Jahresvorsatz: Fokus

11. Februar 2013

Etwas verspätet für einen Jahresvorsatz- Vorschlag und so banal klingend, dass ich fast Probleme habe, ihn Euch hier zu präsentieren.
Andererseits höre ich immer wieder aus Gesprächen heraus, dass unser aller Wahlfreiheit und unsere Fokus- Lenkung vielen nicht allzu geläufig sein dürften.

Also nicht lachen bitte, wenn ich sage: Wir bekommen, was wir wollen.
Viele sind sich

a) nicht bewusst, dass SIE die Lenker ihres Schicksals sind!
Ja! Die Menschen wurden jahrzehntelang völlig blöd gemacht!
Kaum jemand kann sich mehr vorstellen, dass er/ sie selber für sein/ ihr Wohl verantwortlich ist!
Und kaum jemand weiß, dass

b) immer alles vorhanden ist und wir es sind, die auswählen.
lichtstrahlMan kann sich das wie eine dunkle Landschaft oder Bühne vorstellen. Alles ist da. Doch wir sehen nur worauf wir den Lichtstrahl unserer Taschenlampe richten.

DIESEN Lichtkegel meine ich mit ‚Fokus‘.

Ich sag Dir was!
‚Fokus‘ ist so ziemlich das Wichtigste für Dich!

‚Fokus‘ bedeutet: Die Aufmerksamkeit, das Interesse, das DU lenkst und das DEIN Leben und Schicksal bestimmt.

Fokussierst Du, zum Beispiel auf Reichtum, Wohlstand, Geld, wirst Du darin erfolgreich sein und viel Geld erhalten.
Fokussierst Du auf Gesundheit, wirst Du, eventuell arm, aber glücklich und gesund steinalt werden.

Fokus heißt somit: Worauf legen wir unser Schwergewicht? Was ist uns mehr Zeit wert?
‚Fokus‘ heißt: Was ist uns wichtig. Was wollen wir?

Fokus heißt, was speisen wir mit unserer Lebensenergie, mit unserer Aufmerksamkeit? Was macht uns Freude? Was macht uns glücklich?

‚Fokus‘ heißt nicht: Was tun andere Leute? Was ist gesellschaftlich akzeptiert? Was sagen die Nachbarn? Was verlangt mein Chef? Was erwarten andere von mir?

‚Fokus‘ heißt: Guck Dir genau an, was Du wirklich willst. Was Dich glücklich macht. Was Du brauchst. Was Du Dir ersehnst.
Und DARAUF verwende Deine Energien!

So gesehen, gibt es viel zu viele Menschen, die sich an alte (Fremd-)Programmierungen halten, anstatt sich nach eigenen Bedürfnissen zu orientieren.
Unsere Vorfahren zum Beispiel, die durch den 2. Weltkrieg mit schlimmer Armut konfrontiert waren, leben oft heute noch mit ihrem Fokus auf Geld und Sicherheit.
Junge sehen heute darin keinerlei Sinn mehr; – sie wuchsen im Überfluss auf.

Geld ist bedrucktes Papier, das jderzeit genau NULL wert sein kann.
Und wie hilflos zum Beispiel die – von unserem Geld gespeisten – Ärzte sind, zeigen die Statistken der stetig steigenden Erkrankungsraten.

Fokus auf sich, Fokus auf seine Gesundheit, Fokus auf sein Glück, heißt, selbstbewusste Eigenverantwortung für sein Leben übernehmen.

Nur was wir für unsere wirklichen Bedürfnisse tun, tun wir für uns!
Tun wir das auch noch im Sinne der ‚ewigen‘ Naturgesetze, tun wir 100% für uns! 😉

So klar es jedermensch ist, dass das Kind, das sich für Mathematik interessiert auch gute Mathe- Noten haben wird. So unklar ist das vielen Menschen in ihrem eigenen Leben.
Auch da gelingen eher die Dinge, die uns interessieren, denen wir Zeit und Energie zukommen lassen.

Nun hat natürlich jedermensch so seine Stärken und Schwächen; teils ererbt, teils anerzogen.
Man tut sich natürlich leichter, wird erfolgreicher sein, den Fokus auf die Stärken zu richten. Doch auch Schwächen können, mit auf sie fokussiertem Interesse, gestärkt werden bzw. zu Stärken werden.

Noch ein anderes Beispiel mit diesem so einfachen Fokus- Thema:
Du ärgerst Dich über etwas oder jemanden, willst z.B. Recht behalten und lässt Deinem Unmut bis Ärger freien Lauf.
Was hast Du davon? Dein Tag ist doch dann gelaufen, wenn Du wutschnaubend vielleicht auch noch allen über Deinen Ärger berichten musst …
Du hast Deinen Fokus in diesem Fall auf ‚Rechthaben- Wollen‘, ‚Arm- Sein‘, ‚Ungerecht behandelt worden zu sein‘ gelegt.
Legst Du Deinen Fokus auf Dein Wohlbefinden, sieht es gleich ganz anders aus.
Du willst einen guten Tag? Also fokussiere auf einen guten Tag!
Dazu gehört auch, sich nicht zu ärgern. Einerseits kann man ohnehin nichts an der ärgerlichen Situation ändern. Andererseits ist es fürs Wohlbefinden völlig egal ob vielleicht tatsächlich Du im Recht warst oder nicht.

Rechthaben und sich den Tag vermiesen. Oder großzügig darüber stehen und einen guten Tag (und eine gute Zukunftsperspektive mit dem ‚Gegner‘) haben? Das ist die Frage! 😉

Demnächst: Was hat das ‚gute alte Rüttelbrett‘ der Postämter von gestern mit unserer modernen Fokus- Lenkung zu tun?

 


Brrrrrrrrr und Huhuhu

17. Oktober 2012

Die Tage werden wieder kälter und damit hört man wieder kältefördernde Kommentare wie ‚Brrrrrrrrr‘, ‚Huhuhu‘ und ‚Mir ist kalt‘ von den sich rubbelnden und selbstumarmenden Frauen und händereibendes ‚Scheiß- Kälte‘, ‚Saukalt‘ von den Männern.

Ändern können wir die Witterung ohnehin nicht. Nur unsere Einstellung dazu.
Warum also sagen wir nicht ‚Ahhhh, diese Frische‘ oder ein zuversichtliches ‚Das bisschen Kälte wärme ich locker weg‘ oder Ähnliches? Hm? …

Der österreicheisch- kanadische selfmade- Mann Frank Stronach erzählt gerne, dass er immer wieder, wenn er über Wiesen geht, nach vierblättrigen Kleeblättern Ausschau hält. Einfach so, um zu sehen ob sein Blick noch ‚funktioniert‘. Denn obwohl auf 10.000 Kleeblätter nur ein vierblättriges kommt, findet Frank immer eines oder mehrere. Er hat einfach den ‚richtigen‘ Blick! Er fokussiert ausschließlich auf vierblättrige und kümmert sich nicht um die anderen …

So können und sollten auch wir ausschließlich auf das Erwünschte, das Schöne, das Nützliche fokussieren.
Warum zum Beispiel auf die Kälte draußen und nicht auf unsere wärmende Kraft innen!?

Ich wünsche Euch schöne, herrlich frische Tage, an denen es so richtig Spaß macht sich zu bewegen und zu sehen wie einem dabei im Nu warm geworden ist.