Zwei Welten

23. Juli 2015

Frag mich nicht wann und warum, aber irgendwann haben wir Menschen die Welt geteilt!
Ja! Geteilt!
Wir haben unseren Planeten durchgeschnitten wie einen Apfel!
Fast möchte ich sagen aus Dummheit. Aber ich weiß es nicht genau. Vielleicht hatte es auch andere Gründe …
Jedenfalls wurde unsere Welt irgendwann in eine einfache, geradlinige, überschaubare, berechenbare … und in eine wilde, grausame, undurchschaubare, gefährliche Welt geteilt.
Die erstere hat etwas beruhigendes für uns. Wir meinen sie unter Kontrolle zu haben, sie durchschauen, kontrollieren zu können.
Die zweitere hat etwas bedrohliches, etwas undurchschaubares, etwas eigenständiges und damit nicht kontrollierbares.2 Welten
Die erstere Welt kommt unseren Ängsten sehr entgegen.
Die ‚Ur- Welt‘ dagegen ist nur etwas für Entspannte, Unerschrockene, für Wesen die annehmen können was ist.

Was ist nun der Vorteil der jeweiligen Welten?
Was sind die Nachteile?
Oder gibt es in ersterer Welt vielleicht gar keine Nachteile? Haben wir es etwa gar geschafft uns eine Welt zu kreieren, die perfekt zu uns passt?

Mitnichten!
Wir sind – durch unser völlig nicht artgerechtes Heranwachsen – unendlich verängstigt.
Das ist der Grund, warum wir alles kontrollieren wollen. Jede noch so läppische Eigenständigkeit der Mitwelt ängstigt uns, bedroht uns vermeintlich. Ob es Unkraut im Garten ist, ob es Fremde, Ameisen in der Küche oder Mäuse im Garten sind. Alles Gefahr, alles Bedrohung!
Dabei ist es echt eine Lachnummer wenn 70kg- Wesen sich von mg- Wesen bedroht fühlen! 😉
Aber so ist es!
Es gibt unzählige Produkte die Ameisen vergiften, Bakterien unterdrücken, Mäuse fangen, Maulwürfe vertreiben, etc. All diese Wesen sind winzig, haben völlig andere Interessen als wir und dennoch fühlen wir uns bedroht!
Bedroht, weil wir uns unsere Welt kleindenken und -machen. Weil wir nicht die Fülle, von der völlig problemlos auch alle anderen naschen könnten, sehen können.

Ich sags einmal ganz offen, ehrlich und ungeschönt: Wir sind zu dumm für diese Welt!
Wir brauchen in unserer Schlichtheit gerade Linien, rechte Winkel, einfachst Überschaubares. Schon der wunderbare Friedensreich Hundertwasser bezeichnete die gerade Linie als ‚gottlos‘.
Tatsächlich sind all unsere stark vereinfachten Denkmodelle und -Konstruktionen erbärmliche Reduktionen.
AbkürzungImmer wieder eine Lachnummer die Straßen- und Wege- Planungen! Alles im rechten Winkel. Obwohl noch nie irgend ein Wesen rechtwinkelig gegangen wäre und all diese Winkelwege und -Straßen in kürzester Zeit zeigen, dass alle sie abkürzen!

Die Natur ist Fülle. Schon die simplen Bewegungsmuster der Blätter in einem Baum würde jeden Rechner, der locker ganze Häuserblöcke dreidimmensional darstellen kann, hoffnungslos überfordern.
Syntesizer- und andere Musik- und Orchesterklänge mögen für uns noch so eingängig, mitreißend und melodiös sein, objektiv besehen sind sie gegenüber Naturklängen unendlich simpel.
Detto Gemälde und Skulpturen. Niemand wird bestreiten, dass wir bzw. unsere Künstler Wunderbares schon geschaffen haben. Aber nur deshalb wunderbar, weil wir Einfachgestrickten es gern einfach haben!
Gemessen an der Komplexität der Natur erscheinen selbst genialste Kunstwerke als läppische Kinderzeichnungen.
Tja, liebe Kulturmenschen oder Technik- Freaks, ob ihr das glauben wollt oder nicht, das alles ist nachweisbar und Fakt!

Und nun sehen wir uns einmal die Vorteile unserer Einfach- Welt an!
Was haben wir davon, an dieser Überschaubarkeit festzuhalten?
Arbeit, Arbeit, Arbeit! Mühe, Enttäuschungen und Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Wir müssen planen, bauen, gestalten, vernichten, programmieren, unterdrücken …
Wir müssen Rasen mähen, backen, kochen, diagnostizieren, behandeln, erziehen, ackern, graben, mauern, isolieren, weben, schneidern, tischlern, schrauben, dichten, färben, konstruieren, lehren, psychiatrieren, beten, hoffen, sprechen, streiten, versöhnen, Kriege führen, dressieren, füttern, zeichnen, schreiben, Regeln befolgen, kontrollieren, strafen, amnestieren, verurteilen, inhaftieren, trainieren, abstimmen, regieren, wählen, diskutieren, Ordnung halten, schneiden, mixen, schlachten, abschmecken, heizen, turnen, meditieren, entgiften, düngen, umgraben/ pflügen, melken, buttern, pressen, konservieren, pasteurisieren, braten, anrichten, servieren, lesen, schreiben, fahren, kämpfen, Diätpläne erstellen, bestellen, operieren, pflegen, beerdigen, forschen, Wetter vorhersagen, Raketen abfeuern, Verkehr regeln, kontrollieren …
Diese Reihe an Menschen- Dummheiten könnte ich nahezu unendlich fortführen.

