Kopfmenschen!?

16. August 2018

Beobachte Dich einmal eine Zeitlang, spür in Dich rein! Was sind wir? …
– Wir sind in erster Linie emotionale, sicher keine rein mentalen, Wesen!

Und wie leben wir!?
Und wie ist unsere Gesellschaft aufgebaut!?
Praktisch ausschließlich gegen unsere Natur; rein mental, logisch, rational, verkopft!

Unsere Kinder in der Schule in ihrer, für die Selbstentwicklung wichtigsten Zeit!? Gibt’s vielleicht den Gegenstand Herzensbildung?! Nein, ausschließlich Gehirn- Themen und Gegenstände.
Und genau diese, von uns gewünschte und erzogeene Gesellschaft haben wir auch!
Kleinste werden abgeschoben. Alte werden abgeschoben. Von der Norm Abweichende werden versteckt und abgeschoben. Kranke werden versteckt.
Sichtbar sind praktisch ausschließlich die Hippen, die Jungen, die Intelligenten, die Erfogreichen …

Was sind Emotionen?
Sie sind der älteste und ‚erfahrenste‘ ‚Geistesteil‘ von uns!
Einerseits bestehen sie aus Intuitionen und Instinkten, die nichts anderes sind als
über Jahrmillionen angelernte und weitervererbte Erfahrungen. Andererseits sind sie die Essenz unserer Gedanken und Erfahrungen in diesem Leben.
Emotionen sind also weitaus ‚erfahrener‘ und verlässlicher, als Gedanken!
Denn mit Gedanken – das kennt jedeR – können wir herumfliegen und -spinnen ohne Ende. Kein Unsinn, den wir uns nicht ausdenken könnten.
Das ist wunderbar.
Doch das zur Zukunfts-, Lebens- und Entscheidungs- Basis zu machen ist einfach nur ver-rückt.
Doch genau das tun wir! In allen Firmen, Parlamenten, Ämtern sitzen ausschließlich Verkopfte …
Sei oder werde Du ein Beherzter!

 

 

 


Paradiesmus

30. Juni 2016

„Im Gegensatz zum Tier sagen dem Menschen keine Instinkte, was er muß;
und dem Menschen von heute sagen keine Traditionen mehr, was er soll;
und oft scheint er nicht mehr zu wissen, was er eigentlich will.“

Dieses Zitat von Viktor Frankl, wenngleich schon einige Jahre, nein, Jahrzehnte, alt, ist nach wie vor brandaktuell.
Was tut der Mensch, der nicht weiß, was er will? Laut Frankl tut er entweder was andere tun, das wäre Konformismus, oder er tut was andere wollen – Totalitarismus.

Oder er pflegt den wunderbaren Paradiesmus!     zwink

 

 

 


Kräuter- Wissen

17. August 2012

Schon die chemische Pharmazie stand mit ihren Medikamenten von Anfang an unter keinem heilsamen Stern, da sie
bloß Symptome unterdrückte,
auf einzelne isolierte Wirkstoffe setzte und
sich auf Diagnosen bzw. die ‚Behandlung‘ einzelner Erscheinungen stützte.

Der medizinische Einsatz von Kräutern ist da schon ein wenig ganzheitlicher. Da allein schon praktisch immer das ganze Kraut und damit ein ganzes, gut abgestimmtes Wirkstoff- Bouquet Verwendung findet.
Dass auch hier wieder von den Pharmas und der Wissenschaft – oder sind diese beiden eh schon gar nicht mehr trennbar? 😉
Also, dass auch hier wieder die Wissenschaft einzelne Wirkstoffe aus naturrichtigen Mischungen extrahiert, untersucht und ev. verwendet führt zu der bekannten aber absurden Situation, dass nun zum Beispiel allerorten vor dem Beinwell, von dem es in jedem Jahrhundert fast hymische Empfehlungen bis Wundergeschichten gab, gewarnt wird. Bloß weil er Pyrrolizidinalkaloide enthält die isoliert und in großen Mengen Probleme machen können.

