Funk- Normalität

13. September 2022

Wir halten so vieles für normal und unveränderlich schicksalhaft, nur weil es schon seit Jahrzehnten so passiert, aber tatsächlich bloß von unnatürlichem Verhalten verursacht wird, das auch wieder abänderbar wäre. Zwei Beispiele dafür sind das Erhitzen unserer Nahrung und die allgegenwärtige Bestrahlung durch Mikrowellen.
Für Zweiteres hänge ich hier wieder einmal eine sehr interessante, ungekürzte Schädensauflistung – mit jeweiligen wissenschaftlichen Quellenangaben – des wunderbar rührigen Arthur Firstenberg an.
So praktisch und bequem Radio, Fernsehen und Handy auch sein mögen, darf man sich dennoch fragen, ob sie diese vielen, vielen ruinösen Nachteile aufwiegen. Ganz zu schweigen von den zahllosen Satelliten, die uns alle rund um die Uhr von oben bestrahlen, nur damit Militärs, die WIR bezahlen, jederzeit wissen, wo wer ‚hinpinkelt‘ …     

Wenn’s auch sehr lang, so ist es in jedem Fall sehr interessant und empfehlenswert:

Morbidität und Mortalität durch Mobiltelefone und drahtlose Technologie

I. FLORA UND FAUNA

Espen (Amerikanische Ztterpappel)

In einem Hinterhoflabor in den Ausläufern der Rocky Mountains, wo zitternde Espen verfielen und sich weigerten, im Herbst ihre Farben zu zeigen, beschloss Katie Haggerty herauszufinden, was passieren würde, wenn sie einige von ihnen vor Funkwellen abschirmen würde. Nach nur zwei Monaten waren ihre abgeschirmten Sämlinge 74 Prozent länger und ihre Blätter 60 Prozent größer als entweder ihre nicht abgeschirmten Sämlinge oder ihre Schein-abgeschirmten Sämlinge. Und im Herbst zeigten nur ihre Schildsetzlinge die leuchtenden Farben, für die Espen berühmt sind. (Haggerty 2010)

Singvögel

Wissenschaftler an der Universität Oldenburg, die schockiert feststellten, dass die von ihnen untersuchten wandernden Singvögel sich im Frühjahr nicht mehr nach Norden und im Herbst nach Südwesten orientieren konnten, beschlossen, herauszufinden, was passieren würde, wenn sie eine Voliere davor abschirmten Radiowellen. Plötzlich konnten die Vögel im Frühling zum Zug nach Norden schauen. (Engels et al. 2014)

Amphibien

Auf der Terrasse einer Wohnung im fünften Stock in Barcelona, ​​einen Block von einem Mobilfunkmast entfernt, beschloss Alfonso Balmori, seine Vermutung zu testen, dass Radiowellen für den weltweiten Rückgang und das Aussterben so vieler Amphibienarten verantwortlich sein könnten. Zwei Monate lang kümmerte er sich um zwei identische Becken mit Kaulquappen, von denen eines durch eine dünne Stoffschicht vor Funkwellen abgeschirmt war. Die Sterblichkeit im nicht abgeschirmten Tank betrug 90 % und im abgeschirmten Tank nur 4 %. (Balmori 2006)

Honigbienen

Eine Professorin an der Panjab University in Indien beschloss, ihre Vermutung zu überprüfen, dass die drahtlose Technologie für das Zusammenbrechen von Kolonien bei Honigbienen verantwortlich sein könnte. Sie legte Handys in zwei von vier Bienenstöcken und schaltete sie zweimal täglich für jeweils 15 Minuten ein. Nach drei Monaten gab es in den beiden Kolonien mit Handys weder Honig, noch Pollen, noch Brut, noch Bienen. (Sharma und Kumar 2010)

Dann beschloss sie, herauszufinden, was in der Hämolymphe der Bienen, wie ihr Blut genannt wird, vor sich ging. Und sie stellte fest, dass die Zellatmung fast zum Erliegen kam. Nach nur zehn Minuten Kontakt mit einem Mobiltelefon konnten die Bienen praktisch keine Zucker, Fette oder Proteine ​​verstoffwechseln. (Kumar et al. 2011)

Mäuse

Im griechischen Dorf Chortiatis wurden im dritten Stock der öffentlichen Grundschule sechs Mäusepaare gepaart und während fünf Schwangerschaften beobachtet. Die ersten drei Schwangerschaften brachten durchschnittlich fünf Nachkommen pro Weibchen hervor. Danach waren alle Mäuse unfruchtbar und brachten keine Nachkommen mehr zur Welt. Aus dem Fenster des Schulzimmers, etwa eine Meile entfernt, war eine Antennenfarm auf dem Berg Chortiatis zu sehen, die insgesamt etwa 300 kW Leistung ausstrahlte.

Sechs weitere Mäusepaare wurden in einem Naturschutzgebiet, Refuge of Hypaithrios Life, auf dem Berg gezüchtet. Diese Mäuse hatten von Anfang an nur ein Neugeborenes pro Trächtigkeit und waren bei der dritten Trächtigkeit unfruchtbar. Die Sterilität erwies sich als dauerhaft und irreversibel. (Magras und Xenos 1997)

Ameisen

Marie-Claire Cammaerts von der Freien Universität Belgien brachte Tausende von Ameisen in ihr Labor, platzierte ein Klapphandy eines älteren Modells unter ihren Kolonien und beobachtete sie beim Laufen. Wenn das Telefon keinen Akku enthielt, beeinträchtigte es sie überhaupt nicht. Die Batterie allein auch nicht. Aber sobald der Akku in das Telefon eingesetzt war – obwohl das Telefon noch ausgeschaltet war – schossen die Ameisen energisch hin und her, als wollten sie einem Feind entkommen, den sie nicht sehen konnten. Als sie das Telefon in den Standby-Modus versetzte, steigerte sich die Hektik der Ameisen noch mehr. Als sie schließlich das Telefon einschaltete, wurden sie alle langsamer.

Als nächstes setzte Cammaerts eine frische Ameisenkolonie einem Smartphone und dann einem schnurlosen Telefon aus. In jedem Fall verdoppelte oder verdreifachte sich die Geschwindigkeit der Richtungswechsel innerhalb von ein bis zwei Sekunden, während sich ihre tatsächliche Gehgeschwindigkeit drastisch verlangsamte. Nachdem sie drei Minuten lang exponiert waren, brauchten sie zwei bis vier Stunden, bevor sie wieder normal aussahen. Andere Ameisen brauchten sechs bis acht Stunden, um sich zu erholen, nachdem sie dreißig Minuten lang einem WLAN-Router ausgesetzt waren, und einige wurden einige Tage später tot aufgefunden. Als sie ein aufklappbares Telefon im Standby-Modus unter dem Ameisennest anstelle ihres Futterplatzes platzierte, verließen die Ameisen sofort alle ihr Nest und nahmen ihre Eier, Larven und Nymphen mit. (Cammaerts und Johansson 2014)

Ratten

Das Team des Neurochirurgen Leif Salford an der Universität Lund in Schweden setzte Ratten nur einmal zwei Stunden lang einem gewöhnlichen Handy aus und tötete sie 50 Tage später. Die exponierten Ratten erlitten durch diese einzige Exposition dauerhafte Hirnschäden – selbst wenn die Leistung des Telefons um das Hundertfache reduziert wurde. (Salford et al. 2003)

Kühe

Als 1996 in ganz Amerika Mobilfunkmasten errichtet wurden, kamen Berichte von Landwirten über plötzlich kranke und sterbende Nutztiere und ihre Nachkommen, die mit Schwimmhälsen und rückwärtsgerichteten Beinen geboren wurden. (Hawk 1996). Wolfgang Löscher und Günter Käs, die ähnliche Berichte in Deutschland erhielten, besuchten solche Betriebe und untersuchten solche Kühe. Kühe starben an akutem Herz- und Kreislaufkollaps mit Blutungen aus mehreren Organen. Wenn kranke Kühe an einen entfernten Ort gebracht wurden, erholten sie sich wieder. (Löscher und Käs 1998)

