Es werden immer mehr …

28. Mai 2012

… und es wird immer hipper: Die Promis die Wert auf gesundes Leben legen und die vegane rohköstliche Ernährung.

Kürzlich las ich, dass sogar der ehemals eher ‚wilde Hund’ Jason Mraz sich nicht nur ‚so gesund wie möglich’ und aus ‚biologischem Anbau’ ernährt, sondern sogar eine eigene Fram besitzt auf der er Avocados produziert.

In besagtem Interview schwärmt er von seinem ‚neuen Leben’ und verwirrt den Interviewer indem er wie selbstverständlich von Leckereien wie Guacamole und Chocomole schwärmt, von denen dieser offensichtlich noch nie etwas gehört hatte.

Chokomole erklärt er mit ‚besser als jede Mousse’ und meint damit die Creme die auch meine Tochter mit ungefähr 12 ‚erfand’ und mit der ich heute noch Gäste und mich gerne verwöhne: Avocados mit Kakao(bohnen) und Datteln zu einer feinen Mousse vermixt.

Mraz will den Menschen sowohl mit seinen Songs, als auch mit seinen Avocados und seiner (Vor-)Lebensweise ‚etwas geben, was ihr Leben besser macht’.

Das will ich auch! 😉
Deshalb empfehle ich obiges Rezept jedermensch wärmstens.

– Und paradise your life !

 


Was noche ich im Winter?

28. Januar 2012

Nach langer Zeit wieder einmal etwas aus der Rohkost- Küche!
Wer es schon vergessen hat: Hier wird nicht gekocht, gedünstet, gebraten, geschmort, gebacken, nichts wird hier erhitzt! Nur so bleiben alle Inhalts- und Vitalstoffe erhalten und bleiben, was auch wir lange bleiben wollen: lebendig! 😉

Tja, und nicht kochen, nenne ich eben nochen

So! Was gibts bei mir im Winter?
Heute 3 unterschiedliche, aber sehr, sehr leckere Dinge:

Das einmalig sensationelle payoli- Sauerkraut bzw. milchsauer eingelegtes Gemüse
der fulminat sämige Schmeichel- Roh- Kakao a la payoli und der
einzigartige wunderbare Salat Helmut

Milchsauer einlegen hatte ich früher angesichts dieser teuren Gärtöpfe und angebotener Einsäuer- Seminare immer für sehr kompliziert gehalten.
Das ist es absolut nicht! Im Gegenteil, winzigste Heinzelwesen nehmen einem dabei fast die ganze Arbeit ab und es wirkt wie Zauberei. Es entsteht ohne Zutun ein Produkt, dass mit dem Hineingegebenen nichts mehr zu tun hat, sondern nur mehr grenzgenial schmeckt!
Ich verwende Sauerkraut oder eingesäuertes Gemüse immer wieder auch gerne als Geschmack- Geber in Salaten, statt Marinaden oder Dressings.
Prinzipiell: Sauerkraut IST milchsauer eingelegtes Gemüse. Es hat bloß einen eigenen Namen bekommen bzw. ist damit bekannt.
Ich sag auch gleich wie Ihr zu bestem Sauerkraut kommt. Ihr könnt aber dasselbe mit jedem anderen Gemüse (Kohl, Wirsing, Rot-, Weißkraut, Karotten, Zucchini, Kohlrabi, Radi, Broccoli, Karfiol, Kürbis, etc.) mit jeder beliebigen Gemüsemischung auch machen. Auch Gemüsereste wie Strünke und harte Außenblätter eignen sich hervorragend zum Einsäuern.

Also:
– 1 Kopf Weißkraut in feine Streifen hobeln, mit
– Salz durchmischen (auf 1kg Kraut ca. 10g Salz, es geht auch mit weniger, dann muss aber mehr gestampft und gequetscht werden), mit
– Kümmel oder Wacholderbeeren, Lorbeerblättern o.Ä. würzen
– Einige Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen lassen; immer wieder durchmischen
– Schichtweise in Einsiedeglas geben und jeweils fest andrücken.
– Ist das Glas voll, nocheinmal fest zusammenpressen
– Nun sollte der entstandene Saft das Kraut bedecken
– Mit kleiner Untertasse oder schönen Halbedelsteinen beschweren
– Glas verschließen und 2- 3 Tage bei Zimmertemperatur dunkel stellen (ev. auf Teller, da es überschäumen könnte)
– Danach für einige Wochen kühl (unter 15°C) und dunkel stellen.
Fertig!
Herrlich!

