Ferngesteuert durch Hormone?

24. Februar 2014

Zur Zeit läuft eine, in ihrem Determinismus, katastrophale Sendereihe auf Ö1. Der Titel: ‚Ferngesteuert durch Hormone?‘
Hier wird den Menschen durch ‚wissenschaftliche Koryphäen‘ wie Dr. Johannes Huber weißgemacht, dass sie sozusagen hormonell ferngesteuert sind.
Da wird geschwafelt von ‚hormonellem Ungleichgewicht‘. Als ob der Körper nicht jederzeit genau wüsste, welches Hormon er ausschütten muss, und wir nicht, wie hier bereits besprochen (‚Ein Erklärungsversuch‘), aus wunderbar perfekten Regelkreisen zusammengesetzt wären.

Da gab es völlig unsinnige Aussagen wie ‚Prägefenster, die das Individuum für die nächsten Jahrzehnte präjudizieren‘. Oder ‚das Lebensglück und die Beziehungsfähigkeit hängt in hohem Maße von den Hormonen ab, denen wir in der Pupertät ausgesetzt sind‘.
– ‚AUSGESETZT SIND‘! – Bitte gehts noch absurder!?

Oder nochmal die Wissenschafts- Kapazität Huber: ‚da wir hormonell exekutiert werden‘! Oder: ‚Hormone beginnen uns zu programmieren und steuern uns gewissermaßen fern‘.

Die Sendungsgestalterin setzt dann gleich noch einen drauf, indem sie sich von Huber so richtig schön angestachelt gleich auch für sich die Absolution holt und nachsetzt: ‚Durch Serotoninmangel treibt uns der Heißhunger, so lange die Küchenschränke zu durchsuchen, bis er durch Schokolade gestillt ist‘. Und weiter: ‚genauso ergeht es uns mit sexuellen Begierden, die einmal geprägt, in unser hormonelles System übergehen‘.

[Sarkasmus ein]Tja, da kann man also leider, leider gar nichts machen, als ein Leben lang die Küchenkästchen entlangzurennen und ein Opfer nach dem anderen zu missbrauchen … [Sarkasmus aus]

Ich halte es für unverantwortlich, derartigen Mist in öffentlichen – ja, der ORF ist sogar ein, von den Hörern finanziertes Medium! In öffentlichen Medien zu verbreiten.
Als wär durch all das dumme Genetik- Gebrabbel der letzten Jahre die Massenverbildung nicht ohnehin schon peinlichst in Richtung Determinismus und ‚Tja, da kann man gar nix machen; das ist genetisch‘ getrieben worden …

Dass in der o.g. Sendung dann natürlich auch noch Pawlows Hunde herhalten mussten um den Hören nur ja ihre hundeähnliche Kleinheit in die Hirne zu hämmern war fast schon unerträglich.

Ok, soweit der schlimme Teil!
Doch ab jetzt geht die Sonne auf! 🙂
Liebe Leute, ‚paradise your life‘- Leser wissen: Wir sind Götter! Der Mensch ist ein Schöpfer!
Wir haben Dinge geschaffen, die vor Kurzem noch undenkbar gewesen wären. Wir können an uns arbeiten, wir können und dürfen uns formen und gestalten wie wir wollen. Wir sind zu Leistungen fähig, die heute vielfach noch undenkbar sind.
Wir können uns in der Zuversicht und Sicherheit der Natur und Evolution wiegen und geborgen fühlen und dennoch uns ’strebend bemühen‘.
– Wir haben es einfach wunderbar!
– Und sind keine Hormon- Zombies und Getriebene, wie Konservative uns einreden wollen.

In diesem Sinne:
paradise your life ! 😉

 

 

 


Das Götter- Puzzle

15. August 2013

Oft schon hab ich hier geschrieben, dass wir alle Götter sind, die das bloß vergessen haben und unsere Kleinheit leben.
Immer wieder werde ich gefragt, wie das denn sein könne, wie man diese Göttlichkeit umsetzen könne, dass das doch so nicht stimmen könne, etc.

Im Prinzip ist es seeeehr einfach!
Man denkt sich ‚im Brustton tiefster Überzeugung‘ ‚Ich kann alles!‘ und man kann alles.

payoli- puzzleDoch der Haken steckt, wie bei vielem im Detail.
Ich verwende jetzt hier ein Bild als Vergleich:
Du kennst vielleicht diese Puzzlespiele, bei denen viele kleine Puzzlesteine zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden können.
Es gibt auch Ausführungen die die doppelte Spielfreude ermöglichen, indem auch auf der Rückseite des einen Bildes sich ein zweites befindet.

