Du wirst beschenkt! (2)

8. Februar 2022

Ja! Nicht zufällig läuft dieser blog unter dem Titel !

Du wirst hier tatsächlich paradiesisch beschenkt!
Wie Du jedoch vielleicht schon unter ‚Du wirst beschenkt!‘ erfahren hast, bist in Wahrheit Du es, der/ die sich beschenkt!

So auch heute:

Wir haben ein so unaussprechliches Glück, mit so unfassbar entzückenden Wesen zusammenleben zu dürfen, dass wir uns darüber vermutlich gar nicht im Klaren sind.

Konkret: Wir leben mit unvorstellbaren ca. 50 Millionen Arten von Tieren auf diesem Planeten zusammen!
Das heißt, unser Leben reicht gar nicht aus, all diese Wunder zu bestaunen, geschweige denn sie wirklich kennenzulernen.

Doch schon allein die paar, die uns auch nur einigermaßen näherkommen … Was tun wir mit denen?
Nutzen wir deren Anderssein, um unseren Horizont zu erweitern, um sie besser zu verstehen, um vielleicht von ihnen zu lernen oder gar sie zu lieben?

Nein! Wir schlachten oder erschießen sie oder halten (was für ein Wort schon!) sie als Haustiere, was nichts anderes bedeutet, als sie rücksichtslos, nicht artgerecht, unseren Vorstellungen zu unterwerfen und sie in dieselben Zivilisations- Krankheiten und Probleme zu füttern und zu sozialisieren, wie wir sie haben!

Nein, ich bin nicht ver-rückt! Diese Gesellschaft ist es, die – ich weiß nicht wo, ich weiß nicht wann – offensichtlich ihre Herzen verloren oder verkauft hat.

Sieh doch bitte solch einem Tier bloß einmal in die Augen!

Wenn Du dann dennoch nicht weißt – ‚Man sieht nur mit dem Herzen gut. Capito? – dass dieses Wesen Dein Freund sein will und könnte und absolut weder zum Schlachten, noch zum Domestizieren dienen sollte, würde ich dringend einen Green- oder Paradies- Reset empfehlen!     

Verstehst Du? Ich will Dir weder Dein Fleisch, noch Dein Haustier, noch Deinen Genuss nehmen. Ich möchte Dich bloß darauf hinweisen, was Du versäumst, was Du aus Deinem Leben ausschließt!

Würdest Du mit Tieren naturrichtig zusammenleben, könntest Du (ich sag jetzt ‚vielleicht‘, bin mir aber völlig sicher) sooooviel dazulernen … Ich bin mir absolut sicher, Du wärst innerhalb kürzester Zeit ein völlig anderer, weitaus sensiblerer, achtsamerer und liebevollerer Mensch …

Oder meinst Du, Arbeiter in Schlachthäusern und Fleischereien könnten unter diesen Voraussetzungen bedingungslos liebevoll leben!? Jeder von ihnen hat Familie, Verwandte und Bekannte und trägt sein So-Sein in sein Umfeld. Es schützt Dich also Dein vorgeblich neutrales, Steril- Einkaufen des Fleisches nicht. Du wirkst dennoch damit an der Verrohung Deiner eigenen Welt mit!

Doch zurück zum Versäumten!

Ich habe nicht nur von meinen Kindern mehr gelernt, als sie von mir. Ich hab auch von der Natur, von den Pflanzen, Bäumen und Tieren mehr gelernt, als von all den wissenschaftlichen Arbeiten die ich jahrelang ‚verschlungen‘ habe und zur Bestätigung meiner heutigen, naturnahen Einstellung immer noch lese.

Liebe Leute! Ob Ihr gläubig seid oder nicht (ich könnts auch naturwissenschaftlich sagen und begründen): Wir wurden nicht nur in eine Schöpfung gestellt, in der perfektest für Aller Wohl gesorgt ist. Wir sind auch sooo nah am Paradies … das kann man sich, solange man im Job- und Desorientierungs- Hamsterrad läuft, gar nicht vorstellen!

