Ein Paradies- Gedicht

4. Februar 2020

Vier Früchte blieben uns vom Paradiese
auf unsrer langen Wüstenwanderung,
auf daß durch sie die Kraft des Ursprungs fließe
in tausendfacher Anverwandelung:

Die Liebe lädt in saftigblauer Traube;
die Hoffnung duftet warm wie goldnes Brot;
in bittersüßem Grün neigt sich der Glaube;
die Freude aber lächelt sonnenrot.
(Christina Egan)

 

 

 


Grünfutter …, äh, Gründonnerstag

18. April 2019

Selbst ein Kind könnte verstehen, dass das Überwiegen des Grüns in der Natur doch nicht unbedeutend für uns und unsere Ernährung sein wird …
Dennoch spielt es in unserer Ernährung kaum eine Rolle.

Selbst die Fraktion, die ‚unser tägliches Brot‘ so unerverdaulich falsch versteht, hätte neben Mose 1,29 auch in ihrem Psalm 23 im Buch der Bücher stehen, was unser Essen sein sollte:

 

 

 


Wunderbar, dieser ORF!

1. März 2019

Kaum ist meine Tinte über des ORF’s befremdliches Naturverständnis (siehe ‚paradise your life- Nachhilfe‚) getrocknet, schieben sie ein ähnlich wissenschaftsverwirrtes Faschings- Salamischeibchen nach:

„Das Leben in der Stadt gilt in der Psychologie schon länger als Risikofaktor dafür, psychische Erkrankungen zu entwickeln. Woran das liegt weiß man nicht so genau …
Eine neue Studie aus Dänemark zeigt nun anhand von Gesundheits- und Meldedaten, von mehr als 900.000 Dänen, dass offenbar fehlender Grünraum eine besonders wichtige Rolle spielt.
Die Forscher rund um die Biologin Kristine Engemann der Universität Aarhusvon haben mit Hilfe von Satellitendaten nachgeforscht, wieviel Natur während der Kindheit rund um die jeweiligen Meldeadressen zu finden war …
Je näher und dichter die Pflanzen waren, die die Kinder bis zum 10. Geburtstag um sich hatten, desto weniger wahrscheinlich war es, dass sie im späteren Leben psychisch krank wurden …
Allerdings weiß man nicht genau, was am Grünraum so ausgleichend wirkt …“

Tja, wenn wir das noch rauskriegen, können wir ja vielleicht bald auch noch die verbliebenen Parks durch Leuchtdioden mit einer bestimmten Grün- Frequenz ersetzen …

Soetwas zu erforschen und zu vermelden ist doch eine Lachnummer bzw. Hausverstands- Bankrotterklärung sondergleichen, oder?
‚No na‘, sagt man hier, wenn man meint, dass sich natürlich etwas zum Schlechteren verändern wird, sobald man die Bedingungen in Richtung ’nichtartgerechter‘ verändert …

Einen Affen aus seinem Dschungel in einen (Beton-)Käfig zu stecken, um seine dann auftretenden Probleme, mit ‚Woran das liegt weiß man nicht so genau‘, zu kommentieren, ist doch unglaublich.
Warum soll es bei Menschen anders sein?! Dass wir zu 98,6% noch immer Primaten sind ist sogar wissenschaftlich belegt!
Oder: Absolut jeder Mernsch kann den Verhaltensunterschied eines Hundes oder Kindes in einer Kleinwohnung und in einem Park erkennen! Diese Clowns aber müssen – um Steuergeld! – für dieselbe Erkenntnis 900.000 Datensätze bearbeiten!
Und das, obwohl in diesem Fall bereits in den 1970er- Jahren, von Dr. Roger Ulrich – auch wissenschaftlich! – bestens erforscht und nachgewiesen wurde, dass hinter Krankenhausfenstern, die in Wälder oder Parks blicken, die Patienten schneller und mit weniger Schmerzmitteln genesen, als mit Blick auf eine Mauer, und dass in Waldgegenden die Krebsraten niedriger sind.

Dieser unser Wahn, alles in Zahlen ausdrücken zu müssen, nur mehr zu glauben, was Wissenschaft ist, ist kaum noch erträglich.
Immer wieder ‚muss‘ dieses wunderbare Ganze aufgedröselt, aufsalamisiert, aufdifferenziert werden. Für nichts und wieder nichts! Bis zum völligen Unverständnis.
Das scheint unser Weg zu sein, dieser Weg in die Spezialisierung, in der wir immer mehr über immer weniger wissen, bis wir von nichts alles wissen, aber vom großen Umfassenden keinen Schimmer mehr haben.
Genau da sind wir bereits mehr oder weniger angekommen!
Ich denke mir oft: ‚Vielleicht erträgt es diese ‚Krone der Schöpfung‘ einfach nicht, nicht alles zu durchschauen, nicht alles unter Kontrolle zu haben, nicht einfach demütig dankbar sein zu können‘.

