Fridays for future (2)

1. Juni 2019

Tausende Menschen demonstrierten mit Greta Thunberg in Wien für aktivere Klimapolitik.
Primär Schüler und Studenten.
– Ganz wie es sich gehört …

Nur zwei ‚alte Kracher‘. Einer mit einem ‚Opa for future‘- Hut und ich mit heftigst verwendeter Trillerpfeife.

So sehr ich mich freute über das Engagement der jungen Leute, so entsetzt war ich bei den paar Gesprächen die ich mit ihnen führte.

Was ich seit Jahren zu vermitteln suche ist nichteinmal in homoöpathischen Dosen noch angekommen:

Wie kann es sein, dass noch so energiegeladene junge Menschen schon so flachgeklopft sind, sich als Maximum an Aktivität nur vorstellen zu können, Politiker um Hilfe ‚anzuwinseln‘!?
Bitte, Leute, IHR habt die Kraft, IHR habt die Kreativität etwas zu ändern!
Ihr braucht niemanden, der das für Euch tut. – Und schon gar nicht Leute, die gewählt wurden UM etwas zu tun und schon genug Zeit gehabt hätten die Sache anzupacken!
DIE brauchen wir um nichts zu bitten, zu nichts auffordern!
Die brauchen bloß abgewählt zu werden!
– Und die noch nicht wahlberechtigt sind: Eure Eltern und Großeltern haben über ihren jahrzehntealten Schatten zu springen und zu wählen, wer Euch Eure Zukunft ermöglicht!

Wie kann es sein, dass sich absolut niemand von diesen jungen Menschen ein alternatives, zu den heutigen, Leben vorstellen kann!?
Absolut alles müssen sie haben, aber das soll umweltverträglich sein! Jaja, so hätten die Pippis halt gern die Welt!
Bei Fragen, was sie für den Klimaschutz tun kommen Antworten, die so erbärmlich sind, dass ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘ dagegen wie eine Radikallösung klingt.
Andererseits eh klar! Sie sehen ja in Werbung, von den Erwachsenen, im Internet nichts anderes.
Es ist einfach dramatisch, wie diese Jugend schon hirngewaschen wurde …

Also dennoch, liebe Jugend, alles für gut! Aber

Denn wirklich getan ist nur, was WIR tun!