Ich sag aber bloß:
Teil‘ Dir nicht die Welt!
Lass Dir nicht Deinen Anteil, Deine ‚Ur- Welt‘ wegnehmen!
Leb die Welt der Natur. Genieße ihre Fülle. Lass Dich überraschen und beschenken!
Vergiss Deine Angst!
Sieh völlig klar, was all diese – völlig unnötigen – Ängste Dir an Energie und Zeit kosten!
Sei Dir der Absurdität unserer Situation klar:

Da, die Welt der Natur, eine Welt der Fülle ist, die sich verschenkt.
Dort eine Welt, in der für jeden Furz malocht werden muss!

Da, eine Welt der Großzügigkeit, eine Welt der Freiheit.
Dort eine Welt der Hamsteräder und der Reglementieungen.

Da die Welt der Geschenke.
Dort die Welt der Ängste, Finanzkrisen und Kriege …

Ich versteh‘ eben noch dass irgendwann diese Ziviliastions- Sackgasse gebaut und beschritten wurde.
Schon weniger, dass praktisch alle da reingelaufen sind.
Dass aber das Gro der Menschen auf ihren Laufbändern und mit ihren TV- Programmen nichtmal mehr die Realität sehen, ist eine völlig unverständliche  K U L T U R L E I S T U N G       😉

 

 

 


Mensch denkt, Einheit ist

23. April 2015

Ok, mensch ruiniert durch falsches Essen, zuwenig und falsche Bewegung, durch zu viele Drogen, zu schnelles Fahren, durch zuviel Rauchen, durch zuviel Stress, und, und, und, gerne seinen Körper und damit oft auch sein Leben.
Kurz gesagt:

Nicht-artgerechtes Verhalten macht krank und (früher) tot.

Doch auch unser Geist unsere Gedanken sind in puncto Artgerechtheit wahre Problemfälle!
Es sind zweifellos in hohem Maße unsere Gedanken, die unser Leben lenken, uns glücklich oder unglücklich machen.

Beobachte doch einmal Tiere, wenn möglich freilebende Tiere und versuche aus ihrem Verhalten darauf zu schließen, wie diese ‚denken‘. Fühl Dich sozusagen in sie hinein.
Dazu braucht es keine Safaris oder stundenlanges ‚Anstand sitzen‘. Eine simple Ameisenstraße, ein paar Vögel oder Hasen können schon sehr aufschlussreich für uns sein.

Einige Punkte, die keinem Tier ‚einfallen‘ würden, uns aber unsere Leben vermiesen möchte ich hier anführen:

ball_red Wir leben in einer selbstgewählten Dualität, anstatt in einer ein-zigen Harmonie. Wir teilen alles in groß und klein, schön und hässlich, in schwer und leicht. Wir beur-teilen alles und teilen damit das Ganze. Und wer teilt bekommt natürlich weniger bzw. nicht mehr alles! Das führt wiederum in

ball_red das Mangeldenken. Wir sehen immer nur, was wir NICHT haben, noch brauchen. Wir wollen immer mehr. Immer mehr von allem! Wir übersehen völlig die wunderbare Fülle! Die Fülle in der alle anderen Wesen und Arten, außer uns Menschen bestens leben. Das führt dazu, dass wir meinen

ball_red immer TUN zu müssen. Alles verändern, an uns raffen, uns alles ‚untertan‘ machen, schaffen, schaffen, … zu müssen. Wir haben das paradiesische Sein völlig aus den Augen verloren. Doch alle anderen Wesen leben es noch. Es ist also möglich!
Dieses unser Tun führt zu unserer

ball_red Zielgerichtetheit. Alles muss einen Sinn haben. Wir tun nur, UM etwas zu erreichen, ein Ziel zu erreichen, etwas zu gewinnen, etwas zu vereinfachen, um besser zu werden, um … Nie geben wir Ruhe! Immer weiter und weiter treiben wir uns. Wir uns selber und uns auch gegenseitig. Alles muss noch besser, schneller, einfacher, billiger … werden. Wir hasten und hasten und vergessen zu L E B E N ! 😉

ball_red Wir haben vergessen, dass wir Götter sind! Jedes ‚dumme‘ Tier ist eigenständiger, findet eher Lösungen, ist freier und kreativer als wir Menschen, die sich abhängig machen von Schulen, Ausbildungen, Ärzten, Ernährungsberatern, Fitnesstrainern, Maschinen, Gesetzen, und, und, und. Wir haben uns unsere Welt, uns unser Leben klein machen lassen und selber kleingemacht (siehe ‚REDE AN DEN KLEINEN MANN‘). Wir haben allein schon durch falsches Kleindenken unsere unendlichen Fähigkeiten verschenkt!

ball_red Oder unser ‚Außer(halb) uns Sein‘! Eine Katastrophe wie sehr und ‚gedankenlos‘ wir unsere Energie, die bekanntlich dorthin geht, wo unsere Aufmerksamkeit ist, verschwenden!

Soweit einige wenige ‚Falschdenk‘- Punkte des Zivilisations- Menschen.
Wir wären also gut beraten zumindest einige dieser ungünstigen Gedankenmuster wieder umzudrehen, nachzubessern, durch bessere zu ersetzen.