Also, Kräuter sind schon besser als Medikamente.
Aber ein Haken ist auch bei der Kräuterverwendung immer noch dabei:
Der Mensch kann und kann offensichtlich nicht einsehen, dass er nicht die Krone der Schöpfung ist, dass ihm die Natur/ Schöpfung immer noch über ist. Er will immer be-handeln, diagnostizieren, retten, helfen, sich wichtig machen.
Sieht man sich die zahllosen Uralt- Rezepte vom Parazelsus, der Bingener Hildegard oder anderer Kräuterkundiger, oder sogar die der neuen, wie hier in Österreich den Kräuterpfarrer Weidinger an, ist die Absurdität kaum zu überbieten.
Da wird völlig unbegründet ‚am Tage zweye‘, ‚alle 3 Stunden 7 Tropfen‘ und ähnlicher Unsinn, der wohl nur das Ego des Behandlers fütterte, verzapft …
– Als hätte da je einer untersucht was bei 6 oder 8, statt 7 Tropfen passiert …

Auch das gezielte Einsetzen bestimmer Kräuter gegen bestimmte Gesundheitsprobleme, wie ‚Rosmarin stärkt das Herz‘, Brennessel entwässert‘ ist vom Prinzip her Unsinn. Es zeigt zwar, dass die Menschen sehr wohl beobachten können. Doch wird m.E. viel zu schnell verallgemeinert.
Und vor allem, es wird stillschweigend impliziert, dass bei Problemen der Mensch, am Besten ein (Kräuter-)Kundiger eingreifen muss.

Dabei – und das ist das wunderbare Geschenk der Natur an uns! – tut die Natur ohnehin sofort, bereitwilligst und am effizientesten. – Wenn wir sie nur lassen!

Wir brauchen also weder gezielt das Kräutl suchen dass gegen unser Leiden gewachsen ist, noch einen Kräuterkundigen. Wir brauchen uns bloß ‚artgerecht‘ und wildkräuterreich zu ernähren. Dann – und hier hatte Parazelsus Recht – wird unsere Nahrung auch unsere Medizin sein.
Entweder sorgen wir bei dieser Methode für eine möglichst große Vielfalt in unserer Ernährung. Oder wir vertrauen auf unseren Instinkt, der uns mit unseren Gustos und Verlangen sehr genau zeigt, was wir brauchen.
Mit solch einer ‚richtigen Fülle‘ hat unser Körper genug um das für ihn Richtige richtig anzuwenden.
Und er tut das besser als jeder Arzt oder Kräuterkundige!

Tja, so einfach ist ein Paradies- Leben! 😉

 


Mein Gefühl sagt mir …

1. Juli 2012

Diesen Satz höre ich oft, besonders von Frauen.
Auch ich bin sehr dafür wieder verstärkt auf seinen Körper zu horchen. – Und natürlich auf die Natur! Aber dazu kommen wir später noch.

Man sollte allerdings beim Bauchgefühl sehr vorsichtig sein. Denn unser Gefühl ist nichts anderes als das Produkt unserer Sozialisation, unserer Erfahrungen und vielem Gehörten, Angelesenem oder sonstwie ‚Aufgeschnapptem‘.
Der eine wächst als Aborigines auf, sein Alltag besteht aus Naturbeobachtungen, seine Freuden sind gegrillte Engerlinge und sein Sozialverhalten ist durch das Clan- Zusammenleben bestimmt. Ein anderer wächst in New York auf, in pulsierenden übervollen Straßen ohne einen Hauch von Natur, inmitten einer anonymen Vielfalt, seine Freude ist vielleicht ein Crisp- Riegel oder Big Mac.
Ein wieder anderer wächst in einem Österreichischen Bergdorf in einer Bauernfamilie auf, in der die Wochenhöhepunkte der Kirchenbesuch und der Schweinsbraten sind, der Tageslauf von den Bedürfnissen der Nutztiere und der Witterung bestimmt werden und das Sozialverhalten sich auf Befehlsempfang und –Ausführung beschränken.
Ein vielleicht noch anderes Leben wird in einer achtsamen und liebevollen Veganer- Familie mit viel Geschmuse und Wertschätzung sozialisiert. Die kleinen Freuden bestehen hier vielleicht in der Kirschenreife oder den ersten Erdbeeren …

