Teigtascherl

6. November 2019

Wie derzeit den Österreichischen Medien zu entnehmen ist, gibt es im Moment offensichtlich nichts wichtigeres, als sogenannte ‚illegale Teigtascherl- Fabriken‘ auszuheben.
Ich hab absolut nichts mit Teigtascherln zu tun, frag mich aber schon, wieso derartig Läppisches so konzertiert in allen Medien aufscheinen kann.

a) Was heißt ‚illegal‘!?
Stieße man auf meine Ernährungsgewohnheiten, die mich seit Jahrzehnten gesunderhalten, wäre das vermutlich auch ‚illegal‘!

b) Was sind ‚Fabriken‘!?
Meines Wissens gibt es Fabriken seit der Industrialisierung. Was genau macht sie nun plötzlich kriminell?

c) Auch die ‚mangelnden Hygiene- Standards‘ werden zu diesem Thema immer wieder angesprochen.
Ich kenne diese ‚Hygiene- Standards‘ nicht. Doch was bitte kann man schon falsch machen wenn man Kräuter oder andere Lebensmittel auf ausgewalkten Teig legt und das Ganze zusammendrückt oder -klebt‘!?

Noch vor wenigen Jahren lebten wir alle von solch ‚unhygienischen‘ Lebensmitteln, die in irgendwelchen Küchen hergestellt wurden.

Hygiene dient heute ganz offensichtlich dazu, Große, die sinnlose, aber teuere Auflagen erfüllen können, zu bevorzugen. Bzw. Kleine, umsatzmäßig Unbedeutende abzudrehen.

Liebe Leute, auch hier wieder: Bitte lernt einen unverbildeten Blick anzuwenden!
Es wird heute soviel getrickst, soviel manipuliert, soviel zugunsten des Geldes und der ‚Großen‘ wegen manipuliert … Das ist unglaublich!

Bedenkt bitte, dass wir Jahrmillionen- lang völlig ‚unhygienisch‘, aber dennoch topgesund überlebten!
– Und dass heute abertausende Rohköstler bestens und gesünder als alle Hygienevorschrifts- Typen, nicht nur über-, sondern allerbestens leben.

Ich weiß heute schon, dass ich morgen, wenn ich über ‚meine‘ – unhygieneische‘ – Wiese stapf, gegen gesetzliche Hygienevorschriften verstoße. Doch gesund, frei und unabhängig hält mich das dennoch …

 

 

 


Heilende Bilder

22. März 2018

Wir werden geleitet von zahllosen ‚Bildern‘, Lebensentwürfen, Erinnerungen, Visionen, Übernommenem, Gedachtem, Geplantem …
Alle diese ‚Bilder‘ kann man einordnen in heilsame und eher krankmachende.
Je evolutionshistorisch älter die ‚Bilder‘ sind, desto harmonischer, heilender wirken sie auf uns.
Neue ‚Bilder‘ sind häufig veränderte/ reduzierte und damit krankmachende Altbilder.

Ein Beispiel:

Das Bild einer vertrauten, harmonischen Gruppe ist ein Urbild aus Primatenzeiten und wirkt sehr harmonisierend und heilend.

Das Bild von liebender Mutter-Vater-Kind- Familie ist eine bereits abgeschwächte, wenn auch meist nicht bewusst, so doch weniger heilsame Version.

Das Bild eines selten bis nie anwesenden Elternteiles ist für Kinder ein, wenn heute auch nicht mehr wahrgenommenes aber dennoch, schmerzliches und häufig krankmachendes.

Es besteht aber auch die Möglichkeit aus zweiterem Bild heraus das erste zu ‚beschädigen‘ a la ‚Bin ich blöd und streit mich mit sovielen Leuten rum?‘. Damit verliert ein urharmonisches Bild seine Heilkraft, das zweite kann jedoch dennoch nicht dieselbe Ursprungsenergie bereitstellen.

Es spielt also auch eine Rolle, in ‚welchen Rahmen‘ wir unsere Bilder stellen.

Wir sind somit gut beraten auf unsere Gedanken- und ‚Bilder‘- Hygiene zu achten. Sie schaffen unsere Zukunft.
Positive archetypische Urbilder strotzen förmlich vor Energie die uns zugute kommt.
Auch wenn sie uns in Medien, Filmen, Büchern, gesellschaftlichen Konventionen als ’normal‘ oder sogar erstrebenswert dargestellt werden, kosten uns negative Bilder Energie, machen schlechte Träume und eine schlechte Zukunft.

DAS will – völlig unbeachtet vom mainstream, fälschlich als Kultur bezeichnet – beachtet sein!