Klar kann ich versuchen das Fallen von Mikadostäbchen durch Differentialgleichungen zu erfassen und damit Größtrechner jahrelang beschäftigen. Doch wozu!? Es lebt sich doch mit der Maxime

    ‚Solange ich das Bündel halte, sind die Stäbchen geordnet.
    Sobald ich loslasse, stellt sich Chaos ein‘

weitaus besser, einfacher und richtiger.
‚Hirnwixen‘ nennt man solch ein ausuferndes Differenzieren, das aber nicht aufhören wird, solange es so gut bezahlt wird! Der wunderbare Prof. G.C. Giacobbe schrieb ein ganzes Buch über diese heutige Unsitte.

Doch mir soll auch das recht sein, wenn es etwas in Richtung ‚Paradies‘ bewegt. Bloß glaub ich nimmer daran. Längst ist all dieses wissenschaftliche Verkomplizieren und das mediale Verdummen zum einträglichen Selbstläufer geworden.

Aber was red ich da!? Ich hab ja keine wissenschaftlichen Studien dafür anzubieten …
Ich bin eben bloß ein sonniger Dummkopf, der alles ganz einfach sieht und lebt, im Sinne von

 

 

 


Raus!

25. Januar 2018

Weltweit ist es so, dass die Menschen vom Land in die Städte ziehen.
Was ist so attraktiv an Städten?
–> Das Geld!
Doch wie sagte der Österreichische Nobelpreisträger Konrad Lorenz so treffend?
‚Irgendwann wird selbst der Dümmste erkennen, dass man goldene Nockerl nicht fressen kann‘.

Tja, dennoch sitzt die Programmierung nur mit Geld jemand zu sein, bzw. nur mit Geld ein gutes Leben führen zu können, noch immer zu fest in den Köpfen.
Dann ist in der Stadt auch noch das Unterhaltungsangebot größer. – Glauben die Menschen!
Klar will man den Leuten das Geld das sie hier verdient haben auch hier gleich wieder abknöpfen
Deshalb wird möglichst ‚heftig‘ unterhalten. So heftig, dass die Reizschwelle der Unterhaltenen recht schnell steigt und der Bedarf nach immer Schrillerem, Grellerem steigt. So werden Bedarfe geschaffen, die Menschen mit ’normalen‘ Bedürfnissen etwas staunend und verwundert zurücklassen …
Aber ok. Jeder wie er will.

Was ist nun aber dennoch das Beste und Wichtigste, das man Stadtbewohnern raten kann?
Der kürzeste und schnellste Weg ins Grüne!
Ja!
Jeder Stadtbewohner sollte für jede Himmelsrichtung die Reihe an Öffis die ihn rausbringt auswendig wissen.

Grün, primär Wald ist heilend, ausgleichend, entspannend, gesund, ein Vergnügen! – Auch, oder gerade für Vielarbeiter und Vielvergnüger!
Waldluft und natürliches Licht füllen so richtig die Speicher wieder auf und schalten soviel ab, dass man es gespürt haben muss, wieviel man als Stadtmensch ‚um die Ohren hat‘, ohne es zu merken.
Dazu ist es natürlich notwendig wirklich abzuschalten! Also Handy, Kopfhörer, tablet & Co daheim lassen! Und Augen, Ohren auf. Tief durchatmen! Aaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh …

 

 

 


Wozu all das Grün!?

30. Mai 2016

Klar müssen wir in einem Land der Schneider uns kein Kleidungsstück anfertigen lassen. Wir können einige Schneider zusammentrommeln, sie umschulen und uns dann von ihnen einen Tisch zimmern lassen.

Klar kann man im Exotenurlaub auf sein Wiener Schnitzel und das M*ggi in der Suppe bestehen.

Klar kann man sich mit seinen Uralt- Ansichten gegen Neues stemmen, wenn man sein Leben klein und arm halten will.

Klar müssen wir im Vegan- Restaurant in das die Tochter unbedingt wollte nichts essen, um uns dann auf dem Heimweg eine schnelle Leberkäs- Semmel reinzustopfen …

Klar müssen wir einer Blasmusik an dem wir zufällig vorüberkommen nicht zuhorchen, bloß weil wir doch ‚Klassiker‘ oder ‚Jazzer‘ sind …

Klar können wir Zugewanderten unsere Kultur nahebringen ohne uns für deren Art zu leben zu interessieren

Klar können wir mit Augenbinden durch Galerien gehen

Klar können wir uns ins Kino setzen um die Zeitung zu lesen …

Wir ignorieren ja auch das Grün dieser Erde, mähen es lieber aufwändig ab, karren es in Silos, schleppen es von dort zu den zwinkerinhaftierten Tieren, räumen diesen immer wieder einmal die Sch…. hinterm A…. weg, schlachten sie, verarbeiten sie und transportieren und erhitzen dieses ‚Produkt‘ energiereich um endlich essen und teuer kaufen zu können was keinerlei Vitalwert mehr hat, obwohl vitales Grün überall kostenlos wächst

 

 

 


Ampel- Grün flitzt!

