Das Wort zum Sonntag ;-)

29. November 2020

Auch, oder gerade in diesen schwierigen Zeiten darf, ja MUSS ich Dir sagen:

      Du bist ein Gott, Du alles vermag, – wenn Du es nur zulässt!

      Du bist ein Kind der Natur, die Dich nicht im Stich lässt, sofern Du Ihr Raum gibst.

      Du lebst in der Fülle, wenn Du nur endlich den Fokus vom, uns allen eingetrichterten Mangel löst.

Ich weiß, es ist schwierig sich in alte Paradiesleben reinzufühlen heutzutage, besonders für Jüngere, die ‚die alten Zeiten‘ nicht mehr erlebten. Von klein an werden wir schon

      auf Leistung, anstatt Sein,

      auf Denken, anstatt Fühlen,

      auf die Außenwelt, anstatt auf unsere innere Weisheit hinerzogen.

Doch der Wahnsinn geht noch weiter!
in all diesen angeführten Punkten werden wir auch noch betrogen und belogen!

      Uns werden unsere Leistungen abgeknöpft, ohne entsprechendem Gegenwert

      Unser Denken wird von Schulen und Medien massivst verbogen.

      Und die ganze heutige Außenwelt kann man nur mit den wertlosen Glasperlen vergleichen, mit denen unsere Entdecker schon vor Jahrhunderten ursprünglich lebende Ethnien betrogen.

Doch diese jetzige C- Krise könnte auch unsere Chance sein!
Ich denke, sie will uns aufwecken, sie will uns sagen: Wir haben uns viel zu lange einlullen lassen, es viel zu sehr schleifen lassen! Wir haben verlernt auf Herz und Bauch zu horchen! Wir haben uns viel zu lange auf andere verlassen und unsere eigene Schöpferkraft vernachlässigt.
All unsere Erkrankungen sind ausschließlich durch unsere, völlig aus dem Ruder gelaufenen Lebensstile, entstanden.
All unsere Ängste, mit denen wir eben jetzt herdenmäßig herumgescheucht werden, entstanden aus dem permaneten Ignorieren unserer inneren Stimme.

Nimm auch Du diesen Wahnsinn der jetzigen Zeit zum Anlass – viele haben ohnehin jetzt mehr Zeit! – an Dir ‚zu arbeiten‘, zu Deinem wahren Sein zurück zu finden.
Bestell ab die Medien, die Dich belügen! Gönne Dir nur mehr aufbauend, konstruktiv Schönes!
Sprich wieder mehr mit Menschen direkt, anstatt über div. Medien zu kommunizieren.
Geh wieder vermehrt in die Natur! Genieß‘ die frische Luft, die Farben, den Sternenhimmel …

Du wirst sehr bald sehen, dass Du viel zu lange die ‚falsche Seite in Dir‘ gefüttert hast.
In diesem Sinne:


 
 
 


BEMS- Zusammenhänge

27. März 2017

BEMS?
Ja BEMS!
Bewegung, Ernährung, Mentales und Soziales!

Möchte man all seinen Urbedürfnissen, von denen wir in dieser reizüberfluteten Welt ja meist gar nichts mehr wahrnehmen, nachkommen, bliebe wirklich kein Lebensstein mehr auf dem anderen. Wir müssten praktisch alles, was Zivilisationsmensch im Moment noch ’nicht artgerecht‘ tut, ändern. Das will und kann natürlich niemand. Auch wenn es gut für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und unser Glück wäre!
Deshalb habe ich mich bei meinem ES- Modell (Evolutions- basierte Salutogenese) das ich für meine Diplomarbeit wissenschaftlich ausgearbeitet habe und hier im blog mit Beispielen fülle, auf vier wichtige Lebensbereiche konzentiert und reduziert:

b ewegung,
e rnährung,
m entales und
s oziales

‚Ja, alles klar‘ könnte mensch jetzt denken, ‚Das weiß ich ohnehin, dass ich mich bewegen und gesund ernähren soll‘.
Und eben DAS ist das Problem, das ich in vielen Vorträgen schon erlebte: ‚XY hat sooo gesund gelebt und ist dennoch schwer erkrankt/ früh gestorben!‘.
Tja, das heutige ‚Gesund‘ ist leider
redball noch lange nicht wirkliches, ‚artgerechtes‘ Gesund und es
redball gehört noch etwas mehr an ‚Ganzheitlichkeit‘ dazu.