Fruchtfliegen

Für ein wissenschaftliches Experiment setzte der 15-jährige Alexander Chan von der Benjamin Cardozo High School in Queens, New York, Fruchtfliegenlarven täglich einem Lautsprecher, einem Computermonitor oder einem Handy aus und beobachtete ihre Entwicklung. Die Fliegen, die dem Handy ausgesetzt waren, entwickelten keine Flügel. (Serant 2004)

Kressesamen

Für ein weiteres Science-Fair-Experiment füllte ein Team aus fünf Mädchen der neunten Klasse in Hjallerup, Dänemark, zwölf Schalen mit jeweils 400 Kressesamen. Sie platzierten sechs Tabletts in einem Fenster neben drei Laptops und zwei WLAN-Routern und sechs Tabletts in einem ähnlichen Fenster, aber ohne Computer oder Router. Nach 6 Tagen war keiner der bestrahlten Samen gekeimt, und viele von ihnen taten es nie.

Nach 12 Tagen waren die Kontrollsprossen doppelt so groß wie die neben den Laptops und Routern. (Nielsen et al. 2013)

Pfefferpflanzen

Wissenschaftler der Universität von Gaza züchteten 100 Paprikasetzlinge unter identischen Bedingungen, außer dass die Hälfte von ihnen täglich mit Leitungswasser gegossen wurde, das eine Stunde lang in einer Glasflasche neben einem WLAN-Router stand, und die andere Hälfte mit Leitungswasser, das dies getan hatte saß in einem identischen Glaskolben, aber nicht neben einem Router. Die mit bestrahltem Wasser gewachsenen Pflanzen waren blass und verkümmert. Nach 200 Tagen waren die Kontrollpflanzen 25 % länger, ihre Stängel 5 % dicker und ihre Wurzeln 40 % länger als die mit bestrahltem Wasser gewachsenen Pflanzen. Sie wogen auch 90 % mehr, hatten 74 % mehr Blätter, waren 12 % feuchter, blühten und trugen früher Früchte und produzierten 38 % größere Früchte. (Alattar und Radwan 2020)

Tiere mit Funkhalsbändern

Säugetiere mit Funkhalsbändern, darunter Kaninchen, Wühlmäuse, Lemminge, Dachse, Füchse, Hirsche, Elche, Gürteltiere, Flussotter und Seeotter, leiden unter erhöhter Sterblichkeit, beeinträchtigter Grabfähigkeit, Gewichtsverlust, verringertem Aktivitätsniveau, erhöhter Selbstpflege und verändertem Sozialverhalten Interaktionen und Reproduktionsstörungen. (Mech und Barbier 2002)

In einer Studie mit Elchen hatten Kälber ohne Ohrmarken und Kälber mit einfachen Ohrmarken eine Sterblichkeitsrate von 10 %, während Kälber mit Ohrmarken, die Sender enthielten, eine Sterblichkeitsrate von 68 % aufwiesen. Der einzige Unterschied waren die Funkwellen. (Swenson et al. 1999)

In einer anderen Studie brachten Schermauskolonien mit radioaktiv markierten Weibchen viermal so viele Männchen wie Weibchen zur Welt. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass wahrscheinlich keine der radiomarkierten weiblichen Wühlmäuse weibliche Nachkommen zur Welt brachte. (Moorhouse und Macdonald 2005)

II. MENSCHEN

Radiowellenkrankheit

In den 1950er Jahren wurden in Moskau, Leningrad und anderen Städten in der Sowjetunion und Osteuropa Kliniken eingerichtet, um Tausende von Arbeitern zu untersuchen und zu behandeln, die an einer neuen Berufskrankheit litten – einer Krankheit, die auch in den Vereinigten Staaten gemeldet, aber nicht untersucht wurde auch dort nicht behandelt. Die neue Krankheit wurde Radiowellenkrankheit genannt. Diese Patienten stellten Mikrowellengeräte her, prüften, reparierten oder bedienten sie. Einige arbeiteten in Radaranlagen, andere bei Radio- oder Fernsehsendern oder Telefongesellschaften. Wieder andere betrieben Hochfrequenz-Heizgeräte und -Versiegler, die in einer wachsenden Zahl von Industriezweigen eingesetzt wurden und die während des Zweiten Weltkriegs entwickelte Technologie nutzten.

Diese Arbeiter waren nur während der Arbeitszeit Mikrowellenstrahlung ausgesetzt. Und sie waren Strahlungswerten ausgesetzt, die geringer waren als die, denen die breite Öffentlichkeit heute stundenlang oder sogar ständig von ihren Mobiltelefonen und anderen drahtlosen Geräten ausgesetzt ist.

Die Patienten in diesen Kliniken litten an Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwäche, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Schwindel, Gedächtnisschwierigkeiten, sexueller Dysfunktion, Hautausschlag, Haarausfall, vermindertem Appetit, Verdauungsstörungen und gelegentlich Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht. Einige hatten Herzklopfen, stechende Schmerzen in der Herzgegend und Atemnot nach Anstrengung. Viele entwickelten emotionale Instabilität, Angstzustände oder Depressionen, und einige litten an Manie oder Paranoia.

Bei der körperlichen Untersuchung wiesen sie Akrozyanose (blaue Finger und Zehen), gestörten Geruchssinn, Schwitzen, Zittern, veränderte Reflexe, ungleiche Pupillengröße, Herzrhythmusstörungen und instabilen Puls und Blutdruck auf. Sie hatten abnormale EEGs und EKGs und in fortgeschrittenen Stadien Anzeichen von Sauerstoffmangel an Herz und Gehirn. Einige entwickelten Katarakte. Die Blutuntersuchung zeigte eine Schilddrüsenüberfunktion, erhöhtes Histamin, erhöhten Blutzucker, erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte, einen Anstieg der Blutproteine, eine Abnahme des Albumin-Globulin-Verhältnisses, verringerte Blutplättchen und rote Blutkörperchen und eine ungewöhnlich hohe oder niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen.

Obwohl nur etwa 15 % der Mikrowellenarbeiter über ihre Krankheit klagten und nur 2 % ihre Arbeit einstellten (Sadchikova 1960, Klimková-Deutschová 1974), wurden bei der Laborarbeit bei der Mehrzahl der Arbeiter Anomalien festgestellt. Der Cholesterinspiegel im Blut war bei 40 % der Mikrowellenarbeiter erhöht (Klimkova-Deutschova 1974), die Triglyceride waren bei 63 % erhöht (Sadchikova et al. 1980), der Nüchtern-Blutzucker war bei 74 % erhöht (Klimkova-Deutschova 1974) und bei 70 % war er erhöht anormale Schilddrüsenaktivität. (Smirnova und Sadchikova 1960; Drogichina 1960). Objektive Herzveränderungen wurden je nach Arbeitszeit bei 18 bis 35 % der Mikrowellenarbeiter festgestellt.

Aufgrund der großen Anzahl von Veröffentlichungen über die Radiowellenkrankheit aus der Sowjetunion und Osteuropa wurde Mitte der 1970er Jahre ein wissenschaftlicher Austausch zwischen den USA und der UdSSR über die Mikrowellenstrahlungsforschung aufgenommen. Und die US-Regierung beauftragte Dr. Zorach Glaser mit der Katalogisierung der weltweiten wissenschaftlichen Literatur – Zeitschriftenartikel, Bücher, Konferenzberichte – zu gemeldeten biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von Hochfrequenz- und Mikrowellenstrahlung. Bis Ende der 1970er Jahre umfasste Glasers Bibliographie 5.083 Dokumente (Glaser 1984).