So klein auch solch ein Ansatz scheinen mag oder gewählt wird, er kann zur Lebensaufgabe werden    🙂
Denn gerade diese falschen Denkprogramme tragen wir schon sehr lange mit uns und sind dementsprecheend tief verankert.
Ja, häufig ist es sogar so, dass uns schlimmste Absurditäten ein ganzes Leben lang begleiten, ohne uns je bewusst zu werden.

Demnächst ein ‚Musterbeispiel‘ einer Denk- Konstruktion die wir uns zugelegt haben, sie für unverzichtbar halten, unter ihr leiden, aber uns ihrer, bzw. ihrer Unsinnigkeit, nichteinmal bewusst sind.

 

 

 


Schalte Dich um!

18. Dezember 2014

Ich spreche hier sehr viel von Paradiesleben, natürlichem Leben, naturrichtigem Verhalten und vom reinen Sein bzw. dem Vorbild der Natur. Doch in vielen Rückmeldungen merke ich, dass so mancher/m das zu theoretisch ist. Deshalb heute ein konkretes Beispiel.
Das man sich aber auch – wie gesagt – in der Natur, von Tieren zum Beispiel abgucken könnte.

Beobachte einmal Deine Gedanken! Du wirst merken, dass Du fast immer etwas haben möchtest, glaubst, etwas zu brauchen, etwas haben zu müssen. Egal ob es die nächste Mahlzeit oder einE PartnerIn ist, ob unsere Kleidung uns ‚altmodisch‘ erscheint, wir schon lange keine Nachrichten mehr gehört/ gesehen/ gelesen haben. Wir ‚müssen‘ Freundschaften auffrischen, haben ein schlechtes Gewissen, weil wir uns für etwas noch nicht ‚revanchiert‘ haben. Wir haben noch nicht die letzte App oder das letzte update des browsers. Wir ‚müssen‘ zur Vorsorgeuntersuchung, fragen jedesmal wieder beim Backshop oder Bäcker, ob das Brot auch wirklich frisch ist, brauchen wieder mal eine neue Frisur, und, und, und …

Was aber, sagt uns das alles?
Es sagt uns, dass wir uns ständig im Unzufriedenheits- oder Mangel- Programm befinden. Wir sind im Minus- mode!

Schalte um!Du kennst doch von verschiedenen Geräten was ein Wasch- oder Zeichen- Programm ist, was ein standby- oder automatic- mode ist. Wir können bei diesen Geräten jederzeit den mode, das Programm ändern bzw. frei wählen. Wir können jederzeit mit einem Knopfdruck ‚umschalten‘.

Bloß bei uns selber schalten wir praktisch nie um!
Wir stecken von morgens – „Ach, ich ‚muss‘ heute unbedingt in die Putzerei!“ – bis abends – „Schatz, hast Du die Tür zugesperrt und die Heizung kleingestellt!?“ – im ‚etwas haben oder tun müssen‘- Modus.

Vergegenwärtige Dir doch einmal was Du alles hast! Womit Du tagtäglich beschenkt wirst!
Mach Dir vielleicht sogar eine Liste Deines Reichtums!
Oder beobachte auch ’nur‘ so einen Tagesablauf, wieviel Dir entgegenströmt, was Dir alles – ohne Gegenleistung – an Geschenktem widerfährt.
Egal wie Du es machst. Hauptsache, Du befasst Dich mehr mit Deinem Haben, Sein und Beschenktwerden, als mit Deinen VERMEINTLICHEN Mängeln, Mangelzuständen, Haben-Müssens und Ängsten.

Und das obige ‚VERMEINTLICH‚ bringt uns zum letzten Absatz:
Wir sind Kinder der Natur!
Wir bräuchten nichts, was es nicht gäbe in der Natur, was es nicht geschenkt gäbe!
Wir glauben nur, HABER ZU MÜSSEN! Wir MÜSSEN gar nichts!

Schalt Dich um in das Demuts- Programm, in den Dankbarkeits- mode, in die Gewissheit ‚Ich lebe in der Fülle und werde reich beschenkt‘. Das ist keine Bestellung beim Universum, das ist sekündliche Realität.

 

 

 


Eins- Sein (3)

30. Juli 2014

Unser Denkkonstrukt ‚Ich‘ und damit unsere eingebildete Trennung vom Rest der Welt beschränkt sich aber nicht nur auf unsere Person!
Nein! Wir haben unsere Trennungs- Wahsinne, möchte ich fast sagen, bis in alle Details vorgetrieben.
Und damit machen wir uns unsere Leben völlig unnötig schwer.
Wir glauben alles von allem getrennt sehen zu müssen.
Damit stürzen wir uns vom ersten Augenöffnen morgens bist zum Einschlafen, in eine fast unendliche Kette von Beur- Teilungen und Be-Wertungen.
Damit trennen wir nicht nur, sondern teilen die Welt, die Menschen, die Gefühle … einfach alles, noch und nöcher, in immer kleinere Fitzel.
Wir teilen so lange, bis nichts mehr für uns übrig ist. Und wir merken gar nicht wie sehr wir uns damit schaden, wie sehr damit unser Leben verarmt.
Einzig das Ego fühlt sich als Richter und Beurteiler wohl!
Wir teilen und teilen und teilen, bis diese wunderbare Fülle und Einheit ‚endlich‘ zerstört ist.
Egal ob Du Freundinnen zuhörst die über ihren neuen Schwarm oder Männer die über einen neuen Job reden. Es wird so lange nach immer weiteren Eigenschaften nachgefragt und alles beurteilt, bis der Traumprinz ein erbärmlicher Komplexler und der Traumjob miese Ausbeuterei ist 😉

