Himmel und Hölle

1. Juni 2017

himmelhoelleMenschen, die an einen jenseitigen Himmel oder eine nachtodliche Hölle glauben sind wohl eher am Aussterben. Auch weiß ich nicht wie Religionen diese beiden Orte gemeint hatten.
Doch eines weiß ich:
Himmel und Hölle gibt es!

Beide erwerben wir uns durch unsere Verhalten, unsere Gedanken.

Auch bei diesem Thema gilt Joki Kirschner’s ‚Rechtzeitig drauf schauen, dass man’s hat, wenn man’s braucht‘.
Für die 70jährige mit ihren Ängsten allein zu sein, ist es zu spät.
Für den 62jährigen mit seinem Krebs ist es zu spät.
Für jemanden vor dem Scheidungsrichter ist es für diese Partnerschafts- Chance zu spät.
Für den Prüfling der blank vor der Kommission steht, ist es zu spät.

Ok, letztere Beispiele sind vielleicht noch keine ‚Höllen‘. doch eine Panikattacke, eine unheilbare Krankheit, Alterseinsamkeit können sehr wohl diesseitige Höllen sein. Und sie denken, essen, verhalten wir uns an!

Im hohen Alter jedoch topfit, gutgelaunt, gesund und von allen hoch geschätzt zu sein könnte man sehr wohl ‚Himmel‘ nennen. All das wird nur den wenigsten geschenkt, kann sich aber jedermensch ‚anleben‘.
In diesem Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Bau Dir Deinen Fernseher!

14. September 2012

Ja! Bau Dir einen Fernseher!
Einen wirklichen ‚Fern- Seher‘!
Nicht dass ich Dich in die Enge der TV- Programme drängen will … 😉
– Naja, sie können auch erweiternd, bereichernd sein, mit der ‚richtigen‘ Einstellung …
Aber darum geht es heute nicht.

Bau Dir Deinen ‚Fern- Seher‘!
Einen ‚Fern- Seher‘, der Dich wirklich in die Ferne, in die Unbegrenztheit Deines Seins und Sehens gucken lässt …
Will sagen, lerne neu zu sehen. Lass Dich überraschen WIE eingeschränkt Du derzeit sieht! Wie eingeschränkt wir alle sehen …

Doch das ist nicht nur schlecht!
Wir, bzw. unser Gehirn ist ein genialer Vereinfacher. Das ist auch der Grund, warum wir soviel denken können.
Wir reduzieren komplexeste Dinge auf einzelne Worte und haben damit mehr ‚Speicherplatz‘ zur Verfügung bzw. können schneller denken.
Doch oft denken wir dadurch ‚zuviel‘!
In unserem Hirn ‚rast‘ es! Da wir praktisch alles auf Worte reduzieren um damit leichter ‚jonglieren‘ zu können.

Wenn wir in den Himmel blicken, könnten wir uns ‚verlieren‘ in diesen vielen Wolkenformationen, in diesem Farbenspiel, an diesen Veränderungen und dieser Vielfalt.
Da gibt es unendlich viele Tiere, Landschaften, Comics, Formen, Kurven, Strukturen, Texturen, etc. zu sehen.
Würden wir aber bei jedem Blick in den Himmel all diese Vielfalt wahrnehmen, wären wir jeweils für Stunden ‚gefesselt‘.
Deshalb gucken wir uns das einmal an und reduzieren es dann auf das Wort ‚Himmel‘ oder ‚Wolken‘.
Das verkürzt und rationalisiert unser Leben, bringt uns aber um den Sinnes- Genuss!

Um wieder die Freude an dieser unendliche Fülle zurückzugewinnen, muss man sich einiger Tricks bedienen.
Einer davon ist der Karton- Fernseher!
Schneide Dir in ein Stück Karton ein Fenster und halte immer wieder diese ‚Blende‘ vor Deine Augen.
Du wirst – wenn Du nicht wieder auf Worte reduzierst – mit wunderbaren und verblüffend schönen Bildern beschenkt werden …

Oder versuche mal, Deinen Blick nicht auf Dinge zu fokussieren sondern auf das Rundherum.
Wenn Du einen Zweig, eine Frucht, einen Kirchturm siehst, weißt Du natürlich, dass das ‚Dinge für sich‘ sind und Du fokussierst automatisch auf sie. Doch versuche, das Runderum als ’neues Wesen‘, als ’neuen Gegenstand‘ zu sehen.
Damit wirst Du völlig neue Seheindrücke erleben!

Dasselbe kannst Du mit allen Deinen Sinnen erleben!
Du kannst Dir die Musik- oder Sprach- Pausen ‚anhorchen‘.
Du kannst auf Nichtberührungen fokussieren.
Du kannst …
Du kannst …
Du kannst alles!

In diesem Sinn:
paradise your life!

PS: Diese Übungen sind natürlich schnell hier hingeschrieben. Doch Du kannst Stunden, Jahre, Dein Leben, damit verbringen – und bereichern …

 


Was gibt’s Schöneres …

17. Mai 2011

… als bei Sonnenschein, nackt unter einem Baum



 

 

 

 

 

 
zu liegen und in den Himmel zu schauen? …

 


Weisheit der Indianer

18. April 2011

Jeden tag
die erde mit den füßen berühren
am feuer sich wärmen
ins wasser fallen
und von der Luft gestreichelt sein

Wissen ein tag ohne die vier
schwester wasser und bruder feuer
mutter erde und vater himmel
ist ein verrotteter tag

Ein tag im krieg
den wir gegen alles
führen

(Dorothee Sölle)

 


Bäume sind Gedichte

14. Januar 2011

Bäume sind Gedichte,
die die Erde in den Himmel schreibt.
Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier,
um unsere Leere zu dokumentieren.

(Khalil Gibran)

 


Achtsamkeit

7. Dezember 2010

Zumindest in meinem Leben ist Achtsamkeit ein echtes Zauberwort.

Achtsamkeit eröffnet uns wunderbare Welten, den Himmel, die Liebe.
Achtsamkeit lässt uns erkennen, uns lernen, uns entwickeln.
Achtsamkeit schärft, sensibilisiert und erweitert unseren Horizont.
Achtsamkeit macht genau, macht weit, macht feinsinnig.
Achtsamkeit lässt uns zusammen- und ineinanderwachsen.
Achtsamkeit erweitert uns unsere Sinne, in Tiefe und Breite.
Achtsamkeit bereichert.
Achtsamkeit ist – hätte ich das etwa gar schon gesagt? – wunderbar! 😉
Ich wünsche Dir unendliche Achtsamkeit!
Bemüh Dich um sie!