Der kleine Prinz

24. Juli 2019

Fast jedermensch kennt Antoine de Saint-Exupéry’s wunderbare Erzählung vom kleinen Prinzen. Viele kauen das ‚mit dem Herzen gut sehen‘ wieder und wieder ohne zu wissen, worum es dabei überhaupt geht.

Für soviele Probleme und Erkrankungen gibt es nach heutigem Verständnis keine Erklärungen.
Soviele Erkrankungen und Probleme gelten als unheilbar oder schicksalhaft.

Völlig absurd das Ganze!
Leben ist wunderbar einfach, wunderbar gerecht!

Leute!
Was heute abgeht ist eine Katastrophe!
Eine Bankrott- Erklärung gegenüber wirklichen Lebens.

Nicht nur, dass gegen alles ein Kräutl gewachsen ist. Es ist vielmehr so, dass es mit naturrichtigem Leben überhaupt keine Probleme mehr gäbe.

Beispiel Depression:
Sowie man Depressive dazu brächte, ihre Ernährung in Richtung naturnah umzustellen, wäre die Depression verschwunden. Doch man kriegt sie nicht dazu, da ja ‚alles keinen Sinn hat‘, ’sie keinen Antrieb haben‘, ‚alles so schrecklich ist‘ …
Umgekehrt gesehen: Hätten diese Menschen nie Zivilisationskost gegessen, wären sie nie depressiv geworden!
Doch Depressionen gelten als schwer bis unheilbar.

Beispiel Multiple Sklerose:
Sowie diese Menschen ihre Lebensweise umstellen würden, hätten sie ihre Schübe auch schon gestoppt. Doch sie wollen auf nichts verzichten, meinen mit ihrer Lebensweise etwas ‚Wertvolles‘ zu haben.
Umgekehrt gesehen: Würden alle naturrichtig leben, würde niemandem etwas abgehen, würde sich niemand nach dem Zivilisationsleben sehnen und wäre niemand krank.
Doch MS gilt nach wie vor als unheilbar.

Diese Aufzählung könnte ich nahezu endlos fortführen …

Doch jetzt zum kleinen Prinzen und seinem Herz- Sehen, der die Heilung für uns alle schon in diesem einen Satz gesagt hat:
Würdest Du tatsächlich mit dem Herzen ‚gut sehen‘ können, wäre es Dir nicht nur unmöglich Fleisch, Eier oder Milchprodukte zu essen, Dir würden die Tränen runterrinnen, wenn Du Menschen sähest, die das tun.
Du würdest vor Kindergärten und Schulen zu weinen beginnen, weil Du spüren würdest, was all diesen wunderbaren, unschuldigen Geschöpfen da drinnen angetan wird.
Du könntest als Herzens- SehendeR nicht mehr Lampedusa- Meldungen gelangweilt wegklicken, sondern würdest zutiefst ins Herz getroffen sein.
Du könntest nicht mehr ’normal‘ wählen gehen, um das kleinste Übel zu favorisieren, nach – künstlichen! – Sachthemen entscheiden, sondern würdest Dich fragen, wieso alle etwas ankreuzen, das gegen sie, gegen ihr Leben, gegen ihr Geburtsrecht verwendet wird, anstatt das ‚Schicksal‘ selber in die Hand zu nehmen.

Denn, sind wir doch ehrlich, wählen gehen nur die Ohnmächtigen!
MacherInnen gestalten sich ihre Leben selber, machen sich ihre Regeln und Gesetze selber!

In diesem Sinne:
Sieh mit dem Herzen gut und

Oder auch umgekehrt stimmt es:
und Du siehst (bald) mit dem Herzen gut!

