Nur EINE Frage

21. September 2020

Tatsächlich folgen dieser aber Fragen über Fragen

Hast Du heute Deinen Tag gelebt, als wär’s Dein letzter?!
Oder warst Du angepasst, ‚brav‘, unauffällig …

Weißt Du überhaupt noch, wie lebendiges Leben sich anfühlt?
Weißt Du überhaupt noch, wie sich das Pulsen des Lebens, wie sich Liebe, Nähe, Spontanität, Ausgelassenheit… anfühlen?
Weißt Du überhaupt noch wie Unerwartetes, wie Gefährliches, wie Abenteuer sich anfühlen?
Weißt Du überhaupt noch wie Risiko sich anspürt?

Hatten (jugendliche) Risken nicht auch ihren Reiz?
War nicht das ‚Krieg ich die’/ ‚Krieg ich den‘ gerade das Lebenselexier dieser Zeiten!?

Haben wir nicht vielleicht das Prickeln gegen Sicherheit getauscht.
– Um danach an dieser Sicherheits- Langeweile zu ersticken!?

Wer von uns erwartet noch sehnsüchtigst ob der/ die Liebe sich meldet oder nicht?
Wir sitzen am anderen Ende des Glücks! Wir erwarten, dass er/ sie heimkommen und sind völlig fertig, wenn das nicht passiert!

Siehst Du den Unterschied!?
WIR bestimmen unser Glück!
WIR sind die Lenker, die auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft fokussieren.
Wir gestalten unsere Zukunft, – jetzt!
Vergangenheit ist vergangen und vorbei und sollte uns nimmer belasten.

In diesem Sinne:
paradise now (Nicht im Sinne des gleichnamigen Films!)
oder

 

 

 


Die wichtigste Stunde

10. September 2018

 

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht.
Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.“

Meister Eckhart

 

 

 


Kinderleid, Kinderfreud

5. Februar 2012

Kürzlich, genauer gesagt nach dem Artikel ‚Mangeldenken‘, überrollte mich förmlich eine Welle der Empörung und des Unverständnisses.
Ich wurde so verstanden, dass Tiere liebevoller mit ihren Jungen umgehen, als Menschen- Eltern mit ihren Kindern.
Natürlich will das keine Mutter, kein Vater so hinnehmen.
Natürlich will niemand seine Eltern so ‚runtergemacht‘ sehen.
Ich verstehe das gut.
Doch es ist so! 😉

ABER, und deshalb wagte ich auch, es zu schreiben, nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Unwissenheit. Ja, nichtmal aus wirklicher Unwissenheit, sondern aus einem ganz perfiden Selbstverständnis heraus, in dem wir alle stecken. Einen Aspekt dieses unseres Selbstverständnisses stelle ich heute dar:

Wir halten es für das Normalste der Welt, dass Zeit vergeht und teilen diese gedachte Zeitlinie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Für einen Außenbetrachter wäre es noch verständlich und nützlich Geschehnisse nach dieser Zeitachse zu ordnen. Für die ‚bewegten Wesen selber‘, also für uns, für jeden Einzelnen ist das völliger Unsinn!
Wir können nur im Hier und Jetzt wirklich leben und erleben. Alles davor ist ein Erinnern. Alles danach ist ein Fantasieren. Beides passiert im Kopf und ist kein Erleben!
Oder wie es der Dalai Lama ausdrückte:

‚Es gibt nur zwei Tage im Jahr an denen man nichts tun kann.
Der eine ist gestern, der andere ist morgen.
(Das bedeutet dass heute der richtige Tage ist zum Lieben und Leben)‘

