Die Sinnfrage

29. März 2013

(Hoffentlich) Passend zum heutigen Karfreitag und zum bevorstehenden Osterfest, eine wahre Geschichte:

Ein junger Mann kommt zu einem Verkehrsunfall und muss sehen wie ein anderer junger Mann, wie er sich ausdrückt ‚völlig sinnlos stirbt’.
Er beginnt in der Folge über den Lebenssinn nachzusinnen. Will verstehen wie ein Gott so etwas zulassen kann. Will erkennen worin der Sinn eines ‚so sinnlosen Todes’ bestehen könnte.
Er versucht dieses Thema mit seinen Freunden zu besprechen. Diese winken ab und wollen von solchen Themen ‚nicht runtergezogen werden’. Auch mit seinen Eltern kann er darüber nicht sprechen.
Er findet keine Erklärung, wird bedrückter und bedrückter, beginnt zu trinken, wird schließlich schwerer Alkoholiker und entgeht nur knapp selber einem so ‚sinnlosen Tod’.

Was könnte wirklich der Sinn solcher Geschehnisse sein?
Für mich, ‚alten payoli’, ein klarer Fall! 😉

Gott hat das Seine längst getan! Er hat uns als perfekte Wesen geschaffen und in eine perfekte Umwelt, in ein wunderbares Paradies (=Natur) gestellt, in dem wir an nichts Mangel leiden müssten. Ein Paradies in dem für alle Wesen alles lebensnotwendige vorhanden ist, ja sogar großzügig geschenkt wird. Und ein Paradies in dem alle Wesen in der Fülle, und deshalb liebevoll und harmonisch miteinander, leben.
– Und Gott hat uns den freien Willen gegeben!

Und genau aus diesem freien Willen heraus hat die Menschheit begonnen, dieses ‚Gottes- Paradies’ zu verlassen und an einem ‚Menschen- Paradies’ – wohl eher ‚Menschen- Schlaraffenland’ zu bauen.
In diesem Schlaraffenland gibt es schnelle Autos, Alkohol, Freundes- Unverständnis, Eltern- Abweisung, Krankenhäuser und weitere viele, viele Zivilisations- ‚Errungenschaften‘ …

Das haben wir Götter geschaffen und Gott lässt es – natürlich! – zu!

Der Sinn also solcher Ereignisse kann nur darin bestehen, dass wir dieses ‚alte’ wunderbare Paradies wiedererkennen.
Für viele wäre es schon heilsam, den Wahnsinn zu erkennen, den wir uns heute tagtäglich antun, an dem wir tagtäglich mitarbeiten …

In diesem Sinne, ein wunderbares Auferstehungs-/ Oster- Fest a la ‚paradise your life’ Euch allen! 🙂

 


Karfreitag, Ostern …

2. April 2010

Ich bin da sehr zwiegespalten(!) 😉
weil ich diese Dualität immer weniger verstehe.
Einerseits kann man natürlich einen Karfreitag zum Anlass nehmen über das Vergehen, das Ende, den Tod nachzudenken, sich erfreuen an der Auferstehung, am Neuerwachen, am Austreiben, Keimen. Doch ist das nicht alles eins? Ist das nicht alles ein Kreislauf? Ist nicht beides und damit das Ganze ganz wunderbar?

Zudem kann uns ja, da alles was wir haben und sind, geschenkt ist, genaugenommen auch nichts genommen werden.

Was ist besser? Seine blonde oder seine dunkle Schwester zu lieben? Seinen starken oder seinen schwachen Bruder zu lieben?
Beide zu lieben, wäre doppelt zu lieben, wäre das einzig ‚Richtige’.
So könnten wir es auch mit Geburt und Tod, mit dem Keimen, dem Kommen und dem Absterben und Vergehen halten.
Es ist nicht zwingend notwendig einmal die Blonde und einmal den Schwachen zu lieben. Unser Herz ist groß genug beiden zu lieben, uns mit beiden eins zu fühlen.
Ebenso können wir natürlich am Karfreitag hinsehen auf den Tod und uns am Ostersonntag freuen über die Auferstehung. Klar können wir 1 Jahr honeyamoon feiern und ein Jahr die Trennung aufarbeiten. Klar können wir uns über eine Geburt freuen und einen Toten beweinen. Das spannt unseren Lebensbogen weiter.
Doch letztendlich sind beide Seiten bloß die dualen Ausformungen des einen Lebens.
Wir können sozusagen Yin und Yang verschieden weit auseinanderrücken und hin-und-her- gucken oder springen



                        

Aber so wirklich rund läuft’s nur so 😉

In diesem Sinne wünsche ich allen einen lebendigen Karfreitag, ein lebendiges Osterfest, ein lebendiges Leben.
Lass es wachsen, lass es gehen …
paradise your life!

Und den vielen, vielen unerkannt Schlafenden eine baldige Auferstehung. Denn es ist zu schade um dieses Geschenk LEBEN, um es zu verschlafen ….