Hurraaaaa!

4. Dezember 2017

Wir haben es geschafft!
So ziemlich alles, was uns Jahrhunderte bis Jahrmillionen wohlige Geborgenheit, Harmonie und Lebensvielfalt lieferte haben wir über Bord geschmissen; oder besser gesagt dem Mammon geopfert.

Ab der industriellen Revolution vor ca. 150 Jahren ging es Schlag – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Schlag: Alles Miteinander, alle Solidarität und funktionierenden sozialen Strukturen, wie Familie und Dorfgemeinschaften wurden sukzessive zerschlagen.
Niemand interessiert mehr
dass wir IMMER in Lebensgemeinschaften gelebt haben,
dass wir emotionale und soziale Bedürfnisse haben,
dass jedes Kind Gemeinschaft braucht um sich selbständig zu entwickeln,
dass ein selbstbestimmtes, aber eingebundenes Leben, samt Eigenverantwortung, aber gegenseitiger Hilfe, unsere Natur wäre.

Heute ist anonyme Massengesellschaft angesagt, in der für alles bezahlt werden muss, in der es keinerlei Vertrautheiten oder Sicherheiten gibt und exzessiv normiert wird. Dass jeder Mensch ein einzigartiges Unikat sein könnte wird durch konsumistische Exzesse vergessen gemacht.

Dass wir für überschaubare Gemeinschaften von maximal 150 Wesen ‚gemacht wurden‘ bzw. uns einer solchen Größe angepasst haben interessiert heute niemanden mehr, wenn wir durch anonyme Massen wusseln, im noch anonymeren Netz surfen oder im Job mit immer neuen, immer fremden Menschen zu tun haben.
Dass unsere Kleinen dafür ‚ausgelegt‘ wären sich inmitten vertrauter Gesellschaften selbst zu entfalten, interessiert niemanden, wenn er seine Kinder in die Fremdbestimmtheit von Krippen, Kindergärten und Schulen steckt.
Dafür aber sind dann unsere Partnerschaften um so kränker, da einerseits verkopft nüchtern, andererseits hilfsbedürftiger und klammernder …
Die Singles, obwohl künstlich hochgejubelt, sind in Wirklichkeit, wirtschaftlich und emotional die großen Verlierer dieses Zeitgeistes.

 
PS: Hast‘ eh nicht vergessen!? Hier gibts heuer den Adventkalender.
 

 

 


Großfamilie

5. Januar 2017

Vielen Mitlesern wird das payoli- Prinzip schon klar sein:

Wir brauchen für unser Glück und unsere Gesundheit keine Wissenschafter, Fachleute, Produkte, etc. Es reicht völlig, so zu leben wie wir es Jahrmillionen lang getan haben. Denn dafür ist unser Körper ausgelegt und sobald wir ihm diese seine Bedingungen geben, beginnt er mit seiner unendlichen Weisheit effektivst mit der Reparatur/ Wiederherstellung.

primatengruppeNeben Ernährung, Bewegung und Frischluft in freier Natur und naturrichtigem Denken ist auch das richtige soziale Umfeld enorm wichtig für uns.
Wir sind als Sozialwesen für ein Leben in vertrauten Großgruppen ausgelegt.

Von unerwarteter Seite hörte ich kürzlich dafür ein Plädoyer.
Die wunderbare Schauspielerin Maria Happel wurde von

Günter Kaindlstorfer gefragt: In Ihren Memoiren schreiben Sie: ‚An meine Kindheit denke ich mit der größten Zärtlichkeit. Ich erfuhr in meiner Familie viel Liebe‘.
Wie hat sich diese Liebe ausgedrückt?