LebensmobileDoch selbst in uns betreiben wir diesen Trennungswahnsinn!
Obwohl wir genau wissen, dass wir aus EINER Zelle entstanden sind, dass jede Zelle dieselben Gene in sich trägt, das wir EIN Wesen, von EINEM Elternpaar sind, obwohl wir wissen müssten, dass jeder Körperteil(!) von demselben Blut, von demselben Herz versorgt wird, von demselben Gehirn gesteuert wird, ist eine ganzheitliche Sicht auf den Körper für unsere Gesellschaft das Allerneueste, das bei Weitem noch lange nicht allgemein Anerkannte und die bereits existierenden ersten ‚Fragmente‘ sind erst erbärmliche ‚Geringfügig-Weniger-Teilungen‘, noch längst keine wirkliche Ganzheitlichkeit!
Es wird diagnostiziert, es werden einzelne Organe behandelt, es wird zu Spezialisten geschickt, es werden Einzelsymptome bekämpft … Doch es wird nie der ganze Mensch, geschweige denn auch noch in seiner ganzheitlichen Einbettung, gesehen.
Es wird nicht gesehen, dass jede Zeit sich ihre ureigenen Probleme macht, dass wir der Spiegel unserer Zeit sind.
Es wird nicht gesehen, dass jede Kultur ihre spezifischen Erkrankungen hat, dass jedermensch der Spiegel seiner Kultur ist.

Kurz gesagt: Es wird nicht die Fülle gesehen, die wir uns alle versagen.
Es wird nicht gesehen, dass DAS allein die Ursache ALLER unserer Probleme ist!

Mach Dir ab jetzt andere Gedanken!
Das Leben ist schön!
Das Leben ist wie es ist.
Die Menschen sind schön!
Die Menschen sind wie sie sind.
Die Natur ist schön!
Die Natur ist wie sie ist.
Wir alle sind eins.
Wir lassen uns beschenken und überraschen, anstatt zu wollen und zu gieren.

Oder wenn Du ein visueller Typ bist: Stell Dir alles im Leben als Element eines gigantischen Mobiles vor. Du kannst kein Element verändern/ bewegen, ohne nicht alle anderen mitzuverändern. Und umgekehrt! Es gibt keine Veränderung in dieser Welt, die nicht Dich mitbewegen würde!

 

 

 


Bist Du dankbar?

