Kosmetik

25. Februar 2015

kosmetikLiebe Leser, Ich bekomme von Euch soviele Informationen, dass Ihr Euch schon fast mehr durch Euch selber versorgt als durch mich 😉
Heute hab ich einen link zu einem Interview mit Marion Schimmelpfennig erhalten.
Sie hat ein Buch über Kosmetikartikel geschrieben (‚Giftcocktail Körperpflege‘) und nahezu Unglaubliches aufgedeckt.
Ich hab nach wenigen Minuten schon wieder abgeschaltet, da ich solche Produkte seit Jahrzehnten nicht mehr verwende.
Aber Infos wie

redball Materialkosten in Kosmetikprodukten ca. 1% (!)
redball deshalb sind das größtenteils billigste Abfallstoffe!
redball mehr Schönungs- als Pflegemittel
redball Inhaltsstoffe die in den Griffen von Arbeitsmaschinen bei den Arbeitern schon Hormonvergiftungen auslösten werden in Kosmetika verwendet
redball ein Teil der kosmetischen Inhaltsstoffen machen die Haut für Giftstoffe durchlässig
redball Augen- Lähmungsmittel in Babyshampoos um Weinen zu verhindern

lassen vielleicht bei einigen von Euch die ‚Glocken klingeln‘ 😉

Finger weg von all diesem schön beworbenen, aber nutzlosen Krempel! Mensch braucht das nicht! Absolut nicht!
Mensch kann nicht vorsichtig und kritisch genug sein gegenüber den Profiteuren der Wirtschaft.

Und auch noch der psychische Effekt: Wir sind schon wunderbar!
Wir brauchen uns nicht zu verbessern! – Was ja ohnehin nicht funktioniert.
Sei Dir klar darüber, dass allein schon der Kauf solcher Produkte Dich runterzieht, Dich zu einem verbesserungswürdigen und damit unvollkommenem Wesen macht.
Auch wenn ich’s schon hunderte Male geschrieben hab: Nimms heute vielleicht mal wirklich wahr und ernst:
paradise your life !     😉

 

 

 


Nichtwissen als Wissen

5. November 2012

Unser heutiges Wissen ist enorm!
– Meinen wir!

Gegenüber dem, was aber tatsächlich ist, in der Natur, auf diesem Planeten, in unserem Körper, ist es erbärmlich wenig, was wir wissen.
Ja, es ist sogar so, dass dieses heutige, vermeintlich umfassende Wissen uns in die Irre führt.
Der Winzteil der uns bekannt ist, wird großartig und so präsentiert, als wär‘ es ‚die Welt‘.

Alle reden von Hormonen, Vitaminen und Cholesterin, gehen zu Blutuntersuchungen und meinen, aus diesen Messwerten ihren Gesundheits- Status ablesen zu können.
Dieses unser Teil-, um nicht zu sagen Mikro- Wissen verkleinert uns sozusagen unser Bild von einer wunderbaren, hochkomplexen Welt, von der unendlich vielfältigen Natur und unserem Wunder, Körper.

Wir starren auf den winzig kleinen, uns heute bekannten Teil und meinen

    a) damit alles zu kennen und
    b) verhindern uns damit die Bewunderung für dieses hochkomplexe und bewunderungswürdige ‚Geschenks- Universum‘.

Als kleines Beispiel:
Würden wir eine Stadt wie Wien oder München mit allem was da kreucht schreddern, diese Masse einkonzentrieren, durchmischen, daraus eine Probe ziehen und diese chemisch untersuchen, wäre es doch wohl sonnenklar, dass diese Angaben über die Inhaltsstoffe genau nichts über diese ehemaligen Städte aussagen.
Doch genau das tun wir mit Pflanzeninhaltsstoffen, bei Blutuntersuchungen, etc. Obwohl wir wissen, dass schon eine einzelne Körper- oder Pflanzenzelle die Komplexität einer Stadt aufweist …

 


Wild, urwüchsig …

27. April 2012

… starktriebig, ungestüm, kraftvoll, ausufernd, ungezähmt ….
Sind das nicht Eigenschaften, Energien, die wir in der heutigen Zeit in dieser wohlgeordneten Zivilisation gut gebrauchen könnten?
Vielleicht sogar dringendst bräuchten?
Sind diese Eigenschaften, diese Kräfte aus der geordnet braven Ecke, von der angepassten, guterzogenen Seite zu erwarten?
Oder macht eher Angepasszes angepasst und Wildes wild? Eher Ungestümes ungestüm?