Maria Happel: Es war einfach so, dass es in dieser Großfamilie immer jemanden gab, zu dem man hingehen konnte. Man war einfach unglaublich eingebettet. Es war ein Nest und es war auch ein sehr warmes Nest. Ich habe das alles in einer unglaublichen Harmonie in Erinnerung. Ich fühlte mich behütet und beschützt und nie irgendwie gedrängt. Ich hatte eine große Freiheit und es war immer jemand da, ob das die Großeltern waren, Eltern oder Geschwister. Ich bin eine große Verfechterin der Großfamilie, wie die auch immer heutzutage aussieht. Denn innerhalb einer Großfamilie kann einfach viel mehr Liebe abgegeben werden. Wo sie herkommt ist ja egal, Hauptsache das Kind bekommt sie.

DAS wär doch ein netter Stammbuch- Spruch, der es wert wäre ins allgemeine Gedankengut aufgenommen zu werden. Oder?

 

 

 


Gesunde Beziehungen

24. November 2016

‚paradise your life‘- Leser wissen, dass nicht nur Ernährung, Bewegung und richtiges Denken wichtig sind für ein gesundes und erfülltes Leben, sondern auch die Sozialkontakte. Wir sind nun einmal ‚Primaten‘ und leiden oft verlusts der größeren Gemeinschaft sogar schon an unseren Exklusiv- und Zweier- Partnerschaften. Doch immer sind diese, oft doch noch durch Kinder, Eltern, Nachbarn ‚ausgebaut‘ noch erfüllender als Einsamkeit.
Der amerikanische Psychiater Prof. Robert Waldinger gibt in diesem Video einen berührenden Einblick in eine 75 Jahre dauernde Havard- Studie zu diesem Thema:

Gerade in dieser heutigen Zeit, die mit ‚Volldampf‘ daran arbeitet Familien auseinanderzureißen, die allermeisten schon zerissen hat, brauchen wir Familien im Sinne von ‚Primatensippen‘ dringender denn je!
Nicht nur, dass solche Gemeinschaften unseren Ur- Bedürfnissen entsprechen, spüren wir auch, dass sie ‚gut tun‘. Das Gefühl der Geborgenheit ist einfach heilsam.
Auch der Austausch der Generationen ist in dieser Zeit des Spezialistentums, der Separiertheit ein seltenes Geschenk. Nicht zu vergessen die vielen, vielen kostenlosen und ‚warmen‘ Sofortmaßnahmen. Wenn sich ein Kind gestoßen, verletzt hat, jemandem etwas nicht einfällt, eine Zutat, ein Werkzeug fehlt, man jemanden zum Aussprechen braucht, der neueste Witz unbedingt weitererzählt werden will, eine Hand berührt werden will, die Blüte des Kaktus gezeigt werden will …

Doch um das wiederzuerschaffen muss uns erst bewusst(er) werden WIE kräftezehrend das Kaufen oder Erbitten von Fremden jedes Mangels ist. Jede kleine Verletzung mit der das Kind zum Arzt oder ins Krankenhaus muss ist angstbesetzter Schock. Ein Blasen oder ‚Verbinden‘ durch die Oma dagegen ist schon die halbe Heilung in Form von Zuwendung.
Oder das viele pendeln und km- Fressen für Beruf, Schulen, Kindergärten, Einkäufen! Das könnte alles Teil einer Gemeinschaft sein!
In Japan feiern zur Zeit kombinierte Seniorenhäuser und Kindergärten Erfoge. Warum müssen das fremde Alte und Junge sein, wenn doch die Harmonie zwischen Omas und Enkeln, zwischen Nachbarn und Verwandten eine größere wäre?
Ach! Da ist noch viiiel zu tun! Doch es wird, es wird, – im Sinne von
paradise your life !     😉

 

 

 


Das ist kein Rohkost- Blog mehr

28. Dezember 2015

pchViele mails bekomme ich, die sich in dem Satz ‚Dein blog ist kein Rohkost- blog mehr‘ zusammenfassen lassen.

