Das absolut beste Wasser

15. März 2017

Du hast sicher schon einmal wirklich gutes Wasser getrunken! Ach, was sag ich ‚getrunken‘!?
Wirklich gutes Wasser trinkt man nicht!
So wirklich gutes Wasser zelebriert man!

Trotz allem muss ich Dir sagen. ‚Du hast hochwahrscheinlich bloß ein mäßig gutes Wasser getrunken‘! Eventuell sogar totes Flaschenwasser das bloß mit etwas Pipapo an Werbung und Hochpreis zur Köstlichkeit gepuscht wurde. Oder ein Gebirksbachwasser, das meist erfrischend und lebendig aber häufig auch hart ist. Oder wenn Du Dich schon einmal mit der Filterung und Wiederbelebung von Leitungswasser befasst hast … Ein wenig erfolgreiches Unterfangen …
Ich spreche heute von bestem Wasser, das von ‚Freunden‘ liebevoll und haarfein ausgewählt und sozusagen ‚gesiebt‘ wurde!

Birkenwasser!
Jetzt ist die richtige Zeit Birkenwasser zu zapfen!
Ok, genaugenommen klauen wir es. Denn die Birken wollen daraus beste Knospen und Blätter, die Schlaue ihnen dann auch wiederum klauen, entstehen lassen …
Doch eine derartige Köstlichkeit ‚darf‘ man sich praktisch nicht entgehen lassen!

Ich schreib das aber nur im Vertrauen, dass Du das verantwortungsbewusst und in kleinem Maße machst und danach die Verletzung der Birke wieder ‚verarztest‘ um unnötiges ‚ausbluten‘ zu verhindern.
Leute, dieses Wasser ist einfach wunderbar!
Genießt es!

 

 

 

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Herrlich dieser Herbst!

7. Oktober 2016

Diese Farbenpracht!
Die herrlichen Weintrauben, die Tautropfen- ‚Juwelen‘ in den Gräsern, die mystisch anmutenden Nebelschwaden … Wunderbar!

Nicht zu vergessen, dass zum täglichen Wildkräutersammeln jetzt auch noch die köstlichen Haselnüsse und Walnpüsse gesammelt und genossen werden wollen.
nussImmer wieder denke ich beim Sammeln, egal ob von Pilzen, Nüssen, Kräutern oder Beeren an dieses zivilisierte Hinsetzen und den Teller leeressen. Es ist ein so unvergleichlich höherer Genuss, immer wieder Neues zu finden. Das Freuen … Da! .. Und hier noch … Schau, so eine Schöne! … Ups! Eine ganz Versteckte! … Ach, da sind viele! … Und dort! … Die eine noch, dann ist Schluss! … Nein, die muss noch mit! …. Herrlich! … Ein Erlebnis! – Dem einzigartiger Genuss folgt!
Und die selten süßen Eichhörnchen! Ganz verdutzt gucken sie mich an. Na, klar, ist schon zu lange her, dass sie sich diese herrlichen Früchte mit Menschen teilen mussten … 😉

Und auf wieviele Arten die Nüsse von den Tieren geöffnet werden! Ich seh’s mittlerweile den Schalen schon an, wer hier zugange war und grinse in mich rein, wenn wieder mal jemand anderer schneller war …

Jetzt, wenn die Walnüsse noch so jung sind und man nach dem Knacken – selbst in dieses Geräusch bin ich förmlich verliebt! – die gelben Häutchen noch abziehen kann um an den milchigen Kern zu kommen … Wunderbar!
Und zwischendurch immer wieder einen Nusskern mit Häutchen gegessen. Boooaaaahhhh! Ist das bitter! – Aber dennoch geil irgendwie! 🙂
Was freu ich mich schon wieder auf den morgigen Herbsttag!

 

 

 


Zur Jahreszeit passend …

22. Juni 2016

Wer DEN Kleider(kasten)schmeichler noch nicht kennt: Bitte jetzt und schleunigst sammeln:
Steinklee

Wer Kirschen nur vom Markt oder Supermarkt kennt:
Bitte unbedingt auf einen Kirschenbaum klettern und vom Baum naschen! Ein unvergleichlich lustvolles Erlebnis!
Und immer Kirschenblätter dazuessen! Das mag anfangs vielleicht etwas ungewohnt schmecken. Doch man gewöhnt sich schnell daran und macht die Früchte verträglicher und beschenkt uns mit vielen Vitalstoffen.

Wer einen Maulbeerbaum kennt: Egal ob schwarze oder weiße: Schnell hin mit Dir! Herrlich diese süßen Himmels- Geschenke!

Auch Löwenzahn, Girsch, Weinblätter, Hopfenblätter und -Triebe, Spitzwegerich, Bärentatzen, Malven-, Linden-, Ahorn-, Weiden (Bohahahahaaaa! Bitter!) und Kirschenblätter, Schachtelhalme, Gräser, und, und, und sind jetzt köstlichst! In den smoothie oder direkt in den Mund genascht!