Jeder dieser Menschen wird ein ‚todsicheres‘ Bauchgefühl und den Eindruck haben, sich darauf verlassen zu können.
Natürlich stimmt das auch! Das Gefühl ist ja eben die Quintessenz all der gemachten Erfahrungen.

BLOSS, alle diese und alle unsere Erfahrungen sind Zivilisations- Erfahrungen! Und die sind allesamt grottenfalsch!- Zumindest im Sinne der Naturrichtigkeit bzw. Evolution.
Wären sie Evolutions- richtig bzw. artgerecht, gäbe es weder Krankheiten noch andere Probleme.

Das heißt, wir müssen also unser Gefühl ‚nachjustieren‘!
Nachjustieren, indem wir mehr Naturgesetze, Naturwahrheiten und Naturbeobachtungen mit hineinnehmen.
Erst wenn unser ‚Bauch‘ voll ist mit diesen artgerechten Naturwahrheiten können wir uns wieder restlos auf ihn verlassen, brauchen keine Ernährungsberater, Paartherapeuten, Kinderpsychologen, Ärzte, Fitness- Trainer, Medien und andere Einflüsterer mehr. Dann sind wir wieder Instinkt- sicher, wie wir es Jahrmillionen lang schon mal waren und damit bestens und ohne alle Zivilisations- Errungenschaften durch diese enormen Zeiträume kamen.

 


Sich Gutes tun …

29. Oktober 2010

… ist nicht gleichbedeutend mit sich Gutes tun! 😉
Was sich als gut anspürt ist oft zerstörerisch und schafft unendliches Leid.
Wie kann es so etwas geben?
Wir sind doch intelligent, gebildet, können uns auf unser Gefühl verlassen …
Oder doch nicht?
Nein! Wir haben zwar tatsächlich einen unfehlbaren Instinkt, ein gutes Gefühl. ABER nur für Dinge, die wir gelernt haben, gefühlvoll zu erleben.
Also alle natürlichen Dinge, die uns schon seit Jahrmillionen begleiten.
Das heißt nichts anderes, als dass wir in einem Fach alle Hausaufgaben gemacht haben, darin perfekt sind, aber verwirrterweise in einem völlig anderen Fach zur Prüfung antreten.
Und da fallen wir natürlich durch!
Unsere Sinne, die uns ermöglichen uns Gutes zu tun, entwickelten sich ja nur deshalb, weil wir uns dadurch tatsächlich Gutes taten.
Ein Beispiel:
Ein Urwesen geht vor 10 Millionen Jahren auf Nahrungssuche und kommt zu einem Busch mit glänzend roten, fetten Beeren. Es kostet, sie munden ihm hervorragend, es geht ihm danach besser und es kann sich noch oft fortpflanzen und weitere Urwesen mit diesem Geschmack hervorbringen. Von einem zweiten Busch mit glänzend schwarzen, fetten Beeren kostet es ebenfalls, belässt es aber dabei, da sie ihm nicht munden.
Ein anderes Urwesen, mit anderem Geschmack isst sehr wohl die schwarzen Beeren, vergiftet sich und bringt keine Nachkommen mit solch einem fatalen Geschmack mehr hervor.

