Ganzheitliche Medizin

23. Oktober 2017

So, wie Arbeitsamt- Berater den Jobsuchenden nicht sagen, dass sie eh keine Chance auf einen Job haben, weil wir die letzten Jahrzehnte so hemmungslos ausgelagert und rationalisiert und es politisch vergeigt haben, dass der Fruchtgenuss dieser Maßnahmen auf alle Gekündigten aufgeteilt wird, so verhält es sich auch in der Medizin.
Anstatt den Menschen zu sagen, wie sie lebenslang gesund bleiben könnten, krallen sich zigtausende Mediziner an das gute Einkommen aus Krankheiten und prolongieren diese ganz nach Eugen Roth’s:

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit,
b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe

Doch einigen Medizinern dämmert mittlerweile, dass Virchow’s reduktionistische Unterbrechung der ganzheitlich medizinischen Heilkunst vor fast 200 Jahren und die Miteinbeziehung der Naturwissenschaften auch nicht das Gelbe vom Ei war. Doch das Abwenden von der Profitmedizin, von den Pharmas, ist noch lang nicht ganzheitlich!
Im Gegenteil!
Nun werden – wie im AMS – den Patienten unter dem Thema Ganzheitlichkeit Probleme aufgehalst für die sie gar nichts können.
Unter Ganzheitlichkeit wird nun work- life- balance, werden psychische Belastungen, wird Psychosomatik und vieles andere einbezogen für das die Patienten nichts können.

Liebe Leute! Die GESELLSCHAFT ist krank!
Solange wir in dieser mitschwimmen brauchen wir keine Fehler in uns zu suchen. – Außer dass wir da mitmachen
Was soll Ganzheitlichkeit, wenn das GANZE krank ist!?
Allein schon die Arbeitswelt, die Gesellschaftszwänge, die Erziehungs- Erwartungen, usw. sind grottenfalsch und Menschen- und Gesundheits- zerstörend.
Wir sind tagtäglich konfrontiert mit, als normal hingestellten Belastungen, die uns krank machen, die den Weltfrieden verhindern, die andere Wesen unterdrücken bis vernichten …
Ohne uns von dieser ‚gesellschaftlichen Normalität‘ zu trennen. haben wir nicht die geringste Chance auf ein Weiterleben, geschweige denn Gesundheit oder Frieden!
Vergiss medizinische Ganzheit!
Sieh auf die Natur:
Guck, wie ‚dumme‘ Tiere leben!:

Sie wollen nichts.
Sie nehmen, was da ist.
DAS ist wirkliche Ganzheitlichkeit!

All die ’neue Ganzheitlichkeit‘, all die Psychotherapie, die Psychosomatk, alle Trainings, Seminare … unterstellen – unausgesprochen natürlich! – den Patienten nicht ok zu sein.
Früher waren es die Außenfeinde, die Erreger, die Viren, die Bakterien. Nun versteht man unter Ganzheitlichkeit, dass die Patienten falsch ‚ticken‘!

Doch wir sind immer richtig!
Unser Körper ist das Ergebnis einer Jahrmillionen- langen Erfolgsgeschichte.
Daran können und sollten wir nichts ändern.
Alles was uns stört, nervt, krank macht MUSS falsch sein!
DAS verinnerliche Dir!

Lass Dich unter dem Ganzheitlichkeits- Deckmäntelchen nicht entmündigen, verblöden!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
Du bist ok, wie Du bist!
DAS lass Dir gesagt sein!
DAS glaube und wisse!

 

 

 

Advertisements

Wir sind doch Menschen, oder?

21. August 2017

Mit großer Sicherheit kann man doch nur das von uns behaupten.
Wir sind Menschen mit unseren Körpern wie sie eben aussehen, mit Bedürfnissen, wie wir sie nun eben haben, mit Sprachen, die wir nun einmal sprechen, mit einem Sozialverhalten, wie wir es nun einmal haben, mit unserem Essen, Kacken, Spüren, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, mit unseren Gedanken, Vorfahren, Geschwistern und Kindern.
Wir sind so hochkomplex, dass alle Wissenschafter der Welt, auch wenn sie noch so klug tun, nichtmal unseren kleinsten und einfachsten ‚Baustein‘, die Zelle restlos erklären, geschweige denn reparieren oder gar herstellen könnten.
Eine Zelle ist so komplex, dass man sie sich wie eine Großstadt mit all ihrem Gewussel, mit ihren verschiedenartigst Ankommenden und Abreisenden, mit all ihren Berufen, Infrastrukturen, Transportmitteln, Einwohnern … vorzustellen hat.
Auch, dass zwischen all diesen hochkomplexen ‚Zell- Städten‘ ständig reger Austausch stattfindet, dass diese Städte sich zu Verbänden, weitweitaus vielfältiger als unsere Vereinten Nationen, zusammenschließen, um wiederum mit zahllosen anderen Verbänden zu kommunizieren, muss angenommen werden. Wie sonst könnten wir als Körper und Menschen tagaus, tagein so perfekt herumhüpfen und funktionieren!?