 

 

 


Apokalypse

5. Dezember 2013

„Alarm! Alarm!“ schrie der Hereineilende völlig außer sich. „Ihr müsst sofort ausrücken! Da wälzt sich eine Schmutzlawine unvorstellbren Ausmaßes auf unsere Stadt zu!“
Apokalypse„Tut mir Leid, ich habe nicht einen Mann hier. Wir arbeiten fieberhaft an der Schadensbegrenzung des gestrigen Giftgasunfalles. Aber Sie können mit mir rauskommen. Ich bin auf dem Weg zu meinen Leuten.“
Einige Straßenecken weiter: Ein Bild des Grauens! Tote, Verletzte, Wimmernde, Schreiende, verzweifelt herumirrende Angehörige und Helfer. Alle und alles mit einem gelbgrauen Schleier überzogen. Die beiden Ankömmlinge springen aus dem Wagen.
„Zurück! Bleibt um Gottes Willen im Wagen! Dieses Zeug ist tödlich giftig!“ rief einer der unermüdlichen Helfer in dieser gelben Hölle, um sich augenblicklich wieder einem der vielen Verletzten zuzuwenden.
„Wir müssen Hilfe holen! Ich fahr zur Feuerwehr. Die müssten noch über Bereitschafts- Mannschaften verfügen.“ entschied der Fahrer.
„Haben sie nicht! Ich komme von denen. Die sind mit Aufräumarbeiten des gestrigen Dammbruches befasst.“
„Ok, dann fahre ich dorthin. Das Aufräumen muss angesichts dieser Ausnahmesituation eben warten.“
Wenige Minuten später eilt der Kommantant auf den Feuerwehr- Einsatzleiter zu: „Ich bin Chef der T1214- Einheit und bräuchte dringend einige Leute für einen absoluten Notfall.“
„Herr Kollege, ich fürchte sie verkennen die Situation. Wir alle, ich meine nicht nur meine Einheit. Meines wissens sind alle Notfall- Einheiten im Einsatz. Mehr als arbeiten können wir nicht!“
„Aber wir alle werden zugrunde gehen und verschüttet werden“ mischte sich der Lawinen- Melder ein, „Dann kann niemand mehr Notfallhilfe leisten. Dann sind wir alle tot!“
„Guter Mann“ erwiderte der Feuerwehrmann, „sehen sie sich mal die Luftaufnahme unserer Stadt an! Selbst wenn ich wollte. Wir könnten nicht helfen. Es geht absolut nichts mehr. Alle Straßen sind durch die letzten Ereignisse von Flüchtenden und Einsatzeinheiten hoffnungslos verstopft.“
Weiß wie Kreide blickten sich die beiden eben Angekommenen an: „A… a … aber …“

Einige tausend Kilometer weiter in der Satelitenüberwachungs- Zentrale: „Hallo, hallo … . Verdammt jetzt ist auch noch das Telefonnetz zusammengebrochen! Was können wir da noch tun?“
„Lieber John, mach die Augen auf! Es ist aus! Alles ist aus! Es war absehbar. Eine Stadt nach der anderen versank doch durch die Ereignisse der letzten Stunden in absoluter Hoffnungslosigkeit, dann verstopften sich alle Verbindungs- und Verkehrswege, die Interventionsmannschaften noch offen gestanden wären. Vor zwei Stunden der Zusammenbruch des Stromnetzes. Und jetzt noch dieses Kommunikations- Aus!
John, es ist aus! Es ist alles aus!“ endete er, bevor sich die beiden letzten Überlebenden schluchzend in die Arme fielen ….

Diese Geschichte sollte einen Hauch dessen vermitteln, was sich tagtäglich in unseren Körpern abspielt, wenn wir Normalkost essen.
Wir vergiften uns und verstopfen uns unsere Blutgefäße und Lymphe, die wir für den lebenserhaltenden Zu- und Abtransport von Nahrungs- und Giftstoffen bräuchten. Heere von ‚Einsatzkräften‘ sind in Aktion, aber heillos überfordert, da
a) ständig Schädigendes nachgeliefert wird und
b) der Abtransport kaum mehr möglich ist.

Wir wissen heute, dass der kleinste Baustein unseres Körpers, die Zelle, in ihrer Komplexität tatsächlich mit einer Stadt vergleichbar ist.

