Wer kämpft hat schon verloren

5. Mai 2016

Für die, die obige Überschrift für nicht so ganz selbsterklärend und selbstlogisch halten:

Das Bertolt Brecht zugeschriebene Zitat:

‚Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren‘

ist m.E. grottenfalsch, zumindest aber vorgestrig.
kämpfenEs wird aber wie viele andere Zitate und vorgebliche Weisheits- Sprüche gedankenlos wieder- und wiederverwendet. Damit unsere Fehlprogrammierungen nur ja möglichst lange aufrecht gehalten werden … 😉

2000 Jahre mit Geschichtchen dieses Herrn aus Nazareth sollten uns eigentlich schon etwas nähergerückt haben an Feindesliebe und ‚andere Backe hinhalten‘. Nicht nur diesem Jesus zuliebe, sondern aus purem Eigennutz!

Denn: ‚Wer kämpft hat eindeutig verloren‘!

Warum?
ball_red Wenn er verliert, hat er verloren.
ball_red Wenn er siegt hat der Andere verloren und damit auch der Sieger. Denn wir alle sind eins. Kein Schmerz der Welt, der nicht irgendwann den Weg auch zu vielen anderen fände …
ball_red Und verloren auch, weil er keinen friedlichen, konstruktiven Weg zum Anderen probiert, erlernt, gefunden hat …
ball_red Zuletzt der vielleicht wichtigste Punkt: Wer kämpft KANN nicht gewinnen! Denn wer kämpft sagt seinem Unterbewusstsein, das uns alles ausführt was wir ihm sagen: ‚Ich muss kämpfen um zu gewinnen. Also habe ich noch nicht gewonnen. Ich steh im Nichtgewonnenhaben‘. Und dort versucht das Unterbewusstsein uns wunschgemäß zu behalten.

 

 

 

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Neugierig sein!

21. September 2015

‚Neugierig‘ ist kein schönes Wort finde ich, da das ‚gierig‘ drinnensteckt. Aber es ist die, für ein glückliches Leben vermutlich wichtigste und wirksamste Vokabel.
‚Interessiert‘ klänge schöner, ist aber m.E. zu ’schwach‘ für das was wir brauchen.

Warum neugierig sein so wichtig ist?
Weil alles MÜSSEN vom Kopf kommt, Zwang bedeutet und deshalb von uns unbewusst schon von vornherein abgelehnt wird.
Alles Müssen ist Krampf, ist Planerfüllung. Und wer plant lässt nicht nur, wie wir ja schon wissen, Gott schmunzeln, sondern ist auch ‚unlebendig‘.
Denn wirkliches Leben ist bewegt, ist lebendig, birgt unerwartetes, überrascht und beschenkt uns.
Alles andere ist Angst- verkrampft!

Denn warum wollen und planen wir!?
Weil wir Angst haben überrascht zu werden, Angst haben Unerwartetes nicht zu schaffen, Angst haben überfordert zu werden, zu verhungern, nicht zu entsprechen, nicht geschätzt zu werden, nicht angenommen, nicht geliebt zu werden …

Und die Neugierde?
Genau sie ist es, die uns das alles erspart!
Klar könnt‘ ich auch sagen ‚Liebe alles wie es ist, vergiss Deine Ängste‘. Aber das wäre ein vermutlich zu großer und unrealistischer Schritt.
Ja klar, der Jesus hat angeblich nach der ersten Watsche die andere Wange auch noch hingehalten und hat sich sogar zu seinem ‚Liebet Eure Feinde‘ – für viele vermutlich – ‚verstiegen‘. Doch wer ist schon ein Jesus, eine Jesusin!?    😉

Aber neugierig sein auf die Welt, auf das Leben, auf andere Menschen, auf andere Wesen, das ist schon einmal ein ganz wichtiger und wunderbarer Schritt.
Zu beobachten: ‚Na, was wird da jetzt wohl passieren? Was wird das jetzt mit mir machen?‘
neugierigSozusagen ein Stück weit auch aus sich raustreten und als Beobachter fungieren.
DAS entängstigt! DAS verlebendigt!
Probier’s! Du wirst begeistert sein!     🙂

Auch Einstein sagte einmal: ‚Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig‘.
Das sei auch Du! Leidenschaftlich neugierig!
Oder beobachte Tiere! Sie sind immer neugierig, immer am Beobachten, immer interessiert an allem, an ihrer Umgebung. Ich hab kürzlich aus der Hängematte heraus stundenlang ein Huhn das sich in meinen Garten verirrt hatte beobachtet. Ich sag Dir, die leben ein so wunderbares Leben, wie kaum jemand von uns sich das vorstellen kann. Das braucht nichts zu planen, nichts zu denken, gehorcht keinen Zwängen, hat keinerlei Aufgaben, muss keine Erwartungen erfüllen.
Es ist einfach. Und der Rest läuft (wie) von alleine.
Und auch dieses Huhn braucht dazu nur seine Neugierde. Es geht einfach rum und ist neugierig. Dabei findet es beste Leckerbissen, Schattenplätze, Sonnenplätze, geeignete Nistplätze, feuchte Stellen, Sandstellen zum Baden. Findet es der Hahn dreht es auch erst ihre Kreise und sieht wie er sich benimmt, was das werden könnte, um sich dann naja … eh schon wissen …     😉
Ihr Leben LÄUFT einfach …
Deines auch? Oder planst, erfüllst, strebst, rackerst, arbeitest, grübelst, lernst, trainierst … Du noch?