Wieso dann, frage ich Dich, bezahlen wir alle tagtäglich für Wissenschafter, Forscher, Akademiker, die überhaupt nie auch nur den Hauch einer Chance haben können, irgendetwas daran zu verändern, geschweige zu verbessern?
Ok, diese Leute publizieren immer wieder ihre Entdeckungen, die oft verblüffen, oft sogar vorgeben der Natur, dem Leben etwas ‚abgerungen‘ zu haben.
Doch sieh einmal genau hin, bzw. sieh mit breiterem Blick hin! Welche Bedeutung haben heute noch 100, 200, 300 Jahre alte wissenschaftliche Medizin- oder Biologie- Erkenntnisse? Richtig! Gar keine! Alles völlig verstaubter, überholter Unsinn, obwohl er damals ebenso bewundert und geachtet und für wahr gehalten wurde wie die heutigen Erkenntnisse.
Und die heutige Wissenschaft!?
Kann ebenso wieder nur Unsinn produzieren, den der selbstverliebte Größenwahn des Menschen im jeweiligen Zeitgeist nicht erkennen kann. Zu sehr hängen wir dem Traum an, alles zu können, alles zu vermögen. Unsere Sehnsucht gottgleich zu sein ist unendlich.

Und jetzt sind wir an dem Punkt, zu dem ich wollte!
Unsere Sehnsucht ist nur zu berechtigt. Denn wir SIND Götter!
Doch Götter mit Grenzen!
Selbst ‚wirkliche‘ Götter
a) können sich nicht über Naturgesetze hinwegsetzen bzw.
b) sind klug genug, nicht in ‚fertige‘, bestens funktionierende hochkomplexe Systeme eingreifen zu wollen.

Um ein solches handelt es sich bei biologischen Wesen!
Hier hat kein mechanistisch, simplifizierendes Denken oder Forschen Platz!
Genau das aber tun wir, genau nur das finanzieren wir unseren Wissenschaftern. Denn mehr können diese nicht können. Wir wissen, dass wir nie das ganze Universum werden erforschen können und dass in jedem Organismus, ja selbst schon in jedem Gehirn mehr Neuronen existieren als Atome im Universum! Und dennoch bezahlen wir nicht nur für diesen Unsinn. Nein, wir glauben auch noch an all diese immer wieder auftauchenden Unsinne, ’neueste wissenschaftliche Erkenntnisse‘ genannt!
Wir unterschätzen völlig dieses ‚Wunder Leben‘!
Wir überschätzen uns selber grenzenlos!

Blätter‘ doch zurück in der Wissenschaftsgeschichte! Pasteurs Irrtümer vergiften heute noch unsere Umwelt. mit Koch’s geistigen Verirrungen werden heute noch unsere Kinder krank- oder zumindest hochriskant geimpft! Das Märchen von den Viren erzählt Dir heute noch jeder Arzt, obwohl da absolut nichts dran ist, außer Angst zu verbreiten. Heere von Putztrupps scheuern alles bakterienfrei, obwohl es das in unserer Jahrmillionen langen Entwicklung nie gegben hat, nie geben kann und wir mit mehr Bakterien positiv kooperieren als wir Körperzellen besitzen.

Leute, lasst Euch das nicht gefallen!
Gebt Euer schönes Geld selber aus! Gönnt Euch etwas Schönes damit, anstatt dem Bundesheer neue Waffen oder den Unis neues Spielzeug zu schenken. Das würde Euch doppelt zugute kommen: Euer Geld käme Euch zugute und Ihr wärt‘ künftig unbelastet von all dem wissenschaftlichen Unsinn, der über Medien und jede Menge an Unsinns- Produkten vertrieben wird.

