Gut und Böse

18. Juli 2019

Es wäre fast eine Kinderfrage. Seit wann gibt es Gut und Böse?
Wer hat ‚gut‘ und ‚böse‘ erfunden?

Ganz einfach, die Antwort!
Wir selber haben diese Dualität erfunden. Erfunden aus Gier, erfunden um uns das Leben schwerer zu machen, erfunden um das paradiesische Leben auszulöschen.
Klar könnte man auch sagen: Erfunden um all unseren heutigen Fortschritt zu ermöglichen.
Doch welche Schlafmützen sollen heute noch immer nicht erkannt haben, dass Fortschritt nichts anderes heißt als weiter und weiter laufen zu müssen, ohne noch zu wissen warum?

Aus dieser Einheit und Harmonie, ohne Beurteilung und Wertung sind wir eindeutig mit unserer Sesshaftwerdung, also erst vor 10- oder 12- tausend Jahren, gefallen. Davor fühlten wir uns als Einheit und verbunden mit allem. Die Natur bot jedem genug. Wir waren Teil des Ganzen, sozusagen Tropfen im Ozean, der ja auch völlig beurteilungslos und dennoch bestens versorgt.

Erst mit der Bestellung unserer Felder, mit dem Besitzdenken, mit den Einflüssen von Witterung und geographischem Umfeld trat das Urteilen, das Bewerten und damit die Aufspaltung der Harmonie in unser aller Leben.
Heute vollzieht jeder Einzelne diese unheilvolle Entwicklung persönlich nach. Die Geburt beendet unseren Harmoniezustand und wirft uns in die Dualität.
Natürlich wurden auch früher Kinder geboren, mussten aus dem Einheits- Dunkel des Bauches in die Dualitäts- Helle des Lebens. Doch sieh Dir einmal die enge Verbindung von Tier- Müttern und Kindern an! Auch wir könnten diese Trennungs- Dualität, unseren Kindern, ja unser aller Zukunft zuliebe, stark abmildern! Kein Kind müsste ‚erzogen‘, ermahnt, gescholten … werden. Jedes Kind hätte es verdient, hätte das Geburtsrecht sich in seinem Tempo ent-falten, sich ent-wickeln zu dürfen!
Jedes Kind hätte, wie jedes Wesen das Recht, bedingungslos über alles geliebt zu werden!
Dann hätten wir wieder unsere ‚alte‘ Harmonie, unser geliebtes Paradies!

 

 

 


Geballte Lebenshilfe

20. März 2019

Als Nachtrag zum gestrigen Beitrag möchte ich nocheinmal an die Möglichkeit erinnern, ALLE Beiträge dieses Blogs im Überblick übersehen, und einzelne mit nur einem Klick aufrufen zu können.
Zum immer wieder Auffinden dieser Funktion gibt es oben in der Menü- Leiste ‚Alle Beiträge‘.
Auch hier, mit nur einem Klick zu dieser Übersicht in Tablett- Form.
Bei entsprechender Einstellung Deines Browsers, wird Dir durch Überfahren der Kästchen mit der Maus, die jeweilige Beitrags- Überschrift samt Erscheinungsdatum angezeigt. Mit einem Klick wird der Beitrag geöffnet.

So kannst Du auch an Tagen, an denen kein neuer Beitrag erscheint, Dir ein älteres ‚Zuckerl‘ wieder in Erinnerung rufen. Denn wie schon mal in ‚Ungünstige Vielfalt‘ dargestellt, kann auch Fülle häufig zuviel sein und es verschwindet Gutes im Nebel der vielen Guten.
Ehrlich gesagt, ich überblicke selber schon lange nicht mehr das Ganze und suche und ‚blättere‘ oft im eigenen Blog nach und herum
Ich finde es aber auch nett, blindlings in diese Fläche zu klicken um mich überraschen zu lassen.