Würden wir sehen, was wir tagtäglich in uns anrichten, wie sehr und was wir allein durch unseren ‚armseligen Gaumenkitzel‘ in uns zerstören: Kein Mensch mehr würde eine Bratwurst, Pizza oder eine Cremeschnitte auch nur anrühren. Wir hätten dann längst all diese vorgeblichen Zivilisations- ‚Köstlichkeiten‘ neben Zigaretten, Drogen, Gifte und Alkohol auf die Gefahrenliste gesetzt.
Doch wir sehen und spüren es nicht und unser Körper ist seeeeehr tolerant. Wir merken es erst Jahre oder Jahrzehnte später. – Wenn es meist zu spät ist …

Doch für DICH ist es JETZT noch NICHT zu spät!
DU hast eben diesen sehr realitätsnahen Situationsbericht gelesen und weißt nun um die ‚tödliche Gefahr des Normalen‘.
Wenn Du es nicht glauben kannst, wenn Du an der Richtigkeit dieser Behauptung zweifelst, wenn Du Dir denkst: ‚In keiner Zeitung, in keinem TV- Kanal war je ähnliches zu erfahren, kein Wissenschafter hat je von ähnlichem gesprochen‘: Dann mach Dich schlau! Recherchiere! Beobachte! Oder – Du hast nun jahrelange Normalkosterfahrung – mach einige Wochen Paradies- Kost und Lebens- Erfahrungen!
Du wirst diesen oben beschriebenen Wahnsinn in allen Konsequenzen bestätigt finden!

Oder wenn Du es Dir bereits vorstellen kannst, wenn Du es glauben kannst, brauchst Du es Dir ‚bloß‘ noch gutgehen zu lassen, indem Du paradiesisch lebst! 😉

Alles andere erledigen die Einsatztruppen in Dir, die dann endlich so arbeiten können, wie deren Vorgänger es schon Jahrmillionen lang in unseren Vorfahren höchst erfolgreich taten.
Wir nennen heute diese Heerscharen von emsigsten Helferleins: Immunsystem.

 

 
PS: An dieser Stelle darf ich vielleicht auch wieder mal daran erinnern, dass die Unsterblichkeit unserer Körperzellen und der erforderlichen Bedingungen dazu bereits 1912 entdeckt wurden. Dennoch spielen sich heute noch millionenfach oben beschriebene Apokalypsen- Dramen ab. – Ohne dass auch nur ein Medium oder Wissenschafter dagegen auftreten würde !!!
Zu dieser Unsterblichkeit der Zellen siehe auch „Schönheit (5)“

 

 

 


Japan- Horror- Lehrstück

14. März 2011

2 Gedanken zur derzeitigen Katastrophe in Japan:

So schrecklich diese Naturkatastrophe war und ist, so ärgerlich ist die menschengemachte Folge- Bedrohung/ Katastrophe durch die aus dem Ruder laufenden AKWs.
Denn ich habe noch gut die Bilder eines Tokio- Reports vor Augen, der diese unvorstellbare Technik- Verliebtheit der Japaner zeigte. All diese Blödheiten von elektrischen Lollies bis zu hochhausgroßen Bildschirmen brauchen natürlich jede Menge Strom.
Und da frage ich mich, wie all dieses unsägliche Klimbim diese jetzige Bedrohung oder dieses ev. noch eintretende Verstrahlungs- Elend je rechtfertigen kann.

Für mich noch erschreckender, da näher, ist die unsägliche Dummheit gewisser Politiker und Kommentatoren, die selbst nach dieser Katastrophe nicht das Prinzip begreifen können, dass der Mensch sich nie wird absichern können gegen Naturkatastrophen und dass immer irgendwann passieren wird, was passieren kann. In solch einer Situation immer noch bloß über unsere AKW- Sicherheiten, Crashtests für AKWs und ähnlichen Schwachsinn zu schwadronieren ist mehr als unverantwortlich oder lächerlich.