 

 

 


Alles Versager!

19. Mai 2015

dollarSieh sie Dir doch an!

Mutter Theresa! – Arm wie eine Kirchenmaus!

Albert Einstein! – Nichtmal 1 $- Million hat der geschafft!

Jesus Christus! – Armselig am Kreuz geendet!

Mahatma Gandhi! – Lebenslang in Armut gelebt!

Albert Schweitzer! – Hockte lebenslang in einem primitiven Dorf in Gabun!

Alles erbärmliche Versager, sag ich Dir! 😉

 

 

 


Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder …

15. Januar 2015

jesus… hat Jesus noch gesagt, ‚werdet Ihr den Himmel (auf Erden) nicht erleben‘.
Das gilt mittlerweile nimmer. Denn auch die Kinder haben wir bereits ruiniert, ihre Unbefangenheit in zahllose Verhaltensregeln kanalisiert, ihre Zuversicht in unzählige Ängste verwandelt.

Aber man könnte sagen: ‚Wenn Ihr nicht wieder werdet wie die Tiere, werdet ihr nie das Glück und eine lebenslange Gesundheit finden‘.
Geht auch nimmer! Denn unter Tieren stellt mensch sich ja schon nur mehr degenerierte Haus- und ausgebeutetet Nutztiere vor.

Na, vielleicht klappts ja mit: ‚Wenn Ihr nicht wieder werdet wie die freilebenden Tiere, werdet ihr nie das Glück und eine lebenslange Gesundheit erleben‘.
Nö! Geht auch nicht!
Ich habs probiert! Darauf folgt sofort Aufheulen, im Sinne von ‚Natur ist grausam und brutal und doch kein Modell für uns hoooochentwickelte Menschen!‘.
Da hilft auch kein Hinweis, dass dieses Grausam- Bild grottenfalsch ist. Es wurde den Menschen bereits zu fest in die Köpfe gehämmert.

Tja, und was dabei herausgekommen ist, wenn mensch das (vermutlich falsch übersetzte oder ausgelegte) Gotteswort ‚Macht Euch die Erde untertan‘ befolgt, sehen wir ja allerorten.

Die oben erwähnten Tiere hatten das Glück, diesen Unsinn nicht lesen zu können, machen sich die Erde in dem Schöpfungs- Sinne ‚untertan‘, dass sie diese uns allen geschenkte Fülle genießen und – im Zivilisationssinn – dumm aber glücklich und gesund leben bzw. den Himmel, auf den die Gläubigen im Jenseits hoffen, schon im Diesseits genießen 😉

 

 

 


Glaube, Gläubige, Religionen

22. Dezember 2014

Lange schon möchte ich etwas zum Themenbereich Glaube, Gläubige, Religionen sagen. Jetzt, die Advent- und Weihnanchtszeit, die wir ja dem Christlichen Glauben verdannken, ist vielleicht eine gute Möglichkeit dazu.

naturreligionJesus, Buddha, Mohammed, … alle Religionsstifter, waren sicher ganz wunderbare Menschen.
Doch, und das bitte nie vergessen, sie alle waren MENSCHEN!
Menschen wie wir alle! Menschen, nach Gottes Ebenbild geschaffen, wie die Bibel sagt.
SIE aber, haben ihr volles Potenzial genutzt!
DAS sollten auch WIR tun!

Gläubig zu sein ist wunderbar und kann uns ein Stück unseres Weges führen. Aber irgendwann sollten wir eine ‚Nachfolge‘ zugunsten eigenen Schöpfertums hinter uns lassen.
Jeder von uns ist angelegt, wie Jesus, Buddha oder Mohammed eigenständig zu denken, Großes zu leisten, schöpferisch zu handeln, zu schaffen anstatt nachzuahmen, zu wissen anstatt zu glauben.

Dazu sollte die Abkehr vom Glauben der erste Schritt sein. Denn solange wir etwas glauben, suggerieren wir uns, nicht(s) zu wissen, machen wir uns klein., lassen wir uns klein machen.

Wir sind aber groß! Sogar unvorstellbar groß! – Für uns jetzt noch unvorstellbar groß!
Deshalb denk, sieh, gestalte Dich göttlich groß! Dann bist Du göttlich (groß)! 😉
Solch eine Entwicklung ist auch in Deines Gottes Sinn! Denn welcher himmlische Vater möchte nicht, dass sein Kind in Größe erstrahlt!?

