‚BIO’ ist nicht gleich ‚gut’!

5. April 2011

Biologisch einzukaufen ist natürlich ganz wunderbar. Leistest Du damit zumindest einen Beitrag zu einer weniger vergifteten, gesünderen und lebenswerteren Welt.
ABER ‚biologisch’ heißt ‚lebendig’ und das sind BIO- Produkte nicht immer.
Nur die Lebendigkeit Deiner Nahrung aber, schenkt Dir Lebendigkeit, Energie und Gesundheit.
BIO- Vollkornbrot, BIO- Teigwaren, BIO- Milch, BIO- Fleisch sind genauso tot wie die Inhalte der verschiedensten und immer zahlreicher werdenden BIO- etikettierten Dosen, Packungen, Beuteln, Gläsern und Tuben.
Besonders schmerzen mich die Säuglings- und Baby- Produkte, die ebenfalls schon mit BIO- Aufdrucken punkten.
Lass Dir nicht Sand in die Augen streuen von solchen Etikettierungen! Nimm ‚BIO’ als das was es ist: Ein Produkt aus ökologischer Landwirtschaft, das unseren ureigensten Körper- Ansprüchen aber nicht genügt, sobald es denaturiert/ verarbeitet ist.
Um maximal fit, desund und lebendig zu sein brauchst Du Lebendiges. Also unverarbeitesets Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Wenn diese auch noch aus biologischem Landbau stammen: Noch besser!
Bei den so essentiell wichtigen Wildkräutern erübrigt sich diese Frage. Sie sind BIO – ohne Aufpreis! – UND top- lebendig! 😉

 


Äthiopisch essen

23. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Das Essen hier ist – zumindest für mich, wenn ich mal nicht verwöhnt werde – ein Graus!

a) Sie lieben Fleisch, wofür ich nicht wirklich Verständnis aufbringe (wenn doch das Land eh so arm ist und der schlechte Wirkungsgrad der ‚Fleischproduktion’ selbst für Dümmste einsehbar sein müsste.

b) Sie essen dreimal am Tag (!) Inschara. Das ist ein ca. 50cm im Durchmesser messender kalter Pfannkuchen mit leicht säuerlichem Geschmack und der Konsistenz von eingeweichtem Brot.
Dieses Inschara wird mit verschiedenen Saucen gereicht, in die man die mit der Hand abgerissenen Inschara- Stücke taucht oder damit Beilagen aufnimmt und in den Mund steckt. An Saucen gibt es in den Geschmacksrichtungen Tomaten- Paprika, Linsen, Rote Rüben, Erbsen- Paprika und Kohl.
Wenn man dann auch noch bedenkt, dass Äthiopien das am bedrohlichst abgeholzteste Land ist und die Äthiopier 3x am Tag ein Feuerchen machen ‚müssen’, da ihnen absolut nichts Ungekochtes ‚runterkommt’ mag man sie nicht mehr wirklich ernst nehmen …

c) In Restaurants gibt es neben Fleisch, Inschara noch Reis mit Gemüsespuren und Spaghetti mit Gemüsespuren. Der Reis ist ‚natürlich’ weiß und die bzw. meine Spaghetti zu weich.

d) Von dem Irrglauben, dass Vollreifes krank macht, hab ich ja schon berichtet. Jetzt hab ich auch noch die Erklärung dafür bekommen, warum man zu diesen herrlichen Frucht- smoothies Limonen dazubekommt. Sie glauben, der Limonensaft, den man über den smoothie träufelt, würde alle Keime abtöten …

e) Auf Märkten und in Geschäften gesehen habe ich an für mich Essbarem: Bananen, Orangen, Limonen, Mangos, Papaya, Äpfel (seit neuestem), Zuckerrohr, Salat, Kohl, Süßkartoffel (Kartoffeln gibt es natürlich auch), Rote Rüben, Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Tomaten, Karotten (sehr süß), Mangold, Avokados, Erdnüsse, Kichererbsen (getrocknet), Leinsamen, Sesam, Koriander, Ingwer

Also summa sumarum könnte man sich hier recht gut ernähren, bloß die Äthiopier tun das nicht 😉

