Was macht uns Menschen aus …

25. April 2022

… würdest Du sagen?

Falls Dir die Antwort nicht umgehend einfällt, kann ich Dir gerne helfen. Ich sag Dir einfach was im Zuge unserer Zivilisation in den letzten Jahren abgenommen, sich verschlechtert hat:

der Intelligenzquotient sank kontinuierlich
unsere Fruchtbarkeit vermindert sich stetig
unsere Gesundheit inkl. Lebenserwartung verschlechtert sich beständig.

Na? Sind das vielleicht die Dinge die uns wichtig sind, die uns als Mensch aus- und das Leben glücklich machen?

Doch was nach vorne geht, geht auch wieder zurück! Wer sich selber oder seine Kinder wieder gerne gesünder, fruchtbarer, intelligenter hätte, tut dies am Besten mit Hilfe von


 
 
 


99%

31. März 2022

Bitte, träum ich oder wach ich?
Wir sind 99%!
– Und lassen uns von diesem einen Prozent herumdirigieren wie eine Schafherde vom Hüter mit seinen wenigen Hunden?

Das glaubst Du nicht, dass es so ist?
Sieh Dir bitte die Verhältnisse an!


Jedem Multi- Konzern steht nur ein Boss vor!
Jedes Land hat nur einen Kanzler, Präsidenten oder überhaupt Diktator!
Jedes Medium hat nur einen Chefredakteur, alle (westlichen) Medien geben die Meinung von nur 5 (seeehr eng verflochtenen) Agenturen wieder.
In jeder Schule gibt nur eine Direktion die Richtung an und sie alle haben nur einen Unterrichtsminister!

Leute, oder sollte ich besser ‚Schafe‘ sagen? DAS soll in Ordnung sein!?
DAS wollt Ihr wirklich!?

Bitte wacht auf, steht auf! Nehmt Eure Leben selber in die Hand!
Lasst Euch nicht länger am Nasenring vorführen!


WIR sind die Mehrheit, die absolute Mehrheit!
WIR, die Menschen die bloß glücklich, gut und gesund leben wollen!
– Was mit heutigem Wissen völlig problemlos möglich ist.
Bzw. war das immer schon möglich; es wird bloß heute selbst von der Wissenschaft bestätigt.
Man braucht sich bloß die Natur anzusehen, die Pflanzen und Tiere die offensichtlich mehr wissen als wir. Denn sie alle leben in der Fülle und brauchen weder Pharmas, noch Konzerne oder Sonderangebote, Stechuhren, Work-Life-Balance oder Renditen- Maximierungen.

WIR haben ein Geburtsrecht auf die bunte Vielfalt uns vieler!
WIR wollen keine pyramidenförmigen Vereinheitlichungs- und Befehls- Strukturen! Wir wollen Buntheit und bereichernden Abwechslungsreichtum!

Ganz in diesem Sinne, hab ich für Dich nur die eine Empfehlung:


 
 
 


Gepflegt altern

14. Dezember 2021

So, wie wir leben, altern und sterben wir auch!

Deshalb halten wir nicht nur unsere Leben, sondern diesen ganzen Krankheits- und Pflegebedarfs- Wahnsinn für völlig normal.

Ich sag jetzt einmal, was ich in der Natur beobachtete und über Generationen in meiner Familie üblich war. Meine Vorfahren alterten gesund, arbeiteten – wenn auch immer geruhsamer – zufrieden bis zuletzt, kündigten irgendwann ihr Ende an, zogen sich den Sonntagsstaat an und legten sich im Kreise der Familie hin zum Sterben.
Auch die Variante, irgendwann das Leben für erfüllt zu halten, das Essen einzustellen und fastend und entspannt hinüberzugleiten, ist gar nicht so selten und bestens dokumentiert.

DAS wäre normal!

Wer heute jedoch genau hinsieht beim sogenannten Altern, wird sehen, dass es praktisch immer um ‚resignierendes Verenden‘ geht. Auch die Version ‚Ich hab das Recht, nun endlich die Zuwendung zu bekommen, die ich ein Leben lang vermissen musste‘ ist häufig anzutreffen.

Wer sich dann noch dieses Pflegesystem, all diese Diskussionen und Geldmachereien darum, ansieht, muss mit noch halbwegs gesundem Empfinden, den Eindruck erhalten, es mit einer völlig ver-rückten Gesellschaft zu tun zu haben. Womit ich wieder einmal ganz wunderbar den Bogen zum Beginn geschafft hätte:      

Wir altern, wie wir leben: Unnatürlich und unmenschlich!

