Kritik und Lob

20. Februar 2014

Lob und KritikÜberleg doch mal kurz: Was ist Dir lieber, Kritik oder Lob?

Nein, nein, nein! SO klar ist das auch wieder nicht, dass Lob das Bessere ist! 😉

Falls Dir Lob lieber ist, zeigt das bloß, dass Du Liebes-, Anerkennungs, Zuwendungs- ausgehungert/ bedürftig bist. Und damit von anderen abhängig bist!

Ist Dir Kritik an Dir oder Deinem Verhalten lieber, zeigst Du damit,
greenball dass Du an Deiner Weiterentwicklung interessiert,
greenball dass Du lernwillig bis -begierig bist,
greenball dass Du unabhängig von äußeren Bauchpinselungen bist,
greenball dass Du in Dir ruhst,
greenball dass Du mit Jesus‘ ‚Liebet Eure Feinde‘ etwas anfangen kannst.

Denn nur durch sie lernen wir, und unsere Lehrer können doch nicht unsere Feinde sein. Also eliminieren wir mit dieser neugierig, interessierten Einstellung so ganz nebenher auch noch alle unsere Feinde … 😉

Was aber bringt uns dahin? Was macht uns so stark, so unabhängig, so unbedürftig?

Die Antwort: Wir alle brauchen Liebe, Liebe, Liebe, da wir von unseren Eltern zwar unwissend, aber dennoch sehr lieblos aufgezogen wurden (ein Affenbaby z.B. genießt die Sicherheit und Liebe eines ’24 Stunden pro Tag‘- Körperkontaktes).
Dieser entgangenen Liebe laufen wir ein Leben lang nach!

Doch auch dafür erhalten wir payoli-/ Paradieslebens- Hilfe:
Seien wir uns bewusst, dass alles, wirklich alles, in unserem Kopf, in unserem Gehirn, ist!
Es steht nirgendwo eine Tonne Vergangenheit herum. Es gibt keinen Kübel voll mit unserer Meinung. Nirgends findet sich ein Sack voll mit unseren Prinzipien. …
All das ist NUR in unserem Gehirn gespeichert.

Und wer ist der Administrator, der Programmierer, dieses Gehirns?

WIR selber!!

Wir können unsere Erinnerungen, unsere Einstellungen, unsere Gefühle, unsere Vorsätze, unsere Vergangenheit, unsere Prinzipien … alles! selber einstellen und beliebig abändern!

DAS lass Dir mal auf der Zunge zergehen!
Und dann sag nochmal, wir seien KEINE Götter! 😉

Um zur Eingangsfrage zurückzukommen:
Du kannst auch Dein Liebes- Defizit damit füllen, dass Du Dich selber liebst, liebst, liebst! 🙂
Und Dich von der Natur, von der Schöpfung, vom Leben geliebt, geliebt, geliebt fühlen. Denn es liebt uns tatsächlich und schenkt in Über- Fülle.
Damit bist Du unabhängig von ‚Außen- Gesülzen‘ und kannst jedes feedback, jede Kritik als das nehmen was sie ist: Eine wertvolle Spiegelungen von außen, die uns hilft, uns besser kennenzulernen, uns weiterzuentwickeln …
– und uns als derart Vervollkommnete noch mehr zu lieben … 🙂

 

 
PS: Falls Du diesen Artikel bloß überflogen haben solltest, wie wir es durch die Vielfalt an Medienartikeln gewohnt sind: Er ist ein seltenes Goldkörnchen, das Dein Leben auf ganz tiefgreifende und wunderbare Art verändern könnte 😉

 

 

 


Jesus Christus

4. Oktober 2012

Gläubige verehren Christus als Gott bzw. Gottes Sohn und stellen ihn hoch über sich selber. Eine ganze Religion hat sich auf diesen Irrglauben, diesen Verehrungs- Kult aufgebaut.

Irrglaube, weil wir alle Götter sind. Weil wir alle Gottes Kinder sind, die er nach seinem Ebenbild erschuf, wie in der Bibel nachzulesen ist.

Jesus war also ‚bloß‘ der erste Mensch, der sich seiner Göttlichkeit bewusst war.
Wir brauchen nicht zu ihm aufzublicken, ihn zu bitten, zu ihm zu beten. Wir brauchen es ihm bloß gleich zu tun.

DAS sollte Eure neue Religion sein!