1. Ja, das ist richtig!
Nein, das ist nicht richtig, denn Rohkost ist weit mehr als nur Rezepte auszutauschen.

2. Rohkost endet nie! Rohkost führt ins Paradies.
Man kann auch mit vielen Seminaren und Arbeit an sich selber dorthin gelangen. Aber logischer, stringenter gehts über eine rohköstliche Ernährung

3. Vielen eröffnen sich allein durch eine Ernährungsumstellung schon völlig neue Welten, denen sie bloß nachzugehen brauchen. Für andere wieder ist es nützlich parallel dazu immer wieder ’schöne‘, weiterführende Bücher zu lesen, entsprechende Videos anzugucken, Vorträge anzuhorchen, etc.
Das ist so ein bisserl wie über Fitness zu lesen ohne zu trainieren. Da wird auch nix ‚weitergehen‘.

4. Rohkost allein ist m.E. gar nichts! Ich hab Instinktos kennengelernt, die einfach in ihrer Ego- Suppe steckengeblieben sind und sich ‚ewig‘ weiter nur mit Gleichgesinnten darüber austauschen, was ihnen nützt, was wie bei ihnen wirkt. Das ist für mich eine ähnliche Sackgasse wie die Zivilisation, die auch nur um immer neue Egomanien kreist.

5. Rohkost ist ein erster Schritt zurück in unser altes Paradies, auf das wir ein Anrecht haben. Rohköstliche Ernährung sollte und kann die Liebe, die Einfachheit, die Harmonie und Gemeinsamkeit aller, eine völlig neue Klarheit, einen kritischeren, als auch ‚weicheren‘ Blick in unser Leben zurückholen …

6. Mach mit diesen 5 Punkten was immer Du willst. Ich würd mich aber sehr freuen, Dich irgendwann in diesem wunderwunderbaren Paradies, das ich erleben darf begrüßen zu dürfen ….     🙂

 

 

 


ICH

12. März 2015

So ein kurzes Wörtchen! Im angloamerikanischen Raum überhaupt nur ein Buchstabe. Aber der hat es in sich!

Wie kürzlich versprochen, heute ein besonderes Dummheits- Zuckerl der Zivilisationsgemeinschaft:

Als Einzeller – unser aller erste Vorfahren lebten einst als Einzeller! – lebten wir noch die Einheit, lebten wir noch in ungeteilter Harmonie. Auch wir selber, im Mutterbauch kannten noch keine Getrenntheit, erlebten ungeteilte Ein-heit.
Die Dualität, die Getrenntheit wird uns ANERZOGEN!
Wir könnten immer noch in Harmonie leben, könnten uns mit allem verbunden fühlen. Tun wir aber nicht!
Wir haben das absurdeste Konstrukt aller Zeiten geschaffen, das ICH!

Wir sehen uns als getrennt von allen anderen, als ‚Einzelkämpfer‘. Wir hegen und pflegen unseren Egoismus, unsere Egomanie und wundern und ärgern uns über die tausende daraus entstehenden Gegensätze, Feindschaften und Probleme.

Ich fürchte, ich werde mich bei diesem Thema nur sehr wenigen verständlich machen können. Zu tief haben wir diese Weltsicht in uns verankert. Zu viele werden sich keine andere Sicht vorstellen können.
Ich habe einmal von einem einzigen Stamm gelesen, in dessen Sprache es angeblich kein Wort für ‚Ich‘ gibt. Ich hab es nie überprüft und weiß nicht ob das stimmt. Aber ich weiß, dass ein Ich- loses Leben sehr wohl möglich ist. Beobachte einmal freilebende Tiere!

Die Absurdität unserer Ich- Konstruktion macht genau betrachtet wirklich lachen!
redball Wir sind aus ‚Material‘ das uns nie gehörte, das vor uns andere Wesen, Planeten, Pflanzen, etc. bildete und nach uns wieder anderes bilden wird.
redball Wir sind nach Schwingungsmustern aufgebaut, die uns nie gehörten, die wir bis heute nicht verstehen.
redball Wir wurden von Menschen gezeugt und geboren die uns nie gehörten, die wir nicht beauftragten.
redball Wir bekamen Gestalt und Gene die uns nie gehörten, die wir weder auswählten noch mitformten.
redball Wir können und wissen ausschließlich Dinge, wie Laute, Gesten, Worte, Bewegungen, Fertigkeiten, etc., die von anderen stammen, die wir uns nicht ausgesucht haben, die uns ‚eingepflanzt‘ wurden.
redball Uns wurden in Schulen völlig fremde Lerninhalte vermittelt und eingepflanzt.
redball Uns wurden fremde Gesellschaftsregeln nahezu mit der Muttermilch schon gegeflößt.
redball Wir bewegen uns in einer Welt, die andere geschaffen haben, auf deren Ausgestaltung wir Null Einfluss genommen haben.
redball Wir verhalten uns nach Gesetzen die nicht wir festgeschrieben haben.