In den 1960er und 1970er Jahren untersuchte der Augenarzt Milton Zaret im Auftrag der US-Armee und der US-Luftwaffe die Augen von Tausenden von Militär- und Zivilpersonal, die in Radaranlagen in den USA und Grönland arbeiteten. Er stellte fest, dass viele von ihnen Katarakte entwickelten. Die meisten dieser Katarakte wurden durch chronische Bestrahlung des Auges mit Leistungsdichten um ein Milliwatt pro Quadratzentimeter verursacht – ein Niveau, das regelmäßig von jedem der heute verwendeten 15 Milliarden Mobiltelefone überschritten wird (Birenbaum et al. 1969; Zaret 1973 ).

In diesen Jahren entdeckte der amerikanische Biologe Allan Frey, dass Mikrowellenstrahlung die Blut-Hirn-Schranke schädigt (Frey et al. 1975), und er bewies, dass Menschen und Tiere Mikrowellen hören können (Frey 1961). Frey, einer der aktivsten amerikanischen Forscher in den 1960er und 1970er Jahren, machte Ratten fügsam, indem er sie mit einer Leistungsdichte von 50 Mikrowatt pro Quadratzentimeter bestrahlte (Frey und Spector 1976). Er veränderte bestimmte Verhaltensweisen bei 8 Mikrowatt pro Quadratzentimeter (Frey und Wesler 1979). Er veränderte die Herzfrequenz lebender Frösche auf 3 Mikrowatt pro Quadratzentimeter (Frey und Eichert 1986). Mit nur 0,6 Mikrowatt pro Quadratzentimeter, 15-mal weniger als heute in normaler Entfernung von einem drahtlosen Laptop üblich, verursachte er Herzrhythmusstörungen in Froschherzen. und manchmal bewirkten sie, dass das Herz aufhörte zu schlagen, indem die Mikrowellenimpulse auf einen genauen Zeitpunkt während des Herzrhythmus getimt wurden (Frey und Seifert 1968). Freys Arbeit wurde von der US Navy finanziert.

1977 warnte Paul Brodeur in seinem Buch The Zapping of America davor, dass sich ausbreitende Mikrowellentürme und Radaranlagen die öffentliche Gesundheit gefährden würden. Aber im Vergleich zu heute waren Mikrowellen- und Radioanlagen tatsächlich noch sehr selten.

Als Apple 1977 seine ersten (kabelgebundenen) PCs verkaufte, breitete sich die Exposition gegenüber hohen elektromagnetischen Strahlungen auf die allgemeine Bevölkerung aus, und elektromagnetische Erkrankungen waren nicht mehr nur eine Berufskrankheit. In diesem Jahr stiegen die Todesfälle durch Asthma in den USA, die seit Jahrzehnten stetig zurückgingen, erstmals an.

1981 leitete der Abgeordnete Al Gore die erste einer Reihe von US-Kongressanhörungen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von (kabelgebundenen) Videoanzeigeterminals (VDTs). Diese wurden abgehalten, weil zwei Redakteure der New York Times , junge Männer in den Zwanzigern und Dreißigern, an Grauem Star erkrankt waren; die Hälfte aller befragten UPI- und AP-Mitarbeiter klagte über Sehprobleme oder Kopfschmerzen; eine ungewöhnliche Anzahl von Babys mit Geburtsfehlern wurde von Mitarbeitern des Toronto Star geboren ; und Häufungen von Fehlgeburten traten unter weiblichen Bildschirmbedienern in den USA und Kanada auf.

Die Zeitungsindustrie war die früheste Industrie, die durch Computertechnologie transformiert wurde. Während der Anhörungen des House Committee on Science and Technology im Jahr 1981 sagte Charles A. Perlik, Jr., Präsident der Newspaper Guild, aus, dass, wenn seine Mitglieder gewusst hätten, dass VDTs gefährliche Emissionen verursachen können, „wir die Umwandlung nicht stillschweigend zugelassen hätten von einem im Wesentlichen harmlosen Arbeitsplatz zu einem gefährlichen.“ 1985 veröffentlichte der kanadische Autor Bob DeMatteo ein beliebtes Buch mit dem Titel „ Terminal Shock: The Health Hazards of Video Display Terminals “ .

Mitte der 1980er Jahre entdeckte Olle Johansson, Neurowissenschaftler am Karolinska-Institut in Stockholm, eine neue Hautkrankheit. Da nur Menschen, die vor Computerbildschirmen arbeiteten, daran erkrankten, nannte er es Bildschirmdermatitis. Solche Patienten klagten oft auch über neurologische Symptome wie Gedächtnisverlust, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Herzklopfen – die gleichen neurologischen Symptome, die etwa drei Jahrzehnte zuvor von sowjetischen Ärzten beschrieben wurden – aber da Johanssons Spezialgebiet Hautkrankheiten waren, studierte er die Haut von Computerbedienern. Seine Probanden reichten von Patienten mit nur Rötungen und Juckreiz bis hin zu Patienten mit schweren, entstellenden Hautläsionen.

Mitte der 1990er Jahre startete die Telekommunikationsindustrie ein Projekt, das dazu führen sollte, dass die gesamte Welt Mikrowellenstrahlung in einem bisher ungeahnten Ausmaß ausgesetzt wurde. Sie planten, jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind auf der Erde ein Mobiltelefon und einen drahtlosen Computer in die Hand zu geben – und unsere Welt mit so vielen Sendeantennen zu übersäten, dass diese Telefone und Computer in jedem Haushalt und jedem Büro funktionieren würden Straße, in jedem Land, auf dem höchsten Berg und im tiefsten Tal, auf jedem See und ausnahmslos in jedem Nationalpark, Wildnisgebiet und Wildschutzgebiet. Und so wird in den nächsten Jahrzehnten jeder Mensch zu einer Quelle von Mikrowellenstrahlung, wo immer er oder sie hingeht. Und die Umgebungsstrahlung hat sich überall auf der Erde um das Tausendfache oder mehr erhöht.

Die Forscher begannen, Symptome wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen, Depressionen, Schwindel und Zittern – dieselben Symptome, die sowjetischen und amerikanischen Ärzten ein halbes Jahrhundert zuvor berichtet hatten – sowohl mit der Nutzung von Mobiltelefonen als auch mit der Nähe zu Sendemasten in Beziehung zu setzen. Bis 2007 kamen Wissenschaftlerteams in 14 Ländern zu dem Schluss, dass die Gesundheit von bis zu drei Vierteln der Erdbevölkerung durch drahtlose Technologie erheblich beeinträchtigt wurde (Haugsdal 1998, Hocking 1998, Cao 2000, Oftedahl 2000, Chia 2000, Sandström 2001, Santini 2002, Navarro 2003, Santini 2003, Zwamborn 2003, Wilén 2003, Oberfeld 2004, Bortkiewicz 2004, Al-Khlaiwi 2004, Salama 2004, Meo 2005, Preece 2005, Waldmann-Selsam 2005, Szykjowska, 05, Balik 2006, Abdel-Rassoul 2007).

Andere Wissenschaftler haben berichtet, dass Mobiltelefone Ekzeme (Kimata 2002), Erblindung (Ye et al. 2001), Asthma bei Kindern (Li et al. 2001), Alzheimer-Krankheit (Salford et al. 2003, Şahin et al. 2015) und Taubheit verursachen (Oktay und Dasdag 2006, Panda et al. 2011, Velayutham et al. 2014, Mishra 2010, Mishra 2011) und Multiple Sklerose (İkinci et al. 2015).

Der Begriff „elektromagnetische Hypersensibilität“ („EHS“) wurde erfunden, weil keine Gesundheitsbehörde in irgendeinem westlichen Land zugibt, dass elektromagnetische Strahlung irgendeine Auswirkung auf die Gesundheit einer normalen Person hat. EHS bezieht sich daher auf jene Menschen, die zufällig herausgefunden haben, was sie krank macht, und die sich der Fiktion verschrieben haben, dass sie abnormal und anders als alle anderen sind.