14. April 2014

Also, ich bin es!
– Sogar sehr!
Ich bin dankbar für mein fließendes Wasser, für mein Dach über dem Kopf.
Ich bin dankbar für ausgetretene Wege, Eisenbahnen und Mitmenschen.
Ich bin dankbar für die Luft, die ich atmen darf, für eine warme Stube.
Ich bin dankbar für jedes Wort, das mir den Austausch mit anderen ermöglicht.
Ich bin dankbar meiner Mutter, meinem Vater, Gott, der Natur, für mein Leben.
Ich bin der Evolution dankbar für die Zuversicht die sie mir schenkt.
DankeIch bin dankbar all den wunderbaren Wesen, die mich Staunen machen.
Ich bin dankbar für all die Knospen, die mich im Frühling durch ihr Sein, später durch ihr ‚Aufplatzen‘, dann durch ihr herrliches Grün, im Herbst Rot, später Braun und letztendlich durch ihr Rascheln am Boden, wenn ich sie durchschlurfe, erfreuen.
Ich bin dankbar, dass alles Leben zu wunderbar nährendem Humus wird.
Ich bin dankbar für das Wasser, das mich pur oder in Gemüsen und Früchten erquickt und die unendlich vielen Pflanzen hervorbringt und nährt.
Ich bin dankbar für die unendlich vielen und vielfältigen Wolkenformationen und Lichterscheinungen am Himmel, die mich erfreuen und immer wieder neu überraschen.
Ich bin dankbar für die Kühle und Klarheit der Nacht,
für das Funkeln der Sterne,
für den Mond mit seinen immer neuen ‚Gesichtern‘.
Ich bin dankbar den Frauen für ihre Schönheit und ‚Unberechenbarkeit‘.
Ich bin dankbar der Mathematik für ihre Klarheit und ‚einfache Kompliziertheit‘.
Ich bin dankbar all meinen Vorfahren für deren Erkenntnisse und Erfahrungen von denen ich profitiere.
Ich bin dankbar allen Pflanzen die mich erfreuen, belehren und nähren.
Ich bin dankbar allen Tieren die mich ‚fesseln‘ oder im Herzen berühren.
Ich bin dankbar allen Kindern und Menschen die mir mein Unvermögen spiegel und/oder mir andere Möglichkeiten aufzeigen.
Ich bin dankbar allen Erfindern und Entdeckern, von deren Vorarbeit ich profitieren und sie in Teilen fortsetzen darf.
Ich bin dankbar all den Fantasten, Visionären, Literaten und Lügnern für ihre wunderbaren Geschichten.
Ich bin dankbar den Entwicklern technischer Geräte, die mein Leben erleichern.
Ich bin dankbar allen Formen von Energie, die mir ein wunderbares Leben ermöglichen.
Ich bin zutiefst dankbar allen Menschen des Südens, die mir den Genuss ihre Früchte ermöglichen.
Ich bin dankbar allen Fernfahrern, Schiffs- und Flugzeugbesatzungen, die mich mit wunderbarsten Tropenfrüchten beschenken.
Ich bin dankbar all den Spinn- und Web- Maschinen und deren Bedienern für meine Kleidung, Gebrauchs- und Bettwäsche.
Es ist so schön, Kakaobohnen und Bananen essen zu können. Ich bin den Menschen, Energien und Maschinen, die mir das ermöglichen unendlich dankbar.
Ich bin dankbar den Samen für ihre Keimfähigkeit Pflanzen hervorzubringen.
Ich bin dankbar der Erde und all den Bäumen, Gräsern, Kräutern, Sträuchern und Bäumen.
Ich bin dankbar den Steinen und Gebirgen, den Sanden und Schlämmen.
Ich bin so dankbar für die wunderbaren Vögel, die mich mit ihrer Buntheit, ihrem lustigen Geflatter und Gezwitscher erfreuen.
Ich bin so dankbar all den Insekten, die ich schon beobachten durfte, die mich staunen und bewundern machten.
Ich bin dankbar dem Wetter, das immer wieder für Überraschungen sorgt.
Ich bin dankbar all den Menschen in Radio-, Fernseh- und Zeitungs- Redaktionen die mich mit wunderbaren Neuigkeiten versorgen.
Ich bin dankbar den Bäumen für ihre Sauerstoffproduktion.
Ich bin dankbar den Pilzen, Viren und Bakterien für ihre ‚Aufräumarbeit‘.
Ich bin den vielen, vielen Menschen dankbar, die mich je geliebt, kritisiert, berührt, gerührt, erheitert, bewegt, ignoriert, beschimpft, verwöhnt, belehrt … haben.
Ich bin dankbar jedem Schmetterling, jeder Libelle, die je auf mir Platz genommen haben.
Ich bin dankbar jeder Schneeflocke die mich geküsst hat.
Ich bin dankbar jeder Frau, die mich geliebt hat,
jedem Kind das mich zum Lachen gebracht hat,
jedem Tierchen, das sich an mich gekuschelt hat.
Ich bin dankbar all den Künstlern die meinen Horizont erweitert haben, die mein Herz erfreut haben.
Ich bin dankbar für jedes Glied das ich habe und benutzen darf.
Ich bin dankbar für jeden Gedanken, den ich denken darf,
für jede Idee die mir geschenkt wurde.
Ich bin dankbar für jedes Bild, das mein Auge trifft,
für jeden Klang, der in mein Ohr dringt,
für jeden Duft, den meine Nase wahrnimmt,
für jede Berührung, die mir geschenkt wird.
Ich bin dankbar für Granatäpfel, Avocados, Ribisel, Haselnüsse …
Ich bin dankbar für wunderbar bunte oder ’nachtfarbene‘ Schmetterlinge,
für Blüten, Blütendüfte und pralle Früchte.
Ich bin unendlich dankbar für all die wunderbaren Käfer.
Ich bin dankbar für die sanften Augen von Kühen und Pferden,
für die bunten Federn von Vögeln, Stacheln von Stachelschweinen, Schalen von Nüssen, Samenständen von Pflanzen …
Ich bin dankbar für meine PC- Maus und all die Möglichkeiten des Computers.
Ich bin dankbar für meine und den vielen äußeren Schatten.
Ich bin dankbar für die Fülle des Lebens,
für die Liebenswürdigkeit der Menschen,
für die unendliche Vielfalt des Lebens,
für die Fülle an Liebe,
für die Fülle an Geschenken …

Nicht zuletzt bin ich sehr, sehr dankbar, diesen blog schreiben und darüber mit so vielen wunderbaren Menschen in Kontakt treten zu dürfen.

Ich bin dankbar!
Unendlich dankbar!
Und das tagtäglich!- Um nicht zu sagen sekündlich! 😉

Das bereichert mein Leben und macht mich glücklich.
Das gibt mir ein umfassendes Gefühl an Fülle und angenommen und geborgen zu sein.
Und auch dafür bin ich dankbar! 🙂

 

 

 


Seltene(?) Momente des Glücks

14. März 2013

payolis SEINWas macht uns glücklich. Wann sind wir absolut zufrieden?
Einfache Fragen, eine einfache Antwort:

Wir sind glücklich und rundum zufrieden, wenn wir bei uns, in uns, sind.

Oder anders gesagt:

Wir sind glücklich und zufrieden wenn wir einfach SIND !

Reines SEIN aber denkt nicht plant nicht, hetzt nicht herum, sucht nicht ständig nach neuen Kicks, nach Neuem.

Reines Sein IST!

Und was tun wir!?
Sein? – Und glücklich sein?
Nein! Wir hetzen den ganzen Tag rum. Unser Hirn ‚rattert‘ vom ersten Augenaufschlag bis zum Wegsinken in den Schlaf …
Wir suchen ständig nach Neuem, suchen die Konflikte, lieben die Dramen, machen uns Termine über Termine, kaufen, laufen, shoppen, flitzen, denken, diskutieren, jobben, raffen und können den Hals nicht vollkriegen.
– Und bleiben dennoch unbefriedigt.