Und dennoch sind wir zutiefst davon überzeugt, dass WIR, WIR sind! Dass wir eigenständige Wesen, getrennt von allem anderen, sind!
Jetzt sag mal ehrlich: Gehts bitte noch absurder!? 😉

Ja, es ist sogar noch ’schlimmer‘! Wir befinden uns ja nur zu einem Teil im Wachbewusstsein. Daneben gibt es auch den fast ebenso langen Tiefschlaf, in dem wir keinerlei Bewusstsein von uns, von unserem Ich haben.
Und es gibt das Traumerleben in dem wir uns in völlig anderen Sphären aufhalten.
Das alles blenden wir ebenso aus!
Einzig unser Tagesbewusstsein halten wir für unser ICH!
Da schafft oft selbst der Hinweis, dass unser Unterbewusstsein, unser Unbewusstes mächtiger als der Denkanteil ist, keine ‚Heilung‘ von diesem Ich- Wahn.

So weit, so gut, so witzig.
Bloß, dieses ICH, diese Trennung von der Allheit, vom Ganzen, schafft uns Probleme!
Jeder Streit, jeder Krieg, jedes belastende ranking, jede Unzufriedenheit, jede Angst, alles Habenwollen … fußt auf diesem Ich- Konstrukt.

Im Zuge unserer ‚Ich- Werdung‘ haben wir unseren Willen entwickelt, ‘kultiviert’ und bis zur Egomanie und Zerstörungssucht überspannt.
Wir sind stolz auf unseren Willen unsere Durchsetzungskraft. Doch was erreichen wir damit!?
Wir befriedigen unser Ego damit, verlieren aber das größte Geschenk das uns das Leben, die Welt macht:

Die Ganzheit!
Die Fülle der Ganzheit.

Warum sonst glaubst Du, dass selbst Menschen die praktisch alles schon erreicht haben, dennoch unglücklich sind, nie genug kriegen?
Weil Egomanie nie erfüllend sein kann! Weil wir unbewusst sehr genau wissen, was unsere Heimat ist, dass die Fülle, dass das Eins- Sein unsere ureigendste Heimat, unser Ur- Bedürfnis, ist.

DAS lass Dir mal auf der Zunge zergehen!
Wir erfinden nicht nur etwas völlig Absurdes, eigentlich Irreales und halten selbst nach einer ‚Aufklärung‘ daran fest, sondern lassen auch nicht davon, wenn wir erkennen, dass alle unsere Probleme auf dieser Getrenntheit beruhen.
DAS ist Menschsein heute! 😉

Doch das ist noch nicht alles! Die Erfindung dieses Konstruktes ICH war erst der Anfang unseres Leidensweges. Doch davon ein andermal mehr.

 

 

 


Komm ins Eins- Sein!

24. Juli 2014

Alte ‚payoli- Hasen‘ wissen ja bestens, dass wir uns heutzutage nicht nur falsch ernähren und bewegen. Wir missachten auch unsere sozialen Urbedürfnisse und verkomplizieren uns unser Leben durch das Denken.

redball Einer unserer größten Denkfehler ist die Getrenntheit, unser ‚Ich‘.
redball Wir glauben von klein an, an unsere Getrenntheit von der Mitwelt.
redball Das aber ist eine bloße Annahme, eine Konstruktion unseres Geistes.
redball Alle Wesen fühlen sich in der Einheit, fühlen sich als Teil des Ganzen, eins mit dem Umfeld.
redball Sie leben in der Harmonie, in der Einheit.
redball Nur wir Menschen leben in einer künstlichen, in einer selbst geschaffenen Getrenntheit.

