Mit dieser Wiese …

11. August 2016

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beginnt täglich mein Tag und Frühstück!
Einfach herrlich!
Erst erfreut sie Augen, Füße und Nase, später dann schmeckt sie mir! 😉
Ich bin ihr so dankbar und fühle mich ganz wunderbar beschenkt …

 

 

 


Mein Frühstück

24. April 2015

Oder manchmal auch Mittagsstück oder Abend- oder Zwischendurchstück. Oft auch, weils so selten lecker und befriedigend und schnell ist, Früh-, Mittags- und Abendstück 🙂

Ups! Entschuldige meine Abschweifung!
Eigentlich geht es um die Erreichung eines wunderbar grünen Bauches … 😉

Also, so ein grünes Baucherl ist schnell erreicht. Nochdazu mit wunderbaren Nebenwirkungen!

Ich geh also über eine herrlich saftige Wiese:

Wiesen- Smoothie

In der Hand hab ich einen Mixbecher. Immer wenn mich ein Kräutl ‚anlacht‘ kenne ich es entweder schon oder koste es ganz vorsichtig. In jedem Fall aber danke ich für dieses Geschenk, frage um Erlaubnis und darf es meistens pflücken und in den Mixbecher stecken. Irgendwann ist er prallvoll, ich hab eine Riesenfreude damit, bedank mich nocheinmal bei der Wiese und trag meine Schätze heim.

Wiesen- Smoothie

Dort kommt Obst das ich gerne hab oder eben vorrätig ist dazu:

Wiesen- Smoothie

Mixer einschalten! – Und fertig ist der beste nur denkbare Riiiiiesenbecher für einen Sofortverzehr oder als Mitnehm- Menü!
Eventuell streu ich mir noch leckeres Topping in Form von Nüssen, Samen, Beeren oder Trockenfrüchten drauf.
Das hat den Vorteil, dass ich länger und besser kaue und nicht zu sehr schlinge oder zu schnell trinke         😉

Wiesen. Smoothie

Ich fühle mich von dieser Naturfülle so sehr beschenkt, erst schon vom Entdecken, dann vom Sammeln- Dürfen und erst recht vom grenzgenialen Geschmack und den unendlich vielen und perfekt auf mich abgestimmten Inhaltsstoffen, dass ich das gar nicht wirklich ausdrücken, sondern Euch nur anbieten, kann, es einfach auszuprobieren.
Ihr werdet sehen, wir brauchen nicht rackern für Brötchen, Kornspitz oder Pizza. Wir sparen uns die Arbeit für Schnitzel, Hamburger und Torten. Wir können schon die Ernte, das Auffinden, das Wiesedurchstreifen genießen und werden dann auch noch durch eine seltene Fülle an Wohlgeschmack und Gesundheit belohnt.
Let’s go Wiese! Let’s go Smoothie!      😉

 

 

 


Und? Was tust DU?

11. August 2011

Viele paradise your life- Beiträge waren hoffentlich gut und schön. Doch was davon ist in die Praxis eingeflossen?
Ich mache ja nicht gern konkrete Vorschläge, sondern rege lieber zum Selberdenken und Selber- Beobachten (der Natur) an.
Die Fragen die ich bekomme zeigen aber dennoch immer wieder, dass die Menschen gerne ‚Bedienungsanleitungen’ haben wollen.
Deshalb hier jetzt im Schnelldurchgang und nur stichwortartig einige Beispiele in welchen Bereichen man was verändern könnte/ sollte.
Vorausgeschickt: Wir stecken so tief in der Zivilisation und damit im Irrtum, im Sinne von naturfern, dass praktisch JEDER Lebensbereich nachgebessert gehörte.
Beginnen wir mit dem Aufwachen:

• Ohne Wecker von alleine aufwachen (in einem gut belüfteten, Elektrosmog- und Gift- freien Schlafzimmer oder im Freien), erste freudvolle Gedanken
• Im Badezimmer (kühles) Wasser und Bürsten an Haut und Zähne (keine chemischen Produkte und Seifen, mit rohköstlicher Lebensweise gibt es ohnehin keinen Körpergeruch), ev. Erde
• Frühstücken möglichst wässrig und roh (ohne Gekochtem, Dichtem, Gebrühtem, Tierischem, Hochverarbeitetem) oder ev. (barfuß) frisch selbstgesammelt (z.B. Wildkräuter für einen green smoothie) und in netter Gesellschaft
• Weg zur Arbeit ohne Auto, ev. gemeinschaftlich
• Nur Arbeiten verrichten und annehmen, die gesellschaftlich wertvoll und ökologisch ok sind
• Liebevoller Umgang mit den Mitmenschen
• Zwischenwege möglichst ohne Lift-, Rolltreppen, etc. Benutzung zurücklegen
• Immer wieder Pausen in frischer Luft mit ausreichender Bewegung einlegen
• Auch während der Arbeit nebenher immer wieder Muskelübungen (und sei es nur des PC- Muskels*) einbauen
• Immer wieder mit der Aufmerksamkeit zu sich zurückkehren bzw. bei sich bleiben
• Essen ev. unabhängig von fixen Zeiten und nur bei Hunger
• Im Hunger bleiben (Essen hinauszögern und sich nicht satt essen)
• WC- Bedürfnissen sofort nachkommen!
• Immer wieder mal ‚meditativ Abschalten’ (ev. mit Augen- Palmieren)
• Einkauf von möglichst ökologisch und fair produzierten, möglichst wenig verarbeiteten Produkten in Rohkost- Qualität
• Essenszubereitung und Essen gemeinsam mit netten Menschen
• möglichst geringfügige Lebensmittel- Verarbeitung; immer wieder mal Fasten-, Rohsaft- oder Mono- Tage einlegen
• Geschirr spülen ohne Chemie (Rohes ist wasserlöslich und in frischem Zustand leicht abspülbar)
• Anregende Gespräche, Spiele, Bewegung, Körperkontakt, Spaß, Gemeinsamkeiten in einer liebevollen, harmonischen Gruppe (ev. auch mit Tieren)
• Natürliche Lichtverhältnisse nutzen (nicht die Nacht zum Tag machen)

Wie bereits erwähnt können hier nur einige wenige Beispiele gegeben werden. Praktisch alle Bereiche müssen kritisch ‚abgeklopft’ werden (Bekleidung, Möbel, Innenanstriche, Putz- und Waschmittel, Geschirr, Spielzeug, Beleuchtung, etc.)
Oder wer sich selber auf die Suche machen will und sich alles kritisch ansehen und in Richtung artgerechter verändern will, dem lege ich die vier wichtigen Bereiche ans Herz:

• Ernährung – in Richtung unverarbeiteter, roh, tierleidfrei, natürlicher, weniger, dankbarer
• Bewegung – in Richtung Freude, Vielfalt, Gemeinschaft, in frischer Luft
• Denken – in Richtung Nichtdenken, Intuition, unzielgerichtet, empathischer
• Soziales in Richtung mehr Kontakte, mehr Verbundenheit, mehr Körperkontakt, mehr Liebe

 
*) PC meint nicht ‚Personal Computer‘, sondern ‚Musculus pubococcygeus‘ (lat. Schambein-Steißbein-Muskel)

 

 


outdoor- freestyle- breakfast

18. Juli 2011

Ja! Ein Frühstücken fernab von Kaffee und Brötchen ist möglich! 😉

Die große Freude über die immer neuen Variationen der PayolianerInnen- Frühstücke werden viele der hier Mitlesenden ja schon erfahren haben, wenn sie sich einen green- smoothie oder ein grünes Müsli zubereitet und genossen haben.
Daneben sollte man aber in den fruchtenden Jahreszeiten nicht auf den Genuss eines Wanderfrühstücks- oder einer outdoor- Sammel- Mahlzeit vergessen.
Es ist ein ganz wunderbares Erlebnis, frühmorgens barfuß durch den Garten, entlang von Waldrändern, durch Obstgärten oder über Wiesen zu streifen und all die vielen Leckereien zu entdecken, die da auf uns warten.
Wenn man keine Möglichkeit hat auch Beeren oder Früchte zu finden kann man diese natürlich auch mitnehmen und zu den Wildkräuterfunden dazunaschen, wie ich es schon mal im Rezept der Rezepte beschrieben habe.
Dass dabei auch noch alle anderen Sinne verwöhnt werden versteht sich von selbst. Vogelgezwitscher, Rascheln, Huschen, Schattenspiele, Blümchen, Gräser, Falter, Tautropfen, Sonnenstrahlen, Regentropfen, Spinnennetze ….
Es können allerdings, wie mir gestern passiert, heftigere Reize gesetzt werden. Da ich sehr achtsam durch Wiesen gehe um nichts zu zertreten, konnte ich die ‚Täterin‘ auch noch sehr gut beobachten. Ich machte einen Schritt in hohes Gras. Plötzlich springt eine schwarz- weiß- gezeichnete Spinne auf meinen Fuß und beißt mich so heftig, dass ich aufgeschrien habe. Der Fuß war dann sogar einige Stunden etwas angeschwollen …
Aber der Rest dieser ‚Nasch- Tour‘ war dennoch wunderbar! 😉

PS: Für Freunde von Wildkräuter- Smoothies:
Besonders Pastinaken- und Bärenklau- Blätter schmecken im Moment sehr gut.