 

PS: Siehe dazu auch meinen ‚Uralt- Text‘ Gottes Schöpfung

 


Einfach verrückt …

30. März 2011

… diese Welt!
Irgendwie ist es ‚denen’ gelungen, uns einzureden, dass Fortschritt immer gut und Neueres besser als Altes ist.


Dass es in den allermeisten Fällen genau umgekehrt ist, fällt mir immer wieder auf.
Jetzt gerade beim Plündern meiner Nusskörbe:
Ich kenne bzw. habe derzeit 5 Sorten von Haselnüssen zur Verfügung.
• Geschälte Supermarktware
• die von meinen teuer, von einer Baumschule, gekauften Büsche
• die von den Uraltbüschen meines gekauften Hauses,
• eine Wildform, die ich beim Radfahren entdeckt habe und
• Nüsse einer Baumform aus einem Wiener Park

• Mit Abstand die schlechteste Qualität (geschmacklich) ist die aus Kanada stammende Supermarktware.
• Die nächst bessere Sorte sind meine eigenen Haselnüsse, die zwar für eine gekaufte Zuchtform auffallend klein, aber doch einigermaßen wohlschmeckend sind.
• Die nächstbessere Form sind die alten, großen, aber leider mit ‚Weichholzbast’ überzogenen und deshalb etwas mühsam essfertig zu bekommenden Haselnüsse des Uralt- Busches.
• Eindeutig besser sind die zwar kleinen und dickschaligen Park- Haselnüsse.
• Die mit Abstand besten aber, sind die großen, dünnschaligen und wohlschmeckenden Nüsse des zufällig entdeckten ‚wilden’ Strauches.

Diese Gesetzmäßigkeit beobachte ich immer wieder.
Die Leute mähen und entsorgen z.B. ihren Rasenschnitt samt wertvollster Wildkräuter, kaufen sich aber teuer wertlosestes fast food- Zeugs, kaufen sich kernlose Trauben aus der Türkei, zuungunsten der heimischen, robusten Kernsorten und meiden generell die (kleineren) Wildformen.

Detto in anderen Bereichen:
Anstatt z.B. a la Jesus einfach wieder ‚wie die Kinder’ zu denken und zu handeln, werden immer mehr Seminare besucht und auf die Wissenschaft gehört.

Anstatt wieder zumindest wie der Opa oder die Oma zu leben und zu arbeiten, sitzen wir lieber in modernen Autos, Büros und auf Couchen rum.

Anstatt uns wie ‚einfache Tiere’ den ganzen Tag natürlich und freudvoll zu bewegen absolvieren wir stinklangweilige, aber wissenschaftlich ausgeklügelte Fitnessprogramme.

Anstatt natürlich ‚drauf los’ zu leben, konsultieren wir Zeitungs- oder TV- Ratgeber oder einen Fachmann nach dem anderen, um nur ja nichts ‚falsch’ zu machen.

Guck genau hin, ob Fortschritt wirklich immer etwas Besseres ist oder bloß ein Fort- Schreiten vom Besseren! 😉

 


Jesus als Rohköstler

10. Dezember 2010

Immer wieder bin ich tief berührt von den liebevollen und klaren Worten Jesu im ‚Friedensevangeliums der Essener‘ das uns von Dr.E.B.Szekely zugänglich gemacht wurde:

… „Sag uns, welches sind die Sünden, die wir vermeiden sollen, damit wir niemals wieder krank werden?“ Und Jesus antwortete: „Es wurde ihnen in alter Zeit gesagt, ‚Du sollst Deinen Himmelsvater und Deine Erdenmutter ehren und ihre Gebote achten, auf dass Du lange lebst auf Erden‘. Und als nächstes wurde dieses Gebot gegeben, ‚Du sollst nicht töten,‘ denn Leben wird allein von GOTT gegeben, und das, was GOTT gegeben hat, darf der Mensch nicht wegnehmen…
Aber ich sage Euch, tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung, die Euer Mund aufnimmt. Denn wenn Ihr lebendige Nahrung esst, wird sie Euch beleben, aber wenn Ihr Eure Nahrung tötet, wird Euch die tote Nahrung ebenfalls töten. Denn Leben kommt nur von Leben, und vom Tod kommt immer nur Tod. Denn alles, was Eure Nahrung tötet, tötet auch Euren Körper. Und alles, was Eure Körper tötet, tötet auch Eure Seelen. Und Eure Körper werden, was Eure Nahrung ist, so wie Euer Geist das wird, was Eure Gedanken sind. Esst darum nichts, was Feuer oder Frost oder Wasser zerstört hat. Denn gekochte, gefrorene und verfaulte Nahrung wird Euren Körper ebenso verbrennen, erfrieren und verfaulen lassen. Seid nicht wie der dumme Bauer, der auf seinem Feld gekochten, gefrorenen und verfaulten Samen aussäte. Und der Herbst kam und seine Felder trugen nichts. Und seine Not war groß. Sondern seid wie der Bauer, der lebendige Saat auf seine Felder säte und dessen Felder lebendige Weizenähren trugen, die ihn hundertfältig für den Samen belohnten, den er ausgesät hatte. Denn wahrlich, ich sage Euch: Lebt nur durch das Feuer des Lebens und bereitet Eure Speisen nicht mit dem Feuer des Todes, das Eure Nahrung tötet, Eure Körper und Eure Seelen auch…