Wir sind Menschen! Wir brauchen Zuwendung, nicht lebensferne Laborversuche! Wir brauchen das Gesamtpaket, nicht isolierte Forschung. Wir wollen ganz(heitlich) und nicht differenziell gesehen und behandelt werden. Unsere Komplexität will nicht reduziert werden auf ‚die Niere auf Zimmer 213‘ oder den ‚Gehirntumor am Tisch‘.
Wir sind Menschen und wissen im Grunde unseres Herzens weit mehr als all diese verkopften Clowns! Wir sind soziale Wesen, die sich wieder einander zuwenden wollen, die wieder einander ansehen, zuhören, die sich wieder gegenseitig helfen wollen, anstatt von herzlosen Technokraten aus Profitinteresse be-handelt zu werden.
Wir sind Menschen die wieder dankbar die zahllosen Naturgeschenke annehmen wollen, ansatt neueste Sinnlos- Produkte, deren Schaden man immer erst nach Jahren und Jahrzehnten erkennt, teuer zu kaufen.
Wir wollen einander von unseren Problemen erzählen, anstatt in kalte Tomographen geschoben zu werden. Wir wollen wieder das Saftl der Kräutertante kosten, anstatt uns genveränderte Medikamente aus der Apotheke zu holen.
Die Älteren von uns werden sich vielleicht noch erinnern, wie schnell alles gut war, am Busen der Mama. Das mütterliche Blasen auf den blauen Finger, das feuchte Umwickeln des verstauchten Armes, das Streicheln übers Haar mit ‚Bis Du heiratest ist alles wieder gut‘ …
Heute rufen, wie mir ein Jungarzt im Krankenhaus erzählte, die Eltern die Rettung, wenn das Kind nachts zu husten beginnt!
Leute, wir können alles! Alles, das uns gut tut!
Daran denkt bitte!

 

 

 


Die Salami

11. Januar 2017

Vor langer, langer Zeit war, wie der Titel unserer Geschichte schon veraten hat, einmal eine Salami. Eine wunderbar würzige, harte, robuste Dauerwurst aus dem Fleische ganz entzückender aber ermordeter Tierchen.
Letzteres war den Herstellern dieser Spezialität im Salamiland aber herzlich egal. Sie erfreuten sich einfach über alle Maßen an ihrer wahrlich gelungenen Erfindung. Die Salami war dauerhart und nahezu unbegrenzt haltbar und wann immer man Hunger oder Gusto verspürte schnitten sich die Salamiker im Salamiland ein Stück runter und genossen es.
SalamiDiese wunderbare Errungenschaft blieb jedoch nicht lange dem Salamiland vorbehalten. Viele Reisende erbaten sich solch ein Prachtstück, teils als Wegzehrung, teils um den Daheimgebliebenen dieses Wunder der Fleischerkunst vorzuführen.
Eine dieser Hartwürste gelangte in eine Gesellschaft die für ihr Streben und ihre Fortschrittlichkeit bekannt war. Auch sie wollte sich diesem Mitbringsel nicht verschließen. Diese Schatz wurde von vielen Wissenschaftern untersucht, viele Werkzeuge und Techniklen wurden erfunden und an der Wurst erprobt. Irgendwann war ihre Schneide- Technologie soweit fortgeschritten, dass sie hauchstdünne Scheiben abzuschneiden vermochten. Einmal Blut geleckt wurde die ganze mittlerweile schon historische, aber immer noch im besten, genießbaren Zustand befindliche Wurst hauchfeinst salamisiert. Doch, oh weh! Die Wurstscheiben verdarben nun! Sie wurden schimmelig, trockneten aus, wurden unansehnlich, verloren an Geschmack …
Doch das alles war – vermeintlich – kein Problem. Zu viele Wissenschafter hatten sich schon mit dieser Materie befasst und zu sehr war man ob der Scheiben- Feinheit schon erstolzt. Baldige Abhilfe wurde von den Fachkräften erwartet.
Die Gelehrten forschten und experimentierten, versprachen Abhilfe und brauchten immer neue Forschungsmittel. Sie versuchten sich im Konservieren, Wieder- Zusammenfügen, Vakuumverpacken, sie testeten Anti- Schimmel- Mittel die sie aufsprühten, versuchten es mit Nachwürzungen und versprachen einen baldigen wissenschaftlich Durchbruch. Sie versuchten sich mittels hochkomplexer Mustererkennungs- Rechnern im Zusammenpuzzeln der Scheiben, andere wieder setzen auf das Ignorieren zusammenpassender Scheibachenmuster. Ein heilloses aber teures Gewirr an verschiedenen wissenschaftlich Ansätzen war entstanden. Und jede dieser Disziplinen brauchte Geld und versprach eine baldige Lösung.
Einem, der sich auf unerklärliche Weise seine ganze salamisierende Schulkarriere hindurch – die ganze Gesellschaft fokussierte mittlerweile in all ihrem Tun auf Details und Detailtreue … Einem also, der sich seine ganze salamisierende Schulkarriere hindurch seinen ganzheitlichen Einfach-, man könnte auch sagen Natur-, Blick bewahren konnte, fiel dieses absurde Situation auf. Er dachte: ‚Diese Salamiker in ihrem Salamiland gibt es doch noch immer. Die seh ich mir jetzt an, ob sie eine ähnlich fatale Entwicklung genommen haben wie wir oder ob sie sich noch an den alten Salamikünsten erfreuen‘. Gesagt, getan!
Und was fand er im fernen Salamien vor!? Tatsächlich immer noch die gute alte Salami! Er erlernte die höchst einfache Herstellung, kehrte über alles euphorisiert in seine durchakademisierte Heimat zurück und präsentierte stolz seine Lösung die alte salamisierte und dadurch verdorbene Salami, Müll sein zu lassen und sich neue Würste zuzubereiten.
Doch zu viele Gelehrte lebten schon recht gut von der Salamiforschung und die anderen konnten sich teils durch Medienverdummung, teils durch langfristig antrainiertes ‚Zu-kompliziert-Denken‘ nicht mehr vorstellen, dass eine so einfache Lösung, wie einfach eine Wursthaut zu füllen und luftzutrocknen, zielführend sein könnte. ‚Wenn das so einfach wäre, wären doch auch unsere Wissenschafter schon daraufgekommen‘ monierten sie. Andere wieder meinten: ‚Bitte wir hatten doch schon die höchste Kulturstufe der Feinstscheiben erklommen. Wir wollen doch nicht in die kulinarische Steinzeit zurück!‘.
Und es wurde weitergeforscht. Die Steuerzahler löhnten weiter. Die Medien berichteten weiter von immer neuen Erkenntnissen und versprachen baldige Ergebnisse und die Menschen waren mächtig stolz auf ihre geistige Elite.
Und unser Ganzheitler!?
Der fand sich mit der Borniert- und Verblendetheit seiner Gesellschaft ab, füllte sich seine Salamis weiterhin wie gelernt selber ab und genoss sie mit seinen vielen FreundInnen.
Er steht im freundschaftlichen Kontakt und Austausch mit den Salamiländlern und falls es ihm hier einmal zu dumm werden sollte und es in und mit seiner ‚Kultur‘ weiterhin so bergab gehen sollte, ist er bestens gewappnet bzw. angepasst um im Salamiland herzlich willkommen geheißen zu werden …