14. September 2015

Ampel_grünMit grünen Ampeln geht’s dahin!
Du stehst doch sicher auch nicht gerne vor roten Ampeln, oder?

Dann mach es auch in Deinem Leben so!
Schalt‘ Deine Ampel auf grün, auf Ernährungs- Grün!
Iss überwiegend Grünes! Wildkräuter, Gemüse, Gras, Blätter, Algen …
Und das roh!
Denn roh gibt nochmal einen Turbo auf das Grün.

Der Gott da oben ist doch nicht blöd! Der setzte uns doch nicht in eine Welt, die nicht passen würde für uns!
Ampel_rotUnd wie ist die Welt überwiegend bzw. wie ist sie da, wo er uns reinsetzte, ins Paradies sozusagen?
Grün!
Deshalb sollten wir auch das Grün essen, das noch dazu auf uns wartet. Anstatt des Fleisches, das selten ist, vor uns davonläuft oder sogar sein Leben verteidigt.
Ansatt dem vielen Gebratenen, Gebackenem, Gekochtem, Pasteurisiertem, Angebautem, Gedüngtem, Geerntetem, Verarbeitetem … Alles sehr mühevoll, – unnötig mühevoll!
Das ist sozusagen alles eine ‚rote Ampel‘.
Steh nicht unnötig vor ihr!     😉

 

 

 


G wie Gras

20. März 2015

Zum Artikel ‚G G G G G G‚ bekam ich viele Fragen a la ‚Welches Grün denn?‘, ‚Kann man alles Grüne essen?‘ und so.
Die Antwort: Egal was! Hauptsache GRÜN! 🙂
Und die paar giftigen Grünen zeigt Dir jedes Pflanzen- Buch (und schmeckt man beim vorsichtigen Abtesten vor Ort, das man immer tun sollte).

GrassaftAlso was jetzt an Grün!?
Du kannst Dir Salate kaufen, anmachen und essen.
Du kannst Dir grüne Smoothies machen.
Du kannst Weizen-, Gersten- o.ä. Gras ziehen, abschneiden und entsaften. ist aber eher umständlich!
Du kannst Dir Grassaftpulver kaufen. Ist aber teuer und verwirrend. Denn diese Pülver gibt es sprühgetrocknet, vermahlen, und, und, und … – Und vor allem ist es in diesen Formen nicht frisch!

Da es jetzt im Frühling aber besonders schön sprießt allerorten, würde ich frischen Grassaft vorschlagen. Gras wächst immer und überall und auch noch gratis!
Du kannst es mit teuren Entsaftern auspressen oder das Allereinfachste:

Du gehst – vielleicht sogar barfuß! – raus in die Natur oder in den Garten, suchst Dir ein paar zartgrüne Grasbüschel, die Dich so richtig anlachen, dankst ihnen im Geist für ihr Da- und So- Sein, bedankst Dich beim Boden, der so etwas Wunderbares ermöglicht, genießt schon beim Anfassen ihre Geschmeidigkeit und Weichheit, schneidest sie mit Schere oder Messer ab, steckst sie in einen Mixbecher und gibst ein wenig Wasser hinzu.

Wenn Du Dir eine besondere Freude machen willst, aktivierst Du zuvor dieses Wasser, indem Du es in einer Glasflasche schüttelst, durch Schwenken schöne Rechts- und Linksrum- Strudel/ Wirbel machst und es dann in eine Karaffe mit Halbedelsteinen gießt.
Das erfreut das Auge und belebt Dich und das Wasser. Beide fühlen sich dann wohler 🙂
Das Gras- ‚Zauberwasser‘- Gemisch mixt du gut durch, füllst dann den Mixbecher je nach Geschmack weiter mit Wasser auf, mixt nochmal kurz durch und seihst das Gemisch durch ein feines Sieb in Dein Trinkglas.
Du hast nun einen herrlich anzusehenden und schmeckenden sämigen Grassaft.
– MIT Schaum obendrauf, als hätte ein Italienischer Cappuccino- Meister seine Finger im Spiel gehabt … 😉

Über die Power die damit in Dich fährt brauch ich nix zu sagen. Die spürst Du früh und deutlich genug! 🙂