Wald der Verwirrungen

22. Januar 2012

Du kennst sicher den Ausdruck ‚Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen’.
Er meint nichts anderes als auf das Kleine zu fokussieren und dabei das Große zu übersehen.
Obwohl solch eine Sicht relativ absurd anmutet, ticken praktisch alle Menschen der heutigen Zivilisationsgesellschaft so.
Die Medien, die Gespräche, die Arztgespräche, die Apotheker- und Berater- Empfehlungen, der schulische Lernstoff … Sie alle beziehen sich praktisch ausschließlich auf einzelne Punkte, Details, Produkte und Empfehlungen. Es werden einzelne Nahrungsergänzungsmittel, bestimmte Bewegungs- Methoden, spezielle Selbsterfahrungs- Seminare und so viele Fakten und Produkte angeboten, dass mensch vor lauter Angebots- Bäumen tatsächlich ‚den Wald des Einfachen, Gesunden’ nicht mehr sieht.
Und dieser Wald ist genauso einfach, wie der tatsächliche Wald, aufgebaut!
Er wächst einfach vor sich hin. Er wächst von alleine optimal, ohne auch nur irgendeine Form von Eingriffen zu benötigen.
DIESER Wald sollte uns als Vorbild dienen!
Vergiss alle Medien- Einflüsterungen bis – Marktschreiereien. Horch auf Deinen Körper und fokussier‘ eventuell auf die ‚dummen Affen’.
Diese, in Freiheit lebenden Kollegen, kennen weder Krebs, noch Allergien, Asthma, Arthrosen, Verkühlungen.
Dieser einfache Wald verliert sich weder in Details, noch verwirrt er Dich durch Details. Er hat sich zwar detailreich von selbst gestaltet, bietet Dir aber ‚das ganze Paket‘ zum Nutzen und Genießen an. Du musst nicht Baum 4312 kennen oder wissen zwischen welchen Bäumen der Weg verläuft. Du kannst schlicht und einfach in den Wald gehen und ihn genießen. Du kannst, wenn Du willst, Dir einige oder alle Bäume genau ansehen, sie bewundern und bestaunen. Wenn Du das aber nicht tust, ist er dennoch da, der Wald in seiner Gesamtheit.

Mach’s auch so in Deinem Leben!
Verlier Dich nicht in Details! Sieh auf das Große! Ernähr Dich so einfach wie es für uns wächst!
Beweg‘ Dich, wie es Dich lenkt, wie es die Natur in uns von uns ‚erwartet’!
Denke, das heißt eigentlich, denke nicht, wie unsere Tier- Geschwister, die nicht in all unsere Kognitiv- Fallen tappen.
Schmurgel’ Dich in irgendeine Körper- oder Gefühls- bewusste Gruppe ein, such’ Körperkontakt zu Mitwesen.
Verhalte Dich so, wie Du Lust hast, so wie es Dir Dein Bauch sagt.
Und irre nicht weiterhin durch den, von den Profiteuren errichteten verwirrenden Detail- Wald! 😉
Denn bedenke: Das einzig Große und Wichtige in Deinem Leben ist Dein Leben!– Nicht irgedwelche Vorlieben, Süchte, Marotten, Gewohnheiten, Bequemlichkeiten, Tagesthemen, etc. …

 


Du hast alle Chancen

4. Juni 2010

Manche nützen sie aber leider nicht!
Wir können sie nicht alle nützen!
Denn wir grenzen vieles aus und begrenzen uns damit selber!
Wer beurteilt, teilt!
Er teilt sich seine Gesamtheit, die er genießen könnte mit jeder (Beur-)Teilung in kleinere und immer kleiner Stückchen.
Lass Dir das bloß mal auf der Zunge zergehen, was Dir alles an Fülle und Möglichkeiten entgeht. Bloß weil Du beurteilst. Bloß weil wir andere und anderes ausgrenzen!