Stell Dir vor, im Laufe Deines Lebens haben Dir viele Leute, Deine Eltern, Großeltern, Geschwister, Nachbarn, Lehrer, Kindergärtnerinnen, etc. einzelne Puzzleteile gelegt. Zwischendurch hast auch Du Dir durch das Lesen von Büchern, durch Gespräche, Filme, Fanatsien, Erlebnissen weitere Steinchen gelegt.
Irgendwann wird sozusagen Dein ‚Lebensbild‘, das ganze Puzzle- Bild sichtbar und komplett.
Nun liest Du den ‚paradise your life‘- blog und da wird postuliert: ‚Du hast ein zu kleines Leben und Denken. Du könntest auch Gott sein. Dein Puzzle könnte anstatt des Bildes eines gebeugten Arbeiters auch das Bild eines Gottes zeigen‘.
Dieses neue, dieses Gottesbild, sag ich Dir, befindet sich auf der Rückseite Deines Puzzle- Bildes!

Nun kannst Du – siehe oben – einfach die gesamtheitliche Lösung versuchen und sagen ‚Ab heute bin ich ein Gott‘ und das ganze Bild umdrehen.
Gehst Du geschickt vor, gelingt es.
Es kann aber auch passieren, dass Dir das Bild beim Umdrehen zerbricht. Dann musst Du wohl das neue Puzzle von Anfang an neu aufbauen.
Jede einzelne Alltags- Situation will nun einzeln umgedreht werden von der ‚Da kann man nichts machen‘- auf die ‚Ich erschaffe was ich will‘- Seite.
Selbst wenn es gelingen sollte, das ganze Bild zu wenden, werden vielleicht immer wieder einzelne Situationen auftreten, in denen Du der alten Gewohnheit entsprechend noch als ‚Kleiner‘ reagierst. Diese Puzzle- Steinchen wollen genau und bewusst besehen und hin- und her- gedreht werden, wollen bewusst auf die ‚göttliche Seite‘ gelegt wwerden.

Soweit, so einfach bist eventuell mühsam. Doch es klappt! 🙂

Problematisch sind, und das ist der eigentliche Grund, warum soviele zweifeln und warum so wenige erst diesen Weg erfolgreich gehen konnten. Problematisch sind die Situationen bei denen wir unser Verhalten aus so tiefen Schichten holen, dass wir uns gar nicht bewusst sind, wie wir denken/ reagieren bzw. die uns so selbstverständlich erscheinen und automatisch ablaufen, dass wir nichtmal auf die Idee kommen, uns auch diese kritisch anzusehen, geschweige denn für änder-/ umdrehbar halten.
Davon gibt es viele, viele, viele … 😉

Relativ deutlich wird das m.E. bei der Frauen- Emanzipation. So lange schon kämpfen Frauen für die Gleichberechtigung und Gleichstellung. Die Fortschritte stellen sich so zäh nur ein, nicht weil die Männer so böse sind und ihre Bastionen so sehr verteidigen, sondern weil die Frauen in ihrem ‚Klein- Puzzle- Teil‘- Verhalten immer noch ‚Lichtjahre‘ von dem entfernt sind, was Männer als ebenbürtig annehmen könnten.
Es gibt nicht nur höchst interessante Studien die zeigen, dass Frauen sogar ein anderes Vokabular verwenden als Männer, man kann das auch in Gesprächen oder Körpersprache-/ Gestik-/ Mimik- Beobachtungen feststellen.

Das Gottwerden kann also auch viel – aber sehr lohnende! – Arbeit bedeuten … 😉

 


Fenster Nr. 24

24. Dezember 2012

Liebe Leute,
das heutige Adventkalender- Fensterchen ist das helleste und wunderbarste von allen. fensterSein goldener Inhalt blitzt Euch schon durch die Fenster- Ritzen entgegen …
Jedoch überlasse ich es ganz EURER Fantasie, WAS Ihr da drinnen so funkeln und leuchten lasst.

Denn ich weiß, dass Ihr den ‚paradise your life‘- blog lest und ich weiß und erinnere Euch daran, dass Ihr Götter seid … Allmächtige Götter, die alles erschaffen können aber sehr bedacht und verantwortungsbewusst wünschen und gestalten.

Erschafft Euch Euer ‚Erfüllungs-‚, Glücks-, Zukunfts-, Traum- Fenster zu Eurem und unser aller Wohl!
Erst in der Fantasie und dann – Ihr werdet sehen, es entwickelt sich nach und nach wie von selbst … – in der Realität.

In tiefer Zuversicht auf eine noch wunderbarere Zukunft wünsche ich Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest und die Umsetzung all Eurer Wünsche und Träume im neuen Jahr!

 


Menschen werden kaputt GEMACHT …

13. Mai 2012

… bzw. machen sich kaputt.