Mir ist es ja schon fast peinlich, wie oft ich das hier in diesem blog schon gesagt habe. Aber stimmen tut es dennoch und viiiiiel zu wenig Menschen können es bis heute ‚glauben‘, obwohl jedermensch der auch nur ansatzweise sehen, wirklich hinsehen will, es sehen kann: All unsere Göttlichkeit können wir auch in der Natur sehen.
Es braucht keine Bücher und Überlieferungen, keine Zeremonien, Gebote und Glaubenssätze!
Es braucht nur offene Sinne um diese wunderbare Schöpfung in all Ihrer Pracht, in all ihrer Fülle wahrnehmen, lieben und unendlich bewundern und dankbar annehmen, zu können.
In diesem Sinn, ein wunderbares Weihnachtsfest im Sinne von
paradise your life

 

 

 


Kritik und Lob

20. Februar 2014

Lob und KritikÜberleg doch mal kurz: Was ist Dir lieber, Kritik oder Lob?

Nein, nein, nein! SO klar ist das auch wieder nicht, dass Lob das Bessere ist! 😉

Falls Dir Lob lieber ist, zeigt das bloß, dass Du Liebes-, Anerkennungs, Zuwendungs- ausgehungert/ bedürftig bist. Und damit von anderen abhängig bist!

Ist Dir Kritik an Dir oder Deinem Verhalten lieber, zeigst Du damit,
greenball dass Du an Deiner Weiterentwicklung interessiert,
greenball dass Du lernwillig bis -begierig bist,
greenball dass Du unabhängig von äußeren Bauchpinselungen bist,
greenball dass Du in Dir ruhst,
greenball dass Du mit Jesus‘ ‚Liebet Eure Feinde‘ etwas anfangen kannst.

Denn nur durch sie lernen wir, und unsere Lehrer können doch nicht unsere Feinde sein. Also eliminieren wir mit dieser neugierig, interessierten Einstellung so ganz nebenher auch noch alle unsere Feinde … 😉

Was aber bringt uns dahin? Was macht uns so stark, so unabhängig, so unbedürftig?

Die Antwort: Wir alle brauchen Liebe, Liebe, Liebe, da wir von unseren Eltern zwar unwissend, aber dennoch sehr lieblos aufgezogen wurden (ein Affenbaby z.B. genießt die Sicherheit und Liebe eines ’24 Stunden pro Tag‘- Körperkontaktes).
Dieser entgangenen Liebe laufen wir ein Leben lang nach!

Doch auch dafür erhalten wir payoli-/ Paradieslebens- Hilfe:
Seien wir uns bewusst, dass alles, wirklich alles, in unserem Kopf, in unserem Gehirn, ist!
Es steht nirgendwo eine Tonne Vergangenheit herum. Es gibt keinen Kübel voll mit unserer Meinung. Nirgends findet sich ein Sack voll mit unseren Prinzipien. …
All das ist NUR in unserem Gehirn gespeichert.

Und wer ist der Administrator, der Programmierer, dieses Gehirns?

WIR selber!!

Wir können unsere Erinnerungen, unsere Einstellungen, unsere Gefühle, unsere Vorsätze, unsere Vergangenheit, unsere Prinzipien … alles! selber einstellen und beliebig abändern!

DAS lass Dir mal auf der Zunge zergehen!
Und dann sag nochmal, wir seien KEINE Götter! 😉

Um zur Eingangsfrage zurückzukommen:
Du kannst auch Dein Liebes- Defizit damit füllen, dass Du Dich selber liebst, liebst, liebst! 🙂
Und Dich von der Natur, von der Schöpfung, vom Leben geliebt, geliebt, geliebt fühlen. Denn es liebt uns tatsächlich und schenkt in Über- Fülle.
Damit bist Du unabhängig von ‚Außen- Gesülzen‘ und kannst jedes feedback, jede Kritik als das nehmen was sie ist: Eine wertvolle Spiegelungen von außen, die uns hilft, uns besser kennenzulernen, uns weiterzuentwickeln …
– und uns als derart Vervollkommnete noch mehr zu lieben … 🙂

 

 
PS: Falls Du diesen Artikel bloß überflogen haben solltest, wie wir es durch die Vielfalt an Medienartikeln gewohnt sind: Er ist ein seltenes Goldkörnchen, das Dein Leben auf ganz tiefgreifende und wunderbare Art verändern könnte 😉

 

 

 


Jesus Christus

4. Oktober 2012

Gläubige verehren Christus als Gott bzw. Gottes Sohn und stellen ihn hoch über sich selber. Eine ganze Religion hat sich auf diesen Irrglauben, diesen Verehrungs- Kult aufgebaut.

Irrglaube, weil wir alle Götter sind. Weil wir alle Gottes Kinder sind, die er nach seinem Ebenbild erschuf, wie in der Bibel nachzulesen ist.

Jesus war also ‚bloß‘ der erste Mensch, der sich seiner Göttlichkeit bewusst war.
Wir brauchen nicht zu ihm aufzublicken, ihn zu bitten, zu ihm zu beten. Wir brauchen es ihm bloß gleich zu tun.

DAS sollte Eure neue Religion sein!

 

PS: Siehe dazu auch meinen ‚Uralt- Text‘ Gottes Schöpfung