 

 

 


Das Viren- Märchen

29. Dezember 2016

Seit Jahrmillionen leben wir mit Viren, Bakterien, Pilzen und anderen, sogenannten ‚Erregern‘ zusammen. Gegen jeden für ihnen entwickelten wir Strategien, mit ihm zurecht zu kommen. Durch jeden von ihnen lernten wir etwas Nützliches dazu.
Diese Kontakte, dieses Lernen hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind.
Wir sind gegen praktisch alle Erreger immun, solange wir nicht unser Immunsystem durch falsche Lebensweise schwächen.
Viele Erreger brauchen wir aber auch, um Lebensführungsfehler zu ‚entsorgen‘.

Erst seit ca. 150 Jahren, seit Pasteur und Koch sind alle Erreger zu erklärten Feinden geworden. Und das nur deshalb, weil diese beiden zufällig einen dieser Erreger entdeckten. Die Anwesenheit von Erregern zur Krankheitsursache zu machen ist derartig absurd, dass ich es nur mit dieser unten dargestellten Parabel verdeutlichen kann.

Auch unser Hygiene- Wahn ist eine seltene Lachnummer. Einerseits gibt es diese Wirk- Keime überall, in der Luft, in der Erde, im Staub, im Wasser, auf jeder Oberfläche. Wir könnten sie alle gar nicht ausrotten!
Zum Anderen: Gelänge es uns tatsächlich alle Bakterien zu vernichten, wären auch wir tot. Denn Bakterien sind essenzielle Hilfeleister für uns.

 Feuerwehr- Viren

 

 

 


Gedankenhygiene

2. August 2013

GedankenhygieneNach gar vielen Kriterien lassen sich, in unserer, nun mal dualen Welt, die Menschen einteilen.
Für das heutige Thema sagen wir, es gibt generell ordnungsliebende Menschen und eher chaotische.
So unterschiedlich beide sind, so könnten doch beide noch mehr für ihr Leben tun!

Erstere, indem sie sich in ihrem Gehirn ebenso verhalten, wie in ihrem penibel gestutzten Garten und in ihren gesaugten, gewischten, geleckten Häusern. Sie misten es immer wieder von Negativbegriffen aus, lassen keinen neuen Schutz rein und versuchen es hell und freundlich zu halten, mit einem Wort, gut zu denken.
Wozu, könntest Du fragen, sollte das gut sein? Was schlecht ist, ist schlecht und das denke und sage ich auch.

Ja, ist ok. Doch Du solltest dazu wissen wie Dein Gehirn funktioniert:
Es gibt Deine Realität und Objektivität nicht im Außen.
Es gibt keine objektive Vergangenheit.
Es gibt keine allgemein anerkannte Zukunft.
All das ist ausschließlich in unserem Kopf!

Und was in diesem Kopf ist, wurde uns

    a) von Kindesbeinen an ‚eingepflanzt‘ und
    b) dürfen wir nun selber gestalten.

Diesen ‚Kopfgarten‘ kann man sich so vorstellen, dass da alte Misthaufen rumliegen und -stinken, altes Gerümpel rumliegt, ein paar alte, ein paar neue Bäume wachsen und jede menge an Gras und Kräutern sprießt. Man kann pflanzen was immer man will. Doch auch von außen werden immer wieder Samen von Unkraut und wunderbaren Blütenpflanzen hereingeweht.
Wir können die Altlasten zwar nicht mehr restlos wegschaufeln, aber begrünen und beblüten. Wir können Maßnahmen treffen, schlimmste Flugsamen unschädlich zu machen. Wir können wunderbarste Pflanzen und Gewächse setzen, fördern, vermehren …

Und je blühender und schöner dieser Garten ist, desto mehr Freude wird er uns und anderen machen und – was fast noch wichtiger ist – es geht um den ‚Schön- Anteil‘. Je größer dieser ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass zufällige, kurze Blicke, Nachdenkphasen in schöne helle Gartenbereiche fallen, dass unsere Spazierwege durch den Garten immer längere Strecken durch, uns angenehme, glücklichmachende Bereiche führen …

Vermeide also böse Gedanken, bad news, Gespräche über ’schreckliche Sensationen‘, Krankheiten, Unglücke, Katastrophen …
Erfreu Dich lieber an den unzähligen Alltagswundern. Sieh genau hin! Es gibt mehr als wir denken.

Und solch ein Denken beeinflusst auch positiv unser Leben, unser Schicksal! Denn Du erinnerst Dich ja (an die NaturPur- Seite):

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.

Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

Und die Chaotischen/ Schlampigen?
Die lernen das Ordnung- Halten und Begrünen und Beschönen, wenn sie’s schon nicht im Außen schaffen, hoffentlich wenigstens im Kopf 😉

In diesem Sinne:
paradise your life !