Da heraus gäbe es viele Möglichkeiten …

Eine davon ist, von den uns so Nahen, von den Tieren zu lernen.
Ich hab durch mein Lernen von den uns Nächsten, den Primaten, meine über 20-jährige Krankengeschichte abschließen können und habe von unseren Haustieren lernen dürfen was wirkliche Liebe (zu Kindern/ Jungen) ist.

Ich würde mich unendlich freuen, wenn Du – vielleicht auch nur kurzzeitig und probeweise – das Schrittchen schaffen würdest, vom allgemeinen Bild des ‚Nutztiers‘, das ‚produziert‘ wird und uns zur Verfügung zu stehen hat, zum Wesen, das, wie Du, Teil der Schöpfung ist, ebenfalls gerne lebt und sich weiterentwickeln und seine Kleinen aufziehen und vielleicht sogar auch gerne mit Dir Freundschaft schließen würde, überzuwechseln. Wir bräuchten ihm bloß die Möglichkeit dazu geben und zu gucken, was passiert …

In diesem Sinne, ein ganz, ganz -liches


 
 
 


Ist Dir klar, wirklich klar …

8. Juli 2019

… dass wir überaus soziale Wesen sind!?
Dass wir nicht lernen müssen liebevoll, rücksichtsvoll zu sein!?
Dass wir von Anbeginn an liebevoll sind!
Du musst keinem kleinen Kind, dem Du ein Kücken in die Hände gibst sagen, dass es sorgsam damit umgehen soll …
Ja, vielleicht wiedererlernen, dass wir das müssen! Denn vielen von uns wurde es früh schon ‚ausgetrieben‘.

Dieses unser soziales Erbe, das wir uns Jahrmillionen- lang in Gemeinschaften angewöhnten, bewirkt, dass wir mit allen Menschen um uns, interagieren. Dass sie uns formen, wir sie mitformen.
Ja! Auch Du wirst noch immer tagtäglich geformt, von Deinem Umfeld!
Also wähl Deine Freunde und Partner gut und bedacht aus. Allein mit dieser Auswahl kannst Du schon die Richtung, in die Du gehen wirst, bestimmen.
Nur heute müssen wir diesen Personenkreis erweitern. Heute gibt es auch Medien, Filme, Romane, Werbung, und, und, und.
All das ist heute Deine Gruppe die Dich formt. Also wähle auch sie mit bedacht. – Um nicht zu sagen meide das Meiste davon

 

 

 


Selbsttest

2. Juli 2012

Immer wieder wählen wir Freunde, Bekannte, etc. aus, die wir gerne einladen, mit denen wir gerne zusammen sind, mit denen wir uns wohlfühlen. Es ist ja auch wunderschön, sich bei netten Menschen angenommen oder sogar geborgen und sicher zu fühlen.
Doch wie sieht es mit uns selber aus? Wie sehr schätzen wir uns selber? Wo wir doch ständig mit uns zusammen sind!
Wie gut fühlen wir uns mit uns? Wieviel von uns selber können wir widerspruchslos annehmen und wertschätzen?
Sieh Dir das vielleicht mal genauer an!
Versetz Dich in die Lage Fremder, die Dich kennenlernen. Wie würdest Du auf Dich reagieren? Wie begeistert wärst Du von Dir? Würdest Du gerne mehr Zeit mit Dir verbringen? Würdest Du Dich bei Dir wohl, geborgen, gewertschätzt, angenommen fühlen?

Diese Überlegungen sollen zwei Ding in Dir bewirken:

Zum Einen, Dich anzunehmen, alles an Dir zu lieben, wie es ist. Du hast schließlich nur Dich und alles an Dir ist einzigartig und wunderbar. Alles könnte für andere als Geschenk dienen.