 


Gesund in Äthiopien

21. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Dass es hier ein relativ paradiesisches Früchte- Angebot gibt, hab ich ja schon geschrieben. Auch dass die Äthiopier 3x am Tag Gekochtes essen.
Doch es gibt auch viele Aspekte, warum sie dennoch relativ gesund sind.
– Sie essen zwischendurch doch auch Obst
– Sie essen ihr Fleisch großteils roh
– Kaum jemand raucht
– Sie trinken sehr wenig Alkohol
– Kaum Zucker und Süßigkeiten; leider steigt der Zuckerkonsum mit fortschreitender Entwicklung
– Sie haben 2 Fasttage pro Woche (Mittwoch und Freitag) an denen sie sich faktisch vegan ernähren
– Sie haben ca. 4 Monate Fastenzeit im Jahr (eine längere Vor- Oster- Fastenzeit als wir + Adventzeit + div.) die eingehalten wird und vegan ist
– Sie bewegen sich doch noch weitaus mehr als wir (mangels Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln und Maschinen)
– Die dünne Luft (2400m Seehöhe) tut ihr übriges

 


Zusammengeklebtes Fleisch

17. November 2010


‚Transglutaminase‘, ein erstmal verdächtig technokratisches Wort. Bei genauerem Hinsehen, der nächste Wahnsinn der Nahrungsmittelindustrie.
Mit Transglutaminase können unterschiedliche Fleischstücke, Abfallstücke, Fleischereireste, etc. unerkennbar zu ganzen Fleischstücken verklebt werden.
Wer noch immer glaubt, dass es Behörden und Institutionen gibt, die eine einwandfreie Qualität aller angebotenen Nahrungsmittel sicherstellen, der lege entspannt seine Beine hoch und sehe sich dieses Video an.

Dieser Beitrag ist eine absolute Ausnahme für diesen ‚paradise your life’- blog. Denn wir wollen hier ja ohnehin kein Tierleid mitverursachen bzw. uns durch solch nicht-artgerechte Ernährung schädigen.
Doch es ist immer wieder erstaunlich zu welchen Tricks und Untergriffen die ‚freie Wirtschaft’ skrupellosest bereit und in der Lage ist und wie unwissend und ohnmächtig die angeblich so sicheren Kontrollinstanzen dem gegenüber stehen, – die unkritischen Kunden sowieso …

In diesem Sinne, liebe Leute, freut Euch, dass Ihr diesen Wahnsinn (hoffentlich schon) hinter Euch gelassen habt und die wunderbare Energie der artgerechten Nahrung genießen könnt, die uns geschenkt wird, anstatt sie uns rauben zu müssen bzw. deren Raub und Mord in Auftrag geben zu müssen. Denn dass Kühe z. B. Milch GEBEN ist ein ebenso verharmlosend verlogener (terminologischer) Trick wie die steril appetitliche Verpackung von Mordopfer- Teilen.

 


Richtig Essen!

10. November 2010

„Wir essen vom Falschen zu viel und zu schnell

a) ‚Falsch ’, da gekocht, gebraten, gebacken, gezuckert, hochverarbeitet, unartgerecht und Tierleid- belastet (Fleisch, Milch, Eier).
Wir sollten also artgerecht das essen was und wie es für uns wächst: Pflanzlich, roh und möglichst wenig verändert/ verarbeitet.