Da wir alle heute hier Lebenden eine schier unendlich lange Ahnenreihe aufweisen, scheinen alle unsere Vorfahren den ‚richtigen’ Geschmack gehabt zu haben. Wir könnten uns also beruhigt auf ihn verlassen.
BLOSS, heute verändern zahllose food- designer und Köche unsere Nahrungsmittel so sehr, dass der heutige ‚Ernährungs- Müll’ nie das beinhaltet, wonach es schmeckt, riecht, aussieht. Es wird verfälscht, gefärbt, gewürzt, aromatisiert was das Zeug hält. Wir bzw. unsere Sinne werden nach Strich und Faden betrogen. Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass wir uns etwas Gutes tun, wenn wir uns – vermeintlich – etwas Gutes tun.
Deshalb: Geh mit Köpfchen und ‚paradise your life’- Wissen vor und tu Dir nur Gutes, das Dir WIRKLICH GUT tut!

 


Was ist ‚mono’?

8. August 2010

Ja, ich weiß, ‚mono’ heißt einzig und ist griechisch.
Monogamie ist die exklusive Partnerschaft, Monozellen sind so dicke, einzelne Batterie- Zellen und der Monotheismus ist der Glaube an einen einzigen Gott.
Aber ‚mono’ gibt es auch in der Ernährung, gibt es auch bei ‚paradise your life’.
‚Mono’ meint, immer nur von jeweils einer Frucht-, von einer Gemüse-, von einer Wildkraut- Art zu essen.

Rohköstlich zu leben ist schon einmal ein wunderbarer Schritt weg von der zwar gängigen, aber dennoch schädigenden Denaturierungs- und Koch- Strategie. Doch selbst hier kann man immer noch mehr als genug falsch machen bzw. noch viel von der Natur und den Naturwesen lernen.
So wunderbar teilweise die ausgefeilten Rohkost- Gourmet- Rezepte, primär amerikanischer Rohköstler schmecken, und ich sie auch immer wieder gern probiere, befremden sie mich doch durch ihren denaturierten Charakter. Auf den div. Videos z.B. werden oft nur mehr verschiedene Pülver mit Wasser in den Mixer geschüttet. Die Zutaten sind zwar ‚nominal’ rohköstlich, d.h. nicht über 42°C erhitzt. Doch wirklich vital sind sie nicht mehr, ankeimen z.B. würden sie nicht mehr!

Blicken wir in die freie Natur, essen dort die Tiere zwar sehr erfolgreich alles roh. Doch zu einem Salat oder Müsli mischen sah sie m.E. bisher noch niemand 😉
Auch springen sie, nachdem sie eine leckere Feige gepflückt haben nicht zum nächsten oder überübernächsten Baum, um Abwechslung in ihren Speiseplan zu bringen.
Sie essen von einer – eben reifen – Fruchtart, bis

    a) keine mehr vorhanden ist oder
    b) bis sie ihnen nicht mehr schmeckt.

Genau so sollten wir es auch tun! Genau so sind unsere Körper es gewöhnt! Genau so sollten wir essen!
Eine Art von Obst oder eine Art von Gemüse, solange sie uns schmeckt. Danach sollte man sofort stoppen.
Die Instinktos, eine sehr ursprüngliche Rohkost- Richtung nennt soetwas ‚himmlische Phase’.
Es schmecken, wenn der Körper die enthaltenen Inhaltsstoffe braucht, einzelne Naturprodukte tatsächlich oft fantastisch gut.
Sehr interessant ist es, zu beobachten wie sehr der Geschmack ein und derselben Obst- oder Gemüse- Art sich während des Essens verändert. Sobald der Bedarf gestillt ist, weist diese Speise keinerlei Attraktivität mehr auf. Oft bzw. wenn man sensibel genug ist, tritt sogar die sogenannte ‚Sperre‘ ein. Sie sollte man unbedingt beachten und das Essen abbrechen.
Damit schult und verbessert man ganz automatisch seinen Instinkt.
– Und sooo schlecht ist das ja auch wieder nicht, nur das zu essen, was wirklich ‚himmlisch‘ schmeckt 😉
Man schwingt damit auch besser im Rhymus der Natur bzw. mit den Vegetationsperioden.
Mono- Kuren wie z.B. die bekannte Weintraubenkur sind sogar in der außer- rohköstlichen Heilerszene bekannt und beliebt.