Mit dem Denken aber kommen wir nicht aus dem Denken!
Schon gar nicht aus diesem falschen Getrenntheits- Denken.
Wir müssen wieder lernen, uns in der Einheit zu fühlen.

Hier eine nette Übung dazu:
Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, schließ die Augen und spüre Deinen Atem
spüre das Heben und Senken Deines Zwerchfells
spüre Deinen Bauch, Deinen Brustkorb
spüre Deinen Körper
spüre Deine Sitzfläche
spüre Dein Umfeld
spüre den Raum in dem Du sitzt
nimm das ganze Haus wahr, in dem Du Dich befindest
nimm das Umfeld, die ganze Gegend wahr, in der Du Dich aufhältst
sieh Dich in diesem Riesenmeer an Luft
nimm wahr Deinen atmenden Austausch mit der Erden- Atmosphäre
spür die Erde unter Dir, die auch alle anderen Wesen trägt
nimm den Planeten wahr, wie er sich, mit Dir auf ihm, dreht und durch das All fliegt
nimm wahr Dein Sein, Kommen und Vergehen
nimm wahr die Vielzahl an Formen, Farben, Geräusche, Töne und Situationen, die erst in Dir werden
fühl‘ die Geborgenheit die Dich schon bisher getragen hat
atme sie ein
atme sie aus …
Du bist in der Einheit.
Du bist das Ganze!

 

 

 


Niemand!

27. November 2012

Ich wiederhole: NIEMAND! Weder Du, noch Du, noch Du … ist lebenslang glücklich!

Zumindest behaupte ich das, auf Grund meiner Erfahrung.
Du kannst mir aber gerne das Gegenteil beweisen!

Warum gibt es Gerichte, Streitfälle, Kriege, Morde?
Weil die Menschen so glücklich und ausgeglichen sind????

Und warum gibt es all das nur bei der ‚Krone der Schöpfung‘, beim Menschen?
Keine Tierart führt mit unserer Konsequenz und Bestialität Krieg. Kein Wesen außer uns brauchen Gerichte und Schlichtungsstellen, mordet oder streitet!

Was bitte, läuft da mit den Menschen schief?

Ich sag es Dir!:
Wir DENKEN! 😉

Und wir denken falsch und krank!
Gesund zu denken, lernst Du bei payoli! 😉

 


Tiere sind die besseren Therapeuthen

17. Juli 2012

Na sowas Erstaunliches aber auch!
Jetzt hat die Wissenschaft (Dr. Andrea M. Beetz & Co) festgestellt, was jedermenschs Hausverstand auch wissen könnte:

Tierkontakt harmonisiert bzw. baut Stress ab.

Wie diese akademischen Schlauköpfe da dahinterkamen?
Sie setzten Schulkinder unter Stress. – Als wenn die nicht ohnehin schon genug hätten! …
Teilten sie dann in zwei Gruppen, eine bekam einen (Streichel-)Hund, die andere eine freundliche Studentin.
Danach wurden die Stressindikatoren im Speichel gemessen.
Dabei schnitt die ‚Hunde- Gruppe‘ weitaus besser ab, war weitaus entspannter.

‚No na!‘

Was könnte uns ‚payolis‘ das sagen?
Dass die entwicklungsgeschichtlich ältesten Bedürfnisse und Verhaltensweisen die stärksten und effizientesten sind.
Einfach streicheln können oder gestreichelt werden ist weitaus angenehmer und harmonisierender als lang und breit in Worten bzw. auf der Verstandes- Ebene etwas erklären zu müssen.

Und wie verhalten WIR uns im Alltag?
Bla-bla-bla, Worte, Worte, Worte!
Null Berührungen, null Körperkontakt, keinerlei nonverbale Kommunikation!