Versuchen wir doch, nicht nur für ein gesund, glücklich und erfülltes Leben, sondern auch für einen würdigen Abgang, zu leben nach den Gesetzmäßigkeiten von


PS: Siehe auch ‚Pflegeberufe‘ 
 
 


 
 
 


Bach, der alte Trottel

19. August 2021

Man kann zu vergangenen Generationen bzw. deren An- und Einsichten stehen wie man will.

Aber die bescheidene Frage sei mir gestattet:

Wer hat wohl das bessere, zufriedenere, erfülltere Leben? Die heutigen Konsummenschen oder jemand mit solchen Texten und Gedanken:


Ich bin vergnügt mit meinem Glücke,
Das mir der liebe Gott beschert.
Soll ich nicht reiche Fülle haben,
So dank ich ihm vor kleine Gaben …
Ich esse mit Freuden mein weniges Brot
Und gönne dem Nächsten von Herzen das Seine.
Ein ruhig Gewissen, ein fröhlicher Geist,
Ein dankbares Herze, das lobet und preist,
vermehret den Segen, verzuckert die Not…
Ich leb indes in dir vergnüget
Und sterb ohn alle Kümmernis,
Mir genüget, wie es mein Gott füget,
Ich glaub und bin es ganz gewiß:
Durch deine Gnad und Christi Blut
Machst du’s mit meinem Ende gut.


(BWV 84„Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“)

Natürlich wirkt vieles davon auf uns heute fremd bis schwülstig. Doch auch völlig rational betrachtet bietet das Leben, bietet die Natur soviele zauberhafte Dinge, soviele unerklärlichen Wunder, dass uns die alten Werte der Dankbarkeit, Demut und Zuversicht mehr als gut täten.

Nicht zufällig hat Aaron Antonovsky in seiner höchst erfolgreichen Salutogenese rein wissenschaftlich erkannt und belegt, dass der wichtigste Faktor für ein gesundes und langes Leben eben genau diese ZUVERSICHT ist …

Mit nur drei Worten gesagt:


 
 
 


Anfang des 20. Jahrhunderts …

13. März 2021

… war Kinderleukämie eine absolute Rarität. Seither steigt sie jährlich um 2%.
Doch nicht nur Leukäemie! Auch Autismus, Krebs, Hirntumore …
Gibt das eigentlich niemandem zu denken!?

Nein!
Kann es gar nicht, da
derartige Erkrankungen klinisch ‚weggesperrt‘ und
von den Medien nicht kommuniziert werden.

Dass heißt, es gibt kaum ein Bewusstsein

DASS wir immer kränker werden und
WARUM wir immer kränker weden.

Alle unsere Krankmacher sind als solche weder bekannt noch werden sie gemieden.
Ganz im Gegenteil!
Sie sind selbstverständlicher, ja, sogar vorgeblich unverzichtbarer Teil unseres Lebens:
Fertiggerichte
fast food
Elektrizität (samt Strahlung)
Handy (-Strahlung)
Pestizide, Fungizide, Bakterizide, Fungizide, Herbizide, Algizide, Insektizide …
Haushaltsgifte (primär Putz- und Waschmittel)
Radioaktivität
Chemtrail- und andere Luftschadstoffe
kontaminiertes Wasser
verarmte Böden
Naturmangel
Feinmotorik-, Bewegungs-(NICHT Sport!), Kreativitätsmangel


Das alles bedeutet zweierlei:
Wir haben immer schneller zu ‚tun, zu laufen‘, um diesen Wahnsinn zu kompensieren und/ oder
diesen Wahnsinn, den wir selber ja verursachen, zu stoppen.


Ja! Ich frage Euch ernsthaft: Wollt Ihr so weitermachen, es wirklich soweit kommen lassen, dass irgendwann dann schon jeder Kinder- Krankheits oder Todesfälle in der Familie hat? Nur weil wir den Arsch nicht hochkriegen und uns in unserer scheinbaren Bequemlichkeit weitersuhlen wollen!?
Liebe Leute,
WIR bestimmen das!
WIR bestimmen unsere und unser Kinder Zukunft!
WIR stimmen tagtäglich an den diversen Kassen,
      mit UNSEREN Entscheidungen,
      mit UNSEREM Vorbild,
      mit UNSERER Lebensweise ab!

