Es gibt diese Tage …

25. Juli 2011

Draußen ist es regnerisch, dunkel, zu kalt für diese Jahreszeit. Nach den wunderbar heißen und sommerlichen Tagen ein herber Rückschlag, der mir nicht gut bekommt.
Ich liege noch im Bett, drehe mich nocheinmal um, und nocheinmal, und nocheinmal. Ich horche alle Radiosender durch. Ich durchwandere absurdeste Gedanken- Ecken und es fallen mir zahllose Ausreden ein, um nur ja nicht aufstehen, um nur ja nicht raus zu ‚müssen‘.
Irgendwann war es dann doch geschafft.
Nun sitze ich beim ‚besten green smoothie der Welt‘ und kann meine Faulheit von vorhin gar nicht mehr fassen. Es war einfach wunderbar und belebend, warm und wasserdicht bekleidet und barfuß über die saftige Wiese zu gehen, in ihrem Grün aufzugehen, den Hahn krähen zu hören, die ‚Verstecke‘ der Schmetterlinge zu entdecken und die reingewaschene Luft zu riechen.
All diese Naturpracht hab ich jetzt im Glas vor mir.
Die Welt ist wunderbar! – Auch bei Regen!       😉

 


Juhuuuuuu!

8. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Hier gibts in ‚stinknormalen’ Cafes frische Mango-, Papaya-, Avokado- smoothies. Und das gleich Krug- weise für 8 Birr (ca. 35c)
Leider wird mein geplantes ‚Projekt’, denen Wildkräuter und Gemüsegrün zu bringen um green smoothies machen zu lassen, nichts werden. Einerseits sind die Kräuter hier derartig holzig und andererseits würden diese Eigenbau- Mixer dieses Lederzeugs wohl kaum kleinkriegen.
Die Brombeeren z.B. sind hier überhaupt nicht essbar; die bestehen nur aus den Kernen, die mit Haut überzogen sind!
Da bewahrheitet sich, was im Essener Friedensevangelium so schön ausgedrückt ist, dass die Engel des Wassers, des Feuers, der Luft und der Erde ausgewogen zusammenarbeiten müssen …

 


Vollsüße Kirsche an Blattgrün

28. Juni 2010

Kirschenzeit ist!
Eine gute Gelegenheit, sich wieder einmal den so wichtigen grünen Chlorophyllspendern zuzuwenden. Meine Brennessel- und Gras- Artikel haben hoffentlich gezeigt, wie wichtig ausreichend Blattgrün für unsere Gesundheit ist.
Eine praktische Anwendung ist, mit den Kirschen, soferne man das Glück hat, vom Baum naschen/ essen zu können, Kirschenblätter mitzuessen.
Anfangs ist das zweifellos etwas gewöhnungsbedürftig. Aber Kirschenblätter besitzen eine sehr interessante herbe Mandelnote, die man bald schon nicht mehr missen mag. Zudem lernt man damit, wieder gründlich zu kauen und nicht nach einem kurzen Zungen- Gaumen- Druck runterzuschlucken.
Auf diese Weise kann solch eine Kirschenorgie auch eine anhaltend sättigende Mahlzeit sein.
Wenn’s nicht auf Anhieb klappt: Immer wieder mal kosten! Auch jahreszeitlich vor oder nach, oder ohne, den Kirschen.
Oder auch die Blätter für den green smoothie verwenden.
Besonders zart sind natürlich die kleinen Blättchen an den Zweigenden.
Guten Appetit!