Werde Krieger!

1. März 2018

Nein, ich rufe natürlich zu keinerlei Bestialitäten a la IS oder anderer Terroristen oder Militärs auf. Im Gegenteil, ich selber bin der friedfertigste, nur denkbare Mensch. Doch habe ich schon lange vor, etwas über unsere erschreckende Verweichlichung zu schreiben.

Es ist wunderbar, dass wir immer friedfertiger, immer sensibler werden. Die Menschen die Tierleid, Tierausbeutungen und Tiertötungen ablehnen werden immer mehr. Zahllose Menschen halfen und helfen Flüchlingen, sozial Gestrandeten. Es gibt jede Menge an Studienrichtungen die soziale Hilfe, den Frieden, die Hilfe in allen Bereichen zum Thema haben. Alles wunderbar!

ABER es bedarf neben Empathie, passiver Anteilnahme und Hilfsbereitschaft auch einer aktiven Kraft!
Eine Energie, die etwas durchzieht, auf die Beine stellt. Eine Energie die sich zu 100% für etwas einsetzt, die sich nicht verbiegen lässt und konsequent ist. Das Bild eines ‚edlen Kriegers‘!
Damit meine ich nicht nicht das Bild berserkernder Schlachten- Schläger, sondern das Bild des aufrechten, konsequenten und starken Kämpfers für eine bessere Welt, wie Martin Luther, Gandhi oder Nelson Mandela.

All die vielen Achtsamkeits- Seminare und Übungen sind ganz wunderbar. Doch darüber hinaus sollten wir nicht unsere enormen Kraftreserven übersehen!
Unser Fall ins weiche Passive, oft sogar Letargische, das ich immer häufiger beobachte, müsste nicht sein! Wir besitzen, besonders wenn wir schon naturrichtig leben, enorme Kräfte, die auch zur Anwendung kommen wollen. Bei vielen Frauen mit behinderten Kindern, bei vielen engagierten Entwicklungshelfern und ähnlich motivierten Menschen ist das zu beobachten.
Die Kraft ist da, wir haben bloß – vielleicht auch aus falsch verstandener Rücksichtsnahme – verlernt, sie anzuwenden, für etwas zu stehen, etwas zu vertreten.

Sieh Dir alte Fotos von Menschen anfang des vorigen Jahrhunderts an, welch entschlossenen Ausdruck die noch in den Gesichtern hatten. Die Frauen wurden mit jeder Geburt, mit jedem Kind stärker, die Männer leisteten oft Unglaubliches.

Klar liefen sie, völlig blödgemacht, mit dieser Energie auch in den ersten Weltkrieg oder dem Hitler nach. Doch das sollte nun, in dieser Gesellschaft des mehr Denkens und mehr Fühlens, ja nun nicht mehr passieren. Doch Sauereien, gegen die wir kraftvoll aufstehen sollten gibt es immer noch genug.
Um ein ganz ein kitschiges Bild zu beschreiben:
Ich würde mir mehr aufrechte, kraftvolle Kämpfer mit mitfühlenden Herzen und Visions- strahlenden Auren wünschen.

 

 

 


Alles Versager!

19. Mai 2015

dollarSieh sie Dir doch an!

Mutter Theresa! – Arm wie eine Kirchenmaus!

Albert Einstein! – Nichtmal 1 $- Million hat der geschafft!

Jesus Christus! – Armselig am Kreuz geendet!

Mahatma Gandhi! – Lebenslang in Armut gelebt!

Albert Schweitzer! – Hockte lebenslang in einem primitiven Dorf in Gabun!

Alles erbärmliche Versager, sag ich Dir! 😉

 

 

 


Aug um Aug

8. Dezember 2011

 

 
Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen,
Tintenflecken mit Tinte,
Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen.
Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
(Bertha von Suttner)

 

 
Oder wie Gandhi es ausdrückte:

‚Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein‘

 


Satyagraha

22. Dezember 2010

„Der Grund für die meisten unserer Missverständnisse liegt im Misstrauen, und der Grund für dieses Misstrauen ist meistens Furcht.“
(Mahatma Gandhi)

Der Begriff ‚Satyagraha’ geht auf Mahatma Gandhi zurück, meint eine gewaltlose Offenheit, die das Gewissen und die Vernunft des Partners ansprechen wollen und ist eine wunderbare und liebevolle Alltagsübung.

‚Der Satyagrahi lässt sich lieber hundert Mal betrügen, als den Gegner zu verdächtigen’ sagt Mahatma Gandhi.
Was vielleicht naiv erscheint, ist in Wirklichkeit die einzig produktive Strategie. Wir wissen sowohl aus der Placebo- Forschung als auch aus der Psychologie, dass eintreten wird, was wir erwarten, das eintritt. So gesehen können wir mit Misstrauen immer nur verlieren, indem wir bestätigt werden.
Gandhi hat das intuitiv wunderbar erkannt und aus seiner Satyagraha eine der effektivsten politischen Strategien entwickelt.

Wir nehmen gemeinhin an, dass Misstrauen vor Ausbeutung schützt. Bloß hat es den Nachteil, dass wir damit Kontakte abbrechen, nie die Richtigkeit unseres Misstrauens verifizieren und uns immer tiefer in diese Bösdenken verstricken, indem wir immer annehmen, die Bedenken waren gerechtfertigt. Während Vertrauen uns etwas lernen lässt über unser Gegenüber und unseren Horizont erweitert.
Zudem wirft Misstrauen anderen gegenüber auch auf uns ein schlechtes Licht, wie schon das Sprichwort ‚Wie der Schelm ist, so denkt er (von anderen)’ sagt.
Während man mit Vertrauen vertrauenbildend wirkt und von Furchtlosigkeit, Mut, wenn nicht sogar Unverletzbarkeit zeugt.

