Nachtrag …

3. Oktober 2017

… zum gestrigen Beitrag:

Wer immer noch glaubt es werde an den Wahlurnen und nicht tagtäglich mit der Geldbörse gewählt, möge sich bitte die Zusammenfassung des Diesel- Skandals auf der Zunge zergehen lassen:

Menschen wählen und beauftragen Politiker
Politiker verabschieden Gesetze und legen zum Schutz der Menschen Grenzwerte fest
Auto- Hersteller umgehen kriminell diese Vorgaben und vergiften wissentlich ihre Kunden
dieses Verbrechen wird NICHT wie bei jedem kleinen Taschendieb geahndet. Die Firmen bleiben straffrei.
Und Politiker stellen sich hin als wär nichts gewesen und schwadronieren von der Luftgüte ab 2030!
Doch das ist bereits die nächste Frechheit. Denn bei aller e-mobil- Euphorie hat noch immer niemand vorgerechnet woher dieser viele grüne Strom dann kommen wird.

Es ist also egal wen Ihr an der Urne wählt, Ihr könnt es auch gleich bleiben lassen. Denn nur Eure Wahl im Autogeschäft oder an der Öffikasse entscheidet über Eurer oder Eurer Kinder Leben!

 

 

 


107.600 Tote durch Dieselskandal

16. Mai 2017

AUTO SERVICE bezieht sich auf eine amerikanische Studie und schreibt:

Stickoxide schaden der Gesundheit – darum gibt es Grenzwerte für den Ausstoß. Eingehalten werden die von vielen Dieselfahrzeugen allerdings nicht. Was das konkret bedeutet, haben Forscher nun errechnet.

Rund 38.000 Menschen sind einer Hochrechnung zufolge wegen nicht eingehaltener Abgasgrenzwerte bei Dieselfahrzeugen allein im Jahr 2015 vorzeitig gestorben. 11.400 dieser Todesfälle entfallen auf die EU, wie ein wissenschaftliches Team um Susan Anenberg von der Organisation Environmental Health Analytics (LLC) in Washington berichtet. Die Gesamtzahl vorzeitiger Todesfälle durch Stickoxide aus Dieselabgasen lag demnach für die weltgrößten Automärkte bei 107.600.

Die Wissenschaftler errechneten, dass Dieselfahrzeuge jährlich rund 4,6 Millionen Tonnen Stickoxide mehr ausstoßen als sie nach geltenden Abgasgrenzwerten dürften. Im Jahr 2015 habe der Gesamtausstoß in der Folge bei 13,1 Millionen Tonnen gelegen, schreiben die Forscher im Fachmagazin «Nature». Stickoxide gehören zu den Vorläuferstoffen bodennahen Ozons: Bei starker Sonneneinstrahlung lösen sie chemische Reaktionen aus, in deren Verlauf Ozon entsteht. Zudem tragen Stickoxide zur Feinstaubbelastung bei.

Seit Beginn des Volkswagen-Abgasskandals vor zwei Jahren wurde nach und nach bekannt, dass viele Dieselfahrzeuge auf der Straße mehr Schadstoffe ausstoßen als auf dem Abgas-Prüfstand. Durch Systeme, die Abgase direkt im Straßenverkehr messen, konnte in einer Reihe von Untersuchungen festgestellt werden, wie groß der Mehrausstoß ist.

Anenberg und Kollegen nutzten diese Ergebnisse und etablierte Modelle zur Ausbreitung von Schadstoffen, um den über den Grenzwerten liegenden Ausstoß und die Folgen für die elf größten Märkte für Dieselfahrzeuge abzuschätzen. Diese Märkte sind Australien, Brasilien, China, die 28 EU-Staaten, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Südkorea und die USA. In diesen Ländern und Regionen werden rund 80 Prozent aller Dieselfahrzeuge verkauft.

Die Forscher konzentrierten sich auf Stickoxide wie Stickstoffoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2). Insgesamt entfallen demnach auf fünf Märkte – Brasilien, China, die EU, Indien und die USA – 90 Prozent des Zusatzausstoßes. Bei ihren Modellberechnungen unterschieden die Wissenschaftler nach Autos, Lkw und Bussen. «Der Schwerlastverkehr – größere Lkw und Busse – trug bei Weitem am meisten zu den überschüssigen Stickoxiden bei, nämlich zu 76 Prozent», sagt Josh Miller vom International Council on Clean Transportation (ICCT) in Washington, Mitautor der Studie.