Und was machen wir aus dieser Unzufriedenheit heraus?
Wir raffen, tun, schaffen, planen, rennen, hetzen … noch mehr!
Wir sind von unserem vermeinlichen Nichtgenügen, von unserer vermeintlichen Unfähigkeit so sehr erfüllt – WURDEN davon so sehr erfüllt! – dass wir meinen, immer weiter zu müssen. – Ohne je wirklich anzukommen!
Nur wenige erkennen, dass das Heil nicht im MEHR sondern im WENIGER, ja sogar im ‚Nichts‘ oder besser gesagt im reinen SEIN steckt.

Und wenn ich Hilfe anbiete, dieses Prinzip zu durchschauen, ein paar Tricks zu lernen, um diesem Gehetze zu entkommen, um glücklich und zufrieden zu sein?
… Ich muss oft so schmunzeln …
– Dann haben die Menschen keine Zeit! 😉

Ja es ist absurderweise sogar so, dass ich einige Schwerkranke kenne, die keine Zeit finden, sich endlich mit ihrem Problem zu befassen, da sie Termine über Termine haben deren Läppischheit kaum zu überbieten ist.
Vielfach werden auch Verhinderungsgründe wie z.B. viel Arbeit, genannt, die sie mit den richtigen Infos nicht mehr hätten.
Aber das werden sie nie erfahren, weil sie eben keine Zeit und soooo Wichtiges zu tun haben … 😉
Das ist ähnlich dem kirchlichen Prinzip, Sünden die es gar nicht gibt zu erfindet um dann die Absolution davon zu versprechen.
Solche Leute ‚müssen‘ Dinge tun, die sie nicht bräuchten, um nicht zu erfahren, dass sie Dinge tun, die sie nicht zu tun bräuchten … 😉

Was kann und will uns das sagen?
Dass das Leben so wunderbar eingerichtet ist, dass jeder seinen Weg gehen muss und darf. Selbst wenn dieser durch unnötiges Leid oder gar geradlinig in den frühen Tod führt …

Das Tragische für mich dabei: Dass die Menschen in diesem System, in dieser Gesellschaft fast keine Chance haben. Sie können aus diesem derzeitigen Überüberüberangebot die wenigen wirklichen Goldkörnchen nicht herausfinden, nicht erkennen.
Sie zerren das Wunderbare, das ich anbiete, was ich sozusagen aus der Natur- in die Menschensprache übersetze in die Niederungen der vieltausenden nutzarmen Konsumangebote runter.
Sie verwechseln ewige Naturgesetze mit Mode-, Trend- und In- Angeboten …

Beziehungsweise wurden sie natürlich im Laufe der Zeit von unzähligen Abgeboten, die alle nicht hielten, was sie versprachen, so sehr abgestumpft, dass sie gar nicht mehr glauben können, dass ihnen tatsächlich jemand etwas wirklich Wertvolles oder Wichtiges nicht nur nicht verkaufen, sondern sogar schenken könnte. Sie leben so sehr im Mangeldenken, dass sie an die allgegenwärtige Fülle weder glauben, noch sie annehmen können; ja, sie sich vermutlich nichteinmal vorstellen können.

Ich hab diese Überangebots- Problematik hier schon mal grafisch dargestellt: Ungünstige Vielfalt

 


Österreich …

4. Dezember 2012

… müsste, ginge es um die Finanzen, eigentlich Österarm heißen.

Doch auch das ‚reich‘ hat durchaus seine Berechtigung; – für alle Länder! Nicht nur für Österreich.
Denn dieser Planet, diese Erde, diese Schöpfung ist reich, sehr reich, überreich!
Reich an Schönheit, reich an herrlichsten Pflanzen, wunderbaren Wesen, reich an Kreativität, reich an Lebendigkeit und Energie.

Und Du, Du bist Teil dieser Fülle! Du bist kreativ, gesund, kräftig, tüchtig, wissbegierig, mitfühlend, hilfsbereit, geschickt, unterhaltsam, liebevoll, musikalisch …
Du bist ein Wunder inmitten von Wundern!

Da sage nochmal jemand es gäbe keine Wunder! 😉

All dessen sei Dir tagtäglich, ja, sekündlich bewusst!

 


REDE AN DEN KLEINEN MANN (1)

12. August 2012

Natürlich müsste es heute auch heißen: ‚Rede an die kleine Frau‘. – Leider zu schnell haben sich die Hoffnungen in den Feminismus zerschlagen, sind die Frauen den Fußstapfen der patriarchen Männer gefolgt.
Als Referenz an Wilhelm Reich behalte ich aber seinen Titel bei, obwohl ich meine: Rede an den kleinen Menschen

Lieber Mensch!
Du machst Dich klein!
Du machst jedermensch klein!
Du machst selbst Großes klein!
Du machst alles klein!

Und warum tust Du das? – Obwohl unser Gott Großes für uns vorgesehen hat? Warum zerrst Du alles in den Dreck, was Dir genau aus diesem raushelfen könnte?

Ich sag es Dir!
Du bist klein. Du wurdest klein gemacht!
Du wurdest von Eltern die klein waren, klein gemacht! Du wurdest so klein gemacht und in der Folge von unzähligen Profiteuren klein gehalten, dass Du Deine Begrenzung gar nicht mehr bemerkst.