Mehr daraus auf meiner Naturpur- Seite; der gesamte Text in den Büchern von Dr. Szekely.

 


Hilfe schwächt

3. August 2010

Jesus schon, hat gesagt, dass man seine Feinde lieben soll. Was von vielen mit einem ‚Toc! Toc! Toc!’ abgetan wird erweist sich bei genauerer Betrachtung als echtes Geschenk, dass einem selber am allermeisten nützt. Denn nur von Kritikern und ‚Feinden‘, nie von schmeichelnden Freunden, kann man lernen und sich damit weiterentwickeln.
Der Ex- Rennfahrer und Fluglinien- Eigner Niki Lauda hat einmal über seine Anfänge im Fluggeschäft gesagt: ‚Wenn mir damals nicht die AUA so viele Steine in den Weg gelegt hätte, würde ich heute noch mit einer Einmotorigen rumfliegen’. So aber war der Genehmigungsaufwand gleich für eine ganze Fluggesellschaft auch nicht viel höher als die damaligen Schikanen.

Auch Hilfen von Geräten, Maschinen, Computern schwächen uns (siehe Kampf den Rolltreppen). Was uns Maschinen abnehmen, verlieren wir an Muskeln, Fitness und Eigenständigkeit.
Was sich das Handy an Nummern merkt verblöden wir. Was uns der Rechner, das Internet, abnimmt, werden wir unselbständiger.

Was uns der Chirurg rausschneidet, um das müssen wir uns keine Gedanken mehr machen. Wogegen wir das Medikament des Doc schlucken, das wären unsere Lernaufgaben gewesen.

Ja, aber sollen wird denn zurück auf den Baum, in die Höhle, wieder alles mühsam selber machen?
Nein! Aber alles bewusst machen!
Das heißt,

    a) hinter jeder Hilfe den Aufwand sehen, den wir anderen durch unsere Bequemlichkeit aufhalsen. Andere Leute, die uns unsere Geräte bauen, Pullover stricken, Bananen karren würden auch lieber in der Hängematte liegen. Und das Argument, dass sie die Arbeit BRAUCHEN ist genau besehen ja wohl das Unverschämteste was uns je reingewürgt wurde!

    b) Danach sorgfältig abwägen, ob sich diese elektrische Salzmühle wirklich dafürsteht.

    c) Wenn ‚Ja’, sich wirklich und ohne schlechtem Gewissen daran erfreuen.

    d) Wenn ‚Nein’ sich auch freuen, dass man ein weiteres Stück Vielfalt und Unabhängigkeit in sein Leben holen konnte.
    Und letztendlich

    e) Wenn wir Hilfen in Anspruch nehmen primär DEN Aspekt sehen, dass uns dadurch Zeit geschenkt (naja, nicht wirklich!) wurde, die wir gefälligst sinnvoll zu nutzen haben und die nicht vertrödelt werden will.
    Am deutlichsten wird das bei medizinischen Hilfen. Obwohl mir kaum noch Erkrankungen einfallen, die NICHT unwissend selbstverursacht sind und damit auch durch einfache Änderung der Lebensweise in Ordnung gebracht werden könnten, kann ich dennoch gewissen medizinischen Interventionen etwas abgewinnen:
    Den Menschen wird dadurch ein Zeit- Puffer geschenkt, der so zu nutzen wäre, die Erkrankungs- Ursache zu finden und zu beseitigen.
    Die Schattenseite dieser Intervention ist natürlich, dass, wenn ‚alles wieder gut ist’, auch die Vorsätze schnell vergessen sind. Das ergibt dann diese verhehrend wenigen Prozent, die 5 Jahre nach einer Krebsbehandlung z. B. noch am Leben sind.

Hilfe also, kann Fluch oder Segen sein.
DU entscheidest!