Denn zwischen den genannten 4 Säulen des paradiesischen Lebens gibt es einige wichtige Querverbindungen.

ball_green Für ‚richtiges‘ Bewegen braucht es die ‚richtige‘ Ernährung‘! Damit meine ich weder die Tipps vom Fitness- Trainer mit der Eiweiß- Dose in der Hand, noch die Empfehlungen der Apothekerkammer in der Regionalzeitung. Gute Ernährung passt sich den Aktivitäts- Erfordernissen an, indem man spürt was der Körper braucht. Gute Ernährung findet über den Geschmacks- und Geruchssinn die saisonal und bedarfs- richtigen Lebensmittel.
ball_green Für ‚richtiges‘ Bewegen braucht es das ‚richtige‘ Denken! Nicht was im Sportunterricht gelehrt wurde, nicht was die TV- Vorturner zeigen, nicht, was im Sportverein trainiert wird, ist richtig und gut. Richtiges Denken ist nicht Leistungs- oder Gewinn- orientiert! Richtiges Denken ist gemeinschafts- und lust- orientiert, lässt uns mitsammen spielen, wandern, herumtollen, klettern, schwimmen … Richtiges Denken spürt den Körper, freut sich über seine Kraft, Beweglich- und Geschicklichkeit.
ball_green Für ‚richtiges‘ Bewegen braucht es eine gute ‚Gemeinschaft‘! Geselliges Tanzen, Wandern, Spielen, Klettern, Schwimmen, Ernten, Entdecken, Abenteuern, Rangeln, Herumtollen … anstatt alleine oder gegen andere zu tun, oft sogar zu ‚kämpfen‘.

 

ball_green Für ‚richtige‘ Ernährung braucht es ‚richtige‘ Bewegung! Damit meine ich nicht die Bewegung zum Auto um in den Supermarkt zu fahren. Gutes Essen beginnt schon mit dem freudvollen Naturerleben, indem man Wildkräuter, Trauben, Nüsse, oder Äpfel erwandert, pflückt, erntet.
ball_green Für ‚richtige‘ Ernährung braucht es ‚richtiges‘ Denken. Damit meine ich nicht: ‚Was empfielt mir der Doc‘, ‚Wo gibts Sonderangebote‘ oder ‚Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse empfehlen xy‘. Damit meine ich demütiges, dankbares Freuen über entdeckte Trauben, gefundene Erdbeeren oder gesammelte Haselnüsse, die Freude über das Spüren der taunassen Wiese, den Duft des Waldes, der Erde, eines Veilchens …
ball_green Für ‚richtige‘ Ernährung braucht es die ‚richtige‘ Gesellschaft! Damit meine ich weder die Saufkumpane am Biertisch, noch die Freudinnen beim Kaffeklatsch. Damit meine ich gutes, wohliges, vertrautes Aufgehobensein inmitten lieber Wesen. Gemeinsames Erleben, liebevolles Austauschen und Berühren.

Hausaufgabe bis morgen: Finde die weiteren noch unbesprochenen Querverbindungen.
… Nein, Scherzchen! Ich glaube mit diesen wenigen Beispielen ist klar geworden wie sehr alles mit allem zusammenhängt, wie wir hier Paradies verwirklichen und unsere Urbedürfnisse befriedigen könnten und wie es bei den Themen ‚Mentales‘ und ‚Soziales‘ weitergehen könnte.

 

 

 


Ich schau Dir ins Gehirn Kleines

21. Juli 2014

Leider oder vielleicht glücklicherweise können wir anderen Menschen nicht ins Gehirn sehen. Wir können nur aufgrund ihrer Äußerungen, Gesten, Handlungen, etc. mutmaßen, was in ihnen vorgeht.
denkenDabei ist besonders unser Unterbewusstsein sehr gut. Wir erkennen sofort wenn jemand ‚etwas auf dem Herzen hat‘, in Eile, ungeduldig oder sonstwas ist. – Naja, fallweise zumindest 😉

