissenschaft gehört.

Anstatt wieder zumindest wie der Opa oder die Oma zu leben und zu arbeiten, sitzen wir lieber in modernen Autos, Büros und auf Couchen rum.

Anstatt uns wie ‚einfache Tiere’ den ganzen Tag natürlich und freudvoll zu bewegen absolvieren wir stinklangweilige, aber wissenschaftlich ausgeklügelte Fitnessprogramme.

Anstatt natürlich ‚drauf los’ zu leben, konsultieren wir Zeitungs- oder TV- Ratgeber oder einen Fachmann nach dem anderen, um nur ja nichts ‚falsch’ zu machen.

Guck genau hin, ob Fortschritt wirklich immer etwas Besseres ist oder bloß ein Fort- Schreiten vom Besseren! 😉