 


Unsichtbare Gewohnheiten

24. November 2011

Bei meinen ersten Rohernährungs- Coachings wunderte ich mich, wie wenig Erfolge die Menschen durch ihre Ernährungsumstellung erzielten.
Ich ließ sie zu Beginn eine Liste mit ihren Problemen oder fallweise auch mit ihrem Tagesablauf führen. Nach einigen Monaten hatten sie dasselbe nochmal zu tun, um die Erfolge und Veränderungen zu verdeutlichen.
Nach den ersten Enttäuschungen war ich bald dahintergekommen, warum die Differenz dieser beiden Listen so mickrig ausfiel.
Die Menschen merken gar nicht, was sie alles an Problemen mit sich rumschleppen, die alle zu selbstverständlichen Gewohnheiten geworden sind und die sie auch dann noch weitermachen, wenn das Problem längst verschwunden ist.
Aber auch den umgekehrten Fall gibt es: Dass den Klienten gar nicht bewusst war, was alles bereits ein Problem ist.
Es würde jetzt zu weit führen, alle mir bekannten Körperäußerungen, Ticks und Gewohnheiten hier anzuführen, die bereits auf ein Ungleichgewicht oder Problem hinweisen. Zudem möchte ich, dass jedermensch sich eher an der Natur und an seiner kritischen Beobachtungsgabe orientiert, als an meinem ‚Vorgebeteten‘.
Als Richtschnur kann man meines Erachtens gar nicht ‚streng‘ genug sein, um nicht doch noch etwas zu übersehen. Schau dir wirklich akribisch jede Deiner Körperreaktionen und Handlungen an! Bereits das Kratzen einer Hautstelle, ein Räuspern sind Zeichen eines Befindlichkeits- Ungleichgewichts und sollten nicht erforderlich sein. Pickel ausdrücken, Hautcreme auftragen, Klopapier, Taschentücher und Medikamente zu brauchen sowieso. Jeder Furz, Körpergeruch, Nasenschleim, Ohrenschmalz, etc. sind bereits genauso unnatürlich wie Glieder-, Bauch- oder Kopfschmerzen.

Ein gesunder Körper braucht außer gutem Essen, ausreichend Bewegung und Schlaf, frischer Luft, liebevollen Natur- und Sozialkontakten nichts!

Und schafft alles für’s Leben Notwendige und sogar noch jede Menge Glück und Spaß obendrein ohne jede Befindlichkeitsstörung.

SO sieht es aus! 😉

 


Die ‘Residenz’

5. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Von der Wohnhausanlage, in der ich derzeit lebe würde man nach dieser Außenfront mit imposantem Tor nicht annehmen, dass sie 18 Wohnungen beherbergt, wobei jede Wohnung bloß ein Raum mit Metall- Tür und Fenster ist.
Gänzlich verblüfft war ich, als ich gestern Abend an der ‘Wohnung’ eines nach Businessman aussehenden Schwarzen vorbeiging und durchs Fenster sah, dass der in einem völlig leeren Raum mit einem Nagel an der Wand, an dem sein Anzug hing, am blanken Betonboten saß und in seinen Laptop starrte.
Allen Mietern stehen zwei Wasser- Entnahmestellen, zwei Toiletten und zwei Duschkabinen zur Verfügung.
Duschen ist morgens nur mit Eiskalt- Wasser möglich! Aber das hab ich vermutlich gebraucht, denn zu Hause schaff ich es nur sehr selten zum Duschfinale die Mischarmatur auf kalt zu drehen, obwohl ich weiß, dass unserer Haut in der Zivilisation einiges an Reizen fehlt.
Tagsüber kann man angeblich ca. 6 warme Liter genießen, da die Wasserzuleitung am Dach verläuft.
Obwohl fließendes Wasser vorhanden ist, beobachte ich immer wieder, wie Äthiopier mit einem Liter Wasser aus einem Krug ihre Morgentoilette verrichten.
Dass die Toiletten, obwohl sie direkt an die Duschen angrenzen keinen Wasseranschluss haben und dementsprechend ’duften’ und Ablagerungen haben, gehört für mich zu den absolut unverständlichen Afrika- Mysterien.
Zudem sind die Bodenneigungen so, dass es auch nicht reicht einen Kübel Wasser reinzuschütten, da sich diese dann punktgenau in der hinteren Ecke sammelt und stehenbleibt.
Das konnte ich leider nicht ändern, aber eine ganz grandiose Neuerung ‚musste‘ ich in der völlig Regal- und Haken- losen Duschkabine einführen, für die es schon eines Europäers bedurfte. Hier das Wunderwerk: 😉