Ich sag Euch etwas dazu:

Ich war in meinem ersten Beruf Techniker, voll damit ausgelastet und erst nur halbherzig bei alternativen Lebensformen. Auch ich wusste, was Ihr heute wisst: Dass dieses Leben so wie es ist, nicht wirklich ok, fair und gut ist. Dennoch kam ich nur langsam aus diesem Hamsterrad raus.

Heute als Rohköstler und payoli seit mehr als 20 Jahren könnte ich mich gegen die Stirn klatschen!

Echt! Ich kann’s nicht fassen, sooo lange sooo blöd gewesen zu sein. Denn nicht nur die oben aufgezählten ‚Wissens’punkte sprechen gegen solche ‚Normal‘- Leben!

Nein, auch das Gefühl, das Glück, das Wohlbefinden, die Lebensqualität!

Die Antwort auf der Staunenden Frage: ‚Kann man wirklich nur so Einfaches essen?‘ ist dieselbe wie auf die, nach einem payoli- Leben: ‚Ja! Es ist einfach sooo schön! Einfach nur schön, im Sinne von lebendig, berührt und erfüllt zu sein‘.

So wie wir lebenslang eine besondere Affinität zur Musik unserer Kindheit und Jugend haben, uns über ‚alte Bekannte‘ freuen, Oma’s Gugelhupf nachtrauern .. so haben wir auch immer noch die tiefe Sehnsucht nach unserer Uralt- Entwicklungsgeschichte in uns.
Leuchtend rote Kirschen im grünen Baum, der blaue Himmel über uns, der weiche Boden unter unseren nackten Füßen, das Bitter der Blätter und Kräuter, das Zusammensein mit lieben Mitwesen, der Kontakt mit alt und jung, die kalte Frische von lebendigem Wasser … und noch ‚tausend‘ andere Dinge fehlen uns heute, ohne dass wir es wüssten.

Doch sie alle sind da! Wir bräuchten sie bloß wieder anzunehemen     

Ganz im Sinne von


 
 
 


Nichts wie weg vom Verstand!

1. Februar 2021

Ist Dir noch nie aufgefallen, dass

alle Probleme vom Denken her kommen?

       Und alles Glück aus dem Nichtdenken und pures Gefühl sind?

              Also warum hängen wie so sehr an diesem Denken?

Warum zwingen und locken wir sogar unsere Liebsten, unsere Kinder in diese Falle?
Stehen wir nicht ganz verzückt vor ihnen, wenn sie eben noch NICHT denken!? Wenn sie noch so wunderbar ‚unschuldig‘ und reines Sein sind?
Und dennoch machen wir sie zu den erbärmlichen Figuren, die wir selber sind …

Klar hat es den Anschein, dass unser Verstand, unser Denken uns weitergebracht hätte. Nur wohin ist ‚weiter‘?! Wir nennen es gerne Fortschritt. Ich sehe es im Sinne von Fort- Schritt. Fort vom Paradies!

Ich habe es an mir selber erlebt, der ich high tech- Entwickler war und ich habe es bei zahllosen Reichen und Erfolgreichen beobachtet: Was macht man, wenn man ‚alles‘ erreicht hat?
Viele von ihnen setzen sich dann ins Kloster, auf eine einsame Berghütte oder Insel …
Das ist eben unsere Art von Leben.
Wir wollen in unserer Getriebenheit immer weiter, immer mehr erreichen, immer mehr Erfahrungen machen. Das ist auch gut so. Besonders, wenn wir dann mit vollem Erfahrungs- Rucksack zufrieden heimfinden ins ursprüngliche Paradies, im Sinne von


 
 
 


Nur EINE Frage

21. September 2020

Tatsächlich folgen dieser aber Fragen über Fragen

Hast Du heute Deinen Tag gelebt, als wär’s Dein letzter?!
Oder warst Du angepasst, ‚brav‘, unauffällig …

Weißt Du überhaupt noch, wie lebendiges Leben sich anfühlt?
Weißt Du überhaupt noch, wie sich das Pulsen des Lebens, wie sich Liebe, Nähe, Spontanität, Ausgelassenheit… anfühlen?
Weißt Du überhaupt noch wie Unerwartetes, wie Gefährliches, wie Abenteuer sich anfühlen?
Weißt Du überhaupt noch wie Risiko sich anspürt?

Hatten (jugendliche) Risken nicht auch ihren Reiz?
War nicht das ‚Krieg ich die’/ ‚Krieg ich den‘ gerade das Lebenselexier dieser Zeiten!?