Lediglich in der EU ist die Situation demnach anders, da Diesel-Pkw dort erheblich weiter verbreitet sind: Dieselautos verursachen in den EU-Ländern etwa 60 Prozent des Mehrausstoßes an Stickoxiden pro Jahr. «Europa trägt unter den größten Automärkten die größte Gesundheitslast durch zusätzliche Stickoxid-Emmissionen», sagte ICCT-Experte und Mitautor Ray Minjares. Von den 28.500 vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide aus Dieselabgasen in der EU entfallen demnach rund 11.400 auf den Zusatzausstoß infolge nicht eingehaltener Abgasgrenzwerte.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), erklärt zu den Ergebnissen: «Die neuen Berichte des ICCT bestätigen den dringenden Handlungsbedarf, wonach praktisch alle Diesel-Fahrzeuge inklusive Euro 6 ab 2018 mit einem Fahrverbot für belastete Innenstädte belegt werden müssen». Ausnahmen dürfe es nur für nachgerüstete Diesel-Fahrzeuge geben, die den Euro-6-Grenzwert von 80 Milligramm Stickoxiden pro Kilometer auf der Straße auch im Winterhalbjahr sicher unterschreiten. «Die neue ICCT-Studie widerspricht auch der Ignoranz von Teilen dieser Bundesregierung, die gemeinsam mit den Autokonzernen die gesundheitsschädlichen Effekte von NOx und hier insbesondere Stickstoffdioxid in Abrede stellt», so Resch.

Als «überfällig» bezeichnet Benjamin Stephan von Greenpeace die Studie: «Sie stellt Daten zur Verfügung, die wir bisher in der Diskussion vermisst haben». Die Studie sei solide durchgeführt, allerdings fehlten genauere Angaben zu Autoklassen und -marken. Er erhofft sich durch die Studie einen anderen Schwerpunkt in der Aufarbeitung des Dieselabgas-Skandals. «Bisher stand oft der Betrug an den Autobesitzern im Mittelpunkt. Jetzt wird klar, welche Größenordnung der Skandal hat und welche Auswirkungen dies auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen hat.»

Der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags zum Abgasskandal, der in Kürze veröffentlicht wird, spricht allerdings eine andere Sprache. Darin heißt es: «Epidemiologisch ist ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und bestimmten NO2-Expositionen im Sinne einer adäquaten Kausalität nicht erwiesen». Dem widersprechen eine Reihe wissenschaftlicher Experten. So sagt Nino Künzli vom Schweizer Tropen- und Public-Health-Institut (TPH) in Basel: «Die Kombinationswirkungen von NO2 mit anderen immer präsenten Schadstoffen sind auch toxikologisch kaum erforscht, weshalb es auch nicht angemessen ist, NO2 per se als unbedenklich zu bezeichnen».

Original- Artikel hier nachzulesen

Hier nicht angeführt, aber wohl klar, dass es bei Einhaltung der Grenzwerte keine Toten gäbe. Doch das gehört zu unserem heutigen Lebensstil, dass mit jedem Produkt, mit jeder Handlung, eine gewisse Anzahl an Toten mit in Kauf genommen wird. So etwas ist heute kein menschlich moralisches, sondern ein rein rechnerisch volkswirtschaftliches Thema.
– Aber solange es die anderen trifft … 😉

 

 

 


Auf des Messers Schneide

1. September 2014

Unser ganzes Leben, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht, spielt sich auf ‚des Messers Schneide‘ ab. Alles Leben ist ein seltener Balanceakt.
Nur 2% mehr oder weniger Sauerstoff in der Atmosphäre und Leben wäre nie entstanden.
Das Autolenkrad nur wenige Winkelgrade weiter einschlagen und wir crashen in den Brückenpfeiler.
LebensbalanceLange schon weiß die Menschheit über die Giftigkeit einzelner Stoffe. Oder wie Paracelsus es formulierte: ‚Die Dosis macht das Gift‘.
Auch heute haben wir für sehr viele Stoffe Grenzwerte festgelegt.
Doch nur wenige wissen, was im obigen ‚Sauerstoff- Satz‘ schon leise anklingt, dass es nicht immer nur um ein Zuviel geht!
Genauso gefährlich kann auch ein Zuwenig sein!

Nicht nur wenn wir verhungern oder verdursten! Die Homöopathie z.B. zeigt, dass sich Wirkungen auch verstärken können, je stärker man verdünnt.
Aber um nicht wieder scharenweise Homöopathie- Bezweifler anzulocken 😉 :
Auch bei ganz alltäglichen Berührungen zum Beispiel ist weniger oft mehr.
Oder bei Düften!
Die leisen Töne der Filmmusik machen die Gänsehaut!
Die kleinsten Tonhöhenschwankungen der Stimme oder kleinste Gesten sagen mehr, als der Mund tönt.