Da ja unser zivilisiertes Denken einer der 4 großen Brocken ist, der uns von einem glücklichen Paradiesleben fernhält, sehen wir uns heute dieses ‚in fremde Hirne sehen‘ vielleicht einmal genauer an.
So wie wir bei Menschen die Art des Denkens erahnen können, können wir bei ‚richtigem‘ Hinsehen, auch nachempfinden wie Tiere ticken.
Ich meine jetzt nicht in der Art wie Hunde-, Katzen- oder ähnliche Tierhalter es meinen, die davon überzeugt sind, dass ihr Tierchen jedes Wort versteht! 😉
Nein, ‚richtiges Hinsehen‘ ist gefordert!
Versuchs eher mit freilebenden Tieren! Setz Dich still in die Natur und beobachte. Versuche, ohne viel zu denken Dich in das jeweilige Tier einzufühlen. Wenn’s Dir hilft, kannst Du auch seine Bewegungen, sein Verhalten, sein Schauen, Lauschen, Schnuppern … nachspielen.
Du wirst schnell merken, dass das eine völlig andere Welt ist. Eine Welt im absoluten Hier und Jetzt, eine Welt der Aufmerksam- und Achtsamkeit, eine Welt aller Sinne.
Kein menschliches Beurteilen, Überlegen, Grübeln, Abtriften in Fantasien oder Vergangenheit, keine sinnlosen Fiktiv- bzw. Kopf- Dialoge usw.

So, wie diese Tiere ’nichtdenken‘, sollten auch wir den allergrößten Teil unserer Zeit verbringen!
In einer aufmerksamen Präsenz, in einem, mit allen Sinnen Wahrnehmen.
DAS wünsch ich Dir für Dein erfolgreiches
‚paradise your life‘ 😉

 

 

 


Grobsichtigkeit

8. Mai 2012

Jeder Optiker, Augenarzt, Fehlsichtige kennt Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, ev. noch Astigmatismus.
Kaum jemand kennt diese eklatante Fehlsichtigkeit, die wir fast alle haben: Die Grob- oder Vordergrund- Sichtigkeit.
Sie lässt uns nur das Gröbste, Offensichtlichste, Vordergründigste, nicht aber die Feinheiten und wirklichen Wichtigkeiten sehen.

Zwei Beispiele:
Wir sitzen im Kino, sehen eine Handlung, sehen Darsteller, sehen bewegte Bilder. Kaum beginnt der Nachspann springen wir auf, laufen raus und diskutieren die Handlung, das Aussehen der Darsteller, die Ausstattung, etc.
Doch das Wichtigste an all dem war, DASS es diesen Film überhaupt gibt, dass soviele Leute soviel Arbeit, know how, ‚Handwerk‘, Engagement da reinsteckten.
Ohne diesen Film, ohne die dahinterstehende Technik wäre alles nicht dagewesen, hätten wir nichts erlebt, hätten wir nichts (Oberflächliches) diskutieren können.

Wir sitzen im Auto, fahren dahin, reden über das bald erreichte Ziel, über die vorbeiziehende Landschaft oder Belangloses. Das Auto, Gaspedal, Lenkrad, die Straße und Tankstelle sind so selbstverständlich wie unser Atmen oder Herzschlag.
Doch ohne die vielen Vor- Arbeiter, die Techniker, Erfinder, Konstrukteure, Fließbandarbeiter, Straßenbauer, Pipeline- Verleger, und, und, und gäbe es kein Autofahren.

Ebenso – eigentlich irrational – fehlsichtig verhalten wir uns unserem Körper, unserem Leben gegenüber.
Das Wichtigste an unserem Erleben, DAS LEBEN, nehmen wir für selbstverständlich, schätzen es viel zuwenig und ignorieren es in der Regel lebenslang.
Doch all unser Erleben, alle Hobbies, alle Freuden, alle Sinne, alles Spüren, Lieben, Sehnen, Trachten, Erfüllen fußt auf und braucht das Leben, die Lebendigkeit.
Wir machen uns kaum je Gedanken über die unzähligen hochprofessionellen und emsigen ‚Helferlein‘ im Hintergrund. – Die aber auch ihre Bedürfnisse haben und beachtet und gut versorgt werden wollen.

Wir ignorieren sie nicht nur. Wir erachten ihr Tun für selbstverständlich. Wir verschwenden nicht auch nur einen Gedanken an deren Bedürfnisse. Wir springen sozusagen auch hier schon vor dem Nachspann auf und würdigen nicht nur nicht tagtäglich deren Tun, sondern missachten völlig unsere logischerweise vordringlichste Aufgabe: Dankbar und verantwortungsvoll für die dazusein, die uns all unsere Wunder, all unser Erleben ermöglichen.

Wir können gerne, und tun es auch ausgiebigst auf unsere Lebensinteressen, Hobbies, Aufgaben und Vergnügungen fokussieren. Doch all das gäbe es nicht ohne ‚den Hauptakteur‘: Unser Leben. Und dieses kann schneller weg oder kaputt sein, als wir denken.