Haben wir nicht vielleicht das Prickeln gegen Sicherheit getauscht.
– Um danach an dieser Sicherheits- Langeweile zu ersticken!?

Wer von uns erwartet noch sehnsüchtigst ob der/ die Liebe sich meldet oder nicht?
Wir sitzen am anderen Ende des Glücks! Wir erwarten, dass er/ sie heimkommen und sind völlig fertig, wenn das nicht passiert!

Siehst Du den Unterschied!?
WIR bestimmen unser Glück!
WIR sind die Lenker, die auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft fokussieren.
Wir gestalten unsere Zukunft, – jetzt!
Vergangenheit ist vergangen und vorbei und sollte uns nimmer belasten.

In diesem Sinne:
paradise now (Nicht im Sinne des gleichnamigen Films!)
oder

 

 

 


Das Wunder Don Quijote

20. August 2020

Eine schöne Geschichte, doch sicher nimmst auch Du sie nicht ernst. Oder?

Ich aber sage Dir:
Für Dein Lebensglück:
Sei ein Don Quijote!
Sei eine Don Quijotin!
Lebe den ‚unmöglichen Traum‘!

Lass Dir keine ‚flache Allgemeinheit‘, ‚kein Durchschnittsleben‘ einreden!
Sieh hin! – Wer bitte, casht denn ab? Wer zieht denn die Massen an? Wer ist denn charismatisch?
Etwa gar die Durchschnittsmenschen?‘

Nein, die ‚Seltenen‘, die ‚Außergewöhnlichen‘!
Und warum sind die so?

Weil sie NICHT glatt- gebügelt wurden oder sich glattbügeln ließen!

Was unterschied denn den Don Quijote von uns allen?
Er zog SEIN Ding durch!
Egal, ob das im mainstream lag, anerkannt oder befürwortet wurde, ja nichteinmal ob es für ’normal‘ gehalten wurde!
DAS sind die Menschen, über die man spricht, die man bewundert, die die Jahrhunderte überdauern, die Anklang finden.

Unser aller Problem ist die absolut fade Gleichheit.
Und wer hat uns die beschert, – um nicht zu sagen – aufgezwungen!?
Unsere Eltern, unsere Krippen, Horte, Kindergärten, Schulen!
Sie alle haben keinerlei Interesse an (später einmal) glücklichen, geschweige denn individuellen Erwachsenen!
Sie alle er-ziehen die Kinder zum gesellschaftlichen Ideal.
Doch dieses ist ganz sicher nicht das Lebensglück!

Natürlich sind Eltern davon überzeugt, Ihren Kindern das Beste zu ermöglichen. Bloß dieses ‚Beste‘ ist deren Wert, deren ‚Hypnose‘, ist das Ideal der derzeitigen Gesellschaft.
Diese aber, schert sich einen Dreck um anderer Lebensglück!
– Und ist ja auch selber nicht eben ein Ausbund an Glück, Individualität und Fröhlichkeit, oder?    

Sieh Dich nur an, wer unser Denken macht!
Ausschließlich Menschen, die uns ge- bis missbrauchen wollen, die uns ausnützen, ausbeuten, übervorteilen wollen.

Wir werden in Linientreue erzogen, darin ausgenutzt, in den Konsumismus gelockt und darin abgezockt. Wir werden krank gemacht und dafür abgecasht. Uns werden Bedürfnisse vorgegaukelt, die uns viel kosten, uns jedoch nie befriedigen.

Mittlerweile gibt es zahllose, frei zugängliche Statistiken. Sieh sie Dir an!
– Obwohl, tief in uns wissen wir es ohnehin. So ganz ohne Statistiken, die besagen:

Je dümmer, desto

schneller Autofahren,
teurere Autos,
voller der Kleiderschrank,
mehr Statussymbole.
Desto mehr rauchen,
desto mehr Alkohol,
desto größere SUV’s,
desto ‚kapitalistischer‘,
desto rücksichtsloser,
desto mehr wird ausgegeben und weggeschmissen,
desto mehr Fernreisen (das eigene Land nicht kennend),
desto unauffälliger/ mainstreamiger/ farbloser …

Doch die Natur hat auch so ‚ihre Vorstellungen‘    

Denn je ‚dümmer‘, desto
kränker,
suchtabhängiger,
ärmer,
einsamer,
liebloser,
ungeliebter,
abhängiger,
abgezockter,
gefährdeter,
unglücklicher,
instabiler,