Es ist sogar so schlimm bereits, dass heutige Kinder praktisch kaum mehr normal lebende Menschen, deren Gestik, Mimik, deren Gefühlsregungen beobachten können. Entweder sie sehen gespielte, also gelogene Gesten und Mimiken im TV, sie haben es mit berufsmäßig auf Gefühlsunterdrückung geschulten Menschen, wie Kindergarten- PädagogInnen oder LehrerInnen zu tun oder sie sehen – wie ich kürzlich über die toten Städte geschrieben hab – überhaupt keine Menschen. – Naja in Autos sitzen vielleicht … 😉

Aber Menschen arbeiten, zusammenleben, Alte, Junge, Mittelalterige im Kontakt untereinander, gibt es praktisch nirgends mehr zu sehen.

Und auch die Kleinkindererziehung ist in den letzten Jahrzehnten einen völlig unheilvollen Weg gegangen. Entweder werden die Kinder immer früher in Krippen abgeschoben, wo – siehe oben – streng objektive, emotionslose Personen um sie sind oder die Mütter texten ihre Kleinchen völlig zu, obwohl diese noch in einer völlig nonverbalen Welt leben.

Also verkneif Dir öfter mal einen Satz. Berühre, streichle, lächle, zwinkere, umarme, küsse, strahle, usw. stattdessen wieder etwas öfter …

 


‚Ohne Worte‘- Therapie

2. März 2012

Worte sind böse! 😉
Nein, ich liste hier jetzt nicht alle 4-letter-words auf, ich weise bloß (wieder mal) darauf hin, dass unserer aller Probleme mit dem Verlassen der Harmonie begannen.
Erst durch das Benennen teilten und polarisierten wir unsere Ein-heit (Harmonie) und traten in die Welt der Zwei-heit (Dualität).
Nichts war nun mehr wie es war, sondern konnte nun gut oder schlecht, groß oder klein, hell oder dunkel, fremd oder vertraut, sympathisch oder unsympathisch, etc. sein.
Das hat natürlich auch seine Vorteile. Man kann z.B. besser etwas beschreiben.

Doch man fällt damit aus dem ‚Hier und Jetzt‘ und verliert sich in Beurteilungen, Vergangenheiten und Zukünften. Wir beginnen – sagen wir es, wie es ist – mit dem Hirnwixen!
Wir spinnen herum, fragen uns wieso dies und jenes gestern nicht anders lief. Wir spinnen herum und fragen uns, was wir eventuell morgen tun könnten.
ABER wir erleben damit nicht mehr den einzigen Zeitpunkt an dem man TATSÄCHLICH und WIRKLICH leben, entscheiden, fühlen und tun kann: JETZT!

Dieses Theorie- ‚Gewäsch‘ will Dir aber nicht Deine Zeit stehlen, sondern birgt auch verblüffende Lebenshilfen.
Es kann z.B. Beziehungen retten!
Mehr und andere Probleme wären damit zwar ebenfalls lösbar, sind es in dieser Gesellschaft aber leider (noch) nicht, zumindest nicht ohne in der Klapse zu landen … 😉

In der Intimität einer Partnerschaft aber, könntest Du es versuchen.
Also: Beobachte mal Deine Probleme mit Deinen Lieben genau bzw. memoriere die letzten Streits.
War letztlich nicht immer die Polarität die Ursache?
Streiten wir nicht immer mit Worten? – Oft sogar nur UM Worte?
Die Lösung: Stoppt ab einer gewissen ‚Streit- Heftigkeit‘ einfach jede Rede und verhaltet Euch wie Tiere. Begegnet Euch nur mehr mimisch, gestisch, körpersprachlich.
DAS ist die Sprache des wirklich Wichtigen! In ihr lassen sich all diese peanuts um die gestritten wird erst gar nicht ausdrücken. In ihr lassen sich nur Gefühle, Zustände, Zu- und Abneigungen zeigen. Sie ist unsere Ur- Sprache, unsere Harmonie- Sprache.
Und wichtig! Seht Euch zwischendurch immer wieder ausgiebig in die Augen! – Und spürt immer wieder nach, wie es Euch damit geht …