Genauso, wenn nicht sogar noch authentischer und direkter sieht oder besser gesagt erlebt das jedes Tier und jedes Kind, die natürlich mit solch zivilisierten, um nicht zu sagen verkopftenen Hirn- Konstrukten noch nichts anfangen können. Das heißt, jedes Kind fühlt sich in jeder Sekunde, in jedem Augenblick normal. Es ist immer ok, so wie es ist.
Und was hört es von seinen Eltern?
‚Das musst Du noch lernen‘, ‚Was willst Du denn einmal werden?‘, etc.
Die Eltern sind sozusagen die Außenstehenden, die wissen, dass das Kleine mal ein erwachsener Mensch werden wird und ein tüchtiger Mensch werden sollte.
Natürlich agieren sie nur wohlmeinend, natürlich sehnen sie schon jeweils die nächste Leistung des Nachwuchses herbei.
Auch wissen sie natürlich um die nächsten Entwicklungsschritte und können deshalb nicht wirklich und ehrlich überrascht werden von den Kindern und verhalten sich dementsprechend ‚Begeisterungs- reduziert‘. Sie eilen sozusagen dem Kind immer voraus. Das Kind ist immer hintennach und damit genügt es nie, ist immer frustriert.

Die einzige Lösung wäre, wenn auch die Eltern lernen würden absolut im ‚Hier und Jetzt‘ zu leben. Also von den Kindern lernen würden … 🙂

 


Noch ein Denk- Vorschlag

28. März 2011

Sehen wir uns heute doch wieder einmal einen Aspekt unseres – ‚grottenfalschen’ hätte ich fast gesagt – (Zivilisations-)Denkens an.
Wir verhalten uns so unlogisch, dass es fast unglaublich anmutet, dass wir – angeblich so – aufgeklärte Vernunftwesen soviel falsch machen können.
Zudem ist es eine Ergänzung des Textes über die Glücklichen Beraubten.
Immer wieder haben wir hier festgestellt (Liebe, Energie, Können, Du hast alle Chancen, Die Gleichberechtigungsfalle), dass man sich durch beur-teilen seine Welt teilt und dadurch nicht mehr das Ganze hat.
So weit, so logisch, – hoffe ich.

Nun verhält es sich aber mit unserem Denken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ebenso!
Wir können in jeder Sekunde, zu 100%, nur die eben stattfindende Realität erleben.
Zwacken wir dieser die Zeit für Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges ab, erleben wir nicht mehr alles, sondern verschenken einen Teil unseres (gegenwärtigen) Lebens an das Doppelt- Denken von Vergangenem oder an Visionen von vielleicht nie Eintretendem.
Mit anderen Worten: Anstatt mit allen Sinnen die jeweilige Gegenwart voll auszukosten, transferieren wir nur (wenige etikettierte und damit reduzierte) Teile davon in den Kopf, vermischen sie mit Vergangenem und Zukunfts- Spinnereien und glauben das wäre das Leben. Doch das ist bloß unsere Kopf- Projektion des Lebens!
Und das Interessante daran ist, dass es für den Körper keinen Unterschied macht, ob wir etwas tatsächlich erleben oder bloß denken, erinnern oder planen. Negative Gedanken also, oder schlechte Erinnerungen oder Zukunftsängste, ziehen Dich genauso energetisch runter wie tatsächlich schlimm Erlebtes.
Deshalb: Nimm Dich in acht vor Deinen Gedanken! 😉
Denk nur Schönes, Harmonisches! Oder noch besser lebe möglichst oft im Hier und Jetzt!
Das soll keineswegs ein Plädoyer gegen unser Denken sein. Das Denken kann schon auch viel, aber wie eine ganz schlaue Kommentatorin hier mal sinngemäß über das Ego anmerkte: ‚Wir sollten es wie ein Werkzeug benutzen und es sich nicht verselbständigen lassen‘ bzw. sollte unser Denken Diener, und nicht Herr (über uns), sein.
Es sollte jedermensch wissen wie wir funktionieren und was er sich antut, wenn er das Geschehen in den Kopf verlegt …
Also: Willst Du alles haben und das sofort? Dann erlebe mit allen Sinnen das Hier und Jetzt!