Nicht aufessen!

24. Januar 2011

Wir alle haben zwei ganz schlimme Programmierungen eingebaut bekommen!
Und zwar dass
a) wir regelmäßige Mahlzeiten einnehmen und
b) wir die jeweilige Portion aufessen
‚müssen’.

Vergiss beides!
Spür in Dich rein und iss nur, wenn Du – wirklich – hungrig bist. Im Sinne von ‚immer wieder mal im Hunger bleiben’, wie in ‚Genuss- Hunger‘ dargestellt.
Spür nach jedem Bissen in Dich rein, ob Du überhaupt noch hungrig bist.
Lass Dir Zeit, mach Pausen! Denn auch Sättigung braucht ihre Zeit, bevor man es merkt, dass man satt ist.
Guck Dir genau an, warum Du ev. nach der Sättigung dennoch weiter isst!
Vieles von unserem Vielessen hat psychologische Gründe, die psychologisch bereinigt gehören.
Unser Essen hat nur in den seltensten Fällen mit Nahrungsaufnahme zu tun. Vielmehr ist Essen großteils eine Ersatzbefriedigung, sei es aus Liebesmangel, aus Langeweile, aus Frust, etc.

 


Millionen- Quiz

2. Dezember 2010

Du kannst hier keine Millionen gewinnen, Dir aber Gedanken machen, die Millionen (Menschen) betreffen:

  • Glaubst Du, dass sich in absehbarer Zeit weltweiter Friede einstellen wird?
  • Glaubst Du, dass in absehbarer Zeit alle Krankheiten besiegt/ vermieden werden können?
  • Glaubst Du, dass in absehbarer Zeit Hungerkatastrophen überwunden sein werden?
  • Glaubst Du, dass sich in absehbarer Zeit alle Menschen lieben werden?
  • Glaubst Du, dass in absehbarer Zeit alle Umweltverschmutzungen gestoppt sein werden?
  • Glaubst Du, dass in absehbarer Zeit die Wirtschaft auf Nachhaltigkeit und Dienst an den Menschen umgeschwenkt haben wird?
  • Und wenn all das niemand glaubt: Wie soll es sich dann manifestieren???

     


    Genuss- Hunger

    12. November 2010

    Seit Jahrmillionen steuert unser Hunger unser Wohlbefinden und stellt unser Überleben sicher.
    Bei Hunger werden Hormone ausgeschüttet, die uns aktivieren und unsere Sinne klarer machen, um uns zur Futtersuche optimal vorzubereiten.
    Sind wir dann satt bedarf es dieser Hormonausschüttung nicht mehr und wir sind eher faul bis antriebslos.
    So weit so sinnvoll, so gut!
    Andererseits heißt das nichts anderes, als dass wir nur mit Hunger gut drauf sind, was für einen (leichten) Dauerhunger spräche.

    Und tatsächlich zeigen auch Tierversuche aus einer anderen Ecke, dass Hunger sich sehr positiv auswirkt:
    Immer wieder mal eingelegte Hungerphasen, wie sie ja auch in der freien Natur immer wieder vorkommen, verlängern die Lebenserwartung ganz entscheidend.

    Beide Hunger- Fakten zusammengenommen haben auch noch einen zusätzlichen, absolut positiven dritten Effekt:
    Hunger kann sich echt geil anfühlen, wenn man sich erstmal darauf eingestellt hat.
    Er macht ein sehr interessantes Gefühl in der Magengegend und im Mund …

    Zudem muss gesagt werden, dass wir ohnehin meist nicht des Hungers wegen, sondern aus Gewohnheit, Gusto oder Langeweile essen.
    Spür genau in Dich rein und werde Dir klar, warum Du nach einem Happen greifst!
    Bleib in Zukunft öfter im Hunger!
    a) Zögere das Essen hinaus und
    b) iss Dich nicht satt, sondern lass einen kleinen Hunger- Rest übrig. Dazu ist ein bewusstes Essen erforderlich, wie in ‚Richtig Essen’ besprochen.

    Und ganz wichtig! – Ich hab mir dabei, ähnlich wie bei der ‚Entdeckung’ der Rohkost, fassungslos über meine Betriebsblindheit, gegen die Stirn geklatscht – Vergiss die regelmäßigen Mahlzeiten! Iss wirklich nur wenn Du Hunger hast, unabhängig von der Uhrzeit und den üblichen Essenszeiten.

