Blümchensex

6. September 2021

Jaja, ich weiß schon, woran Du bei ‚Blümchensex‘ denkst     

Ja, ist auch wichtig bzw. das Thema interessant. Doch ich meine den wirklichen, den Sex zwischen Bienchen und Blümchen bzw. der, der Insekten und den Blüten, der für unser aller Leben gar nicht so unwichtig ist, wie wir gleich sehen werden.

Stellte doch der Entomologische Verein Krefeld fest, dass in 25 Jahren das Aufkommen von Fluginsekten um 76%(!) abgenommen hat. Australische Wissenschafter meinen überhaupt, dass es in 100 Jahren gar keine Insekten mehr geben wird.

Ist doch eh schön, nicht wahr? Die stechen doch, sind lästig, hinter unseren Marmeladebroten her, versauen unsere Windschutzscheiben und summen genau dann wenn wir einschlafen wollen     

Doch sie dienen nicht nur unseren Vögeln und vielen anderen Tieren als Futter, halten unsere Gewässer rein, zersetzen totes Material und erhöhen die Bodenfruchtbarkeit. Sie besorgen uns auch noch die Bestäubung und damit das Fruchten von dreiviertel(!) der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen! Das heißt der wirtschaftliche Schaden bei Totalausfall der Insekten beliefe sich allein in Deutschland auf jährlich 1,3 Milliarden Euro! In China ist dieser Fall bereits Alltag und die händische Bestäubung durch Menschen nur durch das (noch) Billiglohnniveau möglich.

Und was genau killt diese süßen Flatterer, denen ich im Garten oft stundenlang zusehe?

die steril, großflächigen agroindustriellen Flächen

die dort ausgebrachten Pestizide

auch die landwirtschaftliche Überdüngung, da diese die Wlidblumenvielfalt reduziert

die einförmigen Rasen- Gärten und Parks

unser Zubetonierwahn, dem täglich 70(!) Fußballfelder allein in Deutschland zum Opfer fallen

und auch unsere durchleuchteten, zum Tag gemachten Nächte.

Und was bringt uns das!?

Wer bitte will vergiftete Landwirtschaftsprodukte und Umwelt?

Wer findet große Einheitsflächen schöner als Kleinstrukturiertes!?

Wer macht lieber auf einem Spielfeld als in ‚unverbrauchter‘ Natur Urlaub?!

Wer braucht taghell ausgeleuchtete Straßen, wenn er schläft und Autos ohnehin Scheinwerfer haben!?

Wir töten also unsere nützlichsten ‚Nutztiere‘, die noch dazu selten entzückend sind – Ja! Beobachte sie bloß einmal unvoreingenommen! – wegen Dingen die wir selber nicht wollen und brauchen!

Ooooooooooobelix! Was hälts Du davon?

Ja, genau! Das mein‘ ich auch!     

Uns Zivilisations- Idioten ist doch echt nicht mehr zu helfen!

Wenn man neben diesen Naturschönheiten auch noch den Fleiß und Nutzen dieser süßen Bienchen bedenkt!

Dieser herrliche Honig! Das Bienenbrot, ein echter Gesundheits- und Genuss- Geheimtip!

Diese wunderbar heilsamen Propolis- Produkte, die herrlichen Pollenkörnchen, der dunkle Waldhonig, dieser – sogar heilsame – Duft in Bienenhäusern …!!

Es ist unglaublich, das alles zu missachten oder sogar zu vernichten. Oder wie Einstein schon sagte:

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und
die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Hoffnung- gebend, das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten, gegen das Bienensterben (‚Rettet die Bienen‘), allerdings bisher nur in Bayern !

Auch ich will hier nicht ausschließlich so pessimistisch schließen: Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Jedermensch, der sich auch nur ein wenig Zeit nimmt, einmal entspannt in freier Natur dieses entzückende Gewussel und Geflattere, diese Gesumme und geschäftige Herumgesuche und Pollensammeln zu beobachten, wird begeistert sein von diesen Zauberwesen, gegen die jede noch so geniale und hoch’intelligente‘ Drohne ein jämmerlicher Abklatsch ist, und sie künftig mit anderen Augen sehen bzw. werter schätzen oder sogar bewusst etwas für ihren Fortbestand tun.

Auch in diesem Sinne wieder einmal:


 
 
 


Migräne

16. März 2020

Ich meinte, in meinem Studium genug über Migräne gelernt zu haben. Doch erst das Miterleben eines Migräneanfalles einer Freundin machte mir klar, was Migräne wirklich bedeutet.
In der Folge durfte ich häufig erleben, wie sich diese schlimme Erkrankung nach einer Umstellung der Lebensweise in Richtung rohköstliche Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes in nichts auflöste.

Das ist KEIN Heilungs- Versprechen!
Das muss ich betonen, da Heilversprechen verboten sind.

