36 Atemlos- Minuten

6. März 2018

Ich würde den Deutschen gerne gratulieren zu solchen ‚Köpfen‘. Nur leider wird völlig anders gewählt, regiert und gehandelt …

 
PS: Wer gern noch einen augenöffnenden 23 Minuten- Nachschlag hätte, dem kann in ähnlich hoher Qualität geholfen werden:

 

 

 


Bodhisattva

20. Januar 2014

BodhisattvaIch hätte eine Frage.
Stell Dir vor, Du könntest jemandem helfen. Egal ob Du mehr weißt als er, ob Du bessere Verbindungen hast als er, egal ob Du besser bist oder nur glaubst besser zu sein.
Und dieser Jemand nimmt Deine Hilfe nicht an, kann sie nicht annehmen, versteht sie nicht, will sie nicht …. egal. Er sperrt und verweigert sich einfach.

Was tust Du dann?
Nimmst Du es wie es ist?
Bemühst Du Dich weiterhin?
Oder bist Du enttäuscht und frustriert?

Bezweifelst und hinterfragst Du Deine Position?
Bist Du Dir Deiner Meinung sicher oder lässt Du Dich verunsichern?

Angenommen, Du bist Dir Deiner Sache 100%ig sicher – falls es soetwas überhaupt gibt … 😉
Kannst Du dann verantworten, diesem Menschen NICHT geholfen oder sogar ihn NICHT ‚gerettet‘ zu haben?
Darf man einfach sagen: ‚Es hat alles einen Sinn. Hungernde wollen vermutlich hungern, um zu lernen oder weil es ihr Schicksal ist‘?
Darf man sich zurückziehen auf die Position: ‚Mein Ego will doch nur Recht behalten. Es ist alles gut wie es ist.‘?

Muss man retten?
Darf man retten?
Ist ‚Retten‘ bloß ein Ego- Trip?

Hatte Goethe mit seinem ‚Wer strebend sich bemüht …‘ Recht?
Oder ist das alles bloß ein erbärmlicher Ego- Trip?
Oder sind wir Bodhisattvas, die allen ‚rüber- oder weiterhelfen‘ dürfen, bis alle da sind wo wir sind?

Darf man ‚ewig‘ Lernender, Aufnehmender sein, ohne je etwas weiterzugeben?
Dürfen wir ewige Lernende sein, die nur auf sich selber sehen. Nur sich selber weiterentwickeln?
Oder sollten wir irgendwann unser Wissen auch weitergeben?
Oder ist das wieder und auch ein Ego- Trip?

Sollten wir alle nicht irgedwann vom Lernenden zu Lehrenden werden?
Aber wann wissen wir genug, um zu lehren, um zu helfen?
Jetzt schon? Morgen? Wann?
Wussten wir nicht vorgestern weniger als gestern, gestern nicht weniger als heute?
Wann also weiß man genug um zu helfen?
Muss man dann helfen?

Oder braucht man überhaupt nie zu helfen?
Braucht man immer bloß auf gleichem Niveau zu plaudern (um nur ja nicht anzuecken)?
Wollen wir immer nur den Menschen (aus Eigeninteresse) nach dem Mund zu reden?

Wozu sind wir hier?
Um gut zu leben?
Um zu helfen?
Um diese Welt besser zu machen?
Um diese Welt zu lassen wie sie ist?
Oder gar, um diese Welt dunkler zu machen!?

Fragen über Fragen …

Vielleicht aber brauchen wir all diese Fragen gar nicht so genau zu beantworten. Vielleicht reicht es ‚artgerecht‘ menschlich zu reagieren:
Was ich glaube zu wissen, was ich an guten Erfahrungen gemacht hab, gebe ich weiter. Wird es angenommen, ist es ok, wird es nicht angenommen, ist es auch ok.

Aber dann beginnt dieses Spielchen wieder von vorne (oben) … 😉

 

 

 


Warum lachen über unser Essverhalten?

17. März 2011

Entschuldige, wenn ich Dich heute in sehr tiefe Niederungen unseres Seins entführe. Aber Du kennst sicher auch diese Situationen, in denen sich Mitmenschen (oder vielleicht auch wir selber) produzieren, indem sie mit (gespieltem) Stolz von ihren Ernährungs- Sünden erzählen, nach dem Motto:
‚Lieber ein paar gute Jahre weniger, als ein paar gesunde mehr’
‚Ahhh, mein Schnitzerl schadet mir schon nicht. Das braucht mein Körper einfach’
‚Lieber rund und lustig, als dürr und frustriert’
All das, immer mit diesem gewissen Lachen zum Abschluss!
Wieso aber lachen die Leute dabei?
Ein Witz im herkömmlichen Sinne ist es ja wirklich nicht!
Und welche Gründe gibt es sonst zu lachen?

Schlechtes Gewissen!

Beobachte die Menschen!
Bei ‚Schlechtem Gewissen’ lachen sie!

Und warum lachen sie dann bei den Erzählungen über ihre Ernährungs-/ Verhaltens- Sünden?
Weil unser Innerstes ganz genau weiß, was richtig ist! Was für uns bekömmlich, nützlich, gesundheitsförderlich ist.
Weil ihr Unterbewusstes sich schämt für ihre Dummheit oder Schwäche!

Du glaubst das nicht!?
Dann guck einmal genau hin und versuch jemanden zu finden, der sagt:
‚Ich ess einen Apfel. Hahahaha’,
‚Mir schmeckt Salat einfach. Ohhhohoho’,
‚Mein Körper verlangt nach Gesundem, aaaaaahahaha ….’ 😉