b) ‚Zu viel’, da wir in eine Welt hineinsozialisiert wurden in der ständig und allerorts gegessen wird, als Minimum aber 3x täglich.
Auf die Idee, und wie es richtig wäre, dass man auch nur dann essen könnte, wenn man Hunger verspürt kommt kaum noch jemand.
Dass wir vielleicht gar nichts Feststoffliches zu uns zu nehmen bräuchten zeigen zwar zahlreiche Asketen, Gurus und Lichtnahrungsmenschen, klingt aber für ‚Normalohren’ unvorstellbar (sehr empfehlenswert der Film ‚Am Anfang war das Licht’).
Unser ständiges Essen, unser vermeintlicher Hunger hat weitaus mehr mit Suchtverhalten, mit unserem seelischen Hunger und unseren Fehlprogrammierungen zu tun, als mit Nahrungsaufnahme.
Kaum noch jemand fühlt sich wirklich aufgehoben in dieser Welt, empfindet sich dankbar geborgen und versorgt. Dabei liegt es auf der Hand, dass wir sekündlich mit ‚göttlicher Energie’ versorgt sein müssen; was sonst ließe unser Herz schlagen, ließe uns atmen und leben. Es ist doch bei allem angeblichen Fortschritt noch immer kein Lebendigkeits- Gen oder Mittel entdeckt worden. Oder wie Schopenhauer es ausdrückte ‚Der dümmste Typ kann einen Käfer zertreten, aber nicht alle Wissenschafter der Welt können ihn lebendig machen’.
Auch die leider völlig unbekannte ‚Gegen- Medizin’, die Salutogenese hat als wichtigsten Gesundheitsfaktor diese Lebenszuversicht, dieses Geborgenheitsgefühl, ausgemacht.
Es ist ‚bloß’ ein kleiner Schalter im Hirn, den wir auch auf ‚Ich bin dauerhaft und wunderbar versorgt und an eine unendliche Energiequelle angeschlossen’ stellen könnten.

c) ‚Zu schnell’: Allein dieses, in dieser Aufzählung ‚schwächste Glied’, das am leichtesten zu vermeidende, wird meist sträflich vernachlässigt.
Allein schon durch richtiges Kauen (ein Herr Schilling hat sich sogar das Wort ‚Schmauen’ dafür schützen lassen!) könnten wir unseren Genuss vervielfachen und unsere Essensmenge reduzieren.
Zähl mal mit nach wie wenigen Kaubewegungen bereits der Schluck- Reflex wirkt!
Wir sollten nur vollkommen verflüssigtes schlucken, danach den Mund völlig leer machen, eine kleine Achtsamkeitspause einlegen und den nächsten Bissen erst in den Mund stecken, wenn wir uns unsere ‚Brauchen wir wirklich noch etwas?’- Frage positiv beantwortet haben.
Zudem sollten wir immer einen kleinen Hunger ‚übriglassen’. Denn
a) Es dauert bis das Gegessene verarbeitet ist und Sattheit signalisiert wird, und
b) ein leichter Hunger aktiviert ‚Nahrungs- Such’- Hormone im Körper die uns lebendiger, wacher und agiler sein lassen.

Also, Du siehst, selbst bereits ‚Rohköstliche’ hätten noch genug an sich zu arbeiten.
Doch auch ‚Noch- Gekochte’ können bereits viel für sich tun, indem sie das richtige Kauen in ihren Alltag integrieren.

Bereits Gandhi sagte, dass man niemandem Gewalt antun sollte. Am allerwenigsten sich selber. Also sei lieb zu Dir, zu Deinem Körper und gib ihm was er gerne hat.
– Auch wenn alle anderen etwas anderes tun und glauben …
Mit 3 Worten:

paradise your life

 