Nicht zuletzt vereinfacht Vertrauen das eigene Leben ganz gewaltig! – Wunderbar vertraute, positive Schwingung inklusive.

Vertrauen ist aber nicht gleichzusetzen mit der Ausschaltung jeglicher Umsicht! Ganz im Gegenteil, erst Vertrauen fordert und bestärkt alle unsere Fähigkeiten.
Es soll nur die negative, und im Grunde uns selber schwächende, Grundstimmung anderen gegenüber aufgegeben werden.

 


Die Medizin als heimtückische Verführerin

13. November 2010

„Gandhi ist ein strikter Vertreter der Naturheilverfahren und ein ebenso energischer Kritiker der wissenschaftlichen Medizin. Er hält sie für eine heimtückische Verführerin, die den Menschen dazu verleitet, sich gehen zu lassen und leichtfertig gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen. Als Beispiel nennt er einen Mann, der zuviel isst. Er bekommt Magen-Darm-Beschwerden, doch anstatt daraus seine Lehren für sich zu ziehen, geht er zum Arzt, der ihm mehrere Arzneien verordnet – mit der Folge, dass der Patient die Medikamente schluckt, seinen ungesunden Lebenswandel beibehält und weiter im Nahrungsüberfluss schwelgt.
Für einen Satyagrahi ist diese Vorgehensweise nicht akzeptabel, weil sie die moralische Verfehlung, die Gier des Patienten, unberührt lässt und weil es in ihr nur so von Gewalt wimmelt. Denn letzten Endes ist nicht nur das Verhalten des Arztes, der mit seinen Medikamenten natürliche Symptome unterdrückt, ein Akt der Gewalt, sondern auch das Verhalten des Patienten, der mithilfe der Arznei fortfahren kann, seinen Körper mit falscher Ernährung zu drangsalieren.
Gandhis Fazit: Die moderne Medizin ist unmoralisch, weil sie statt Selbstbeherrschung das verhängnisvolle Dreigestirn von Schwelgen, Gewalt und Gier unterstützt. Richtige Medizin muss die Selbstbeherrschung und Unabhängigkeit des Menschen fördern. Denn auch in Fragen der Gesundheit ist der Mensch in erster Linie selbst verantwortlich.“
(Zitat aus Jörg Zittlau’s ‚Das Gandhi- Prinzip’)

 


Liebe, Energie, Können, …

26. Oktober 2010

Die ‚paradise your life‘- Philosophie beruht auf einer artgerechten Lebensweise die wir uns größtenteils von der Natur, von unseren ‚unzivilisierten‘ Mitwesen abgucken und die grob in die Bereiche Ernährung, Bewegung, Mentales und Soziales eingeteilt werden kann.
Besonders ‚hartnäckig‘ entziehen sich uns die artgerechten ‚Denkweisen‘, da wir in unserem Zivilisationsdenken sozialisiert wurden und darin fast peinlich verhaftet sind.
Einige dieser betriebsblinden Beispiele gab es bereits in der Reihe ‚Liebe (x)‘.
Ein besonders verbreiteter Trugschluss um nicht zu sagen, ein besonderes Zuckerl, heute:

‚Warum soll ich so ein Ekel lieben?‘
‚Wieso soll gerade ich nachgeben?‘
‚Ich unterstütze doch nicht auch noch solche Schwachmaten/ Gangster/ Faulpelze!‘
‚Gleiches Recht für alle!‘
‚Warum sollte ich so etwas verzeihen?‘

und ähnliche Stellungnahmen sind allerorten zu hören und werden von vielen für ‚gerecht’ und völlig in Ordnung befunden.
Sind sie auch!
Aber nur für Menschen, die im ‚alten System’ verhaftet sind.
Dieses geht davon aus, dass alle dieselben Voraussetzungen haben, dass alle denselben Wissens-, Liebes- und Gefühlshorizont haben.
Es geht davon aus, dass alle gleich tüchtig, alle gleich liebenswürdig, alle gleich gut ausgestattet sind.

Das ‚neue System’ aber erkennt, dass enorme Unterschiede, sowohl persönlich, als auch regional, wie global bestehen.
Zudem würde ich sagen, es ist doch wunderbar, mehr zu wissen, mehr lieben zu können, agiler zu sein, nachsichtiger, großzügiger sein zu können, einfach alle seine Fähigkeiten anwenden und nutzen zu können.

Wer sagt: ‚Mach Dir das doch selbst. Warum soll ich Dir den Deppen machen?’ zeigt doch nur, dass für ihn diese Verrichtungen, diese Hilfestellungen ein Problem und keine Kleinigkeit, die man ‚mit Links macht’, sind.
Das vermitteln und lehren wir durch unser Verhalten natürlich auch diesen ‚Unfähigen’.
Würden wir solche Arbeiten sofort, flott, hilfsbereit und problemlos tun, würden wir zeigen

    a) wie einfach und problemlos das ist und
    b) dass Tüchtige Null Problem damit haben, es sofort zu erledigen.

Nur wer selber eher knapp ist mit Talenten, Energien und Emotional- Kräften wird auf Gleichberechtigung pochen!
Andere erfreuen sich daran, problemlos helfen und vermitteln und zeigen zu können, was sie ‚drauf haben’.

Und das Verrückte und gleichzeitig Gerechte: Nur solch eine Denkungsart, wirkt harmonisierend auf uns, auf all unsere Organe.
Egoismen, Gerechtigkeitsdenken, das ja nichts anderes als ständiges Beur-teilen und damit teilen und ‚die Ganzheit entbehren‘ bedeutet, schwächt uns.
Demnächst mehr darüber aus feinstofflicher Sicht.

Betrachte doch mal die Welt aus diesem Blickwinkel …