Zum Anderen, Dir Klarheit verschaffen über Deine Wirkung auf andere, über Deine Art. Vielleicht sagst Du ja Dinge, die Du gar nicht so meinst. Vielleicht verbeißt Du Dir einiges. Vielleicht wirkst Du ja anders als Du bist, als Du es meinst …

Nimm Dir Zeit, Dir diese Fantasien in Ruhe anzusehen. Spiel durch wie Du Dir selber erstmals irgendwo auf der Straße, bei einem Fest, etc. begegnest, wenn Du bei Dir eingeladen bist, wenn Du Dein eigener Gast wärst …
Spiel‘ verschiedenste Situationen die nächsten Tage durch! Lerne Dich durch die Spiegelung durch andere besser kennen. Korrigiere eventuelle ‚Ungereimtheiten‘, alte, überkommene Verhaltensmuster. Lerne anzunehmen, was nicht zu ändern ist. Fühl‘ Dich wohl mit und in Dir! Sei neugierig, wie Du auf andere wirken könntest. …

Erst wenn diese Art von Fanatasieren nicht klappen sollte, hier einige wenige Anregungen, bei denen du Dir für jede Frage überlegen kannst, ob sie eher auf Dich zutrifft oder eher nicht. Je mehr sie auf Dich zutrifft, desto eher nimmst Du Dich an, bist Du ‚Dein Freund‘:

Ich verzeihe es mir, wenn ich Fehler gemacht habe.
Ich tue wissentlich relativ wenig Dinge, mit denen ich mir selbst schade.
Ich kenne mich selbst einigermaßen gut und weiß, was ich will und was mir wichtig ist.
Ich erwarte nicht von mir, perfekt zu sein, sondern ich kann gut damit leben, dass ich Schwächen und Unzulänglichkeiten habe. Ich mache mich deswegen nicht selbst fertig und weiß, dass ich trotzdem liebenswert bin.
Ich sehe mich selbst größtenteils als guten und liebenswerten Menschen.
Ich glaube, dass ich richtig bin, wie ich bin, auch wenn ich nicht perfekt bin.
Wenn ich etwas nicht schaffe, dann verurteile ich mich deswegen nicht selbst, sondern versuche es einfach noch einmal.
Ich will nichts an mir einfach nur weghaben, sondern ich weiß, dass alles an mir irgendwie zu mir gehört.
Ich stehe anderen gegenüber für meine Rechte ein.
Es fällt mir leicht, meine eigenen Interessen auch einmal vor die der anderen zu stellen.
Ich glaube, dass ich Gutes, Respekt und Liebe im Leben verdient habe.
Ich kann gute Dinge in meinem Leben ohne schlechtes Gewissen genießen.
Wenn ich mit mir selbst rede, dann rede ich, wie ich es mit einem guten Freund tun würde.
Ich kann über mich selbst auch mal lachen und nehme mich nicht zu ernst.
Ich erwarte nicht zu viel von mir und überfordere mich auch nicht mit zu hohen Ansprüchen an mich selbst.
Ich versuche, ehrlich mit mir selbst zu sein und mir nichts vorzumachen.

 


Freunde sind ansteckend

7. Juni 2010

Was Gruppendruck vermag wird wohl jeder schon einmal mehr oder weniger schmerzlich erlebt haben. Doch auch das unterschwellige Vorbild von Gesellschaften und Gruppen formt unsere Leben (mit), da wir als höchst soziale Wesen angelegt sind die Jahrmillionen in Gruppen und Sippen interagierten.
Nicholas A. Christakis und James H. Fowler haben in ihrem ‚CONNECTED’ dieses Thema nun nocheinmal aufbereitet und erinnern daran, wie sehr wir auch Spielball unseres Umfeldes sind.
So wie ich kürzlich zu einem bewussten Ja- Sagen zu Deinem Leben aufgerufen habe, möchte ich heute sagen, Freunde sind seeehr ‚ansteckend’ und man sollte sicht sehr gut ansehen, ob sie einem wirklich gut tun oder nur Mit- Säufer oder Mit- Shopperinnen suchen. Ob sie auch Verständnis haben für Deine Entscheidung zu einem qualitätsvollen, naturrichtigen Leben oder eher Versuchungen bereithalten, wenn sich nicht überhaupt lustig machen über Dich.
Das Internet bietet uns heute wunderbare Möglichkeit sich mit, wenn vielleicht auch noch seltenen Gleichgesinnten zusammenzufinden.
Freunde sind wichtig! Aber falsche Freunde können auch zerstörend sein!
Guck Dir Deine ‚Freunde’ gut an, ob das wirklich Freunde sind, ob Du tatsächlich dahin willst wo sie stehen …