Es ist essenziell wichtig für unser Leben, all diesen tagtäglich auf uns einströmenden Desinformationen, ein positiv, konstruktives und harmonisches Gegengewicht entgegenzustellen. Vielleicht kann Dir dieser Blog dabei eine kleine Hilfe sein …
Ich hab z.B. auch überall in meinem Umfeld meine harmonisierenden Wohlfühl- und Erinnerungs- Bücher herumliegen und seh da immer wieder und gerne rein …

 

 

 


Schneide ich …

13. August 2018

… einen Baum kurz überm Boden durch, schneide ich ihn 1x durch. Säge ich etwas höher, schneide ich ihn, je nach seinen Hauptästen, schon zwei-, drei- oder vielleicht viermal durch. Noch höher dann würde es noch mehr Durchtrennungen geben, in der Krone, durch all die Verästelungen, zahllose.

Genauso ist es auch mit unserem Unsinn, den wir tagtäglich tun
Lass uns doch jetzt einmal an unserem Unsinns- Verhaltens- Baum von oben nach unten bewegen:

Früher sagte ich bei Vorträgen gerne ‚Von der der Naturrichtig- Prämisse aus gesehen machen wir so ziemlich ALLES falsch‚.

Nun werden es bald 2000 Beiträge die ich in diesem Blog für Alltags- Kleinigkeiten verschwendet hab.

Fortschrittliche Wissenschafter haben kürzlich folgende immerhin noch 27 Faktoren die uns schaden, die wir falsch machen, die wir ändern sollten, zusammengeschrieben:

    Luftverschmutzung
    Lichtverschmutzung
    Strahlenbelastung
    Herbizide, Pestizide
    Toxische Substanzen
    Medikamente, Drogen
    Wasserverschmutzung
    Tag- Nacht- Rhythmus
    Endocrine Disruptors
    (Tages)Lichtsprektrum
    (Nacht)Stille
    Körperliche Aktivitäten
    Magnetfeld
    Mikronährstoffe, Mineralien, Fette
    Symbiose mit Bakterien und Viren
    Hungern/ Fasten
    (Erd-)Potentialausgleich
    Sinneswahrnehmung (alle)
    Sinnhaftes Tun
    Sozialkompetenz, Liebe, Bindung
    Spiritualität
    Singen/ Musizieren
    Meditation
    Intergenerationen- Kontakt
    Ruhe, Erholung, Regeneration
    Gesundheitskompetenz
    Naturheilverfahren

Ich hab diese überfordernde Dummheits- Vielfalt auf 4 Bereiche reduziert, die mir essenziell erscheinen:

    Ernährung
    Bewegung
    Soziales
    Mentales

Aber, und auch darauf hab ich schon wiederholt hingewiesen, man braucht nur EIN einziges Bild in seinem Kopf, mit dem man immer wieder sein Tun vergleicht, mit dem man es abgleicht:

Das Bild einer harmonisch lebenden Affensippe

Das ist ein ‚kräftiger Stamm‘!
Das kann sich jeder merken!
Das macht keinen Stress a la ‚Das muss ich. Das darf ich nicht. Das sollte ich noch tun…‘.
Das ist garantiert unverfälscht und naturrichtig!

 

 

 


Bauch statt Kopf

2. Juli 2018

Wisse: Einzig der Verstand trennt Dich von der Weisheit, der Intuition, vom Allwissen des Universums!