Jede Wette, der Streit löst sich in nichts auf! 🙂
Wenn Du etwas, das Dir wichtig war so nicht ‚rüberbringen‘ kannst, war es nicht wichtig! 😉

Teil‘ uns ruhig Deine Bedenken, Erfolge und Erfahrungen damit mit!

grrrrrrr [knurr], hmmmmmmmmhhhhh [abschleck] 😉

 


Schönheit (Nachtrag)

8. Februar 2012

Ich hatte den psychischen/ geistigen Teil der Schönheits- Serie zwar in Schönheit (6) angekündigt aber leider vergessen.
Dank einer aufmerksamen Leserin hier als Nachtrag des mindestens so wichtigen Teiles für ein gesundes, harmonisches Leben und damit strahlender Schönheit:

Aus vielen Beiträgen (zuletzt ‚Grundsätzliches‘) wissen wir, dass der Mensch nur ganzheitlich gesehen werden kann. Neben dem Physischen ist das Psychische/ Geistige ein ebenso wichtiger Teil für eine strahlende Schönheit.
Nicht zufällig gehört das Mentale und Soziale neben Ernährung und Bewegung zu den 4 Säulen des ‚paradise your life‘- Programmes.
Die fein- und grobstofflichen Anteile in uns sind eng verbunden und verschlungen und nur theoretisch unterscheidbar. Einerseits steuert/ lenkt der Geist die Materie. Andererseits ist ein klarer Geist nur mit bester physischen Versorgung möglich.
Damit ist keine äußere, ohne einer inneren Schönheit möglich.

Das Beste und Einfachste zur Erreichung lebenslanger Gesundheit und makelloser Schönheit wäre es natürlich, unseren Geist zu klären und in liebevoll achtsame Harmonie zu bringen. Damit würden wir automatisch unser und unserer Mitwesen Leben hochschätzen, kein Fleisch essen, keine Tiere inhaftieren, unsere Umwelt schonen, die Natur und unseren Körper lieben, Schöpfungs- konform leben und damit uns so verhalten, als würden wir ‚unzählige‘ payoli- Tipps befolgen.
Jedermensch ist herzlichst eingeladen sich durch schöne (innere) Bilder und liebevolle Affirmationen um solch ein harmonisches Inneres zu bemühen.
Immer mehr und mehr wird sich diese innere Schöheit auch im Außen spiegeln. Wir verlieren nach und nach das Interesse an Aufregung, Action, Rechthaberei, unnatürlichen Speisen, derber Sprache, Egoismus, usw.. Liebe und Achtsamkeit für unseren Körper und unsere Mitwelt stellt sich ein. Wir entwickeln ein völlig neues Lebensgefühl; ein Gefühl der Zufrieden- und Ausgeglichenheit, einen Zustand des Mitfühlens und Wertschätzens. Wir erleben die Fülle des Lebens, wo ehedem Mangeldenken war.

Wem das zu ‚esoterisch‘ klingt, dem kann ich nur versichern, dass jede geistige Veränderung jederzeit und sofort am Körper messtechnisch nachgewiesen werden kann. Dahingehende Versuche mit Biofeedback- und anderen messtechnischen Geräten gibt es mittlerweile sonder Zahl. Jeder ‚Bildwechsel‘ im Kopf hat sofortige Auswirkungen auf Muskeltonus, Hormonausschüttungen, Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Immunstatus, Hautfeuchte, Körpertemperatur, und, und, und.
Das heißt, ohne innere Harmonie ist umfassende Gesundheit, ist ein starkes Immunsystem nicht möglich! Und ohne unerschütterliche Gesundheit ist keine charismatische Schönheit möglich.
An dieser Stelle darf darauf hingewiesen werden, dass nur frische, unverarbeitete Nahrungsmittel noch das ‚innere Licht‘ (wie Prof. Fritz-Albert Popp nachgewiesen hat) ausstrahlen, das unserer ‚inneren Erleuchtung‘ förderlich ist.
Auch passt hierher der Hinweis, dass umfassende Schönheit sehr von einem entspannten Muskeltonus abhängig ist, der nur bei innerlich ausgeglichenen Menschen anzutreffen ist. Oder umgekehrt: Alle unsere Verspannungen – Wilhelm Reich nannte sie ‚Panzerungen‘ – verschwinden nach und nach durch ‚erhellende‘ Arbeit mit und an unserem Geist.