Das alles hab ich mir nicht aus den Fingern gezuzelt! Das sind (statistische) Wahrheiten!
Also, entscheide Dich für ein Harmonie- und Carisma- Leben!
Oder gar für

 

 

 

 


Ich weiß nicht …

11. Juli 2020

… was mit mir nicht stimmt

Ich sitze in meinem Garten und bin ganz einfach glücklich.
Dabei macht er gar nicht so viel her. (Fast) alles darf wachsen wie es will. Käferchen und Ameisen krabbeln, Vogerl hüpfen, flattern und zwitschern, Lichteinfall, Wind und Jahreszeit verändern ständig die Bilder. Es gibt kostenlose Johannesbeeren, Pfirsiche, Marillen, Kirschen Zwetschken, Kirschen, Erdbeeren, Weintrauben, Brombeeren, Topinamur, Haselnüsse, Walnüsse … und viele, viele Kräuter und Wildkräuter …
Die über 100-jährige Buche trägt herrliche Bucheckern, Vogelnester, meine Hängematte und ein Hänge- Himmelbett. Aus der Hängematte könnte ich stundenlang in dieses uralte Naturwunder Baum staunen …
Bienen und Hummeln summen. Der Wind rauscht und spielt mit auf Blättern und Zweigen.
Es ist einfach herrlich!




Doch auch, wenn es nicht mein Garten wäre …
Ich pack mir oft eine Decke aufs Rad, radle los und hab mir immer noch herrliche Plätze gefunde, an denen ich ebenso glücklich bin.

Aber vielleicht sollte ich dennoch noch einmal lernen, Zivilisations- Konsum zu brauchen bzw. mich daran zu erfreuen …
Vielleicht fehlt mir ja etwas und ich bemerk das in meiner Zufriedenheit bloß nicht.
– Aber ich hab ja noch bis 120, Zeit dafür …

 

 

 


Glück und Zufriedenheit

11. Mai 2020

Das ist so ein seltsam Ding, mit diesen beiden, mit diesem Gefühl.
Ist es da, bemerken wir es kaum, denn es läuft einfach alles ‚wie geschmiert‘.
Kaum aber sind diese Energien weg, zwickt’s da, passiert uns jenes, schlägt das Schicksal zu, haben wir Pech … und wie alle unsere Benennungen und Ausflüchte lauten.

Zwei US-amerikanische Psychiater pathologisierten und nannten diesen Zustand, obwohl er für viele Normalität bedeutet, schon in den 1970er- Jahren Gefühlsblindheit oder Alexithymie.

Doch hier wird ja nicht pathologisiert sondern eher salutogenisiert
Wie also sind die Menschen, die immer glücklich und zufrieden sind?
Wenn ich noch zu ‚immer glücklich und zufrieden‘ ‚langfristig‘ ergänze, sind wir schon bei den 4 Segmenten von :
Bewegung,
Ernährung,
Mentales und
Soziales.

Hält man diese 4 Themen einigermaßen im naturrichtigen Bereich, gehört man auch schon dazu, zu dieser beneidenswerten Glücksgruppe!

Natürlich werden Glück und Zufriedenheit primär vom mentalen Segment beeinflusst. Ernährung, Bewegung und ein liebevolles Umfeld sind jedoch die Basis, sozusagen der rote Teppich, auf dem die glücklich machende Einstellung daherrollt.

Und was braucht es für diese Einstellung?
Im Prinzip nur zwei ‚Kleinigkeiten‘:

    Achtsamkeit und
    Demut

      Achtsamkeit meint:
      Ständig präsent zu sein,
      sich immer spüren,
      alle Sinne offen zu haben.
      Damit ist man aufmerksamer gegenüber vielleicht Schädigendem/ ‚Runterziehendem‘, kann sich dagegen wappnen und entdeckt mehr ‚Lebensgeschenke‘ die uns erfreuen.

      Demut meint:
      Bescheiden,
      wertschätzend und
      dankbar zu sein.
      Auch eine Prise Kritisches Hinsehen kann das Gericht günstig abrunden. Denn damit erkennen wir, dass in praktisch allen Fällen von ‚Konsumverzicht‘, es sich nicht wirklich um Verzicht, sondern vielmehr um einem Lebensqualitäts- Zugewinn handelt.

All diese Punkte bedürfen natürlich einiger Übung, einiger Wiederholungen. Doch das ist mit der entsprechenden Achtsamkeit kein Problem. – Es macht sogar Spaß!

Möge die Übung gelingen!