Anzeichen und Symptome

Neurologische: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisverlust, Reizbarkeit, Depression, Angst, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schwäche, Zittern, Muskelkrämpfe, Taubheit, Kribbeln, veränderte Reflexe, Muskel- und Gelenkschmerzen, Bein-/Fußschmerzen, „Grippe -ähnliche“ Symptome, Fieber. Schwerwiegendere Auswirkungen sind Krampfanfälle, Lähmungen, Psychosen und Schlaganfälle.

Herz :Herzklopfen, Arrhythmien, Schmerzen oder Druck in der Brust, niedriger oder hoher Blutdruck, langsamer oder schneller Herzschlag, Kurzatmigkeit und Herzinfarkt.

Atemwege :Sinusitis, Bronchitis, Asthma und Lungenentzündung.

Dermatologisch :Hautausschlag, extreme Berührungsempfindlichkeit, Juckreiz, Brennen, Gesichtsrötung.

Ophthalmologische :Schmerzen oder Brennen in den Augen, Druck in oder hinter den Augen, Verschlechterung des Sehvermögens, Floater, Katarakte.

Akustisch :Zwitschern, Summen, Klingeln in den Ohren und Hörverlust.

Fortpflanzung: Verringerte Anzahl und Beweglichkeit der Spermien; anormale Menstruation; Unfruchtbarkeit; Fehlgeburt; Geburtsfehler.

Hämatologisch: Anämie, erhöhter Blutzucker, niedrige Blutplättchen, niedrige oder hohe weiße Blutkörperchen, erhöhter Cholesterinspiegel.

Sonstiges: Verdauungsprobleme; Bauchschmerzen; Schwitzen; vergrößerte Schilddrüse; Nebennierenerschöpfung; Hoden-/Eierstockschmerzen; sexuelle Funktionsstörung; Trockenheit von Lippen, Zunge, Mund, Augen; geschwollene Lippen; geschwollener Hals; großer Durst; Austrocknung; häufiges Wasserlassen; Nasenbluten; inneren Blutungen; Anomalien des Immunsystems; Umverteilung von Metallen im Körper; Haarverlust; brüchige Fingernägel; Schmerzen in den Zähnen; sich verschlechternde Füllungen; beeinträchtigter Geruchssinn; Lichtempfindlichkeit.

Gestörter Stoffwechsel und daraus resultierende Fettleibigkeit, Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs

Radiowellen stören den Elektronentransport in den Mitochondrien jeder Zelle. Dies verhungert die Zellen mit Sauerstoff und beeinträchtigt ihre Fähigkeit, Zucker, Fette und Proteine ​​zu verstoffwechseln, genau wie Kumar et al. (2011) bei Honigbienen nachgewiesen (siehe oben). Das Ergebnis sind die modernen Pandemien von Fettleibigkeit, Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs. Diese Krankheiten sind auch Aspekte der Radiowellenkrankheit. Siehe Arthur Firstenbergs The Invisible Rainbow: A History of Electricity and Life, Kapitel 11, 12 und 13.

Leistungsstufe ist irrelevant

Sehr interessant ist, dass Expositionspegel irrelevant sind, wenn es um Funkwellen geht. Biologische Effekte werden bei 10 μW/cm2, bei 0,01 μW/cm2, bei 0,00001 μW/cm2, bei 0,00000001 μW/cm2 und bei 0,0000000000001 μW/cm2 festgestellt.

Wie Allan Frey schrieb, nutzen lebende Organismen elektromagnetische Felder (EMFs) für alles, von der zellulären Kommunikation bis zur Funktion des Nervensystems. „Elektromagnetische Felder sind für Lebewesen keine Fremdstoffe wie Blei oder Zyanid. Bei Fremdstoffen gilt: je höher die Dosis, desto größer die Wirkung – eine Dosis-Wirkungs-Beziehung.“ Stattdessen, sagte er, sei ein Lebewesen wie ein Radioempfänger. „Das EMF-Signal, das das Radio erkennt und in Musik umwandelt, ist fast unermesslich schwach.“ Auch ein unermesslich schwaches Funksignal kann biologische Funktionen stören. (Frey 1990, 1993)

Dr. Ross Adey von der Loma Linda University School of Medicine schrieb, dass unsere Zellen mit elektromagnetischen Signalen „flüstern“. Er sagte, dass EMF auf atomarer Ebene wirken und dass „möglicherweise keine Schwelle existiert“ für die Auswirkungen von Radiowellen. (Adey 1993)

Der Biophysiker Neil Cherry von der Lincoln University in Neuseeland schrieb, dass Funksignale „Herzen, Gehirne und Zellen bei extrem niedrigen Intensitäten stören können, die sich einer Exposition von Null nähern“ (Cherry 2000). Später legte er „schlüssige Beweise“ dafür vor, dass „das sichere Expositionsniveau null ist“. (Kirsche 2001)

Bei manchen Wirkungen gibt es sogar eine inverse Dosis-Wirkungs-Beziehung, dh je niedriger die Exposition, desto größer der Schaden. Mit anderen Worten, je mehr sich das externe Signal der unendlich kleinen Stärke unserer körpereigenen internen Signale annähert, desto mehr wird es vom Körper erkannt und desto mehr stört es das Leben.

So stellte das Team von Leif Salford an der Universität Lund fest, dass der größte Schaden an der Blut-Hirn-Schranke bei der niedrigsten Strahlendosis (um das Zehntausendfache reduziert) auftrat, nicht bei der höchsten Dosis. (Persson 1997).

Zahlreiche Forscher, darunter Carl Blackman von der US-Umweltschutzbehörde, haben herausgefunden, dass Mikrowellenstrahlung dazu führt, dass Kalzium aus Gehirnzellen fließt. Für diesen Effekt haben diese Forscher Leistungsfenster maximaler Wirkung gefunden, dh die Wirkung nimmt sowohl bei niedrigeren als auch bei höheren Pegeln ab (Blackman 1980, 1986; Bawin 1977; Dutta 1986; Kunjilwar und Behari 1993). Und es sind die Fensterheber mit den niedrigsten, nicht den höchsten, die den größten Effekt haben: Der Effekt bei einem SAR-Wert von 0,0007 W/kg war viermal so hoch wie der Effekt bei einem SAR-Wert von 2,0 W/kg (Dutta 1986).

Maria Sadchikova und ihre sowjetischen Kollegen berichteten in den 1960er und 1970er Jahren immer wieder, dass unter den Menschen, die beruflich Mikrowellenstrahlung ausgesetzt waren, diejenigen am kranksten waren, die den niedrigsten und nicht den höchsten Werten ausgesetzt waren. (Sadchikova 1960, 1974).

Igor Belyaev von der Universität Stockholm fand einen genetischen Effekt, der bei bestimmten Frequenzen auftrat. Die Größe des Effekts änderte sich nicht mit einem Leistungspegel über 14 Größenordnungen bis hinab zu 0,00000000001 Mikrowatt pro Quadratzentimeter. (Belyaev 1996)

Nikolai Kositksy und seine Kollegen in Kiew, Ukraine, wiederholten, dass externe Funksignale die körpereigenen internen Signale stören und dass es der Informationsgehalt von Funkwellen und nicht ihr Leistungspegel ist, der Schaden verursacht. Sie blickten auf 40 Jahre Forschung in der Sowjetunion zurück und kamen zu dem Schluss: „Die mit diesen Wechselwirkungen verbundenen biologischen Effekte hängen nicht von der Stärke der Energie ab, die in das eine oder andere System transportiert wird, sondern von der darin transportierten Information.“ (Kositsky 2001)

Daher werden die meisten Auswirkungen von Funkwellen auf unseren Körper nicht durch ihre Leistungspegel verursacht, sondern durch ihre Frequenzen, Bandbreiten, Pulsationen, Wellenformen und all die anderen Attribute, die es ihnen ermöglichen, Informationen zu übertragen und sie für Mobiltelefone und Computer nützlich zu machen. Es ist die kohärente Natur der Strahlung und der Informationen, die sie trägt, die tötet. Und daher sind Licht (LiFi) und alle anderen Träger der gleichen Informationen genauso schädlich wie Laser. Ein Laser ist kohärentes Licht.