Lass Dir’s schmecken!
Es ist jetzt eine wunderbar paradiesische Zeit!

 

 

 


Hhhhhmmmm oder Mmmmmhhhhh

21. März 2016

bacchantBeide Lautäußerungen können nicht treffend genug ausdrücken was ich meine. Das zu vermitteln ist mir aber wichtig. Denn das beste, das vitalstoffreichste, das gesündeste Essen nützt Dir nichts, wenn Du es nicht ‚richtig‘ genießen kannst.
Der schönste Sonnenuntergang oder Morgennebel nützt Dir nichts, wenn Du ihn nicht ‚richtig‘ genießen kannst.
Der beste Sex, der längste Kuss, das exzessivste Geschmuse nützt Dir nichts, wenn Du es nicht ‚richtig‘ genießen kannst.

Dieses eben dreimal verwendete ‚richtig‘ meint ein fast ‚tierisches‘ Genießen, ein Aufgehen in dieser Sache, ein Verschmelzen ein, Einssein mit ‚dieser Sache‘.
Und das wird seit frühesten Urzeiten mit einer wohlig genießenden Lautäußerung verbunden und zum Ausdruck gebracht die von tief innen/ ‚unten‘ kommt und praktisch von alleine passiert.

‚Passierte‘ muss ich sagen, denn dem Zivilisationsmenschen wird ja bekanntlich jeglicher Genuss- Laut von klein an schon ‚ausgetrieben‘. So etwas gehört sich nicht. Je feuner wir speusen, desto feuner benehmen wür uns ja auch, desto kontrollierter wird alles Menschliche, stärker noch Tierische unterdrückt.
Lang, lang ist’s her als man noch ‚Warum pforzet ihr nicht und rülpset als habe es euch nicht geschmacket?‘ hörte. Ok, das Gefurze und Gerülpse waren verursacht durch den Irrtum der Kochkost. Aber die genüsslichen Lautäußerungen waren schon ok

Ich kann nur jedermensch empfehlen sich diesen Genussäußerungen wieder anzunähern.

redball Sie verstärken den Genuss.
redball Sie sind wunderbare Kommunikationsmittel
redball und auch feedback- Geber
redball Sie zeigen aber auch durch ihr ‚Nicht- Auftauchen‘ was wir uns sparen könnten/ sollten

Probier’s gleich einmal! Denk an etwas Schönes/ Gutes und mit dem Ausatmen lass es von so richtig tief innen brummen/ grunzen/ seufzen …     🙂

 

 

 


Geld (x)

2. Juli 2015

Sehr oft schon habe ich hier über die Geldproblematik geschrieben. Viele der negativen Aspekte der Geldwirtschaft hab ich selber erkannt bzw. haben sich mir förmlich aufgedrängt.

In der fesselnden Doku ‚Der Banker – Master of the univers‘ (auf youtube!) wurde von einem weiteren Aspekt berichtet, der mir bisher nicht so klar war:

Das Geld – je mehr, desto heftiger – trennt uns vom ‚wirklichen‘ Leben, vom Erleben!

Der Banker in dieser Doku berichet von seiner wohligen Geborgenheit in der Bank. Er brauchte nur ihm Vertrautes zu tun. Alles andere, alle lebenserhaltenden und lebensverschönernden Dinge wurden ihm abgenommen von Firmen, von Personal.

Irgendwie geht es jedem von uns so, denke ich.

ball_red Die Kinder erziehen Fremde.
ball_red Erleben wird ersetzt durch Zusehen/ Beobachten von gespieltem Leben in TV und Film.
ball_red Unsere Nahrung säen, noch düngen, pflegen und ernten, noch füttern, schlachten und verarbeiten wir selber.
ball_red Strom kommt aus der Steckdose,
ball_red Geld aus dem Automaten oder von der Karte.
ball_red Geburten und Schmerzen werden uns abgenommen.
ball_red Kleine Wege nimmt uns das Auto,
ball_red größere Bahn und Flieger ab.
ball_red ‚Dreckarbeit‘ die Putzhilfen und Straßenkehrer.
ball_red Das Rechnen und ’schön‘ Schreiben der Computer.
ball_red Das Zielfinden, das Navigationssystem
ball_red und, und, und …

Das ist ja alles recht schön und bequem. Doch verdummt und ‚vercouch-potatod‘ es uns nicht nur, sondern raubt uns auch noch den größten Teil unseres  (E R) L E B E N S !