Ich durfte kürzlich eine schwer Krebskranke kennenlernen, deren Glaubensätze derartig grausam selbstzerstörerisch und für mich so offensichtlich falsch waren, dass ich fassungslos war. Der Tupfen auf diesem Wahnsinn war, dass sie praktisch ausschlißlich ‚Schulmedizin- Unsinn‘ wiedergab …
Sie war beispielsweise zutiefst davon überzeugt, dass es gegen Krebs ’noch nichts gibt‘ und sie damit leben müsse. Dazu klammerte sie sich an die Hoffnung, die Zeit bis irgendwelche neuen Entdeckungen gemacht werden – die sie genau beschreiben konnte, weil ihr der Arzt diesbezügliche Visionen vorgaukelte – zu überstehen.

So absurd mir ein so fester Irrglaube auch erschien, da ich schon viele gegenteilige Erfahrungen und Beobachtungen machte und in der Überzeugung lebe, dass niemand Krebs haben müsste, so klar wurde mir bald, dass wir alle eigentlich so ticken.

Blickt man im eigenen Leben zurück, finden sich wohl bei jedermensch Dinge, die wir im Laufe der Zeit dazugelernt haben, die wir heute besser können als früher oder überhaupt mit Leichtigkeit und ’nebenher‘ erledigen, während sie uns vor Jahren noch schwer fielen oder sogar unbewältigbar erschienen.
Blickt man mit dem heutigen Wissen zurück, erkennt man, dass alles was wir heute können auch schon damals gekonnt hätten. Es fehlte uns damals bloß
a) das know how und
b) der Glaube bzw. die tiefe Überzeugung, dass das so auch tatsächlich möglich ist.
So ‚müssen Ungläubige‘ einen Krebs behalten, den andere ‚im Handumdrehen‘ weg haben …

Wir wären also gut beraten unsere zurückliegenden Erfahrungen auch in die Zukunft zu projizieren bzw. im Heute anzunehmen.
Oder sich immer und immer wieder plastischst vor Augen halten, dass wir alles können, dass wir Götter sind, die bereits tonnenschwere Metalltonnen zum Fliegen brachten, Panzerstahlplatten mit (Laser-)Licht durchtrennten und ganze Bibliotheken auf wenige Quadratmillimeter verkleinerten und zweifellos noch Größeres werden bewerkstelligen können.
Was aber bisher über den Technik- Umweg gelang, ist auch ohne diese möglich. DAS zeigt uns tagtäglich die Natur vor!

 


Es war einmal …

25. April 2012
… ein überaus gegnadeter Seher, der von seinen Mitmenschen gerne und zu ihrer aller Wohle aufgesucht wurde, weil seine Vorhersagen immer zutrafen.
Eines Tages verkündete er vor dem versammelten Dorf, tief aus seiner seherischen Trance heraus: ‚Ich sehe Zeiten, in denen Vögel aus Metall über die Himmel ziehen …‘.
Das war den Menschen in ihrer Selbstbegrenzung dann doch zuviel!
‚Nein, soetwas‘ raunten sie einander zu. ‚Immer so zutreffende Prognosen. Doch jetzt ist der Arme völlig übergeschnappt! Wie sollen denn bitte Vögel aus schwerem Metall fliegen können!? Und woher sollen die kommmen?‘. Und sie mieden fortan den Rat des Weisen, die Misserfolge mehrten sich und das Dorf versank nach und nach in die Bedeutungslosigkeit, ja sogar in Armut!
Heute ist der Himmel tatsächlich voller metallener Vögel. Wir nennen sie bloß Flugzeuge …

Diese Geschichte will uns nicht sagen, dass wir allen Prophezeihungen glauben sollen, sondern dass wir alles vermögen!
Wir sind Götter! Wir können alles erschaffen, wir haben bisher schon unglaubliches erschaffen!

Kürzlich schrieb hier eine Leserin in einem Kommentar ‚Ich kann doch nicht so einfach nur noch alles roh essen‘.
Natürlich kann man! Man kann auch einzig von Licht/ Prana/ Chi leben, wie zahllose Menschen beweisen.

Jeder kann alles! Wir beschränken uns leider nur all zu oft bloß selber.

Wenn Du das nicht glauben kannst, brauchst Du Dich bloß selber mal zu beobachten!
Wenn Du denkst ‚Ich geh jetzt raus‘ wirst Du rausgehen. Obwohl es auch Menschen gibt, die nicht mehr rausgehen (können).
Haben nicht schon viele Übergewichtige 100, 150 kg abgenommen? Obwohl das Gro nicht abnehmen ‚kann‘?
Gibt es nicht genug Millionäre, obwohl immer noch zuviele davon überzeugt sind, dass sie das nicht könnten?