Not- Ernährung

20. August 2010

Das sogenannte Paradies hat es tatsächlich einmal gegeben und zwar zu Zeiten unseres Lebens in unserer Afrikanischen Ur- Heimat. Da lebten wir in der Fülle!
Was heute seltene Leckereien für uns sind, vollreife Mangos, frische Feigen, Papayas, Bananen, etc. war damals unser Alltag. Ohne zu arbeiten ‚wuchsen’ uns diese Herrlichkeiten zu.
Ende mit dem Paradies war, als wir in kältere Klimazonen auswanderten. Nichts mehr war hier mehr so köstlich und zubereitungslos zu genießen. Es musste gejagd und gehegt werden. Und vor allem, es musste alles zubereitet werden.
Fleisch, Getreide, Kartoffel schmecken einfach nicht und müssen erst gewürzt oder mit Schmackhafterem vermischt werden.
Wir waren sozusagen auf völlige Not- Ration reduziert.
Das Verrückte ist, dass wir immer noch an diesem unattraktivem Müll hängen und uns auch noch einbilden, gut zu essen.
All unsere Kochkünste sind nur notwendig, weil die Grundzutaten verbessert werden MÜSSEN. All die Spitzenköche machen nichts anderes als relativ wertloses Zeugs so aufzumotzen, dass die vermeintlichen Gourmets sich darum reißen.
Eine Sapote muss nicht verändert, braucht nicht gewürzt oder gegart zu werden. Sie ist vollendet wunderbar. Eine Weintraube braucht weder Zutaten noch Verarbeitungsschritte.
Die gängige Kochkost beruht auf ein, zwei Dutzend Grundzutaten, während die rohköstliche Küche hunderte Naturprodukte kennt und verwendet.
Die vermeintliche Kochkost- Fülle und Vielfalt ist schlicht und einfach inhaltslose Schaumschlägerei. Allein schon, dass man die verschiedenen Körperteile des Schlachtviehs unterschiedlich benennt um daraus eine Pseudo- Vielfalt anzubieten ist lächerlich. Beobachtet man Raubtiere, sieht man, dass die all das Muskelfleisch, das unsere Speisekarten füllt gar nicht oder erst zuletzt angerührt wird.
Detto all die Getreideprodukte! Ob man aus dem Teig Semmeln, Kipferl oder Baguettes formt, ob man das Brot mit ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut oder ob man die Nudeln in dutzenden verschiedenen Formen presst, ist vollkommen egal. Es ist und bleibt ungenießbares verschleimendes und Arthrose- verursachendes Weizenmehl.
Ebenso, all die Milchprodukte! Muttermilch von fremden Arten wäre für erwachsene(!) Menschen schon unpassend bis schädigend genug. Dass man daraus dann noch dutzende bis hunderte pseudo- verschiedene und auch noch schädlichere als die Ausgangs- Produkte und Käse herstellt, wiegt bloß die Konsumenten in einer höchst suspekten Vielfalt.
Die wirkliche Fülle wächst in der Natur! An sie sind wir perfekt angepasst. Sie ist Genuss und mittlerweile leider Luxus! Sie bedarf keines Würzbetrugs, braucht nicht verarbeitet zu werden. Ein Apfel, eine Orange, eine Karotte sind Genuss auf den ersten Biss!
Sie sind vollwertige Nahrung und nicht essbar gemachte Relikte aus Not- Zeiten, wie die Kochkost es ist.
Das, all den Schicki- Micki- Köchen und noch mehr den Konsumenten, die dafür auch noch fürstlich bezahlen ins Stammbuch geschrieben …

 


Lebensmittel- Skandal- Nachtrag

28. April 2010

Was können wir nun noch kaufen?
Was können wir schadlos zu uns nehmen?
Was sollten wir essen um uns optimal zu ernähren?
Die Nahrungsmittelindustrie bringt ständig neue Produkte auf den Markt, die natürliche Lebensmittel nachzuahmen versucht oder es handelt sich überhaupt um völlig Neues, nie dagewesenes.
Selbst altbekannte Nahrungsmittel werden mit immer neuen, immer raffinierteren Lebensmittelzusatzstoffen, Verarbeitungshilfen, Schönungs-, Haltbar- und Färbemitteln, Aromastoffen, und, und, und versehen.
Es ist kaum mehr möglich, in dieser unüberschaubaren Fülle eine Empfehlungs- oder Vermeidungs- ‚Liste’ zu verfassen. Sie würde vermutlich kaum geschrieben, schon wieder überholt sein. Zudem befasse ich mich schon lange nicht mehr mit all diesem Mist. Mir wird schon schlecht genug, wenn ich im Supermarkt die Wagerl- Inhalte der anderen Leute seh’ 😉
Zudem will ich, wie in Dummköpfe mit Bestnoten beschrieben, keine Empfehlungen abgeben. Denn uns wird in den Schulen das Selberdenken ab- und das sture Auswendiglernen an- trainiert. Dementsprechend verhalten wir uns dann ein Leben lang. Wir akzeptieren kritiklos Gesetze, befolgen unbegründete Richtlinien von Fachleuten, glauben was die Medien verzapfen, kaufen was die Werbung sagt und viele wollen auch von mir möglichst konkrete Empfehlungen und Einkaufslisten.
Damit wäre aber niemandem gedient, denn es gibt tausende Fachleute, die alle unterschiedliche Empfehlungen abgeben und Du stehst erst wieder vor dem Problem der Vielfalt. Ich möchte selberdenkende, eigenverantwortliche und selbstbewusste Klienten!
Auch eine rein theoretische Abhandlung dieses Themas hat absolut keinen Sinn, denn jede Meinung provoziert sofort eine Gegenmeinung, jede Expertise kann mit einer Gegenexpertise widerlegt werden, etc.
Die einzig sinnvolle und auch ‚lebensrichtige‘ Möglichkeit ist:

  • wieder selber zu denken, und
  • es selber auszuprobieren.

Beim Selberdenken kann man entweder studieren und selber Fachmann werden. Dann steckt man aber erst wieder im ewig- theoretischen Hin- und Her. Oder man denkt kindlich einfach a la ‚paradise your life‘.
Wie funktioniert das?
Also z.B.: 99,999% aller Wesen leben genau von dem was für sie wächst und kennen keine unserer Erkrankungen. Nur der Mensch kocht und verarbeitet und ist krank. Sollte das Zufall sein?
Oder: Jahrmillionen lang müssen wir mit artgerechter Naturnahrung bestens gesund gewesen sein, denn sonst wären wir schon ausgestorben, usw. …
Oder: Warum kompliziert und teuer etwas verändern, wenn so vieles so Leckeres fix und fertig für uns wächst?

Zum ‚Selber ausprobieren’: Leider wirken sich viele schädigende Nahrungsmittel oft erst Jahrzehnte später aus. Man kann aber leicht die Menschen in verschieden hoch entwickelten Gesellschaften vergleichen. Meinen Kindern fiel schon im Volksschulalter auf, worüber Weston Price eine wunderbare Studie machte, dass einfacher lebendere Menschen weit schönere und gesündere Zähne haben als wir.
Oder auch ein paar Wochen und Monate mit naturrichtiger Ernährung zeigen sehr schön, dass der Körper sofort beginnt, sich zu reparieren und viele alte Wehwechen und Probleme verschwinden.

Wie also nun vorgehen, um am unüberschaubaren (Super-)Markt nicht unterzugehen?
Liebe Leute, es ist höchst einfach!
Wir leben, biologisch gesehen noch immer (zu 98,6%) in einem Affenkörper, der sich Millionen Jahre lang perfekt an sein Umfeld angepasst hat. Wie man an den Affen sieht, wird man damit praktisch nie krank und ist immer topfit.
Dieser unser biologisch ‚alte’ Körper passt sich nicht in Wochen oder Monaten, auch nicht in Jahren oder Jahrzehnten an Neues an! Wir brauchen dazu Jahrzehntausende!
Würde heute ein neuer Treibstoff erfunden, könntest Du ihn auch nicht schadlos in den Tank Deines alten Diesels schütten.
Wir sind also gut bedient, uns an den Speisezetteln der Primaten zu orientieren.
Was nun essen diese Primaten? Was sollten wir essen?
Ca 70% Früchte, ca. 20% Gemüse und Wurzeln, ca. 8% Samen und Nüsse und ca. 2% Fleisch (nur Schimpansen). Und das alles so wie es für uns wächst, frisch und roh.

Viele Menschen wissen nicht, welche Vielfalt ihnen mit diesen paar, simpel und spartanisch aussehenden, Lebensmittelgruppen offensteht. Es gibt hunderte verschiedene Früchte und Gemüse, dutzende herrlichste Wildkräuter, während die Normalkost zum überwiegenden Teil aus Weizen, Milch und Fleisch – zwar in verschiedenen Verarbeitungsarten, aber dennoch sehr einseitig – besteht.