Ein winzig kleines Beispiel aus meinem Leben:
Jahrelang hatte ich Freude daran Musikinstrumente zu bauen, obwohl ich keinerlei musikalische Ausbildung habe.
Eines Urlaubs baute ich im Zuge eines Seminares ein Monochord. Viele Teilnehmer hatten am Ende ihre Instrumente vor sich liegen, der Seminatleiter lud uns zum gemeinsamen Spiel. Es war wunderschön. Als Abschluss fragte er, wer mit ihm ein Duett spielen wolle …
Stille! Absolute Hemmung!
Alles Laien, die vor Angst sich zu blamieren förmlich gelähmt waren.
Unerträglich lange Stille, dann: ‚Willi, ich spür‘, dass Du willst‘.
Ich hör das wie durch einen Nebel, beginne zu spielen, merke bald gar nicht mehr dass und was ich spiele, höre nur den Klang, der einfach ‚astral‘, überirdisch, mir fehlen die Worte … ist.
Ich schwöre bei allen Musik- oder auch anderen Geistern, an die ich nie glaubte, noch immer nicht glaube, der Seminarleiter endete selten harmonisch und ich weiß nicht wie, ich weiß nicht warum, ich stieß ‚irrtümlich‘ einen letzten Ton an der perfekter nicht den Abschluss bilden hätte können.
Es war einige Sekunden vollkommen still. Ich fragte mich, wie ich da ‚irrtümlich ankommen‘ hatte können. Dann brach die Begeisterung aller aus. Es war einfach Harmonie pur gewesen!

Liebe Leute, es steht mir nicht zu, irgendjemandem Rat- und schon gar nicht Schläge zu erteilen. Aber lasst so oft wie nur möglich Euren Verstand raus!
Horcht auf Euer Herz! Beobachtet Euer Umfeld auf ‚geheime‘ Winke und Botschaften, seid offen für ‚Zufälle‘!
Ermöglicht Euch Geschenke, ansattt Leistungen zu erzwingen!

 

 

 


An die Wurzel!

4. Januar 2018

Als neuerliche Erinnerung und nützlicher Wegweiser für das neue Jahr:

In Zusammenhang mit unseren Zivilisations-, das heißt, mit praktisch allen unseren, Problemen gilt:

Alle unsere derzeit gängigen Ad-hoc- Maßnahmen können die wirklichen, weil tieferen Ursachen der jeweiligen Schwierigkeiten nicht wirklich beheben.

Tatsächlich, so ist es!

Wir kratzen immer nur an den Oberflächen rum und übersehen immer wieder die tatsächlichen Ursachen praktisch all unsererer Probleme:

Die zutiefste Frustration mit dieser derzeitigen Form von Leben und unsere zutiefst und primär unbewusst erlebte Ungeliebtheit.

Ein, sich geliebt fühlender Mensch sähe sich in Harmonie mit allen Mitwesen und käme nicht auf die Idee ‚glänzen‘, sich hervortun, Karriere machen, seine Kinder zu Vorzeigekindern machen, zu müssen.
Ein in sich ruhender rundum zufriedener Mensch würde sich auch nie ungerecht behandelt fühlen, würde keine Streits vom Zaun brechen, geschweige denn aggressiv sein oder Kriege führen.

Wären all die Kirchen und Religionen nicht ebenfalls irgendwann dieser Fehlprogrammierung aus Lieblosigkeit und Frust auf den Leim gegangen und würden nun nicht ebenso eigennützig arbeiten wie Konzerne, hätten sie den richtigen Ansatz gehabt. Nämlich beim Menschen, bei seinen Bedürfnissen, in seinem Innersten, bei der Liebe zu beginnen.

So gesehen kann man das Naturwunder Liebe bzw. Verliebtheit, das von uns so geringschätzig mit ‚Hormon- gesteuert‘ abgetan wird, nur uneingeschränkt bewundern.
– Und versuchen, davon zu lernen, es zu beobachten, um es irgendwann gezielt und bewusst in unsere Leben rufen zu können.

Sozusagen gelebtes
paradise your life!

 

 

 


Hurraaaaa!

4. Dezember 2017

Wir haben es geschafft!
So ziemlich alles, was uns Jahrhunderte bis Jahrmillionen wohlige Geborgenheit, Harmonie und Lebensvielfalt lieferte haben wir über Bord geschmissen; oder besser gesagt dem Mammon geopfert.