Ich finde, es ist wunderbar, immerzu ein so (unendlich) weites Verwirklichungsfeld vor sich zu sehen, auf dem man in seinem eigenen Tempo gehen bzw. sich weiterentwickeln kann.
Sieht man die Weite dieses Feldes nicht, ist das auch kein Problem. Man wird sich – vielleicht langsamer, aber – dennoch weiterentwickeln.

Und im Rückblick sehen und lernen wir, dass man gleich einen größeren, zuversichtlicheren Schritt auch hätte machen können. Bloß kannten wir uns das nicht vorstellen, was heute so einfach ist!

Desahalb, glaub an Dich!
Glaub an die Zukunft!
Glaub an Dein Entwicklungspotrential!

 


Ich bin wie ich bin

30. September 2011

Das klingt ja recht unverfänglich und vernünftig, wirst Du vielleicht sagen.
Ja, tatsächlich! Wir sollen ja auch lieb zu uns sein und unser Sein achten. Denn wir können nur lieben, wenn wir uns selbst lieben, können Fremdes nur annehmen, wenn wir uns selber annehmen …

DOCH: So wunderbar uns eine meiner Lebensprämissen durch’s Leben führt bzw. es unvergleichlich einfach macht, nämlich Erich Frieds: ‚Es ist wie es ist (sagt die Liebe)‘, so fatal kann es sein, wenn wir sie auf uns selber anwenden. Eben im oben genannten ‚So bin ich nun mal‘- Sinne.

Denn, gucken wir genau hin, sind wir ja nicht zufällig das was wir sind!
Wir sind das Produkt unserer Genetik, unserer Erziehung, unserer Sozialisation, das Produkt von unseren Erlebnissen, Erfahrungen, von Werbeeinflüsterungen, von Aufgeschnapptem. Mit einem Wort, wir sind mehr unbewusst Aufgenommenes als von uns selber Gewolltem und Gestaltetem, wir sind meist mehr fremd- als selbstgestaltet.
Unser enormes Potential aber, liegt in der Tatsache, dass wir alle Götter sind, denen alles möglich ist. Wir sind schöpferische Wesen, können gestalten und erschaffen.
Warum also nicht auch uns selber gestalten?
Warum uns (fremd-) gestalten lassen?
Warum es beim alten Fremdgestalteten belassen?
Warum anderer Einflüsse höher halten als unsere eigenen Ideale?

Natürlich sind auch unsere ‚eigenen‘ Vorstellungen und Ideale auch wieder ’nur‘ Produkte, die von anderen bereits entwickelt oder weiterentwickelt wurden, sind Produkte einer langen Kette von Erkenntnissen, Veränderungen, etc. anderer.
Natürlich sind wir Wesen und Produkte unserer Zeit, dieser Gesellschaft und unserer Geschichte.
Und das ist auch gut so und überrascht und beschenkt uns immer wieder auf’s Neue.

Bloß ein passives ‚Tja, so bin ich eben‘ ist eine nur allzu bequeme Hängematte und Ausrede nichts tun zu brauchen. – Und missachtet unsere wunderbaren Möglichkeiten und ist unverantwortlich anderen gegenüber. Denn auch sie freuen sich über Neues, Überraschendes, über Fortschritte.

Also, was nun? Ist alles gut wie es ist oder sollen wir alles ‚auf den Kopf stellen‘ und uns völlig neu erschaffen?
Sollen wir das Sein genießen wie es ist oder ständig rumhampeln und strampeln?

Es ist tatsächlich alles gut wie es ist. Aber nur, weil unendlich viele Mitwesen und Generationen sich ihrer schöpferischen Kräfte bewusst waren und sind, sich ihrer bedienten und bedienen und uns damit beschenkten und immer noch tagtäglich beschenken!
Auch wir sollten uns an unseren Gestaltungsmöglichkeiten erfreuen, uns weiterentwickeln und damit unsere Mitwelt erfreuen …
Nicht zuletzt erfreuen wir damit ja auch uns selbst. Da wir nur so unsere ureigenste Schöpferkraft ausleben.
Denn so zu bleiben wie man ist, ist Stillstand und Stillstand ist Tod.
Lebendiges Leben aber ist stetige Veränderung, ist im Fluss, ist Bewegung, ist Lernen, ist Neuerschaffen …
Oder umgekehrt gesagt: Wer sagt ‚So bin ich eben‘, ‚Das kann ich nicht‘ unterschätzt sich, wirft all sein Gott- Sein über Bord und lebt ‚auf Sparflamme‘.

Nicht zufällig heißt es bei Goethe ‚Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen‘ (sagen die Götter).