Unser Lebensweg

24. Juli 2018

Viel, sehr viel, genau genommen alles, wird uns Menschenkindern von ‚himmlischen Mächten‘ geschenkt.
Oder besser gesagt:
W ü r d e   uns geschenkt!
Könnten wir es bloß annehmen und würden nicht zivilisationsverblendet glauben für alles rackern und rauben zu müssen.

So wird uns auch immer wieder die Liebe, das Verliebtsein geschenkt. Das ist gut und wunderbar so und wir könnten uns auch von immer neuen Lieben beschenken lassen.
Viele von uns genießen das ein Leben lang.

Doch wir könnten davon auch etwas lernen, könnten diese himmlische Situation auch dazu nutzen, einen Teil unseres Zivilisationsunsinns ‚rückzubauen‘.


Einschub: Aus irgendwelchen fehlgeleiteten Intentionen haben wir in unserer Gesellschaft voll auf unser Ego, auf den Egoismus gesetzt. Wir geben uns Namen, sehen uns als Individuen, glauben, uns gegen andere durchsetzen zu müssen und haben das natürliche Gefühl, Teil eines harmonischen Ganzen zu sein, verloren.

Dieses einsame und harte Feld könnten wir aber mit Hilfe der Liebe auch wieder verlassen:

Sozusagen vom      ICH
über das      WIR (beide)
zum      DU
und danach weiter zum      WIR (alle)

Als Erläuterung zu Zeile 3 möge Euch die folgende bekannte und wunderbare Geschichte dienen:

Ein Mensch bittet Gott darum, die Hölle sehen zu dürfen. Also führt Gott ihn in einen großen Raum, in dem Menschen an einer langen Tafel voll herrlichstem Essen sitzen. Dennoch sehen die Menschen hungrig, blass, mager und elend aus. Denn die Stiele ihrer Löffel sind so lang, dass sie die Löffel nicht zu ihrem Mund führen können.
Der Mensch erkennt diese Grausamkeit der Hölle und bittet nun, auch noch den Himmel sehen zu dürfen. Gott führt den Mann daraufhin in einen zweiten Raum, der genauso aussieht wie der erste. Wieder eine lange Tafel, wieder köstlichstes Essen. ‚Ja aber‘, stammelt der Mensch, ‚Das ist doch genau dasselbe!‘.
‚Warte ab‘, antwortet ihm Gott. Menschen mit ebenso langen Löffeln setzen sich zur Tafel und füttern sich gegenseitig. Schlagartig erkennt der Mensch, wie wenig uns vom Himmel trennt.

 

 

 


Schau, schau …

5. Juli 2018

… andere haben das auch schon gedacht und sogar schöner formuliert als ich
Folgendes fand ich in der Besprechung eines Dieter Broers- Buches:

Die Entmachtung des Individuums durch das System hat Methode. Dieser Verdacht beschleicht früher oder später jeden, der einfach nicht begreifen kann, wieso die Menschheit seit Jahrtausenden in puncto Frieden, Gerechtigkeit, Erfüllung und Glück nicht wirklich weiterkommt, obwohl wir alle das tiefe, sehnsüchtige Wissen in uns tragen, dass die Welt eigentlich ein Paradies war, sein könnte und wieder werden wird. Aber der Fortschritt beschränkt sich seit ewigen Zeiten auf eine Technik, die den Planeten zerstört und alles immer lauter, hässlicher und dunkler macht. …
Wir sind freie göttliche Wesen, und der Garten Eden ist unser Geburtsrecht. Alle Manipulatoren können uns daher nur mit unserer bewussten oder unbewussten Zustimmung und Erlaubnis benutzen. Wenn wir zu unserem wahren Wesen erwachen und beginnen, uns selbst zu leben statt der vorgegebenen Matrix-Programme aus Gewohnheit, Ignoranz und Herzens-Trägheit, befreien wir uns wie Schmetterlinge aus ihrem Kokon. Diese Befreiung muss jeder für sich selbst vornehmen.

 

 

 


Mal ein paar Bibel- Sprüche

7. Juni 2018

Ja, ich weiß, es steht auch viel Blödsinn in der Bibel. Aber so ein bisserl zum Nachsinnen sind einige Zitate ja doch ganz nett.
Wem’s zu ‚heilig‘ wird, kann ja ‚Gott‘ oder ‚Jesus‘ auch durch ‚Natur‘ ersetzen …
Und bumm, zack! Schon stimmt alles!

In seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der Ehrfurcht vor ihm nötig ist (2.Petrus 1,3)

Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen (Gen 1,29)

Mein Volk stirbt aus Mangel an Erkenntnis (Hosea 4, 6)

Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus (Sprüche 17, 22)

Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig (2. Kor. 3,6)

Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk (Joh 4, 34)

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? (Mt 6, 25)

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? (Mt 6, 26)

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen (Mt 6, 28-29)

Siehe, Gott ist mein Heil! Ich bin getrost und fürchte mich nicht. Denn meine Stärke und mein Loblied ist der Herr (Jes 12, 2)

Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben (Mt 10,8)

Wer ein reines Gewissen hat, für den ist alles rein (Tit 1, 15)

 

 

 


Wie heißt’s so schön …

3. Mai 2018

… im ‚Muth‘ von Wilhelm Müller’s (1794-1827) Winnterreise?





Lustig in die Welt hinein
Gegen Wind und Wetter!
Will kein Gott auf Erden sein,
Sind wir selber Götter!




 

 

 


‚Meine Mutter starb …

22. Februar 2018

… 68-jährig an Krebs. Vater glaubte allen Ernstes, er könne die Gesundheit seiner Fahni wieder herbeibeten. Er unternahm Wallfahrten, spendete Geld für die Dritte Welt, betete täglich den Rosenkranz. Mama wurde nicht gesund. Er musste mit ansehen, wie sie allmählich ‚verreckte‘ …
Als die Mutter im Juni 1992 gestorben war, verlor bald darauf auch er jeden Lebenswillen. Vier Jahre später starb er – an gebrochenem Herzen und an einem Gott, der nicht für ihn dagewesen war.‘
schreibt der Erfolgs- Autor Robert Schneider.

Das ist nur EINES von Abermillionen ähnlicher Beispiele von völlig irreal Religions- verblendeten Menschen. Ihnen allen wurde die Tatsache, dass WIR unsere und unserer Leben Lenker sind ausgetrieben durch einen absurden Glauben an einen Gott, den noch nie jemand gesehen hat. Sozusagen eine Vollentmündigung.

Was könnte diese viele, viele Energie die in dieses Trugbild gestopft wird nicht alles schaffen und bewirken! Aber nein, den Pfaffen und Muftis voriger Jahrhunderte gefiel es, die Menschen gefügig und dumm zu machen. Selbst wir heute in dieser angeblich so aufgeklärten Zeit und Informationsgesellschaft haben noch diese Auswirkungen zu tragen und zu spüren …

 

 

 


Nachdenkvideo

7. Dezember 2017

 

 

 


Die wohl häufigste Frage …

23. November 2017

… von leidenen oder verzweifelten Menschen lautet: ‚Wie kann Gott so etwas zulassen!?‘
Die sehr häufige, wie beliebte Antwort lautet: ‚Die Wege des Herrn sind unergründlich.‘

So ein Unsinn!
Die Wege und Werke dieses Gottes, wenn es einen solchen gibt, sind glasklar und so einfach, dass jeder Maikäfer, Feldhase und Sperling danach handelt und sehr gut fährt damit.

Wir Menschen jedoch glauben in unserem Größenwahn alles verändern und vermeintlich nachbessern zu müssen.
Und wenn uns, wie ja fast immer, alles in die Hosen geht, wimmern wir oben angeführte Sprüche. Dabei ist alles Versagen UNSER Ding, beruhend auf UNSEREN (Fehl-) Entscheidungen, UNSEREN Taten!
Das reicht von all unseren Kriegen, Umweltkatastrophen und Erkrankungen, über Psycho- und Drogenproblemen bis zu unseren Unfällen, Partner-, Berufs- und Schulproblemen. Alles UNSER!

Und warum Gott das alles zulässt? Weil er uns freie Hand und alle Fähigkeiten gab, all diesen Blödsinn NICHT zu tun!
Wollen wir wirklich gegängelt werden, wie Kleinstkinder, Schwachmaten oder Hilflose!?
Dieser Gott ist ja definitionsgemäß nicht zufällig allwissend und allmächtig! Der hat sehr wohl eine perfekte Schöpfung hingelegt in der für jedes Wesen bestens gesorgt ist.
Wer das nicht annehmen kann, hat für diese Dummheit zu bezahlen. So einfach ist das!