Wir haben uns ohne Mikrowellen und ohne kohärente Strahlung entwickelt. Die Mikrowellenstrahlung von der Sonne ist nicht kohärent, ist nicht auf eine bestimmte Frequenz zentriert, variiert insgesamt von 0,0000001 μW/cm2 bis 0,0001 μW/cm2, wenn die Sonne am aktivsten ist, und wir sind ihr nur während dieser Zeit ausgesetzt der Tag; Nachts erreichen nur die weitaus schwächeren Mikrowellen der Sterne die Erde.

Lebewesen sollten niemals eine Quelle kohärenter Strahlung oder eine Quelle von Mikrowellenstrahlung berühren oder sich in deren Nähe aufhalten. Kein WLAN, kein Bluetooth, kein Babyphone, keine Mikrowelle und kein Handy. Nicht einmal für ein paar Sekunden. Mobiltelefone verursachen aufgrund ihrer Allgegenwart und ihrer Nähe zum Körper bei weitem den größten Schaden für die Gesundheit, die Gesellschaft und den Planeten.

Anzahl der Menschen mit: Kopfschmerzen: 4 Milliarden (Stovner 2022)

Chronische Schmerzen: 2 Milliarden (Antunes 2021)

Hirnerkrankungen: 1,3 Milliarden (American Brain Foundation 2022)


 
 

PS: Als kleine Ergänzung, da ich kürzlich von einem hochintelligen, aber dennoch offensichtlich ‚tief schlafenden‘ Menschen ‚Da kann man gar nichts machen. Das ist der Zug der Zeit. Dem entkommt man nicht‘ hören musste: WIR sind ‚der Zug der Zeit‘! WIR gestalten unsere Welt! WIR müsse weder Handy noch PC nutzen! WIR können uns auch zusammensetzen und einfach plaudern über all diesen Wahnsinn …     


 
 
 


Sachen gibt’s!

18. August 2022

Es gibt Forschungsergebnisse die beweisen, dass elektromagnetische Strahlung Osteoporose verursacht.

Eine türkische Studie aus dem Jahr 2016 von Kunt et al. fand heraus, dass Elektriker eine signifikant geringere Knochenmassedichte sowie eine erhöhte Neigung zu schwerer Osteoporose aufwiesen als eine Kontrollgruppe. Das Durchschnittsalter beider Gruppen lag bei 38 Jahren.

Sieroń-Stołtny et al. hielten in einem erstaunlichen Experiment in Polen 10 junge Ratten 28 Tage lang in einem Plastikkäfig und legten ein Nokia 5110-Mobiltelefon unter den Käfig. Das Telefon arbeitete im lautlosen Modus und wurde nur zwischen 9:00 und 13:00 Uhr und zwischen 14:00 und 18:00 Uhr jede halbe Stunde für 15 Sekunden eingeschaltet, d.h. die Tiere waren total exponiert 4 Minuten pro Tag für 28 Tage. Zehn Kontrolltiere befanden sich in einem identischen Käfig, jedoch ohne Mobiltelefon darunter.
Am Ende des Experiments wurden die Ratten getötet und untersucht. Die Wirbel der exponierten Ratten wogen im Durchschnitt 12,5 % weniger als die Wirbel der nicht exponierten Ratten. Die Beinknochen der exponierten Ratten hatten im Durchschnitt 12,44 % weniger Kalzium und brachen leichter. Der größte Teil des Kalziumverlustes trat während der ersten Woche der Exposition auf. Die Blutanalyse zeigte auch, dass Kollagen aus den Knochen verloren ging.

Im Jahr 2013 setzten Ahmet Aslan et al. in der Türkei 30 fünf Monate alte Ratten, deren Beine gebrochen waren, 30 Minuten pro Tag, 5 Tage pro Woche, 8 Wochen lang Handystrahlung aus. Am Ende der 8 Wochen war die Heilung bei den exponierten Ratten im Vergleich zu den nicht exponierten Ratten signifikant verzögert.

Im Jahr 2011 fand Fernando Saraví in Argentinien heraus, dass das Tragen eines Mobiltelefons an der Hüfte Osteopenie in dieser Hüfte verursacht. Männer, die ihr Telefon an der rechten Hüfte trugen, hatten eine geringere Knochendichte in der rechten Hüfte als in der linken Hüfte. Männer, die ihr Telefon an der linken Hüfte trugen, hatten eine geringere Knochenmassedichte in ihrer linken Hüfte.

Wildtierbiologen platzieren routinemäßig Funkortungsgeräte an Vögeln, Säugetieren, Schlangen, Fischen, Walen, Schmetterlingen, Bienen und allem anderen, was sich bewegt, um sie zu untersuchen – und ignorieren vollständig alle Studien, die zeigen, dass die Strahlung Gewichtsverlust, Fortpflanzungsversagen, erhöhte Sterblichkeit und sogar ein verändertes Geschlechterverhältnis bei den Nachkommen,verursachen.

Dabei sind die Ergebnisse mancher dieser Studien schockierend. Swenson et al. zum Beispiel experimentierte mit Elchkälbern in Schweden. Kälber mit einfachen Ohrmarken und Kälber ohne Ohrmarken hatten die gleiche Sterblichkeitsrate – etwa 10 Prozent – ​​während Kälber mit Ohrmarken, die Funksender enthielten, eine Sterblichkeit von 68 Prozent aufwiesen.

Doch jetzt wehren sich einige Vögel. In Australien hat eine Population von Elstern, gequält von ihren GPS-Tracking-Geräten, herausgefunden, wie sie sich gegenseitig davon befreien können.

Trotz all dieser Erkenntnisse beschleunigt sich die Bestrahlung von Mensch und Tier, Himmel und Erde weiter, indem sich Elon Musks SpaceX immer schneller der unglaublichen Anzahl von 42.000 hochgeschossenen 5G- Satelliten nähert. Er startete am 13. Mai 53 Satelliten; 53 weitere am 14. Mai; und 53 weitere am 18. Mai. Er hat eine Vereinbarung mit dem in Großbritannien ansässigen OneWeb getroffen, das eine eigene Flotte von 7.088 Satelliten plant, wie sie sich den Himmel teilen. OneWeb wird seine Dienste an Telekommunikationsanbieter, Regierungen, Fluggesellschaften und Schiffe verkaufen, während SpaceX an Privatpersonen verkauft.

Diese Informationen, samt fassungslosem Kopfschütteln, verdanken wir dem rührigen Arthur Firstenberg. Danke!


 
 
 


Weißt Du …

2. August 2022

wie frei wir sind?
Weißt Du wie lange das Erkämpfen dieser Freiheit dauerte?
Weißt Du wieviele Opfer und Leben das kostete, was wir heute für selbstverständlich halten?
Abertausende unserer Vorfahren haben uns die Privilegien, haben uns das Rechtssystem, das wir heute genießen, erkämpft und teilweise sogar mit ihrem Leben bezahlt!

Noch genießen!
Denn wir sind eben dabei das alles zu verspielen!

Ja! Sieh genau hin! Wir stehen vor einer völligen Rechtsumkehr!

     Bisher war es unser Recht alles zu tun, was nicht verboten ist.

Danach wird nur mehr erlaubt sein, was genehmigt wurde.

