Das dickste Buch der Welt …

2. Januar 2014

Megabuch… wenn es überhaupt zu schreiben wäre, wäre zweifellos das über all die Blödheiten, die Menschen sich schon geleistet haben.

Auf diese Idee kam ich kürzlich, als ich eine nur 5 minütige Radiosendung hörte, in der aufgezählt wurde, was Menschen schon alles Katzen angetan haben um irgendwelche Teufel auszutreiben, Hexen zu bannen und zahllose Unglaublichkeiten mehr.
Von lebendig Einmauern und Verprügeln, über Ertränken bis zum Runterwerfen von hohen (Kirch-)Türmen war da alles – natürlich mit christlichem, Teufels- oder Aber- Glauben ‚wohlbegründet‘ – dabei. Bevorzugt fanden diese, u.a. auf Hildegard von Bingen zurückgehenden, Grauslich- und Sinnlosigkeiten zu christlichen Festtagen, wie Johannes statt.

Doch auch die Liste der Erklärungen für diverse (selbstverursachte) Erkrankungen – von Dämonen, über Besetzungen bis zu Flüchen – ist schier endlos.
Auch heute noch, in dieser vorgeblich aufgeklärten Zeit, sind vielen Leuten als Erklärung immer noch Vererbungen, Zufälle und frühere Leben weitaus lieber und näher als ganz offensichtliche Selbstverursachungen.

Die Liste der menschlichen Irrungen ließe sich mit dem sinnlosen Hygiene- Wahn, den grottenfalschen medizinischen Diagnosen bis hin zum Glauben an die Richtigkeit und Unabwendbarkeit all unserer Erkrankungen weiterführen. Ein solches Buch würde an Umfang tasächlich alle Rekorde brechen.

Nicht zu vergessen, all die ursprünglich bejubelten Erfindungen und Entdeckungen deren Nach- und Nebenwirkungen erst nach und nach uns und die Welt ruinierten bzw. als schädlich erkannt wurden.
Dazu zieht jede Erfindung, jede Entdeckung und Errungenschaft zahllose weitere Produkte samt deren Schadfolgen nach sich …
Nicht zu übersehen die Ursachen- Ketten , dieses ‚Sich-Verselbständigen‘ von z.B. Erfindungen. Deren Nach- und Nebenwirkungen müssen behoben werden, wodurch meist neuerliche Probleme entstehen, die wiederum erkannt und bereinigt werden müssen, usw.
Diese Bündel an selbstverursachten Problemen beschäftigen uns mittlerweile rund um die Uhr, sodass wir für ein Paradies- Leben ‚leider, leider‘ gar keine Zeit mehr haben … 😉

Dennoch halten wir uns sicherlich weiterhin für die Krone der Schöpfung, werde ich weiterhin böse mails bekommen, dass wir doch [empör, empör] keine Tiere sind (was sogar biologisch falsch ist) und weiterhin Kriege gegen Tiere, Pflanzen und Menschen führen, anstatt paradiesisch zu leben, wie diese ‚dummen, dummen‘ Tiere, die niemanden etwas zuleide tun, die Welt so lassen wie sie ist und dennoch gut damit leben …

 

 

 


Raus!

16. April 2013

Jetzt lockt uns das Wetter wieder verstärkt raus. Und das ist gut so!
Wir brauchen ungefiltertes Sonnenlicht. Wir brauchen die Strahlung die wir im Freien abbekommen.
Ich denke, es kann niemand so wirklich sagen, was uns im Freien, in der Natur so sehr energetisiert. Doch DASS wir draußen gepowert werden ist sogar wissenschaftlich belegt. Aber leider wieder einmal kaum kommuniziert!

dr.pottengerSchon in den 1930er- Jahren stießen F.M. Pottenger und D.G. Simonson durch Zufall auf die fatal degenerierende Wirkung von Kochkost.
Sie fütterten eine Gruppe von Katzen mit rohem Fleisch und roher Milch und eine andere mit Gekochtem, ähnlich der menschlichen ‚Normalkost’. Es zeigten sich bei den ‚gekochten’ Katzen- Nachkommen dieselben Degenerationserscheinungen wie bei den Menschen. Die Tiere bekamen dünnere, längere Knochen, kleinere Köpfe, engere Brusträume und Gaumenbögen, was keine Ausbildung eines vollständigen Gebisses mehr zulässt und Zahnfehlstellungen bewirkt.
Die Degenerationen wurde von Generation zu Generation augenfälliger. Ab der 5. Generation waren sämtliche ‚gekochten‘ Katzen praktisch nicht mehr lebensfähig. Während die ‚rohen‘ Katzen sich bester Gesundheit und Nachkommen erfreuten.
So weit, so interessant, so skandalös, dass nur wenige davon wissen.

Nun sollte in den 1970er- Jahren dieser Fütterungsversuch wiederholt und die Ergebnisse verifiziert werden. Es wurden wieder zwei Gruppen von Katzen unter gleichen Bedingungen gehalten, ausgenommen das Futter. Eine Gruppe wurde wieder roh, die andere gekocht ernährt. Und wieder zeigten sich dieselben Degenerationserscheinungen.
Bloß schon in der zweiten Generation!
Großes Rätselraten hub an …
Der einzige, erst nicht bedachte Unterschied war, dass Pottenger und Simonson ihre Katzen in Freigehegen hielten, während bei der Oxford- Studie unter Laborbedingungen und Kunstlicht gearbeitet wurde!

Also, gehst Du jetzt lieber raus? 😉
Dann viel Spaß!

 

PS: Wem dieses Geschichtchen nicht reicht, bekommt HIER noch mehr Argumente