    Guten Appeti …. äh, … ‚Guten Hunger!’ wollt’ ich sagen 😉

     


    Richtig Essen!

    10. November 2010

    „Wir essen vom Falschen zu viel und zu schnell

    a) ‚Falsch ’, da gekocht, gebraten, gebacken, gezuckert, hochverarbeitet, unartgerecht und Tierleid- belastet (Fleisch, Milch, Eier).
    Wir sollten also artgerecht das essen was und wie es für uns wächst: Pflanzlich, roh und möglichst wenig verändert/ verarbeitet.

    b) ‚Zu viel’, da wir in eine Welt hineinsozialisiert wurden in der ständig und allerorts gegessen wird, als Minimum aber 3x täglich.
    Auf die Idee, und wie es richtig wäre, dass man auch nur dann essen könnte, wenn man Hunger verspürt kommt kaum noch jemand.
    Dass wir vielleicht gar nichts Feststoffliches zu uns zu nehmen bräuchten zeigen zwar zahlreiche Asketen, Gurus und Lichtnahrungsmenschen, klingt aber für ‚Normalohren’ unvorstellbar (sehr empfehlenswert der Film ‚Am Anfang war das Licht’).
    Unser ständiges Essen, unser vermeintlicher Hunger hat weitaus mehr mit Suchtverhalten, mit unserem seelischen Hunger und unseren Fehlprogrammierungen zu tun, als mit Nahrungsaufnahme.
    Kaum noch jemand fühlt sich wirklich aufgehoben in dieser Welt, empfindet sich dankbar geborgen und versorgt. Dabei liegt es auf der Hand, dass wir sekündlich mit ‚göttlicher Energie’ versorgt sein müssen; was sonst ließe unser Herz schlagen, ließe uns atmen und leben. Es ist doch bei allem angeblichen Fortschritt noch immer kein Lebendigkeits- Gen oder Mittel entdeckt worden. Oder wie Schopenhauer es ausdrückte ‚Der dümmste Typ kann einen Käfer zertreten, aber nicht alle Wissenschafter der Welt können ihn lebendig machen’.
    Auch die leider völlig unbekannte ‚Gegen- Medizin’, die Salutogenese hat als wichtigsten Gesundheitsfaktor diese Lebenszuversicht, dieses Geborgenheitsgefühl, ausgemacht.
    Es ist ‚bloß’ ein kleiner Schalter im Hirn, den wir auch auf ‚Ich bin dauerhaft und wunderbar versorgt und an eine unendliche Energiequelle angeschlossen’ stellen könnten.

    c) ‚Zu schnell’: Allein dieses, in dieser Aufzählung ‚schwächste Glied’, das am leichtesten zu vermeidende, wird meist sträflich vernachlässigt.
    Allein schon durch richtiges Kauen (ein Herr Schilling hat sich sogar das Wort ‚Schmauen’ dafür schützen lassen!) könnten wir unseren Genuss vervielfachen und unsere Essensmenge reduzieren.
    Zähl mal mit nach wie wenigen Kaubewegungen bereits der Schluck- Reflex wirkt!
    Wir sollten nur vollkommen verflüssigtes schlucken, danach den Mund völlig leer machen, eine kleine Achtsamkeitspause einlegen und den nächsten Bissen erst in den Mund stecken, wenn wir uns unsere ‚Brauchen wir wirklich noch etwas?’- Frage positiv beantwortet haben.
    Zudem sollten wir immer einen kleinen Hunger ‚übriglassen’. Denn
    a) Es dauert bis das Gegessene verarbeitet ist und Sattheit signalisiert wird, und
    b) ein leichter Hunger aktiviert ‚Nahrungs- Such’- Hormone im Körper die uns lebendiger, wacher und agiler sein lassen.

    Also, Du siehst, selbst bereits ‚Rohköstliche’ hätten noch genug an sich zu arbeiten.
    Doch auch ‚Noch- Gekochte’ können bereits viel für sich tun, indem sie das richtige Kauen in ihren Alltag integrieren.

    Bereits Gandhi sagte, dass man niemandem Gewalt antun sollte. Am allerwenigsten sich selber. Also sei lieb zu Dir, zu Deinem Körper und gib ihm was er gerne hat.
    – Auch wenn alle anderen etwas anderes tun und glauben …
    Mit 3 Worten:

    paradise your life