Man muss auch nicht sofort zum 100%ig veganen Rohköstler werden. Diese ‚5 Bösen’ allerdings sollte man m.E. doch baldigst reduzieren bis meiden:

    Fleisch
    Milch(produkte)
    Getreide(produkte)
    Drogen (Alkohol, Zigaretten, Kaffee)
    Zucker

Eine komplette ‚Bösen‘- Liste mit genaueren Begründungen findest Du unter ‚Was (essen wir) nicht‘
Diese 5 Produkt- Gruppen richten bereits so viele (teils noch unentdeckte) Schäden an, dass ich, wie schon eingangs angedeutet, auf diese unzähligen unsäglichen Kunstprodukte, Softdrinks, Fertigmenüs, Packerlsuppen, etc. gar nicht mehr eingehen möchte.

Allein wenn Du Dir angewöhnst vor jeder Mahlzeit Salat zu essen tust Du Dir bereits viel Gutes und reduzierst die Menge der, vermutlich jetzt noch weniger gesunden, Hauptspeise.
Eine ganz schlaue Bekannte machte aus ihren Kindern begeisterte Salatesser mit immer wieder dem Trick ‚Fangt schon mal mit dem Salat an, das Essen dauert noch‘ 😉
Bei mir ist Salat allerdings etwas völlig anderes als landläufig darunter verstanden wird. Ich bereite ihn als eine wunderbar runde vollwertige Mahlzeit zu. Darüber demnächst mehr.

 


Der Supermarkt- Killer

27. April 2010

Einige Zeit war es ein stilles Spielchen für mich, mir vor der Kasse des Supermarktes die Einkaufswagen- Inhalte der Leute anzugucken, mich zu wundern und zu freuen, was ich alles NICHT brauche 😉
Da dieses Spiel aber niemandem nützt außer meiner Unterhaltung, möchte ich es in abgewandelter Form anregen und empfehlen.
Guck Dir doch, bevor Du Richtung Ausgang gehst, noch mal Deinen Wagen- oder Korb- Inhalt bewusst und nach ‚paradise your life’- Kriterien an. Frag Dich bei jedem Teil,

    ob er wirklich notwendig ist,
    ob er Dir wirklich Freude macht,
    ob er Deiner Gesundheit zuträglich ist,
    ob er Dein Leben bereichert oder ob Du ihn nur aus

    Gedankenlosigkeit
    Unbewusstheit
    alter Gewohnheit
    Gier oder
    Sucht mitgenommen hast.

Du solltest bedenken, dass ‚Sünden’ beim Einkauf weit einfacher abwendbar sind als zu Hause.
Ich habe das jahrelang praktiziert in einem rohköstlich völlig cleanen Haushalt zu leben. Wenn Dich die Schokolade, der Käse und Wein nicht ‚anlachen’ bzw. solange auf Dich warten, bis Du mal schwach wirst, geht einem dieses Zeugs überhaupt nicht ab.
Die 5 oder 10 Minuten des Einkaufens sind locker überstehbar, Wochen neben einer gutgefüllten Naschlade aber kaum!

Bei mir sieht es so aus, dass ich im Supermarkt praktisch nur mehr Obst, Gemüse, Sämereien, Nüsse, Gewürze und (sehr wenig) Klopapier und Waschmittel kaufe.
Fertiggerichte waren immer schon tabu für mich,
all die Grieße, Mehle, Teigwaren will ich längst nicht mehr, weil ich weiß, wie sehr sie verschleimen (siehe ‚Leben ohne Brot‘). Wenn ich wirklich mal unendliches Verlangen nach Spaghetti oder Lasagne kriegen sollte, geh ich einfach essen.
Ebenso ist der ganze Milchprodukte– Bereich für mich ein Schnelldurchgang. Die Liste der schädigenden Wirkung der Milchprodukte ist ellenlang und wurde von mir bereits ausreichend leidvoll durchlebt.