 

 
An kalten Winterabenden liebe ich diese Getränk – naja oft mach‘ ich ihn mir so dick, dass er schon fast einem Dessert ähnelt – über alles. Ich hoffe, auch Du hast viel Freude dran:

– 1 kleine Handvoll Cashew- Nüsse oder Mandeln im Mixer mit
– einigen Kakaobohnen fein mixen. Mit
– 3- 5 entkernten Datteln und
– etwas warmem Wasser nocheinmal bis zur glatten Konsistenz durchmixen.
– Mixbecher (300 ml) mit warmem Wasser auffüllen und
– nochmal kurz aufmixen.
Fertig!
Herrlich!
Nett auch mit einer Messerspitze Zimt dazu!

 

 
Den Helmut Salat den M. Zeilfelder kreiert und Helmut Wandmaker gewidmet hat bringe ich hier, weil ich so vielen Leuten schon davon erzählt hab, dass nun endlich auch das Rezept dazu folgen sollte.
Bei meinen Kindern und Besuchern war dieser Salat schon vor ca. 20 Jahren höchst gefürchtet. Ich war nämlich so verrückt danach, dass ich vielleicht etwas übertrieben und ihn zu oft serviert habe.
Ich hoffe, das ist Euch genug Ansporn, ihn sofort auszuprobieren!

– 1/2 Blumenkohl und
– 1 Brokkoliröschen in kleine Stücke teilen.
– 2 weiche Avokado schälen, entkernen und in kleine Stückchen zerkleinern.
– 2 Paprika, rot und gelb würfelig schneiden,
– 2- 3 Bananen in Scheiben schneiden.
– 1 große Handvoll Rosinen
– 1/2 Handvoll Kürbiskerne oder Piniensamen
– 1 Bund Petersilie oder Schnittlauch fein hacken.
– 1 Messerspitze weißen Pfeffer
– 1/2 Bund Frühlingszwiebel klein schneiden.
– 1 cm Meerrettich schälen und reiben
– 1 Zitrone und
– 2 Orange auspressen.
– Alle Zutaten kräftig durchmischen
Fertig!
Herrlich!
Lass ihn Dir gut schmecken!

 


Das 1.000 001. Rezept

10. Juli 2010

Es gibt unzählige Kochrezepte in unzählige Kochbüchern und KöchInnen- Gehirnen.
Dennoch schreibe ich jetzt hier eines dazu.
Und wozu das?
Besonders lecker?
Besonders einfach?
Besonders gesund?

Ja!
Ja!
Ja!

Es ist ein einfaches Rohkost- Rezept. Das heißt es enthält noch alle Inhalts- und Vitalitätsstoffe so, wie sie die Natur für uns vorgesehen hat.
Die übliche Erhitzung reduziert nämlich Lebensmittel zu Nahrungsmitteln.
Macht aus Lebendigem, Totes!
Ein Samenkorn beispielsweise in die Erde gesteckt, ergibt eine wunderbar lebendige Pflanze, die wiederum keimfähige, lebendige Samen hervorbringt.
Ein abgekochtes oder anderswie erhitztes Samenkorn in die Erde gesteckt ergibt eine tote, schimmelnde Masse ….
Es wird noch einige Zeit dauern bis unsere wissenschaftlichen Kalorienzähler und ‚In-Kohlehydrate-Eiweiß-und-Fett’- Einteiler erkennen werden, dass unsere Körper auch ‚die Lebendigkeit’ der Lebensmittel brauchen und verwerten.

Also! [tusch! fanar!] Mein Rezept- Geschenk:

– Eine schwache handvoll Kakaobohnen im Mixer zu feinem Pulver mahlen
– eine kräftige handvoll Nüsse oder Mandeln dazugeben und weitermixen.
– 4- 5 braune Bananen schälen und mitmixen.
Fertig! (in weniger als 5 Minuten).

Über Weintrauben, gewürfelte Pfirsiche, o.ä. gegossen ergibt das ein herrliches Schokocreme- Dessert und hält ich im Kühlschrank einige Tage.
Da Kakaobohnen nicht immer leicht zu bekommen sind, ist als kleiner Rohkost- Kompromiss auch Kakaopulver möglich.
Wer es lieber knurpsig hat, mischt in die Creme, einige, einen Tag in Wasser eingeweichte und enthäutete, Mandeln.