Du bist kein, weil Du mittlerweile klein sein willst! Du bist klein, weil Du andere klein machst. Du ziehst alle und alles auf Dein kleines Niveau, um nicht so erbärmlich klein zu erscheinen. Du spielst immer noch: ‚Ich kann nichts tun. Es ist so‘.
Du machst Dich klein, obwohl Du Gott bist! Du ziehst andere mit in den ‚Dreck‘ um nur ja nicht der Unterste zu sein.
Du bist lieber Dreck, als Gott! So kannst Du Dein Drama- Queen- Dasein ausbauen. So kannst Du die vermeintliche Zuwendung bekommen, die Du Dir so sehr ersehnst ….

Du kannst nicht glauben, dass für Dich, dass für jedermensch, für jederwesen bestens gesorgt ist. Du willst weiterhin im alten Mangeldenken leben, Du willst weiterhin leiden und bedauert werden. Tatsache aber ist, dass wir in der Fülle leben. Dass wir alles haben. Dass wir uns alles nehmen können. Dass Du in der Fülle lebst, dass Du alles hast, dass Du alles haben kannst …
Du, kleiner Mensch aber meinst, all das ruinieren zu müssen, ignorieren zu müssen. Du meinst, Zuwendung nur durch Leiden, durch ‚Armsein‘ erhalten zu können …

Lieber kleiner Mensch! Du hast alles, was Du Dir nimmst!
Nimm Dir alles!

ABER übersieh nicht, was und wer Du bist!
Du bist kein Schlaraffenland- Bewohner!
Du bist kein Luxus- Geschöpf!
Du bist kein Ausbeuter anderer Wesen!

Du bist ein Gott!
Und Götter rauben nicht!
Götter töten nicht! Götter gieren nicht!
Götter leiden keinen Mangel!
Götter sind!

Kleiner Mensch! Sei endlich groß! Lass endlich auch andere groß sein! Lerne von ihnen …

 


Mein Beitrag

4. November 2010

Vielen Menschen ist gar nicht klar, was wir mit unserem Tun der Erde und unseren Nachkommen antun. Vielen ist es auch egal.

WIR LEBEN, ALS HÄTTEN WIR

WIR HABEN ABER NUR


Jeder möchte ein schönes Leben und strampelt und hampelt wie ein Kleinkind, das alles was es sieht, haben will.
Alle wollen haben, was die Reichsten haben. Doch der Lebensstil ‚einfacher’, durchschnittlicher West- Bürger lässt sich, Milchmädchen- einfach errechenbar, unmöglich anwenden auf die ganze Weltbevölkerung.
– Auch mit allen noch so tollen technischen Errungenschaften wäre das nicht möglich!

Was ist die Alternative?
Einfache Antwort: paradise your life
Ja! Kein Witz!
Paradise your life ist die einzige Möglichkeit allen Menschen ein gutes, harmonisches und glückliches Leben zu ermöglichen.
Und warum?

    a) Weil nur ein artgerechtes Leben wirklich glücklich macht
    b) Weil nur ein artgerechtes Leben unsere Ressourcen ausreichen lässt

Das einzige Problem ist, dass die Menschen noch ein grottenfalsches Bild im Kopf haben, von einem guten Leben. Sie schwärmen von einem Schlaraffenland- Leben, das uns die Herrscher voriger Jahrhunderte vormachten und heutige Stars und Millionäre vormachen. Ein Leben voller Nichtstun und dennoch berstendem Überfluss anstatt eines Paradieslebens in Liebe, Harmonie und Zufriedenheit.
Wie nun, könnte solch ein neues, solch ein Paradiesleben- Bild aussehen?
Die Menschen müssen erkennen,

  • dass wir alle eins sind und damit jeder Verstoß gegen natürliche Gleichgewichte uns selber schadet,
  • dass wir uns selber krank machen und teuer und schmerzlich unsere Völlereien zu bezahlen haben,
  • dass wir uns und unserer Fitness und Gesundheit massiv schaden, wenn wir uns Arbeiten von Maschinen oder Hilfskräften abnehmen lassen,
  • dass wir uns ein Armutszeugnis ausstellen, wenn wir andere übervorteilen und für uns arbeiten lassen. Denn tüchtige Menschen können alles und wachsen mit dem Abwechslungsreichtum ihrer Aufgaben. Spezialisierung macht dumm und ist eintönig.
  • Die Menschen müssen erkennen,

  • dass Glück nicht kaufbar ist,
  • dass nur Liebe und nicht Geld uns leben lässt und glücklich macht,
  • dass wir nicht in einer Mangelwelt, sondern in der Fülle leben.
  • Wir müssen erkennen, dass alles wir selber verursachen, dass WIR unserer Glücke Schmiede sind.
  • Wir müssen erkennen,

  • dass unser vermeintliches ‚Uns-gut-gehen-lassen‘, grottenschlecht für uns ist,
  • dass ein einfaches artgerechtes Leben der Himmel auf Erden ist,
  • dass wir ganzjährig urlauben könnten,
  • dass wir umso mehr geliebt werden, je mehr wir lieben,
  • dass wir uns an unseren Aufgaben und Fähigkeiten erfreuen könnten,
  • dass wir dauergesund 120 Jahre jung bleiben könnten,
  • dass wir unzählige kostenlose Naturköstlichkeiten genießen könnten,
  • dass wir das Paradies bereits auf Erden haben und es bloß zu leben bräuchten,
  • In diesem Sinne:
    paradise your life!