Das Betreten von Lokalen, Arztpraxen, Konzerten, Stadien, Flugzeugen usw. wird für jeden einzelnen Fall eine Genehmigung erfordern.

Bei aller scheinbaren Logik und Harmlosigkeit ist die Einführung und Akzeptanz des Impfpasses der Anfang vom Ende unserer Rechte und Freiheit!
Unsere Leben werden von völliger Unfreiheit, werden von jeweiligen grünen Häkchen oder roten Kreuzen am Handy bestimmt werden.

Ich weiß, dass alle Handy- Transaktionen bequem sind. Doch das ist genau die Eintrittslücke des Totalitarismus in unsere Leben!
Ist ersteinmal solch ein Genehmigungs- und Beschränkungs-System installiert kann jede Regierung jederzeit alle Bedingungen beliebig ändern. Was für manche vielleicht für Impfungen noch sinnvoll erscheint, kann jederzeit erweitert werden. – Siehe China!

Ich war schon einmal der Einzige in einer großen Firma, der vor Einführung der Gehaltskonten warnte und nicht gehört wurde. Heute ist keine Wohnung, kein Job, keine Versicherung … mehr ohne Konto zu bekommen und jeder zahlt für jede Überweisung, für jede Kontobewegung, ja bezahlt sogar ein monatliches Fixum nur dafür, sein eigenes Geld zu bekommen oder zu verwalten. Obwohl es Zeiten gab, in denen all das nichts kostete und jeder sein Gehalt kostenlos zum Arbeitsplatz oder ins Haus geliefert bekam.
Dennoch ist dieser Verlust eine Kleinigkeit gegen das, was uns nun blüht, wenn wir nicht wachsam sind.

Wacht auf, liebe Leute!
Lasst Eure Bequemlichkeit oder Verschlafenheit nicht zum Totengräber Eurer Freiheiten und Leben werden!


 
 
 


Das Internet der Körper

2. Mai 2022

Nach 5G für das Internet der Dinge (Internet of Things -IoT) kommt das Internet of Bodies (IoB). Das meint, dass Teile des Körpers ersetzt oder verbessert werden könnten durch Internet- basierte Künstliche Intelligenz.
Ich kann gut verstehen, dass das manche für machbar wenn nicht sogar erstrebenswert halten bzw. sich begeistert für erweiterte Möglichkeiten erwärmen.

Ich kann nur hellauf lachen darüber bzw. fassungslos den Kopf schütteln, dass man so wenig von diesem Wunder Leben und Wunder Körper halten kann. Ich durfte als junger Techniker bei der Entwicklung von Pro- und Orthesen mitarbeiten, die von Nervenimpulsen angesteuert wurden. Daher weiß ich, dass selbst so scheinbar Einfaches so unvorstellbar komplex ist, dass sich ‚Normalmensch‘ das überhaupt nicht vorstellen kann.

Vielleicht kann auch Schopenhauers ‚Der dümmste Typ kann einen Käfer zertreten, doch alle Wissenschafter der Welt ihn nicht wieder lebendig machen‘ helfen, diesen geplanten Größenwahn zu enttarnen. Ja, es ist sogar so, dass diese ‚alle Wissenschafter der Welt‘ bis heute nichteinmal unser kleinstes ‚Bauelement‘, die Zelle verstehen, geschweige denn reparieren oder gar herstellen können. Denn jedes dieser ‚kleinsten und einfachsten Element‘ ist in seiner Komplexität mit einer Stadt zu vergleichen, mit all ihrem Verkehr, Ver- und Entsorgungen, Sicherheitsmaßnahmen, Informationsflüssen, und, und, und. Ja, selbst vom Verständnis einzelner Teile dieser Zelle, wie z.B. den Mitochondrien oder der DNS sind wir Lichtjahre entfernt.

Doch in den Medien klingen diese größenwahnsinnigen Maulhelden ganz anders. Da werden science fiction- Bildchen gezeigt, da schwadronieren diese Dummköpfe, die nichteinmal die Größe des schon Bestehenden ermessen können Unsinn bis zum Balkenbiegen.

Ich kann nur jedermensch empfehlen, sich die Geschichte der menschlichen Fähigkeiten anzusehen. Ein Leonardo da Vinci hatte noch das ganze Wissen seiner Zeit in sich. Ein Rembrand oder Dürer konnte abbilden, was heute kein Maler mehr kann.
Klar können wir heute alles Wissen googeln und mit Grafikprogrammen ‚Alte Meister- Ähnliches‘ schaffen. Doch das sind keine menschlichen, sondern bereits Cyborg- Anfänge. Also Mischungen von menschlichen und ‚maschinellen‘ Fähigkeiten.
Das bereichert einerseits. Doch es entfähigt uns auch und macht uns abhängig. Ältere werden sich erinnern, welch schwierige Kopfrechnungen wir wie einfach vor den Taschenrechnern noch lösten, wieviele Telefonnummern wir vor Handyzeiten im Kopf hatten.
Heutige Junge haben keine Ahnung mehr von den komplexen Landkarten in den Köpfen damaliger Zeiten und sind ohne Navi völlig orientierungslos.

Diese beiden Seiten und Möglichkeiten wollte ich heute etwas beleuchten.
Jedermensch hat die Wahl.

Doch es gilt auch ‚The winner takes it all‘! Die Minderheit wird irgendwann mitmachen müssen …


 
 
 


Cyber- Corona

9. Juli 2021

Cyber meint zwar ‚die von Computern erzeugte virtuelle Scheinwelt‘, was aber nicht heißt, dass wir nicht bereits in dieser Scheinwelt angekommen wären.

Es braucht gar nicht erst die eben jetzt herandräuende Bargeldlosigkeit. Wir haben sie bereits – mehr oder weniger.

Es braucht gar nicht erst einer Bedrohung unsrer Lebensmittelsicherheit durch Hacker. Wir haben diese bereits.

Es braucht gar nicht erst einer Totalüberwachung a la China. Wir haben sie in Teilen bereits.

Denn stell Dir einmal vor, ab morgen würde kein Computer mehr funktionieren.

Nicht einen Cent könntest Du beheben, nicht eine Tomate kaufen, keinen Liter Benzin kaufen, kein Licht einschalten, kein Telefonat führen, keinen Reisepass bekommen. – Und noch viel mehr!

Wie ich auf dieses so naturferne Thema komme?

Weil heute eine Veranstaltung stattfindet, bei der solch ein Cyber- Zusammenbruch simuliert werden soll.

‚Ist doch gut, sich vorzubereiten‘, könntest Du antworten.

Ja, mag sein. Doch ich sage Dir: Genau ein halbes Jahr, bevor dieses Corona- Kasperltheater tatsächlich ausbrach, wurde auf Anregung von Bill Gates genau solch ein Szenario unter dem Titel ‚Event 201‘ theoretisch durchgespielt. – So ein Zufall aber auch, dass danach genau das tatsächlich ‚passierte‘!    

Und heute lädt der potenzielle Weltveränderer (‚Ihr werdet nichts mehr haben aber glücklich sein‘) und Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, zu einer sehr ähnlichen, bloß auf einen Cyber- Zusammenbruch thematisierten Simulation ein. ‚Natürlich‘ unter der Prämisse, dass pöse, pöse sowjetische Hacker den ganzen Westen lahmlegen …

Um noch die Kurve zu diesem unseren blog- Thema zu kriegen: Überleg Dir einmal, in wievielen und in welchen Bereichen Du Dich abhängig gemacht hast von dieser absolut ver-rückten Zivilisationswelt.

Was an lebenswichtigen Dingen schaffst Du auch ohne Elektronik, ohne Strom, ohne Handy?

Nicht viel?

Dann solltest Du Dich schleunigst analogisieren und Deine persönlichen Kontakte und Fähigkeiten ausbauen …     

für Dein, vielleicht bald erforderliches


 
 
 


Langzeit- Vergesslichkeiten

10. Juni 2021

Je mehr Zeit zwischen einer Verursachung und der Auswirkung vergeht, desto schwieriger ist es einen Zusammenhang herzustellen.

