Was Kinder brauchen

16. Juni 2016

Was wir alle brauchen. – Und dennoch niemand weiß!
Die Zivilisation und Informationsgesellschaft missachtet 2 von 3 ihrer Kernkompetenzen und beschneidet die dritte bis zur Lebensbedrohlichkeit.

Wir leben in einer Gesellschaft in der wir glauben und tun was die Intelligentesten und Best- Gebildetsten erforschten und sagen.
Auch wir selber sitzen schon von Kindesbeinen an in Schulen die unser Wissen mehren.
Bei Assinger und Jauch gibts Geld gegen viel Wissen.
Alles dreht sich um Wissen, Intelligenz, Daten, wissenschaftliche Arbeiten …
Doch den weit überwiegendsten Teil der Evolution überstanden wir mit den Fähigkeiten von ‚Herz, Hand und Hirn‚. Mit dieser ‚Goldmischung‘ entwickelten uns sogar von relativ simplen Einzellern zum hochkomplexen homo sapiens.
HHHOhne manueller Geschicklichkeit wären viele Beuten nicht möglich gewesen. Ohne Intelligenz wären viele Überlebenstricks nicht entdeckt worden. Ohne Herzensbildung hätte es nicht die überaus nützlichen Netzwerke, hätte es nicht die Erfolgsgeschichte der Säugetiere gegeben.

Herzensschulen gibt es nicht, wären auch undenkbar heute. Ja, es ist sogar so, dass die Mutter, die diese Werte vermitteln könnte, die das Kleine noch liebevoll ansehen, an sich drücken, immer für es dassein und ‚Oooooh, die arme Hummel hat sich verfangen. Komm, der helfen wir jetzt‘ sagen könnte, sitzt nun im Büro und ‚muss‘ sich durch die aktuellen Hedge- Fonds- Angebote klicken.

Die Handwerksstunden in den Schulen sind zum läppischen Bausatz- Assembling, wie man es später dann für die Explosionszeichnungen des Schwedischen Möbelhauses braucht, verkommen. Der Vater, der noch mit dem Kleinen einen Käfig für das Meerschweinchen bauen könnte, hetzt von Termin zu Termin und letztendlich irgendwann zur Tierhandlung um den Käfig.

Aber die Wissensvermittlung, der PISA- und zahllose andere Test, die Diktate, Schularbeiten, Prüfungen, die trainieren das Gehirn. – Und füllen es mit unnötigen historischen Jahreszahlen und geografischen Kohlefördermengen. Wie man lebenslang gesund bleibt, glücklich ist oder wie das andere Geschlecht tickt … dafür bleibt weder Zeit noch würd sich eine Lobby dafür einsetzen.

Damit nicht genug mit der Fehlerhaftigkeit unseres einzig gepflegten, des Hirn-, Segments.
Es fehlt völlig der Blick aufs Ganze, auf den großen Evolutionsbogen. Wir verhalten uns, als wären wir vor einigen Jahren erst erfunden worden und könnten an dieser Maschine Mensch noch jede Art von Änderung und vermeintlicher Nachbesserung anbringen.
Tatsächlich aber tragen wir deutlichst sichtbar heute noch weitaus mehr Urzeit- Relikte mit uns herum, als neueste Entwicklungen.
In 6 Millionen Jahren schafften wir z.B. nur 1,4% genetischer Änderung gegenüber den Primaten.
Das heißt, so flott unser Geist ist, so auf Sicherheit bedacht grottenlangsam verhält sich unser Körper gegenüber Neuerungen.
Jedes Menschenbaby zeigt heute noch praktisch alle Verhalten, die wir schon als ‚Affen‘ hatten. Doch heutige Intelligenzia kommt natürlich nicht auf den Gedanken, dass das auch bedeuten könnte, dass dieses süße Wurm auch noch immer dieselben Bedürfnisse haben könnte. Neinnein, neinnein! Das wird so behandelt, wie Zivilisationsmensch es sich einbildet, wie Kultur die Ur- Bedürfnisse Jahrtausende lang verbogen und zertreten hat!
Da gibts keine vertraute, allgegenwärtige, harmonische Gruppe aller Alter. Da gibts keinen 24 Stunden Körperkontakt. Da gibts ein paar Monate eine Mama und viel Alleinsein mit einer einfärbigen Kinderzimmerdecke über sich! Dann kommt schon die Kinderkrippe, mit herzensgebil…, äh akademischen Pädagoginnen …