     


    Liebe (3)

    22. August 2010

    Stell Dir vor, Du schickst einen Tapezierer und eine Schneiderin in ein Zimmer, das beide erstmals sehen. Was werden sie Dir berichten, was sie gesehen haben?
    Ziemlich sicher zwei völlig verschiedene Bilder! Eines vielleicht von nicht auf Stoß geklebte Tapeten, eines möglicherweise von ungleich langen Vorhängen.
    Wir sehen, wir erleben was wir als Bild in uns haben, was wir kennen, was wir erwarten.
    Das heißt nichts anderes, als WIR gestalten uns unser Leben.
    Gehst Du als ‚Richter’, als Kritiker, als Zweifler durchs Leben, werden Dir Urteile, Kritiken und Zweifel entgegenwehen, samt ihren Negativanteilen.
    Gehst Du als Liebender durchs Leben wirst Du Liebe erleben.
    Und wenn nicht, liebst Du einfach diese Nicht- Liebe. Denn auch sie ist Teil Deines Lebens, muss Teil Deines Lebens sein, denn DU selber hast Dir dieses Leben gewählt!
    Glaubst Du an Knappheit und Mangel wirst Du in einer Mangelwelt leben. Gibt es für Dich keine Grenzen um Wohlstand und Erfolg zu mehren, wirst Du in der Fülle leben.

    Wir alle legen ein sehr seltsames Verhalten an den Tag, um nur ja sicher unglücklich zu sein:
    Stell Dir vor, Du gehst einen Weg, trittst auf eine gut getarnte Fallgrube und stürzt in die Tiefe, stürzt nach unten.
    Kein Mensch, nicht das dümmste Tier käme auf die Idee, dieses Problem des Impulses nach unten, durch weitere Versuche und Bemühungen nach unten, zu lösen. Jeder wird einfach versuchen nach oben, gegen die Fallrichtung, zu klettern, die Fallgrube verlassen und weitergehen.
    Jetzt sieh Dir aber einmal an, was viele von uns bei einem Schicksalsschlag tun! Da denkt sich niemand etwas dabei, den Schlag auch noch selber zu verstärken. Wenn wir verletzt wurden, nach ‚unten‘ geworfen wurden, verkriechen wir uns erst recht, verfallen in Depressionen, betrinken uns, hadern mit unserem Schicksal, verfluchen diese Ungerechtigkeiten, fügen uns zum erlittenen Schaden, auch noch selber Schaden zu.
    Das ist krankes Zivilisations- Denken pur, das unserem beurteilenden Denken entspringt!
    Unser Erwartungs- Bild entspricht nicht dem tatsächlichen Bild und das zerstört uns gänzlich.
    Guck Dir die Tiere, die freie Natur an! Hier wird ausschließlich nach der Prämisse ‚Es ist wie es ist’ verhalten.
    Selbst so winzige, ‚dumme’ Ameisen verhalten sich effizienter und ‚problemresistenter’ als wir gebildeten Menschen. Kaum zerstört etwas ihren Ameisenhaufen, beginnen sie mit der Reparatur.
    Zerstört ein Erdbeben oder ähnliches ein Menschenhaus, verfallen wir in Wehklagen, brauchen psychologische Betreuung, viele kommen aus diesem Tief, aus diesem Verlust- Schmerz nie wieder raus.

    Unser Verstand, unser Ego suggeriert uns, dass Glücksgefühle abhängig von der Erfüllung unserer Wünsche und Vorstellungen sind.
    Das ist völliger Unsinn!
    Warum sollen wir uns von Fremden, von Außenereignissen steuern lassen!?
    WIR sollten der Steuermann unseres Lebens sein!
    WIR sind für unser Glück zuständig!
    Das heißt, wir haben nur eine Chance: Wir tauchen alles in, wir umhüllen alles mit, unserer Liebe, wir leben die Tatsache ‚Es ist, wie es ist, sagt die Liebe’.
    Wir legen die Grundfarbe unseres Lebens fest! Und das ist die Grundfarbe und Schwingung der Liebe.
    Natürlich können wir nicht alle Naturgewalten, alle Schicksalsschläge damit abwehren. Doch wir können sie minimieren und abschwächen, indem wir sie lieben.

    Als Hausaufgabe stell Dir absolut hässliche und grässliche Dinge und Situationen vor und sieh sie Dir liebevoll an. Du wirst sehen, man kann entweder mit Logik oder auch nur durch unsere Emotionen allem etwas abgewinnen. Die hässlichste Kröte ist ein Wunder der Natur, für den dümmsten Typ gibt es jemanden, der ihm etwas abgewinnen, zu Recht, abgewinnen kann, die unangenehmste Situation kann von jemand anderem völlig entspannt bis positiv gesehen werden.
    Aber Du musst auch überhaupt nicht in die Logik oder Beurteilung gehen. Einfach liebevoll und unkritisch Liebe schicken, liebevoll hingucken, Liebe hinzuflie0en zu lassen, reicht völlig bzw, ist eine ganz wunderbare Übung.
    Wenn es absolut nicht klappen sollte, liebe zumindest Deine Aversion dagegen. Denn auch sie ist ein (wichtiger) Teil von Dir und mit Liebe überzogen, ebenfalls Liebe.
    Ich wünsche Dir liebevolles Üben bis zum nächsten Beitrag über naturrichtiges Denken: Liebe (4)