 

 
PS: Diese Parabel auf unseren Zivilisationswahnsinn ist meiner hier beschriebenen Aufgewühltheit entsprungen.

 
PPS: Kürzer lässt sich dieser unser Wahnsinn nur mit der alten Weisheit ‚Ein Experte ist jemand, der von immer weniger immer mehr weiß, bis er irgendwann von gar nichts mehr alles weiß‘ und der Tatsache, dass wir fast alle bereits Experten sind, beschreiben.

 

 

 


Ärztliche Diagnosen

27. November 2016

Um es gleich vorweg zu sagen:

Diagnosen sind nicht nur völlig unnötig,
sondern sogar gefährlich irreführend!

Im Detail:

answer_bad Die Medizin kann mittlerweile zwischen zigtausenden(!) Diagnosen unterscheiden!
answer_bad Je mehr Diagnosen, je mehr – teilweise ‚erfundene‘ – Krankheiten, desto besser für’s Geschäft!
answer_bad Diagnosen sind Negativ- Aussagen, die in vielen Fällen erst Krankheitsauslöser sind. Denn der bestens erforschte Nocebo- Effekt besagt, dass die Menschen werden, was sie glauben zu werden.
answer_bad Diagnosen halten die Menschen von der so essenziell wichtigen Achtsamkeit und Selbstbeobachtung ab.
answer_bad Diagnosen entmündigen!
answer_bad Diagnosen schieben sehr häufig ‚Außenfeinde‘ wie Viren, Bakterien, genetische Dispositionen, etc. vor die tatsächlichen Ursachen. Denn in 90- 95% aller Krankheitsfälle wurde das Problem von den Patienten unbewusst selber verursacht, durch naturfalsche Lebensweise.
answer_bad Diagnosen ‚entschuldigen‘ dadurch die Patienten, was für diese zwar angenehm und bequem ist, sie aber in eine meist ‚endlose‘ Kette von Medizin- Interventionen drängt.
answer_bad Diagnosen verunmöglichen eine ganzheitliche Sicht auf den, und damit eine Nachbesserung/ Korrektur des, ‚Menschen in der Gesellschaft‘.
answer_bad Diagnosen fokussieren auf Details und ziehen bloße Symptomunterdrückungen nach sich.
answer_bad Die nächste Diagnose ignoriert/ verheimlicht, dass es sich dabei häufig bloß um ein neues Körperzeichen der vorhergehenden Symptomunterdrückung handelt.