 

 

 


Liebe (4)

31. August 2010

Wie schon besprochen, gestalten WIR durch unsere Gedanken und Erwartungen unser Leben.
Zwei der schlimmsten Fehlprogrammierungen sind

  • die Kopf- Schule und
  • das Mangeldenken
  • Ersteres meint, die Programmierung, der wir vom ersten Tag an unterworfen sind: Wir sind dumm, wissen nichts und müssen erst erzogen werden, müssen erst alles mühsam lernen.
    Das ist natürlich völliger Unsinn! Jedes Tier, jede ‚dumme’ Maus, jeder Tiger und Regenwurm lernt ganz ohne Kindergarten, Schule und Schulpsychologen, gänzlich ohne Worte, Erklärungen, Belehrungen und Auswendiglernen ein lebenstüchtiges Wesen zu sein.
    Was kleine Primaten durch die Vielfalt der ständig präsenten Gruppe so nebenher und ‚aus den Augenwinkeln’ lernen, müssen unsere Kinder mühsam in streng reglementierten Institutionen lernen. Noch dazu lernen wir ausschließlich mit dem Kopf.
    Herz und Hand, Körper, Gesundheit und Glück bleiben unausgebildet und verkümmert.

    Was Tiereltern durch bloßes Tun oder Reagieren vermitteln, wird von Menscheneltern verwirrter Weise, aus Elternratgebern erlernt und ‚erzieherisch’, aber völlig unwirksam, nicht- vermittelt. Denn wir sind seit Millionen von Jahren darauf konditioniert, vom gelebten Beispiel, und nicht von Belehrungen, zu lernen. Die wunderbare Frühchen- Ärztin Marina Marcovich formuliere einmal sehr treffend: ‚ Wenn Du den Menschen Liebe Predigst, dann lernen sie das Predigen. Aber nicht die Liebe.‘

    Ähnlich tragisch wirkt sich unser Mangeldenken aus. Wer überzeugt davon ist, dass nur der essen soll, der arbeitet und nur dann genug da ist, wenn gearbeitet und gerafft wird, muss auch so leben. Er wird die Fülle nicht erkennen.
    Solche Leute horchen sich auch in der Kirche Tatsachen wie ‚Seht die Vögel des Himmels an, sie säen nicht, sie ernten nicht und leben dennoch in der Fülle’ an ohne deren Wahrheitsgehalt ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Selbst wissenschaftlich wasserdichte Fakten, wie ‚Die Sonne strahlt in einer Stunde soviel Energie ab, wie die ganze Menschheit in einem Jahr verbraucht’ findet kaum einen Gewohnheitsverhalten- ändernden Niederschlag.

    Beide Fehlprogrammierungen lassen sich auf einen absoluten Liebesmangel zurückführen bzw. sind Kinder der Angst.
    Einer Angst, nicht genug zu bekommen, einer Angst die bloß die Abwesenheit von Liebe und Zuversicht ausdrückt.

    Wir leben in der Fülle!
    Wir wurden in eine Schöpfung gestellt, in der für alle gesorgt ist. Wir lebten Jahrmillionen ohne technische Hilfen, ohne Medizin, ohne Erziehungs- Ratgeber bestens. Wir brachten lebenstüchtige Kinder hervor, waren versorgt und glücklich. Heute sorgen Medien rund um die Uhr dafür, uns Angst zu machen.
    Wir hatten nie zuvor mehr und waren nie zuvor ängstlicher, unglücklicher und liebloser.
    Tu Dir etwas Gutes! Lass die Liebe in all Dein Tun und Denken einfließen. Liebe alles und jedes. Sieh alles mit unverbrüchlicher Zuversicht.
    DAS ist unsere wahre Profession! Glücklich, liebevoll und zuversichtlich zu sein.
    Damit wiedererschaffst Du Dir unser altes Paradies.
    Ich wünsche Dir viel Glück damit und bin überzeugt davon, dass Du es schaffst. Denn wir haben es bereits. Bloß erinnern sich manche nicht mehr daran 😉

    PS: Wenn Du der Meinung bist, mit diesen Informationen könnte auch anderen geholfen werden, schick ihnen ein email, ruf sie an, schreib ihnen und berichte davon oder schick ihnen den link zu diesem blog …
    Danke!