Sowohl die Süßigkeiten– Meile als auch der Chips & Co– Gang können mich nicht locken, da mit einem rohköstlich wiederhergestelltem Geschmackssinn ersteres unangenehm klebrig und viel zu süß und das andere unerträglich salzig schmeckt.
Hinter den Fleisch– Angeboten sehe ich das Tierleid, die Metzger- Rohheit und die absolute Gesundheitsbeeinträchtigung und nichts davon will ich.
Auf Konserven– Dosen und Gläser können die Firmen ‚Bio’ draufschreiben soviel sie wollen. Ich weiß, dass dieses Zeugs töter als tot, und absolut keine artgerechte Nahrung, sondern eine reine Zumutung, ist.
Öl und Essig verwende ich nicht bis selten und dann nur in Spuren.
Geschirrspülmittel brauche ich dadurch genauso wenig wie einen Geschirrspüler, samt Betriebsstoffen, da Fett- loses unbebratenes Geschirr mit Wasser bestens und einfachst sauber zu halten ist.
Dass Leuten unvermeidbare Spülmittelrückstände lieber, als mikroskopische Spuren Ihrer Essensreste, sind, hab ich übrigens noch nie verstanden 😉
Deos, Duschgels, Shampos, etc. brauch‘ ich als reiner Wasser- Schwitzer nicht und erspare meiner Haut gerne die Parfüm- und Tenside- Belastungen. Für die seltenen Fälle wo ich mit Schmiere oder ähnlich heftigem Schmutz in Berührung komme liegt eine, seit Jahren kaum kleiner werdende, Seife bereit 😉
Auch die Zahnpasta wartet nur auf die seltenen Momente, wenn ich vom ‚Sündigen’ heimkomme. Rohköstliches Essen bedürfte gar keines Zähneputzens, aus alter, gutgedrillter Gewohnheit tu ich’s aber mit Wasser.
Ja, und zuletzt, ich hab’s schon hier beschrieben, ich brauche kaum Klopapier.

Also, sieh Dir nach diesen Gesichtspunkten wirklich mal Deine Einkäufe durch …
Sollte Dir das damit übrig gebliebene Geld zuviel werden, verrate ich Dir gerne Quellen für sündteure – aber topgesunde – Roh- Köstlichkeiten 😉

 


Bunt pinkeln

1. März 2010

In der paradise your life- Philosophie spielt die Ernährung eine nicht unerhebliche Rolle. Wir essen roh- vegan, weil das unserer Ur- Ernährung aus Paradieszeiten sehr nahe kommt und wir daran am besten angepasst sind.

Die Primaten haben uns unsere damalige Ur- Ernährung bis heute ‚konserviert’, während wir Frühmenschen Richtung kältere Klimazonen und damit Richtung Grillen und Kochtopf gingen und heute sehen, dass uns das nicht wirklich bekommt. Denn wir haben jede Menge an Gesundheitsproblemen die die Primaten nicht haben, obwohl deren Körper mit unseren zu 98,6% genetisch ident sind.

Darüberhinaus stehen auch die Überlegungen dahinter, an welche Nahrungsmittel unsere Vorfahren herankamen: Also an Früchte, Samen und Blätter zweifellos problemlos. An Wurzeln und Nüsse schon schwieriger, aber doch. An artfremde Milche wohl kaum, denn weder eine Büffelkuh noch Wildstute wird je einen Affen an ihre Zitzen gelassen haben. An Eier in geringen Mengen und an Fleisch auch nur sehr eingeschränkt. Und alles roh natürlich!

DARAN haben wir uns Millionen Jahre lang perfekt angepasst!
Und so kann man auch heute noch ganz wunderbar genussvoll und topgesund leben.
Ich tu das schon fast 20 Jahre und werde hier immer wieder mal einfache Rezepte reinstellen.

Meine Rote Rüben- Suppe ist so lecker, dass sie mich fast high macht. 😉
Ich möchte sie Euch auch mal probieren lassen:

Für 1 Portion:
2- 3 kleine Rote Rüben waschen und mit
einem ca. 2 cm Ingwerwurzelstück und
einem Apfel (kalt) entsaften. Saft
mit einer ¼ bis halben Avocado im Mixer eindicken, mit
etwas Salz abschmecken, mit
Kürbiskernen oder Buchweizen garnieren,
fertig!
Herrlich!
Und macht so schöne rote Lippen und schönes Lulu! 😉