Ab der industriellen Revolution vor ca. 150 Jahren ging es Schlag – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Schlag: Alles Miteinander, alle Solidarität und funktionierenden sozialen Strukturen, wie Familie und Dorfgemeinschaften wurden sukzessive zerschlagen.
Niemand interessiert mehr
dass wir IMMER in Lebensgemeinschaften gelebt haben,
dass wir emotionale und soziale Bedürfnisse haben,
dass jedes Kind Gemeinschaft braucht um sich selbständig zu entwickeln,
dass ein selbstbestimmtes, aber eingebundenes Leben, samt Eigenverantwortung, aber gegenseitiger Hilfe, unsere Natur wäre.

Heute ist anonyme Massengesellschaft angesagt, in der für alles bezahlt werden muss, in der es keinerlei Vertrautheiten oder Sicherheiten gibt und exzessiv normiert wird. Dass jeder Mensch ein einzigartiges Unikat sein könnte wird durch konsumistische Exzesse vergessen gemacht.

Dass wir für überschaubare Gemeinschaften von maximal 150 Wesen ‚gemacht wurden‘ bzw. uns einer solchen Größe angepasst haben interessiert heute niemanden mehr, wenn wir durch anonyme Massen wusseln, im noch anonymeren Netz surfen oder im Job mit immer neuen, immer fremden Menschen zu tun haben.
Dass unsere Kleinen dafür ‚ausgelegt‘ wären sich inmitten vertrauter Gesellschaften selbst zu entfalten, interessiert niemanden, wenn er seine Kinder in die Fremdbestimmtheit von Krippen, Kindergärten und Schulen steckt.
Dafür aber sind dann unsere Partnerschaften um so kränker, da einerseits verkopft nüchtern, andererseits hilfsbedürftiger und klammernder …
Die Singles, obwohl künstlich hochgejubelt, sind in Wirklichkeit, wirtschaftlich und emotional die großen Verlierer dieses Zeitgeistes.

 
PS: Hast‘ eh nicht vergessen!? Hier gibts heuer den Adventkalender.
 

 

 


Großfamilie

5. Januar 2017

Vielen Mitlesern wird das payoli- Prinzip schon klar sein:

Wir brauchen für unser Glück und unsere Gesundheit keine Wissenschafter, Fachleute, Produkte, etc. Es reicht völlig, so zu leben wie wir es Jahrmillionen lang getan haben. Denn dafür ist unser Körper ausgelegt und sobald wir ihm diese seine Bedingungen geben, beginnt er mit seiner unendlichen Weisheit effektivst mit der Reparatur/ Wiederherstellung.

primatengruppeNeben Ernährung, Bewegung und Frischluft in freier Natur und naturrichtigem Denken ist auch das richtige soziale Umfeld enorm wichtig für uns.
Wir sind als Sozialwesen für ein Leben in vertrauten Großgruppen ausgelegt.

Von unerwarteter Seite hörte ich kürzlich dafür ein Plädoyer.
Die wunderbare Schauspielerin Maria Happel wurde von

Günter Kaindlstorfer gefragt: In Ihren Memoiren schreiben Sie: ‚An meine Kindheit denke ich mit der größten Zärtlichkeit. Ich erfuhr in meiner Familie viel Liebe‘.
Wie hat sich diese Liebe ausgedrückt?

Maria Happel: Es war einfach so, dass es in dieser Großfamilie immer jemanden gab, zu dem man hingehen konnte. Man war einfach unglaublich eingebettet. Es war ein Nest und es war auch ein sehr warmes Nest. Ich habe das alles in einer unglaublichen Harmonie in Erinnerung. Ich fühlte mich behütet und beschützt und nie irgendwie gedrängt. Ich hatte eine große Freiheit und es war immer jemand da, ob das die Großeltern waren, Eltern oder Geschwister. Ich bin eine große Verfechterin der Großfamilie, wie die auch immer heutzutage aussieht. Denn innerhalb einer Großfamilie kann einfach viel mehr Liebe abgegeben werden. Wo sie herkommt ist ja egal, Hauptsache das Kind bekommt sie.

DAS wär doch ein netter Stammbuch- Spruch, der es wert wäre ins allgemeine Gedankengut aufgenommen zu werden. Oder?