WIE diese inneren Bilder geschaffen werden können ist heutzutage gar nicht mehr so einfach zu beantworten. Wir sind so sehr Wort- und Begriffs- fixiert, dass das einfache Sein, das jedes ‚dumme Tier‘ selbstverständlich in jeder Sekunde lebt, nur mehr über den Wort- und Bild- ‚Umweg‘ erklärt und über Affirmationen wieder eingeübt werden kann.
Wichtig dabei, dass Merk- und Erinnerungssätze unbedingt immer positiv und ohne Verneinungen formuliert werden.
Ein langjähriger Erfahrungswert ist: Jedes Bild sollte immer noch ‚heller‘ und strahlender vorgestellt werden und jede Affirmation sollte noch liebevoller formuliert werden, als man es für möglich gehalten hätte. Man kann sozusagen nie ZU hell und liebevoll visualisieren! 🙂
Gute Hilfen sind zum Beispiel:

in jedem Menschen – auch wenn er das gut versteckt hält – ein göttliches Wesen zu sehen

unangenehme Situationen dankbar als spannende Lernaufgabe anzunehmen

anstatt sich (von anderen, vom Leben) etwas zu wünschen oder seine Vorstellungen durchzusetzen, sich interessiert überraschen und beschenken zu lassen

das oftmalige Erinnern an das Bild eines Umfeldes, wo Du besonders entspannt genießen kannst, wirkt immer entspannend und harmonisierend

sieh Dich selbst möglichs oft als jugendlich vitales und harmonisch strahlendes Wesen

das Fokussieren auf die Fülle und Schönheiten des Lebens, statt Mangeldenken und Unzufriedenheit.

Und nicht zuletzt, sich immer wieder meiner ‚Lieblinge‘ erinnern:

‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘
und

‚Mögen alle Wesen glücklich sein …‘

Die wunderbare Lebens- Gerechtigkeit beschenkt aber auch die Menschen reichlichst mit einem vice versa- Effekt, die mit derartigen geistigen Übungen weniger ‚am Hut‘ haben. Denn man kann – siehe oben – sich genau so gut auch jeden Tag, jede Woche, einen neuen ‚paradise your life‘- Tipp vornehmen und ihn konkret in seine alltäglichen Gewohnheiten einbauen.

Gut beraten ist man, die durch eine Lebensweise- Umstellung ermöglichten Wege zu höheren geistigen Ebenen auch übend zu beschreiten …

Eine weitere Möglichkeit ist, dem Körper mehr Achtsamkeit entgegenzubringen bzw. Unpässlichkeiten nicht achtlos abzutun, sondern dankbar als Hinweis und Nachricht unseres besten Freundes und ‚einzigen Vehikels‘ anzunehmen und das verursachende (Fehl-)Verhalten nachzubessern.

Es ist also völlig egal ob Du über das ‚geistige Bild‘ den Körper steuerst oder ob Du über körperliche Interventionen und Übungen den Geist beeinflusst. Es funktioniert in beide Richtungen.
Wichtig ist einzig, DASS Du etwas tust! 😉

In diesem Sinne wünsche ich Dir:
Eine lebenslange Dauergesundheit, innere Ausgeglichenheit und Harmonie, langewährende Jugendlichkeit und eine strahlende Schönheit (was ja, wie wir gesehen haben, alles dasselbe und untrennbar miteinander verbunden ist)!