Fasten! Fasten?

28. Dezember 2011


Ich hab mir von einer Freundin Gusto auf wieder mal Fasten geholt und vor einiger Zeit eine Woche Frischsaft- gefastet.
Es ist einfach geil!

Die Säfte schmecken so frisch einfach genial.
Man hat allein durch den Wegfall des Essens und der Essens- Zubereitung ‚unendlich‘ viel Zeit für sich.
Ich hab mich, von ganz wenigen Hunger- Attacken abgesehen, wunderbar leicht gefühlt.
Es war höchst interessant und ich hab viel über mich und meinen Körper dazugelernt.
Ich hatte auch einen Merlet’schen ‚Schwarze Galle‘-Erfolg.
Die entspannenden Basenbäder: Wunderbar!
Dieses Leicht-, Leer- und Klar- Werden des Körpers und Geistes: Ein Erlebnis!
Das Fastenbrechen: Wunderbar! – Dieser Genuss! Diese Lust bei jedem Löffelchen!
Ich freue mich darauf, die paar Kilos die ich abgegeben habe, mit ‚gutem Bau- Material‘ wieder aufzufüllen … 😉
Und ich freue mich unendlich meine vielen Erfahrungen zum vermutlich besten Fastensystem komprimieren zu können.

Ich kann diese Selbsterfahrung nur jedermensch empfehlen.
Es tut einfach gut, den Körper wieder einmal ‚durchzuputzen‘ und zu entlasten. Schlacken bilden sich immer wieder, bei deren Entsorgung wir dem Körper behilflich sein können.
Natürlich sind viele Dinge die ich verwendet habe (Frischsäfte, Darmspülungen, Basenbäder, etc.) nicht natürlich. Aber sie sind dennoch erforderlich, solange wir nicht 100%ig naturrichtig leben.
Oder andersrum ausgedrückt: Solange wir noch Unnatürliches in und um uns haben, müssen wir den Körper noch mit stärkeren, als natürlichen Mitteln und Methoden beim Entgiften, Entschlacken und Entspannen unterstützen.

Wer fasten möchte sollte sich die verschiedenen Angebote und Methoden sehr genau ansehen oder sich zuvor gut informieren. Ich denke, wenn schon, dann gleich ordentlich. Der Lymph- Austausch nach Walker, die pH- abhängige Wasser- Frischsaft- Waage, Problemzonen- Massagen, Schlackenmobilisierung durch Schüttel- Meditation, Harn- und Stuhl- Kontrolle, Darmspülungen, Tröpfchen- Klistier, Bewegungs- und Atem- Übungen, Reizmobilisierungen, Basenspülungen und Meditationen sollten schon dabei sein bzw. sind teilweise sogar essentiell erforderlich, da Fasten sonst auch zur mühsamen Askese werden, oder zu ineffektiv verlaufen, kann …

Auf meiner naturpur- website befinden sich seit fast 20 Jahren einige Fastentipps für den Anfang. – Aber wirklich nur für den Anfang!

 


ChOmpagner

21. Dezember 2010

Zum gestrigen Adventkalender– Fenster- Inhalt hab ich viele Fragen bekommen, ob es diesen ChOmpagner tatsächlich gibt.
Ja und nein!
Käuflich leider (noch) nicht. Im Gegenteil, eine Bekannte mit einer Alkohol- kranken Mutter hat mir erzählt, dass nun sogar die alkoholfreien Sekte vom Markt verschwunden sind …
Aber vielleicht ist so ein Chompagner oder Rohsaft ja auch rechtlich gar nicht erlaubt. Denn es muss ja praktisch alles pasteurisiert werden. Dabei, wer den Unterschied zwischen rohem und pasteurisiertem Sauerkraut, Joghurt, Fruchtsaft, Kombucha, etc. kennt, fasst es ja nicht. Vom gesundheitlichen Wert, oder besser gesagt vernichteten Wert gar nicht erst zu reden …

Es ist aber relativ einfach, sich solch ein wunderbar moussierendes, praktisch alkoholfreies Getränk selber herzustellen.
Das Prinzip ist einfach: Jeder zuckerhältige Presssaft beginnt, durch die Hefen in der Luft, zu gären, was zu perlendem Kohlendioxid (CO2) und Alkohol führt.
Schließt man allerdings den Gärbehälter hermetisch ab, erhöht sich durch das entstehende CO2 der Druck im Inneren, was bald zu einem Stopp der Gärung führt.
Es gibt für diesen Zweck Edelstahl- Fässer mit entsprechenden Armaturen zu kaufen. Oder man füllt sich seinen Saft in Sektflaschen und verkorkt diese gasdicht (mit gebrauchten Kunststoff- Korken und Drahtnetzen geht das einfach).
Der (kleine) Haken an der Sache ist, dass das Zapfen aus solchen Fässern sich etwas mühsam gestaltet, da die Schaumentwicklung gewaltig ist.
Normale (Nicht- Sekt-) Flaschen dürfen nicht verwendet werden, da sie dem Druck nicht standhalten und explodieren. Auch beim Öffnen von solchen ChOmpagner- Flaschen ist Vorsicht geboten, da der Druck enorm ist.
Das Getränk ist allerdings ganz wunderbar erfrischend und es ist meines Wissens die einzige Möglichkeit Frischsäfte zu konservieren ohne sie (chemisch oder thermisch) zu denaturieren.
Prost!