Warum wir sogar fast alle unsere Probleme unserer Intelligenz ‚verdanken‘ bzw. warum Evolution nur für ‚Einfache‘ gute Lösungen bereithält, demnächst.

 

 

 


Objektiv betrachtet (4)

27. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Sozial- Verhalten und Verbindungen, wie Egoismus, Hilfsbereitschaft, Zivilcourage, Freundschaft, Ehe, Single- Leben, Kommunen, Einzelgängertum, Gruppensex, offene Partnerschaft, free hugs, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und bewirken unterschiedliche Lebensweisen. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art des Lebens und Zusammenlebens einem glücklichen Leben in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art des Sozialverhaltens unserer Natur, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art des Verhaltens und Zusammen- oder Nichtzusammen- Seins auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alle Lebensarten sind ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art zu Leben, Lieben und Handeln ist besser als keine.
Doch das Optimum für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und Harmonie sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man neue und naturferne Sozialverhalten anstreben und leben. Man wird vielleicht auch Freude daran haben. Doch unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für eine Taube oder einen Wolf ist ihr Lebenspartner oder sein Rudel artgerechter und kommt seinen Ur- Bedürfnissen näher als alleine oder mit Menschen zu leben.

Für das Finden unserer artgerechten Lebens- und Zusammenseins- Form in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere zutiefsten Bedürfnisse sehr lehrreich.
Affen z.B., leben in Gruppen, haben viel Körperkontakt und Nähe, kennen keine Tabus, teilen alles, sind tolerant, hochsozial, Sinnes- und Körper- orientiert, liebevoll und naturnah. Weder vereinsamen, noch verherden sie oder verpaaren sich exklusiv.
Auch unsere Bedürfnisse und Sinne zeigen, dass wir soziale Wesen mit einem Urbedürfnis nach Körperkontakt sind. Unsere Sinne sind hochsensitiv, unsere Libido und unser Interesse an Mitwesen lebenslang aktiv.

Objektiv gesehen ist die Welt der verschiedenen Lebens- und Zusammenlebensformen die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‚fade‘ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher – gesünder sowieso – sind artgerechte Sozial- und Handlungsformen, wie lieben, zuhören, ansehen, spielen, kommunizieren, küssen, berühren, streicheln, erriechen, ablecken, Eins- Sein, umarmen …

 


Objektiv betrachtet (3)

26. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Denkrichtungen und Philosopien, wie Rationalismus, Esoterik, Spiritualität, unterschiedlichste Religionen, Relativismus, Taoismus, Nihilismus, Skeptizismus, Anarchismus, Amoralismus, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und bewirken unterschiedliche Lebensweisen. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art des Denkens einem glücklichen Leben in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art des Denkens unserer Natur, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art des Denkens und Handelns auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alle Denk- und Verhaltensarten sind ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art zu Denken und Handeln ist besser als keine.
Doch das Optimum für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und Harmonie sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man naturferne Philosophien anstreben und leben. Man wird vermutlich auch Freude daran haben. Doch unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Hamster oder Fuchs sind volle Getreidekammern- oder erjagte Gänse artgerechter und kommen seinen Ur- Intentionen näher als im Rad zu laufen oder Kunststücke einzutrainieren.

Für das Finden unserer artgerechten Denkformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf alte, einfachere Lebensformen sehr lehrreich.
Affen leben das reine Sein, handeln intuitiv, lernen durch Nachahmung, beobachten alles entspannt und offen, sind neugierig, sozial, Sinnes- und Körper- orientiert, praktisch und naturnah. Weder rechnen, noch monologisieren oder theoretisieren sie.
Auch unser Gehirnaufbau zeigt, dass das weit überschätzte Großhirn bloß die ‚Draufgabe‘ zum lebenswichtigen Kleinhirn ist. Viele unserer lebenswichtigen Reflexe sind dezentral im Körper verteilt angebracht.

Objektiv gesehen ist die Welt der Denkrichtungen und Philosophien die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‚fade‘ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher – gesünder sowieso – sind artgerechte Denk- und Handlungsweisen, wie beobachten, tun, lieben, staunen, einssein, gemeinsam sein, erwandern, spüren, fühlen, sehen, hören riechen, schmecken …