Die obigen Eigenschaften sind die zweifellos treffendsten Beschreibungen der besonders jetzt im Frühling aktivsten, das ganze Jahr über aber erntbaren Wildkräuter: Brennessel, Vogelmiere und Giersch.

Alle drei sind Pionierpflanzen, Vorstürmer, Wegbereiter. Warum sollten wir diese wunderbaren Eigenschaften NICHT nutzen, uns NICHT einver- leiben, uns an- eignen?

Alle drei sind leicht zu erkennen, praktisch überall auffindbar, einfach zu ernten.

Bei der Brennessel musst Du bloß ‚von unten nach oben‘ zugreifen um Dich nicht zu ‚verbrennen‘ oder sie mit der Schere abschneiden. Am günstigsten ist es die Triebspitzen zu ernten.
Auch bei der Vogelmiere ernten wir die frischen grünen Triebspitzen und achten auf ihre glatten unbehaarten Ränder (und ev. weißen Blütchen) um sie nicht mit dem bitteren, aber ebenfalls essbaren (blau blühenden) Ehrenpreis zu verwechseln.
Um den Giersch nicht mit anderen teils auch giftigen Doldenblütlern zu verwechseln ist es ratsam auf seinen dreikantigen Stängel zu achten. Wer ihn aber einmal in natura gesehen, gerochen und geschmeckt hat kann ihn nicht mehr verwechseln. Besonders zart und würzig sind seine noch etwas zusammengefalteten jungen Blättchen.

Diese ‚großen Drei‘ würden allein schon reichen, um Dich gut und wirkstoffreich übers Jahr zu bringen.
Sie sind jetzt im Frühling in ‚rauen Mengen‘ erntbar, bis spät in den Herbst auffindbar und für den Winter auch milchsauer einlegbar (zu dieser wunderbaren, energieaufwandslosen Methode des Haltbarmachens, die diese ohnehin schon wertvollen Kräuter noch gehaltvoller macht demnächst mehr).

Diese Kräuter können direkt vor Ort frisch genossen werden (die Brennessel zuvor etwas zwischen den Fingern oder sicherer, zwischen bekleidetem Unterarm und Oberschenkel rollen), zuhause zu Salat verarbeitet werden oder als tägliches, leicht mitnehmbares smoothie mit Orange, Apfel, Banane und ev. einigen Nüssen gemixt werden.

Besonders der Giersch ist sehr eiweißreich und hilft ‚alte Fleischsünden‘ auszuscheiden. Alle drei beinhalten ein vielfaches an Wirkstoffen von ’normalem‘ Gemüse.
Beachte also auch bei den verzehrten Mengen, dass bereits ein Zwanzigstel der üblichen Salatmengen denselben Inhaltsstoffgehalt aufweist. Du kannst aber kaum zu viel davon essen. Mit mehr entgiftest Du bloß etwas stärker …

Natürlich kannst Du Dir diese Drei mit jeder Menge anderen Wildkräutern ergänzen: Gundermann, Gänseblümchen, Veilchen, Löwenzahn, Kirschen- Brombeer-, Himbeer-, Erdbeer- oder Lindenblättern, Breit- oder Spitzwegerich, Hopfentriebe, Schafgarbe, Bärlauch, etc.

Aber auch Gras ist essbar. So wie in unseren Breiten so ziemlich alles gefahrlos – roh – kost-bar ist. Ich kenne nichts, das roh gut schmeckt und giftig wäre …

Zu Beginn halte Dich aber eher an Bekanntes bzw. die ‚Großen Drei‘. Schnell wirst Du auf den Geschmack kommen und Deinen ‚wilden Speisezettel‘ erweitern …

Besonders jetzt im Frühling brauchen wir Wildkräuter dringend. Lass Dir diese wunderbaren Gratis- Geschenke keinesfalls entgehen!