Es ist also nicht so, dass alles Wenige nichts ist und ab einer gewissen Menge erst gefährlich wird.

Warum dann, wird das nicht bei all unseren Grenzwerten berücksichtigt!?
Gibt es noch nicht genug Dauergeräuschpegel- Opfer? – Obwohl es dabei nicht um Lärm(spitzen) geht.
Gibt es noch nicht genug Nickel- Allergiker!? – Obwohl diese die Nickel- Nieten nicht kiloweise essen.
Gibt es noch immer nicht genug Herzinfarkt-, Stress-, burn out-, etc. Fälle!? Obwohl auch da nur der kleine aber stete Tropfen den Menschen ‚höhlte‘.

Oder die Handy- Strahlung! Tagtäglich! Tag und Nacht! Nie eine Pause! Fast kein Ort mehr, der nicht verstrahlt wäre!
Aber es gibt nur eine Intensitäts-/ Strahlungs- Obergrenze!
Komisch nur, dass es immer mehr Statistiken gibt, die zeigen, dass es in Mast- Nähen mehr Kranke gibt! – Aber alles ist ja unterhalb der penibelst eingehaltenen Grenzwerte!

Oder das Quecksilber in unseren Mündern! Alles ungefährlich! Alles unterhalb der Grenzwerte! Komisch nur, dass Dr. Mutter Geschichten en masse erzählen kann, wie umgewandelt Patienten nach einer Hg- Sanierung sind.

Was ich sagen will:
redball Sei achtsam! Nimm Dich auch vor kleinen Dosen in Acht.
redball Verwende keine stark riechenden Putz-, Scheuer-, Politur-, WC- oder andere Mittel!
redball Schalt Dein Handy, Dein wlan, Dein Navi, … ab, sooft Du nur kannst!
redball Gönn Dir immer wieder absolute (!) Ruhe und Alleinsein.
redball Verwende nicht regelmäßig Kosmetika.
redball Achte auf schadstofffreie Kleidung.
redball Meide Essen mit Zusatzstoffen (in Fertigsuppen z.B. sind bis zu 200 nicht deklarierte Inhaltsstoffe!).
redball Halte Dich mehr im Tages- als unter Kunstlicht auf.
redball Achte auf Deine Wohnraum- Produkte (Wandfarbe, Teppich, Vorhänge, Putzmittel …)
redball Meide ‚riechende‘ Geräte (Drucker, eingeschaltete Computer, neue Autos, …)
redball

Diese Liste wäre so unglaublich lang …
Schau Dir selber Dein Umfeld öfter kritisch unter diesem Gesichtspunkt an.

Ein absolutes Muss: Ein absolut ruhiger, strahlungsfreier, giftfreier, geruchloser Schlafplatz.

 

 

 


EU- Wahnsinn

31. März 2011

Der rührige Klaus Faißner hat mir folgenden Text gemailt, den ich Euch unmöglich vorenthalten kann:

Die EU erhöht die Radioaktivitäts-Grenzwerte für japanische Produkte um das bis zu 20-fache, genauso wie sie bei der Einführung von Gentechnik-Pflanzen den Grenzwert für das Zellgift Glyphosat um das 200-fache (!!!) von 0,1 auf 20 mg/kg erhöht hat, die Grenzwerte für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln um das bis zu 1000-fache angehoben und die Vermarktung von Klontieren (bzw. Produkte von deren Nachfahren) mit Zustimmung ALLER Landwirtschaftsminister (nur Griechenland hat sich enthalten) zugelassen hat. Gleichzeitig sollen Heilpflanzen für die medizinische Behandlung stark eingeschränkt werden. Mit einem Satz: Wir sollen essen, was krank macht und immer weniger Zugang zu dem haben, was gesund macht.

Die Entwicklung ist zwar erschreckend, aber sie hat ein Gutes: Eigenverantwortung ist gefragt. Es hängt an jedem Einzelnen, wie sich die Dinge entwickeln. Wir sind aufgerufen, aktiv zu werden, denn weder Politik, Gewerkschaft, Kirche, etc. werden uns helfen.

Dem ist nichts hinzuzufügen!
Oder:
Hey Du, paradise your life! Denn sonst tu’s niemand! 😉