Das wird anders, wenn Du Dich durch diesen blog liest und einiges davon beherzigst und umsetzt! 🙂

 


Objektiv betrachtet (3)

26. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Denkrichtungen und Philosopien, wie Rationalismus, Esoterik, Spiritualität, unterschiedlichste Religionen, Relativismus, Taoismus, Nihilismus, Skeptizismus, Anarchismus, Amoralismus, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und bewirken unterschiedliche Lebensweisen. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art des Denkens einem glücklichen Leben in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art des Denkens unserer Natur, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art des Denkens und Handelns auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alle Denk- und Verhaltensarten sind ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art zu Denken und Handeln ist besser als keine.
Doch das Optimum für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und Harmonie sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man naturferne Philosophien anstreben und leben. Man wird vermutlich auch Freude daran haben. Doch unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Hamster oder Fuchs sind volle Getreidekammern- oder erjagte Gänse artgerechter und kommen seinen Ur- Intentionen näher als im Rad zu laufen oder Kunststücke einzutrainieren.

Für das Finden unserer artgerechten Denkformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf alte, einfachere Lebensformen sehr lehrreich.
Affen leben das reine Sein, handeln intuitiv, lernen durch Nachahmung, beobachten alles entspannt und offen, sind neugierig, sozial, Sinnes- und Körper- orientiert, praktisch und naturnah. Weder rechnen, noch monologisieren oder theoretisieren sie.
Auch unser Gehirnaufbau zeigt, dass das weit überschätzte Großhirn bloß die ‚Draufgabe‘ zum lebenswichtigen Kleinhirn ist. Viele unserer lebenswichtigen Reflexe sind dezentral im Körper verteilt angebracht.

Objektiv gesehen ist die Welt der Denkrichtungen und Philosophien die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‚fade‘ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher – gesünder sowieso – sind artgerechte Denk- und Handlungsweisen, wie beobachten, tun, lieben, staunen, einssein, gemeinsam sein, erwandern, spüren, fühlen, sehen, hören riechen, schmecken …

 


Sex, Sex, Sex (2)

20. März 2011

Nachdem das letzte Sex- Thema so gut angekommen ist bzw. so viele Fragen auftauchten, hier vielleicht eine etwas konkretere Version:

Wie unser heutiges Sex- Leben läuft, brauche ich ja vermutlich nicht allzu ausführlich erörtern. Männer wollen f*cken und haben lieber harte P*rnos als Schmeichel- Frauen die eher der Herzensliebe und Romantik zugeneigt sind. Dazwischen immer wieder Frauen, die meinen es den Männern gleichtun zu müssen, sich aber nach einigen missglückten Versuchen ähnlich rasch zurückziehen, wie andere aus dem ‚Sex- Geschehen’ in längerdauernden Partnerschaften.
Frau spürt einfach, dass es den Männern nicht um die Liebe geht, die sie bräuchten, aber recht genau wissen was sie tun und sagen müssen, um sich ‚ihr Ziel’, nämlich Sex, zu erspielen.
Zudem eröffnet der weibliche Rückzug den Frauen ungeahnte Möglichkeiten. Sie verknappen damit den Männern das was diese dann umso dringender brauchen, sie selber aber ohnehin nicht mehr wollen. Das versetzt sie in eine wunderbare Macht- und Manipulations- Position, die sie für entbehrte Liebe – vermeintlich – reichlich entschädigt.
Die Männer wieder, fühlen sich mit ihren Testosteron- Schüben im Recht und unverstanden, halten die Frauen für 0rgasmus- unfähig und verstehen die Verknappung dieses ‚kleinen Entgegenkommens’ überhaupt nicht.
Die Frauen sind frustriert über Männer, die ‚immer nur das Eine wollen’, fühlen sich schuldig oder nicht voll funktionsfähig, weil ihnen ein 0rgasmus nur unter besten Bedingungen bzw. nicht so leicht gelingt wie den, auch unter Stress, 0rgasmus- fähigen Männern.
Um zumindest kleine Teile an zärtlicher Zuwendung zu bekommen spielen viele eine Zeitlang diese Tausch- Spielchen ‚Sex für Zärtlichkeit‘ mit, werfen aber meist auch irgendwann das Handtuch und ziehen sich zurück.