Bis das Einatmen von Asbest- Teilchen zu Krebs führt vergehen ca. 40 Jahre.
Raucher haben häufig 20, scheinbar gesunde, Jahre bevor es sie erwischt.
Handystrahlung scheint diesbezüglich ‚effizienter‘ zu sein. Wie das Beispiel dieser britischen Sport- BHs mit eingenähter Handytasche zeigte, brauchte es nur 6 Jahre bis junge Frauen, in deren Alter Brustkrebs zuvor völlig unbekannt war, genau daran erkrankten.

ABER

Nur Laien erscheint es so schwierig über lange Zeiträume hinweg Zusammenhänge wahrzunehmen.
Die Wissenschaft ‚rafft‘ diese Zeit sehr wohl und konnte immer schon relativ früh die herandräuenden Gefahren erkennen.

WENN

Ja, wenn nicht immer die industriellen Hersteller der diversen Schadstoffe das verhindern würden!
Die jahrzehntelangen Verschleppungen der US- Prozesse durch und gegen die Tabakindustrie sind bekannt.

Doch es ist egal ob Glyphosat, fast food, Pestizide, Asbest, Amalgam, Elektrosmog, Dioxin, DDT, Quecksilber in Impfungen, PVC, Mikroplastik, Nanoteilchen, Cadmium, Schwermetalle, div. Lösungsmittel, Elektrosmog, und, und, und …

Profit macht skrupellos!

Für die Schädlichkeit all diesen Zeugs gibt es ausreichend Untersuchungen. Doch sie werden einfach – durch bezahlte Medien – verschwiegen oder sogar durch gekaufte und eifrigst publizierte Gegen- Gutachten ‚überstimmt‘.

vergessJa, es ist in dieser ‚freien Marktwirtschaft‘ sogar so, dass selbst damit höchst einträgliche Geschäfte gemacht werden, gezielt die öffentliche Meinung zu ‚drehen‘, zu manipulieren. Dazu gibt es völlig legal Firmen, Konzerne und sogenannte wargaming- Protokolle mit denen die Menschenschädiger ihren Dreck nicht nur verkaufen, sondern sogar den Menschen so schmackhaft machen, dass die sich um möglichst schädliches Zeugs reißen!

Doch alles hat zwei Seiten!
Diesen ‚Bösen‘ müssen natürlich schon Menschen gegenüberstehen, die das alles mit sich machen lassen!      

Und das ist der Fall!
Das war die letzten Jahrzehnte im Übermaß der Fall!

Wir alle haben uns durch Konsum- goodies völlig einlullen lassen …
Das global- finale Ende dieses Wahnsinns ist nun hoffentlich endlich mit diesem Corona- Beschiss erreicht.

Leute, WIR haben es in der Hand!
WIR haben alle Macht! – Wenn wir sie uns nehmen!
Egal ob mit Hausverstand oder indem WIR die Wissenschaft und Politik ‚bezahlen’/ wählen.
Wer diese vermutlich allerletzte Chance nun wieder ungenutzt verstreichen lässt/ verschläft oder meint das ‚alte Leben‘ könnte wieder zurückkommen, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
Unser aller Zukunft wird absolut gerecht und streng demokratisch (nicht im politischen Sinne, sondern durch ‚Abstimmen‘ an den diversen Kassen und im Verhalten) entschieden werden.
In diesem Sinne


 
 
 


Wer soll sich das erklären können!?

1. Juni 2021

Diese Welt steht Kopf!
Ja, anders kann man es nicht sagen.
Was wahr ist, wird vom Gro der Medien als falsch dargestellt,
das Falsche als wahr.
Menschen wählen Regierungen die gegen sie vorgehen.
Die Industrie- und Geschäftswelt nimmt den vorgeblichen ‚Kunden König‘ erbärmlich rücksichtslos, wie eine Melkkuh, aus.
Zu ‚Melkkuh‘ passt auch: Auch bei ihr behaupten alle, dass Kühe ‚Milch geben‘, dabei wird sie ihnen perfidest, unter Verlust ihres Kindes, geraubt.
Nach eineinhalb Jahren Viren- Wahn ist noch immer nicht auch nur ein Virus je nachgewiesen worden. Das entsprechende Preisgeld für einen wissenschaftlich eindeutigen Viren- Nachweis konnte bis heute nicht ausgezahlt werden.
Umgekehrt wird an 5G, trotz hunderter(!) wissenschaftlicher Nachweise über seine Schädlichkeit, munter weitergebaut. Ja, erste Lemminge kaufen sich bereits 5G- fähige Handys!

Und alle, alle schauen zu!
Alle machen mit!
Keine wehrt sich, keiner steht auf gegen seine Vernichtung.

Das einzig, einigermaßen Gute: Ich hab bloß von der ‚Welt‘ gesprochen und meine damit die zivilisaierte Welt.
Die Erde ist immer noch (einigermaßen) heil.
Doch gerade 5G macht auch vor der Erde und der Natur nicht halt!

Sieh Dir die Wesen der Natur an!
Da gibt es keines all unserer Probleme, beginnend von Karies, Allergien, Asthma, Grippe bis zu Herz- Kreislauf- Erkranungen, Krebs, ALS, etc., geschweige denn die rapiden Steigerungen all dieser Probleme!
In den USA, die uns immer einige Jahre ‚vorausreiten‘, sind, trotz weltweit höchster Gesundheitssystem- Ausgaben, mittlerweile sogar die Lebenserwartungen rückläufig.
Auch bei uns kennt mittlerweile jeder einige Krebs- oder Allergiefälle, obwohl es Allergien erst seit ca. 50 Jahren gibt und Medizinstudenten vor zwei Generationen häufig nie einen Krebskranken zu Gesicht bekamen.

Wir haben die Elektrifizierung hingenommen, obwohl nachweislich zeitgleich mit ihrer Einführung Grippewellen auftraten (1).
Wir haben all die Funktechnik kritiklos hingenommen, obwohl deren Schädlichkeit schon seit Anfang des vorigen Jahrhunderts wissenschaftlich bestens belegt ist.
Wir haben DDT, das trotz Verbotes jetzt noch immer weltweit nachzuweisen ist, und zahllosen anderen Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden völlig unkritisch Tür und Tor geöffnet.
Wir haben völlig unkritisch schon den Handys mit 2G-, 3G- und 4G- Technologie zu einem wahren Hype verholfen, obwohl die zahllosen Studien über deren Schädlichkeit einfachst einsehbar sind.
Wir haben uns von einem unsichtbaren, kaum gefährlichen, Virus verängstigen und entmündigen lassen.

Die Menschen werden immer kränker und unfruchtbarer und Kinder erkranken in immer jüngeren Jahren. – Ah ja! Und der Intelligenzquotiet ist in den letzten 40 Jahren auch um 20 Punkte gesunken. – Vielleicht ist das die Erklärung  
Waren all diese dämlichen Fersehprogramme und belanglosen Handygespräche, waren diese zweifellos süßen aber verzichtbaren Katzenvideos, war die Nebenher- Radioberieselung, waren diese paar Ameisen oder Fliegen weniger, all dieses zusätzliche, nachweislich selbstverursachte Leid tatsächlich wert?

Entscheide Dich zwischen Welt und Erde! – Bevor auch zweitere kaputt ist!

 

(1)  Seit 1580 werden Grippewellen aufgezeichnet. Es gab z.B. zwischen 1645 und 1727 keine(!) Grippe in Europa. Danach trat sie in Abständen von 10 bis 20 Jahren(!) auf. Erst ab 1889, mit Einführung der Elektrizität, gab es die jährlichen Grippeerkrankungen.