Trifft ein neuer Erdenbürger auf dieser Welt ein, stünde ihm im Prinzip ein ganzer Planet, stünden ihm Milliarden von potentiellen Freunden und Helfern und Myriaden von knuffigen oder interessanten Wesen zur Verfügung.
Nur, ist das tatsächlich so?
Also ersteinmal ist er in 191 von 192 Staaten ausge-grenzt, denn der Mensch ‚musste’ ja Grenzen erfinden und errichten.
Also haben wir uns bzw. den neuen Erdenbürger gleich einmal um 191 192stel der ganzen Erde gebracht; mit einem Schlag 99,5% des Planeten ausgegrenzt!
Naja, bleibt uns ja noch unser ‚Heimatland’ mit Millionen von interessanten Mitwesen, mit tausenden Hektaren wunderbarster Landschaft.
Nichts da!
Wir hätten zwar ein ganzes Land. Wir sagen ja auch ‚unser’ Heimatland. Aber können wir jetzt irgendwo unsere Radieschen anbauen? Können wir irgendwo die kostenlos wachsenden Äpfel pflücken? Können wir uns hinlegen, wo eben so schön die Sonne hinscheint?
Nur sehr begrenzt! Das ganze Land ist ‚in Besitz’! Überall trennen Zäune, Mauern, Verbotsschilder. Alles in Besitz!
Bloß wir haben keinen Besitz! Wir bekamen keinen Anteil an ‚unserem’ Land! (siehe auch Geburtsrecht)

Ebenso läuft’s aber auch mit allen anderen Dingen. Das wird schon den Kleinsten beigebracht.
Auf Bäume dürfen wir nicht klettern: Ab 1- 2 m Höhe alles ausgegrenzt!
Schmutz dürfen wir nicht angreifen. Damit ist weit weniger erlaubt als ausgegrenzt!
Auf die Straße dürfen wir nicht laufen. Ausgegrenzt!
Mit ‚fremden Männern’ dürfen wir nicht mitgehen. Ausgegrenzt!
Diese Dunkelhäutigen lassen wir lieber links liegen. Ausgegrenzt!
Den Rollstuhlfahrer fragt man nicht, warum er nicht läuft. Den fremden Hund greift man nicht an, er könnte ja beißen. Das Grüne von der Wiese kosten wir nicht, es könnte ja giftig sein. Über den Zaun klettert man nicht, der ‚gehört’ dem Nachbarn.
Für die Buben sind Mädchen, für Mädchen sind Buben in jungen Jahren blöd: 50% ausgegrenzt!
Kaum wird auch das andere Geschlecht interessant sind sofort andere Grenzen zur Stelle. Freunde/ Freundinnen aus anderen sozialen Schichten: absolute No- no’s.
Später dann, Paarbildungszeit + Treue: 99,99999% aller Frauen/ Männer ausgegrenzt!
Arbeiten gehen, Büro/ Fabrikshalle sitzen: 90% der Tageszeit weg! Natur, frische Luft, freies Bewegen: Ausgegrenzt!

Und wer hat das alles so gestaltet?
Und warum wandern wir nicht herum, wie die Tiere, unterhalten uns mit jedem, rasten wo es uns beliebt, erleben täglich Neues …?
Weil wir uns für die Beschränkung entschieden haben. Schon vor hunderten Generationen und auch heute noch.
Und warum verschenken wir diese ‚unsere‘ Welt so einfach?
Warum tauschen wir Welt, Weite und Abenteuer gegen eine enge Garconniere mit Arbeit und Langeweile?
Weil irgendwann der Virus der Dualität in die Welt kam und seither von uns verbreitet wird.
Wir glauben, alles beur-teilen und damit teilen zu müssen. Wir wollen, ja glauben sogar, wir können, nicht mit jedem, weil der zu schmutzig, zu geschniegelt, zu schüchtern, zu frech, zu groß, zu klein, zu arm, zu reich, jedenfalls ‚zu’ ist.
Beur-teilen heißt teilen, teilen heißt, die Harmonie, die Gesamtheit zerstören, das Ganze vermindern.
Und dafür entscheiden wir uns Tag für Tag, Sekunde für Sekunde!
Und dafür zahlen wir Tag für Tag, Sekunde für Sekunde! 😉
Mit Geld, Leib, Leben, Unglück und unendlicher Beschränkung!