Nun gibt es jede Menge Sex- Ratgeber, Tantra- Seminare, Sex- Spielzeuge, und, und, und. Bloß, es ist ein Trugschluss zu meinen, wir bräuchten nur ein klein Wenig an gewissen Schräubchen zu drehen und schon flutscht es wieder in alter Geilheit.
Es ist in unserem Sexleben prinzipiell der Wurm drinnen!

Ich lass jetzt hier sicher nicht den Fachmann auf diesem Gebiet raushängen, möchte aber auf 2 Wege hinweisen, die ich teilweise selber erlebt, teilweise erlesen und sehr interessant gefunden, habe.
Die erste Möglichkeit ist meine eigene Erfahrung und ist sozusagen zwischen dem oben beschrieben, aktuellen P*rno- Sex und einer, im anderen Extrem angesiedelten, Liebes- oder Seins- Sex- Version angesiedelt.

Mich machte als Naturbeobachter immer schon stutzig, dass nur wir Menschen den Sex bzw. 0rgasmus so (Muskel-)verkrampft, zuckend, schreiend, stöhnend, – einfach orgastisch, erleben.
In der Natur kann man bloß ein – vielleicht nur für uns scheinbares – Desinteresse bis maximal entspanntes ‚gemeinsam Schwingen’ beobachten.
Nachdem ich nach Naturbeobachtungen auf anderen Gebieten begann meine Lebensgewohnheiten dahingehend abzuändern, veränderte sich nach und nach auch meine Sensibilität, mein Denken, mein Empfinden, mein Sex.
Ich wurde offener für die Wunder der Natur, damit auch für die Geschenke unserer Körper. Ich wurde empfindsamer, leiser, ruhiger, ausgeglichener und – was mir wie ein Segen erschien – weniger ‚dauergeil’/ ‚ständig-Sex-haben-müssend’.
Ich konnte plötzlich – relativ – ‚drucklos’ auch zarte Berührungen genießen, herrliche Gänsehäute allein durch ein gehauchtes Wort bekommen, endlos, tief und befriedigend in Augen sehen – und länger und selbstloser die Vereinigung genießen.
Heute ist es Fakt für mich, dass unsere Übersexualisierung nicht nur von den unzähligen Außenreizen, sondern auch durch unser unartgerechtes Verhalten, primär vermutlich durch unsere aufputschende Ernährung, verursacht wird.
Roh- Ernährung schärft bzw. sensibilisiert z.B. alle unsere Sinne – inkl. 6.! – und die meist damit einhergehende vegane Lebensart öffnet unser Herz (für unsere Mitwesen). In Summe ist damit ein weitaus achtsameres und liebevolleres Zusammensein möglich.

Einen Schritt weiter geht z.B. Jürgen Fischer, der sich auf Wilhelm Reich und Barry Long bezieht und eine sehr interessante und freigiebige web- Seite betreibt.
Er lehnt jegliche Art von ‚F*cken’ und sexueller Erregung ab und propagiert die ‚energetische Liebe’.
Das bestechende bei dieser Methode ist, dass sie dem reinen SEIN sehr nahe kommt und all die Ego- Ängste und Tricks, die unser aller Liebesleben und und unsere Beziehungen bestimmen – und letztendlich meist ruinieren –, erkannt und ‚abtrainiert’ werden.
Ein erster Einstieg in diese durchaus empfehlenswerte Art zu Lieben ist der Barry Long- Text, den ich kürzlich als Gratis- ebook ins Netz gestellt habe.

Als ersten Schritt, hin zu einem liebevollerem Umgang und Sex empfehle ich aber dennoch erst eine Umstellung der Lebensweise im ‚paradise your life’- Sinne. Denn damit macht man enorme gesundheitliche und befindliche Fortschritte und wandelt fast nebenher sein ganzes Empfinden, Fühlen und Handeln in eine liebevollere Richtung. Zudem stellt ein durch und durch gesunder und fitter Körper auch für weiterführende Übungen des Geistes ein beseres und tauglicheres Vehikel dar.

PS: Irgendwie musste ich bei Jürgen Fischers Lektüre schmunzeln. Er hat sich dieselbe ‚Herausforderung’ umgehängt wie ich. Er will Menschen ein besseres (Sex-)System nahebringen, obwohl niemand ein Manko mit seinem derzeitigen Sex sehen kann.
Mir geht’s so mit den vielen Schnitzel- verliebten Couch- potatoes, die ja auch kein Problem in ihrer Lebensweise, und später dann schon gar keinen Zusammenhang mit ihrem Krebs, Herzinfarkt, oder was immer, sehen 😉