Unser Leben verarmt!
Keiner kann sich mehr am Kochen, Schneidern oder Tischlern erfreuen. Niemand weiß woher der Schuh, das Leder kommt, wie sich Gerben, Tierhaut, ein Fingerhut, eine Aale anfühlen. Wie frische Erde zu verschiedenen Jahreszeiten duftet. Das Gefühl, wenn Stoff beim Säumen zwischen den Fingern gleitet, wenn Hobelspäne hochrollen, wenn Regenwürmer sich am Spaten kringeln. Der Geruch frischen Holzes, das Bröseln von Brotteig zwischen den Fingern, das Vogelgezwitscher beim zu Fuß gehen, das ‚Nach-dem-Weg‘- Fragen mit den vielen hilfsbereiten Menschen, erst der Geruch von Staub, dann die Freude, wenn alles blitzt, das schöne Schwingen, Schlingen und Schlaufen einer Feder am Papier …
Wollen wir das wirklich alles ausblenden!?

Für alle, die etwas vorschnell vielleicht ‚Ja!‘ gesagt haben:
Erleben tun wir mit 6 Sinnen!
Ersatzerleben mit maximal 2 Sinnen!      😉

 

 

 


Rund um den Smoothie

3. Juni 2015

Wieder einmal, obwohl hier schon vielfach thematisiert (letztens hier), obwohl ich die vielen Ernährungsprotokolle im Netz schon eher für eine Plage halte, aber da immer noch die häufigste Frage an mich ‚Was tu ich in meinen Smoothie?‘ ist:

Diesmal vielleicht in einer Erlebens- Variante:

Einige junge Löwenzahnblätter die mich bereits anlachten als ich vor die Tür trat,
ein kleines Büschel Schafgarbe, das wunderbar zartgrün und duftig danebensteht und angeblich sensationelle Heilwirkungen hat,
ein paar Gänseblümchen, weil sie mir so freundlich zunicken,
Da! Herrlichster junger Giersch auf einer kürzlich gemähten Wiese; er duftet einfach wunderbar und greift sich so schön weich und ‚gummig‘ an!
Viele, viele Brennesselspitzen; sie haben ein vielfaches an Vitamin C von Orangen.
Besonders freute ich mich heute über die zarte Vogelmiere, da ich sie schon lange nicht hatte und sie gerade so schön blüht,
zwei ganz junge und fette Bärentatzentriebe die in ihrer ‚Buschigkeit‘ jedesmal wieder eine Freude sind,
ein kleines Klettenblatt, auf dessen ganz eigene Bitterkeit ich mich schon vorfreue,
eine Handvoll der wohl für heuer letzten, da schon etwas kratzigen aber immer noch herrlich harzig duftenden Maiwipfel,
gleich daneben das wunderbare Schönheits- und Hautkraut, das herrlich filigrane Zinnkraut, das noch dazu angeblich eines der wenigen Aluminium- Ausleiter sein soll,
da ein paar zarte Brombeertriebe,
dort ein paar Blätter und Triebe vom Wilden Wein,
viiiiiele zartgrüne Lindenblätter von der in Überfülle nachproduzierenden Linde neben dem Friedhof; wunderbar auch dieses Nebeneinander von Tod und diesem zartgrünen, gebündelten Lebensgrün,
zwei, drei blühende Thymian– Zweigerl die mich beim Vorbeiradeln anlachten,
wenige Meter daneben herrlich duftender Wiesenkerbel
Zu Hause noch ein paar Gänsefingerkraut– Blättchen, die auch immer so schön frisch austreiben und mich anleuchten,
ein paar Triebspitzen der herrlich nach Bittermandeln schmeckenden Kirschentriebe
und ein paar junge Spitzwegerichblätter.

Zur Menge: Ich bin mit dem kleinen Vitamix- Mixbecher (also ca. 1l) unterwegs und muss immer aufpassen, auch noch fürs Obst etwas Platz zu lassen     🙂
Heute kam eine Grapefruit ohne Schale, mit Kernen rein,
ein Apfel mit allem,
eine Scheibe Zitrone mit Schale und Kernen und
eine halbe Banane.

Da ich gerne etwas zu kauen und knurpsen habe, ‚müssen‘ nach dem Mixen fast immer
meine heißgeliebten Mandeln rein und
die wunderbar knurpsigen Buchweizen, die wie kleine Herzchen aussehen und mir das Herz hüpfen lassen.
Heute hatte ich noch einige Heidelbeeren und
Weintrauben mit drinnen.
Für mehr Achtsamkeit beim Essen schmeiß ich dann noch ganz wenige aber abgezählte Rosinen rein.
Voilà! Fertig!
Er schmeckte t r a u m h a f t !!! Und ich war, wie jeden Tag, überzeugt diesmal die allerbeste Mischung erwischt zu haben!     😉

Erlebniswandern, Naturbewundern, Dankbar- Sein plus Bewegung ergibt einen wunderbaren Gourmet- Smoothie!    🙂

 

 

 


Mal ein nettes Zitat

23. Oktober 2014

 

Es wohnt Genuss im dunklen Waldesgrüne,
Entzücken weilt auf unbetretner Düne,
Gesellschaft ist, wo alles menschenleer,
Musik im Wellenschlag am ewigen Meer,
Die Menschen lieb ich, die Natur noch mehr.

                                                      Lord Byron