    – Daran sieht man wieder einmal, wie ‚wichtig‘ den Profitmedizinern, die sich das gesetzlich festschreiben ließen, die Gesundheit der Menschen ist

Und ich könnte und wollte das auch nicht, da ich zutiefst davon überzeugt bin, dass jedermensch seine Lern- Erfahrungen selber zu machen hat bzw. machen ‚will‘ bis ‚muss‘.

Erklärt können o.a. Besserungen bis Gesundungen damit werden, dass Migräne nicht ‚einfach so‘ auftritt, sondern laut einer Iranischen Studie häufig mit Nährstoffmängeln einhergeht und laut einer Britischen Studie auch von Dehydration mitverursacht wird.
Beides wird natürlich durch rohköstliche Ernährung vermieden.
Einen Teil dieser Ursachen deckt für’s Erste und zum Ausprobieren bereits ein einfaches Rezept ab, das – siehe oben – natürlich keine Medizin ist
Vielmehr eine sehr leckere Limo, die Du zumindest einmal ausprobieren könntest:

In ein
0,2l- Glas mit Wasser,
2 Eßlöffel Zitronensaft und
einen viertel Teelöffel (rosa) Himalayasalz,
ev. noch einen Teelöffel Honig,
umrühren,
fertig!

Und genießen!

 

 

 


Augen zu für Rohköstler

12. März 2020

Heute habe ich ein Rezept mit nur 3 Zutaten, von denen 2 absolute no go’s für Rohköstler sind. Dennoch stell ich es gerne einmal vor.
Es geht um Oxymel.

Das ist eine Mischung aus Essig und Honig, die sich schon in Arzneibüchern der Renaissance findet.
Der Name leitet sich von ‚Oxy‘ für Säure/ sauer und ‚Mel‘ für Honig ab. Im Deutschen auch unter ‚Sauerhonig‘ bekannt.

Essig ist bei Rohköstlern nicht gern gesehen, da er nicht wirklich natürlich und häufig pasteurisiert ist. Man merkt es daran, dass er meist umgehend ausgeschwitzt wird. Für das ‚kleinere Übel‘ halte ich selbstgemachten Apfelessig.
Honig ist nicht vegan, da er den Bienen geklaut wird, zu zuckerlastig ist und während seines Herstellungsprozesses meistens erhitzt wurde.

Doch Oxymel ist
pur und löffelweise ein beliebtes Stärkungs- und Heilmittel in der Volksheilkunde,
mit Wasser verdünnt ein erfrischendes Getränk,
zur Mazeration von Kräutern, Blüten, Früchten, Wurzeln oder Gewürzen bestens geeignet und auch
als Küchenwürze recht interessant.

Als Basisrezept werden
3 Teile Honig und
1 Teil Essig
vermischt.

Lässt man im Oxymel Kräuter, Blüten, Früchte, Wurzeln oder Gewürze ziehen ist zu beachten, dass wegen Schimmelgefahr nichts über den Oxymelspiegel ragen darf und alle Luftbläschen herausgerührt sein müssen. Danach lässt man den Ansatz 3 bis 4 Wochen warm stehen, seiht ab und lagert es für maximal 1 Jahr kühl und dunkel.

Ich denk mir, zum Experimentieren ist dieses Rezept, trotz aller Bedenken, sehr interessant und in geringen Dosen ja auch nicht ’sooo giftig‘

Wohl bekomms!

 

 

 


Der Weise in der Welt

20. September 2018

 

      So wie die Biene
den Duft und die Farbe der Blume
nicht im Geringsten schädigt
und nur ein Wenig vom Honig nippt,
so wandle der Weise in der Welt.

(Guatama Buddha, 560 – 480 v. Chr.)

 

 

 


Was die Bienen können …

5. September 2011

… will ich natürlich nicht 1:1 auf die Menschen umlegen. Doch interessant ist es schon, zu sehen, in welchen Dimmensionen und Bandbreiten die Natur/ Biologie arbeitet. Und ganz auszuschließen sind solche Phänomene für uns ‚biologische Wesen‘ ja auch wieder nicht!
Also worum geht’s?
Bienenköniginnen werden aus denselben Larven gezogen wie Arbeiterinnen.
Arbeiterinnen haben eine Lebenserwartung von ca. 40 Tagen; Bienenkönigennen eine von 4 Jahren. Also das 36fache!
Und der einzige Unterschied ist, wie wir heute zweifelsfrei wissen das Futter der Larven!
Während anfangs alle Larven mit dem Gelee Royal aus den Kopfdrüsen der Bienen gefüttert werden, wird das Futter für die künftigen Arbeiterinnen ab dem 5. Tag auf eine Pollen- Nektar- Mischung reduziert.

PS: Sollte jemand der hier mitlesenden noch Honig essen, – und das ‚gedankenlos‘, der sei daran erinnert, dass für 500g Honig die Bienen eine ganze Erdumrundung (40.000 km) zurückgelegt haben!