Cracker anstatt Crack

20. Februar 2018

Rohköstliche Cracker können ähnlich süchtig machen wie diese unheilbringende Kokainsalz- Droge Crack. Doch die Wirkung ist eine völlig entgegengesetzte.
Rohkostcracker schaden nicht nur dem Körper nicht, ersetzen nicht nur das übliche ungesunde gebackene Brot, sondern sind Genuss pur und wahre Vitalstoff- Spender. – Soferne man die Samen- Zutaten zuvor ankeinen und fermentieren lässt, wie hier schon beschrieben.
UND diese Cracker sind so schön, dass man sie an die Wand hängen könnte:

Mit einiger Übung geht das Ausstreichen des Crackerteiges, mit dem Rücken eines Esslöffels oder einer Teigspachtel, auf die Dörrer- Folien recht flott.
Da meine Beschreibungen der etwas gleichmäßigeren und schnelleren Methode schon oft Verwirrung stiftete, hab ich heute einmal ein paar Fotos gemacht vom Arbeitsablauf:

Eine in ihren Abmessungen den Dörrer- Einschüben angepasste Folie auf die Arbeitsfläche legen.
Einen größenmäßig dazupassenden Rahmen von der gewünschten Cracker- Stärke darauflegen.
Crackerteig auf die Folie ‚patzen‘
Klarsichtfolie darüberklappen
Mit Teigroller, der breiter sein muss als der Rahmen, den Teig auswalzen
Fast fertig!
Folie wegklappen
Rahmen zur Seite legen
Dörrereinschübe unter die ‚beladene‘ Folie, danach in den Dörrer schieben,
alle Schritte wiederholen bis der Dörrer voll ist,
fertig!

Stunden den Duft und danach Tage bis Wochen Duft und Geschmack genießen …

 

 

 


Zaubertrank

12. Dezember 2016

Jetzt ist doch wieder die Zeit des Keimens!
Ich hoffe, Du machst das regelmäßig und genießt diese ‚kleinen Vital- Dingerchen‘ mindestens so sehr wie ich.
Wenn ja, kannst Du Dir Dein Winterangebot gleich um ein weiteres Wunder erweitern!

Fermentierte Säfte!
Fermentierter SaftDazu braucht man bloß irgendetwas Organisches in ein größeres, 1l- z,B. Glas zu geben, abdecken und einige Tage warm stehenlassen. Irgendwann steigen kleine Bläschen auf und es beginnt wundervoll säuerlich zu duften. Und schon ist der Zaubertrank fertig!

Man kann zur Befüllung Wildkräuter, Obststückchen, Gemüse oder auch gekeimte Körner verwenden. Oder auch all das zusammen. Der Experimemtierfreude setze ich keine Grenzen. Oft nehm ich auch das ‚Spülwasser‘ des Blenders vom letzten Wildkräuter- Smoothie.

Im Prinzip ist es dasselbe wie Sauerkraut machen oder milchsauer einlegen (siehe Was noche ich im Winter). Nur mit weitaus weniger ‚Material‘.

Die wunderbare Dr. Ann Wigmore die durch ihre eigene Krebserkrankung zur Heilkraft der Natur fand, nannte diese Säfte ‚Rejuvelac‘, also ‚Wieder-Jugend-Wasser‘.

Man kann als Starter auch einen Löffel Sauerkrautsaft dazugeben. Ich brauch das in meiner Gegend nicht. Da scheinen immer genug Milchsäure- Bakterien in der Luft zu sein.

In der Literatur findet man bezüglich gesundheitlichem Wert von hymnischen Lobpreisungen bis ‚wertlos‘ alles. Mir ist das wurscht! Es schmeckt einfach geil!  zwink

Lass Dir dieses wirklich leckere Getränk nicht entgehen!