Waldgeschenke

6. Oktober 2011

Wer sie noch nicht kennt und bei einem Wald- Spaziergang vielleicht sieht:

Bucheckern sind die Früchte der Blutbuchen, leicht erkennbar an den roten Blättern.
Früher wurden sie als Kaffee- Ersatz verwendet und es wurde auch Öl daraus gepresst.
Ich finde sie schmecken wunderbar, obwohl sie nach einer gewissen Menge beginnen, im Hals etwas zu ‚kratzen‘, was auch mit der offiziellen Meinung konform geht, die ihnen Oxalsäure, Alkaloide und Trimethylamin attestiert.

Ich hab eine ca. 100jährige Blutbuche in meinem payoli- Garten und nasche jedes Jahr in dem sie mich mit Bucheckern beschenkt von ihr und lebe noch immer, – und das bestens … 😉

Also: unbedingt kosten und sobald sie beginnen unangenehm zu schmecken, stoppen! – Ist aber eigentlich eh klar, oder? 😉

 


Du weißt vermutlich nicht …

8. Mai 2011

was Du Dir tagtäglich antust, wenn Du Dich ‚normal(köstlerisch)’ ernährst und nie die Probe aufs Exempel machst.
Ich will damit sagen, dass Du eventuell nicht merkst, WAS Du Dir antust, wenn Du immer dasselbe, und das, woran Du gewöhnt bist, isst.
Erinnere Dich bloß daran, dass fast jedem Kind von der ersten Zigarette schlecht wird, kein Kind den ersten Schluck Alkohol gut findet, kein Kind schwarzen, ungezuckerten Kaffee mag, ja ganz kleine Kinder erbrechen sich sogar, wenn sie eine zu kräftige Fleischsuppe bekommen!
Wir gewöhnen uns ganz langsam an unsere ‚Genüsse’ und irgendwann schmecken sie uns und wir haben vergessen, dass das eigentlich schreckliches Zeugs ist.
Doch unser Körper ‚weiß‘ es und ist ständig mit der Unschädlichmachung dieses Mülls befasst bis ausgelastet.
Wenn Du das nicht glaubst, mach die Probe! Iss einige Monate lang ausschließlich vegane, in Maßen gewürzte, Rohkost.
Wenn Du dann ‚normal’ Essen gehst – ich garantier’s Dir! – fasst Du es nicht, was das für ein Mistzeugs ist!
Normalkost ist für naturrichtige Geschmäcker völlig überwürzt bzw. versalzen, Alkohol brennt beim Urinieren, Brot schmeckt verbrannt und klebt eklig an den Zähnen, Eier machen Pickel, Mehlspeisen und Süßigkeiten sind unerträglich übersüßt, und, und, und.
Versuch es! Mach den Test!

 


Viiiiiiel zu viel …

25. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

… Zucker und Süßes essen wir, fällt mir auch jetzt wieder hier in Äthiopien auf.
Es ist kein Zufall, dass diese Menschen Zähne wie Perlen haben. Sie essen praktisch überhaupt nichts Süßes, nehmen bloß diese Winztässchen schwarzen, ursüßen Kaffees zu sich.
Durch dieses 3x tägliche Inschara mit diversen Saucen ist die äthiopische Geschmacksnote weit weg von süß und eher säuerlich bis scharf.
Die Zeiten der gesunden Zähne scheinen mir aber bald vorbei zu sein. In allen Shops und Cafe’s ‚lauern’ bereits die kitschig bunten Zucker- Lollies und Limonaden.
Es mutet irgendwie absurd an, wenn man in einem Cafe sitzt in dem alle Gäste frische Juice (=smoothies) trinken, die Regale aber voll mit bunten Limoflaschen sind. Doch jeder Kaufmann weiß, dass man genau so, Neues einführt …
Für mich, der ich zu Hause sehr ‚brav’ roh esse war es dennoch ein gutes Lehrstück hier, dass man ohne all das viele Süße sehr gut und ganz unzweifelhaft gesünder leben kann.
Ich werde meine vielen süßen Roh- Schokos, Kakaos, Drinks, Cremen und Muse als Dessert oder Zwischenmahlzeit sicherlich drastisch einschränken. Zudem ich neben meiner österreichisch süßen Sozialisation ja auch den psychischen Hintergrund von Süßhunger kenne. Den verrat’ ich hier aber nicht! 😉
Bei den green smoothies war ich durch kontinuierliches Erhöhen des Grünanteils bereits auf dem bestem Weg …