 

 

 


Die schlechte, alte Strahlung (2)

4. Dezember 2019

Weils gestern so luschtig war:

Kennst Du den Sutro- Tower?
Das ist einer der höchsten Rundfunk- und Fernseh- Sendemasten und steht auf einer Anhöhe in San Francisco.
Und da es auch dort so luschtige Menschen wie mich gibt, fanden sich welche die rund um diesen Mast die Strahlungsstärke maßen, die natürlich mit zunehmender Entfernung abnimmt. Doch interessanter Weise nicht stetig, sondern in ‚Schüben‘.

Anderen Luschtigen fielen die erhöhten Krebsraten rund um diesen Tower auf und erfassten ebenfalls genauere Daten.
Und so ein Zufall aber auch! Die Häufigkeit der Krebsfälle korreliert haargenau mit der Strahlungsintensität:

Dennoch freut sich Kanzler Kurz schon, dass Österreich das erste 5G- Land Europas und damit ‚5G- Pionier‘ wird!
Obwohl in obigem Diagramm nichteinmal noch die 100-fach geringere 2G-, 3G-, 4G- Mobilnetz- Belastung erfasst ist.

Hauptsache die Geräte können mittels 5G untereinander kommunizieren und die selbstfahrenden Autos fahren, wenn wir alle nimmer sind …

 

 

 


Gott … äh, Türkis- Blau, sei Dank!

4. November 2019

Endlich kann ich mein (Wertkarten-) Handy wegschmeißen und wieder wie ein Mensch, wie ein lebendiges Wesen kommunizieren!

Ganz ehrlich: Ich hab mich von diesem Handy- Wahn, immer und überall erreichbar zu sein, immer und überall alle anrufen zu können, reinlegen lassen.
Ich hatte zwar nie ein ‚angemeldetes‘ Handy, da mir das immer schon suspekt war, monatlich ein Fixum zu bezahlen um irgendwelche Leute, die ich im real life gratis ansprechen kann, zu kontaktieren …

Doch seit der Registrierungs- Verordnung dieser o.g. Polit- [verbeiß ich mir jetzt], die vorgeben, damit pöse, pöse Terroristen zu vertreiben, tatsächlich aber alle und alles unter Kontrolle bekommen wollen, fühl ich mich endlich völlig befreit von dieser, von Anfang an kranken Digitalwelt.

Ja, ich weiß, ich kommunizier‘ jetzt auch digital.
Aber, liebe Leute, ICH brauch das nicht!
Es ist MEIN Geschenk an alle, die damit etwas anzufangen wissen, an diese Internet- Community!
Ich lebe auch bestens ohne!

Und mir ist auch völlig klar, dass ich hier nur noch ‚leben‘ kann, weil ich ein so ‚kleines Licht‘ bin.
Ich wollte auch, weder im real life, noch im Internet je ‚groß‘ werden. Denn ich weiß ganz genau, dass ‚Große Alternativen‘ keine Chance haben gegen die ‚großen Profit- Player‘.
Nicht zufällig ist der wunderbare Leopold ’small is beautiful‘ Kohr einer meiner ‚Heroes‘

Klar bedeutet eine Internet- Einschränkung, die ja auch längst schon am Laufen ist, auch eine Freiheits- Einschränkung. Doch, sind wir uns ehrlich! Das Internet wird doch ohnehin immer kapitalistischer, immer manipulativer, immer ‚konzernischer‘ und damit immer eindimmensionaler und langweiliger.
Der Traum der ‚Freiheit aller‘ ist meines Erachtens ausgeträumt. Zumindest digital.
Bitte, erinnert Euch, was vor ein paar Jahren noch an echt genialen links bei jeder Google- Suche auftauchten! Ich war oft völlig betäubt von dieser Vielfalt und für mich neuen Welt!
Und heute!?
Nichts als dumme Reklame!
– Mit gezielter Alternativen- Unterdrückung!

Auch die open source- Community hat meines Erachtens nicht nur nicht gehalten, was ich mir davon versprach, sondern hat sich ‚einkaufen‘ lassen.
Ich weiß auch warum.
Obwohl hier schon oft dargelegt, kommt dazu demnächst wieder eine sehr einfache, aber klare und stringente Erklärung dazu.

Tja, aber dennoch: Don’t panic, liebe Leute!

Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten!!!
Wir können endlich wieder R E D E N !

Denn, um zum Ausgangsthema zurückzukommen: Das Reden via Handy war doch ohnehin krankmachend, asozial und historisch langfristig gesehen nur ein kurzer, irregeleiteter Aufblitzer!
Nicht nur, dass Strahlung uns dabei durchbohrte und verkrebste. Es war doch auch ‚unhöflich‘, Leute beim Essen, Scheißen, vielleicht sogar beim Lieben zu stören!

Nun gibts diese Registrierungs- Verpflichtung und ich denk mir, wenn ich jemanden im Park oder an der Supermarktkasse ansprech, brauch ich doch auch keinen Ausweis zu zücken. Also was soll dieser Unsinn, mich für ein paar nette Grußworte registrieren und ausweisen zu müssen!?
All diese Netten mit ihren Handys am Ohr sind doch weder Terroristen, noch Straftäter!

Also, ich bin da jetzt raus!
Glücklicher und paradiesischer Weise!

 

 

 


Ganz normaler Alltag

9. August 2019

„Ein 17-jähriger stieß einen kleinen, ihm unbekannten Buben von einer Aussichtsplattform im zehnten Stock des Londoner Tate Modern- Museums, in die Tiefe. Sein Motiv ist noch unklar.“

Eine ganz ’normale‘ Meldung in den Medien. Normal im scheinbar nimmer enden wollenden Reigen der Selbstmordattentäter, Amokläufer und anderen Geisteskranken.

„Sein Motiv ist noch unklar“!
Bitte was soll ein sozial Kranker schon für ein Motiv haben!?
Ändert ein Motiv auch nur irgendetwas an so einer Wahnsinnstat!?
Er ist einfach krank, psychisch, sozial krank!
Reicht das nicht für etwas so Furchbares?
Da brettern Sozialkrüppel mit Lkw’s in Menschenmengen, schießen sich durch Schulen, stoßen Unbekannte vor Züge …
Und die jeweils erste Frage ist die nach dem M O T I V !!
Muss erst noch der Schwachsinn gefunden werden, den die vielleicht zuvor in die unsocial medias gestellt haben!?
Solche Ausscheidungen gehören doch ebenso zu dieser neuen Krankheit!
Wieso wird soetwas überhaupt ernst genommen, so etwas publiziert?

Wichtiger wäre, zu sehen, wohin uns unsere Zivilisation führt, in welche asozialen Welten Jugendliche durch Vereinsamung und e- Kommunikation getrieben werden, was kapitalistische Familienzerstörung anrichtet.

Ein Kind ermorden! – Just for fun!
– Oder aus absolut verwirrten Motiven!
Unglaublich!
Und das ist praktisch bereits Alltag!

Doch weder für die Verrohung, durch immer brutaler werdende Filme und Games, gibt es wissenschaftliche Belege, noch für die Motive irregeleiteter Handy- und social media- Junkies.
Und solange wir nicht die Fakten und den Sanktus der Wissenschaft haben, kann man gaaaaaaaar nix machen …

– Wieso bloß, ist mir so speiübel!?

Jeder Krieg, jeder Streit, aller Wahnsinn beginnt ganz klein, verdächtig unbemerkt klein. Ist Dir z.B. schon aufgefallen, dass ein Handy-loses Gespräch heute fast nicht mehr möglich ist? Dass Gespräche entweder ständig durch eintreffende Nachrichten unterbrochen werden oder dass alles Gesprochene durch Handy- Gewische belegt und unterfüttert werden muss. So ausschließlich von Angesicht zu Angesicht ist Austausch kaum mehr möglich. Und da beginnt m.E. bereits die Missachtung des Anderen …